Wednesday, 31. August 2016
15.03.2013
 
 

Kokosöl verbessert die Gehirnfunktion und schützt vor Krankheiten – auf fünffache Weise

Jonathan Benson

Seit Jahrtausenden profitieren Menschen vom Verzehr frischer Kokosnüsse und der zahlreichen Kokosnussprodukte. Ihr einzigartiges Nährstoffprofil macht Kokoswasser, Kokosfleisch und Kokosöl zu gesunden, ja heilenden Lebensmitteln.

Ganz besonders das Kokosöl findet in letzter Zeit verstärkt Beachtung, weil es unter anderem zum Fettabbau beitragen, den Körper mit Energie versorgen, vor Krankheiten schützen und sogar kräftezehrende Gehirnleiden lindern kann.

 

Die gesundheitlichen Vorzüge des Kokosöls sind mannigfaltiger Natur, nichts spricht dagegen, dieses ausgezeichnete »Superfood« in die tägliche Ernährung einzubauen. Vielleicht überzeugt es Sie, wenn Sie erfahren, wie genau Kokosöl dazu beiträgt, die Gehirnfunktion zu verbessern und vor Krankheiten zu schützen:

 

1. Mehr Energie und Gewichtsabbau in Form von Ketonen. Kokosöl enthält eine besondere Art von Fetten, die so genannten mittelkettigen Triglyceride (MCT), die vom Körper anders verarbeitet werden als andere Fette. MCT brauchen zur Verdauung und Absorption nicht mit der Gallenflüssigkeit aus der Gallenblase gemischt zu werden. Sie werden direkt von der Leber absorbiert, die sie in Ketone oder Ketosäure umwandelt, die das Gehirn ernähren und vor einer Hirnatrophie schützen.

 

Diese Ketone helfen nicht nur, den Körper auf natürliche Weise mit Energie zu versorgen, sie gelten auch als förderlich für den Fettabbau. Und da der Körper Ketone nur produziert, wenn Sie fasten oder MCT verzehren, ist das Kokosöl in einzigartiger Weise geeignet, Sie dabei zu unterstützen, Ihr Traumgewicht zu erreichen, während es Ihnen gleichzeitig mehr Energie verschafft. Für Übergewichtige oder an Fettsucht Leidende ist es eine echte Win-Win-Situation, nur sehr wenige andere Lebensmittel bringen diesen doppelten Gewinn.

 

2. Gesättigtes Fett für eine gesunde Gehirnfunktion. Wie sich zeigt, sind dieselben gesättigten Fette auch nötig, damit das Gehirn richtig arbeiten kann. Entgegen der landläufigen Ansicht sind gesättigte Fette aus Kokosnuss und anderen Quellen nicht ungesund. Im Gegenteil, der Körper braucht sie sogar zum Schutz vor neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson, oder zur Behandlung dieser Krankheiten. Die Kinderärztin Dr. Mary Newport weiß aus erster Hand, wie wichtig gesättigte Fette für eine gesunde Gehirnfunktion sind. 2008 veröffentlichte sie einen Bericht über ihre Erfolge bei der Behandlung ihres Mannes mit Kokosöl. Ihr Ehemann litt an einer degenerativen Erkrankung des Gehirns.

 

»Unsere Zellen können Ketonkörper als alternativen Treibstoff nutzen, wenn keine Glukose zur Verfügung steht«, erklärt sie in ihrem bahnbrechenden Aufsatz. »Gehirnzellen, genauer gesagt Neuronen, sind hinsichtlich des Treibstoffs, den sie nutzen können, um zu arbeiten und gesund zu bleiben, sehr limitiert, mehr als andere Zellen. Normalerweise brauchen sie Glukose (Zucker), aber sie können auch Ketonkörper nutzen.«

 

»Wir brauchen dringend weitere finanzielle Mittel, um den Millionen zu helfen, die heute und in Zukunft an Alzheimer, Parkinson, Chorea Huntington, Multipler Sklerose, ALS, Diabetes vom Typ I und II und vielen anderen Krankheiten leiden, bei denen die Glukose nicht ausreichend in Neuronen und andere Zellen transportiert wird.«

 

3. Schutz vor hohen Cholesterinwerten und Herzkrankheiten. Ein weiteres besonderes Charakteristikum des Kokosöls ist die Art und Weise, wie es den Wert des HDL-Cholesterins, allgemein bekannt als das »gute« Cholesterin, erhöht und gleichzeitig den Wert des »schlechten« LDL-Cholesterins senkt. Allgemein wird ein Zusammenhang zwischen einem hohen Verzehr von Kokosöl und gesunden Cholesterinwerten sowie geringerer Häufigkeit von Herzkrankheiten angenommen. Herzerkrankungen sind heute in Amerika die häufigste Ursache eines vorzeitigen Todes.

 

4. Antioxidantien zum Schutz vor Krebs. Eine Studie, die 2006 in der Zeitschrift Food Chemistry veröffentlicht wurde, ergab, dass der regelmäßige Verzehr von Kokosöl die Aktivität von antioxidativ wirkenden Enzymen im Körper deutlich steigern kann. Diese und andere Studien identifizieren Polyphenol-Verbindungen im Kokosöl als den vermutlich aktiven Inhaltsstoff, der für diese Wirkung verantwortlich ist, und dadurch das Kokosöl zu einem krebshemmenden Lebensmittel macht.

 

»Es ist gesichert, dass unser Vitamin-E-Bedarf sinkt, wenn wir Kokosöl verzehren, aber meiner Ansicht nach ist seine antioxidative Rolle allgemeinerer Natur, es entfaltet sowohl direkt als auch indirekt eine antioxidative Wirkung«, sagt der Biochemiker Dr. Ray Peat, der mit der antioxidativen Eigenschaft von Kokosöl bestens vertraut ist.

 

5. Schutz vor Infektionen mit Bakterien und Viren. Als einzige natürliche Quelle von Laurinsäure – neben der Muttermilch – kann das Kokosöl Infektionen durch Bakterien, Viren und sogar Pilze bekämpfen. Außerdem bringt es das Immunsystem in Schwung und unterstützt den Körper bei der natürlichen Regeneration und Heilung von unterschiedlichen Beschwerden; Medikamente oder gar Operationen sind nicht nötig.

 

»Kokosöl enthält Laurinsäure, die zu Monolaurin umgewandelt wird und gegen Candida albicans, Pilzinfektionen, Fußpilz und bakterielle Infektionen, aber auch gegen Masern, Grippe und Hepatitis C eingesetzt werden kann«, wird in einem kürzlich im The Poughkeepsie Journal erschienenen Artikel erklärt. »Kokosöl schützt vor Krebs und HIV, tötet Bakterien und Parasiten wie Bandwurm, wirkt lindernd bei Säure-Reflux, unterstützt die regelmäßige Darmtätigkeit, senkt das Risiko von Hämorrhoiden, heilt und lindert Darmsymptome, mindert Ohrenschmerzen und schützt vor einer Degeneration der Leber.«

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

PoughkeepsieJournal.com

NaturalNews.com

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