Thursday, 30. June 2016
08.07.2014
 
 

Was ist Aspartam? Fünf überraschende Fakten, die Sie über den chemischen Süßstoff nie erfahren

Jonathan Benson

Der Streit über Aspartam, einen der beliebtesten künstlichen Süßstoffe der Welt (NutraSweet, Equal), währt mittlerweile über 30 Jahre, seit er von Pharmainteressen trotz seiner dokumentierten Gefahren durch das Zulassungsverfahren gepeitscht wurde. Bis zum heutigen Tag wissen viele Menschen nichts über die schmutzige Geschichte des Süßmittels, geschweige denn über dessen Zusammensetzung oder seine Wirkung auf den Körper und das Gehirn.

 

Für viele ist Aspartam einfach nur ein weiterer von der US-Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) zugelassener Zuckerersatz, der doch sicher sein muss, denn sonst wäre er wohl kaum auf dem Markt. Doch leider ist die Wahrheit über Aspartam nicht so rosig, eingeschlossen die Art und Weise, wie es die Marktzulassung erhielt. Und dank der Absprachen zwischen Regierung und mächtigen Pharmainteressen gibt es noch viel mehr in dieser Aspartam-Story, das Sie wahrscheinlich noch nie gehört haben.

 

1) Aspartam wird vom Körper in die krebsverursachende Chemikalie Formaldehyd umgewandelt.

Aspartam, das aus drei Komponenten besteht, ist eine synergistisch toxische Chemikalie. Das bedeutet, dass die Summe seiner drei Bestandteile giftiger ist als jeder allein. Und sogar isoliert sind die drei Hauptbestandteile von Aspartam – Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol – jeweils auf ihre eigene Weise giftig.

 

Insbesondere freies Methanol ist hochtoxisch, es wandelt sich nach dem Verzehr zunächst in Formaldehyd und anschließend in Ameisensäure um. Anders als das Methanol in alkoholischen Getränken oder verschiedenen Früchten und Gemüsesorten ist das von Aspartam produzierte Methanol nicht von Ethanol begleitet, das als Schutz gegen eine Methanolvergiftung agiert. Für sich allein balsamiert Methanol lebendes Gewebe ein, schädigt die DNS und kann Lymphome, Leukämie und andere Formen von Krebs auslösen.

 

2) Aspartam verursacht Fettleibigkeit und metabolisches Syndrom.

Künstliche Süßstoffe gelten normalerweise als unbedenkliche Alternative zu Zucker, den viele Menschen bei übermäßigem Verzehr als Ursache von Gewichtszunahme und Stoffwechselstörungen wie Diabetes betrachten. Doch mehrere wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Chemikalien wie Aspartam möglicherweise noch schädlicher sind, weil sie eine Gewichtszunahme unabhängig von der Kalorienzufuhr fördern.

 

Eine Studie, die schon 2013 in der Zeitschrift Appetite veröffentlicht wurde, ergab, dass Aspartam im Vergleich zu Saccharose (einer Zuckerform) eher eine Gewichtszunahme fördert. Eine ähnliche Untersuchung, die im Yale Journal of Biology and Medicine (YJBM) erschien, zeigte, dass Aspartam die natürliche Hormonproduktion im Körper verändert und sowohl den Appetit als auch den Heißhunger auf Zucker erhöht.

 

3) Ein von Präsident Reagan ernannter FDA-Kommissar half bei der Zulassung von Aspartam, obwohl es Beweise für seine Toxizität gab.

So unglaublich es klingen mag: Aspartam wurde zufällig von Wissenschaftlern entdeckt, die eigentlich an der Entwicklung eines Medikaments gegen Magengeschwüre arbeiteten. Auftraggeber war der Pharmakonzern G.D. Searle & Company, der 1985 von Monsanto aufgekauft wurde. Als die Forscher den süßen Geschmack der Chemikalie entdeckten, beantragte G.D. Searle bei der FDA die Zulassung.

 

Doch schon die ersten Sicherheitsstudien ergaben, dass Aspartam bei Affen epileptische Anfälle und Tod verursachte – Ergebnisse, die der FDA vorenthalten wurden. Als FDA-Wissenschaftler unabhängig erkannten, dass Aspartam nicht sicher war, wartete G.D. Searle strategisch ab, bis Ronald Reagan einen neuen FDA-Kommissar ernannte, um die Chemikalie dann durch das Zulassungsverfahren zu peitschen.

 

Die Einzelheiten dieses politischen Manövers sind in dem folgenden Dokument, das die FDA selbst auf ihre Website gestellt hat, dargelegt. Hier reicht der Hinweis, dass die Sicherheit von Aspartam nie bewiesen wurde. Nur durch Korruption landete dieser künstliche Süßstoff in mehr als 9 000 Produkten; in vielen davon ist er noch heute enthalten: http://www.fda.gov

 

4. Aspartam wird aus dem Kot von gentechnisch veränderten (GV) E.-coli-Bakterien hergestellt.

Und noch ein unappetitliches Faktum: Aspartam wird aus dem Kot gentechnisch veränderter E.-coli-Bakterien hergestellt. Ähnlich wie bei der Fermentierung werden E. coli gentechnisch so verändert, dass sie unnatürlich große Mengen eines besonderen Enzyms produzieren, das als Nebenprodukt Phenylalanin bildet, das für die Aspartam-Herstellung benötigt wird.

 

5. Aspartam überwindet die Blut-Hirn-Schranke und verursacht so potenziell eine dauerhafte Schädigung des Gehirns.

Aspartam besteht zu ungefähr 40 Prozent aus Asparaginsäure, einer freien Aminosäure, die die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Gelangen große Mengen dieser Substanz über Aspartam in den Körper, werden Gehirnzellen mit zu viel Kalzium bombardiert. Das Ergebnis ist eine Schädigung oder sogar der Tod von Neuralzellen, was zu einer schweren Schädigung des Gehirns führen kann.

 

In extremen Fällen kann der Kontakt mit Asparaginsäure, auch bekannt als Aspartat, neurologische Erkrankungen wie Epilepsie oder Alzheimer auslösen, sie wird auch mit Erkrankungen wie Multipler Sklerose (MS) und Demenz in Verbindung gebracht. Hormonstörungen oder unausgewogene und unzureichende Hormonproduktion werden ebenfalls mit so genannten »Exzitotoxinen« oder dem Kontakt mit freien Aminosäuren wie Aspartat, die das Gehirn überstimulieren, in Zusammenhang gebracht.

 

 

 

 


 

 

 

Leser-Kommentare (6) zu diesem Artikel

14.07.2014 | 22:44

IQ. SHARIMAR

Zum Thema Aspartam gibt es auch bei youtube ausreichend Info-Videos, . . so wie Information zur gesunden Ernährung * Sehr empfehlenswert - informativ ist der Internetlink zu >Henning Müller Burzler<  und seiner "Die 7 Säulen einer gesunden Ernährung" - darin geht er ganz speziell auf alle Süssungsmittel ein - und auch auf industrialisierten - so wie wir ihn kennen, als weißen Kristallzucker - ebenso - ´auf Dauer und Zeit - dass reinste Gift für unseren Körper ist...

Zum Thema Aspartam gibt es auch bei youtube ausreichend Info-Videos, . . so wie Information zur gesunden Ernährung * Sehr empfehlenswert - informativ ist der Internetlink zu >Henning Müller Burzler<  und seiner "Die 7 Säulen einer gesunden Ernährung" - darin geht er ganz speziell auf alle Süssungsmittel ein - und auch auf industrialisierten - so wie wir ihn kennen, als weißen Kristallzucker - ebenso - ´auf Dauer und Zeit - dass reinste Gift für unseren Körper ist . . . und worauf es letztendlich bei unserer Ernährung - vor allem bei der Zusammenstellung unserer Nährstoffe drauf ankommt. * Ebenso hat er Berichte verfasst, wie z.B. u.a."Gesund und Allergie-frei" leben . . . "Allergien sind heilbar" - u.n.m. * Für mich war erstaunlich, was alles unter dem Thema Allergie fällt und letztendlich alles mit einer gesunden Darmflora zu tun hat. * Also, . . Hände weg - nicht nur von Aspartam und anderen Süssungsmitteln, sondern auch von weißen Kristallzucker u.ä. - Honig ist gut - Vollrohrzucker ist gut, z.B. - und es gibt noch andere Alternativen >Alles Natur-ReineKohlenhydrate< besagt nichts anderes, . . als das es sich um Zucker handelt -daher häufen sich auch die allergischen Reaktionen und die Fettleibigkeit bei den Menschen. * * Zurück zur wahren Natur - Mutter Natur -natürlich und nachhaltig leben und wir erfahren einen wahren Segen an Genuss und wahrer Gesundheit - ohne Schmerzen und Krankheit. * * Noch etwas zum Thema NATUR und dem Produkt "Stevia" - das ja angeblich aus der reinen Pflanze gewonnen wird und ebenso als Zucker-Ersatz dient . . . Achtung - manche scheuen davor nicht zurück, industrialisierten - ganz normalen weißen Kristallzucker unterzumischen . . . damit es besser schmeckt . . . (ups) . . . * Es gibt mittlerweile auch ausreichend Berichte und Bücher zu diesem Thema - u.a. auch beim Kopp Verlag . . . An dieser Stelle . . . Herzlichen Dank . . . Es ist schön, dass es Euch gibt :-) * * * wünsche eine gute Zeit * NASHAO * * *


14.07.2014 | 16:19

Industriefood-Verweigerer

Aspartam ist in so ziemlich ALLEN ! zuckerfreien Süßigkeiten, Kaugummis, Getränken, aber auch in Molkedrinks und sogar in Rollmöpsen zu finden. Seitdem ich auf die Inhaltsstoffe achte und Aspartam und auch Glutamat vermeide, habe ich keine Kopfschmezen mehr, bin nicht mehr so müde und unkonzentriert und kann auch besser schlafen. Das Zeug gehört verboten!!!


14.07.2014 | 10:37

Moon28

Ich trinke keine light Getränke mehr. Im Supermarkt nehme ich normale mit Zucker gesüßte Getränke und mische sie evtl. zu hause mit Wasser oder Sprudelwasser.Natürlich ist es am besten ausschließlich Wasser zu trinken. Mir ist aber letztesmal beim einkaufen was sehr dummes passiert . Ich habe ein Getränk erwischt das offensichtlich kein light oder zero Produkt war . Vorne drauf stand lediglich Himbeerbrause und in klein ohne Alkohol. daheim aufgemacht und getrunken bekam ich...

Ich trinke keine light Getränke mehr. Im Supermarkt nehme ich normale mit Zucker gesüßte Getränke und mische sie evtl. zu hause mit Wasser oder Sprudelwasser.Natürlich ist es am besten ausschließlich Wasser zu trinken. Mir ist aber letztesmal beim einkaufen was sehr dummes passiert . Ich habe ein Getränk erwischt das offensichtlich kein light oder zero Produkt war . Vorne drauf stand lediglich Himbeerbrause und in klein ohne Alkohol. daheim aufgemacht und getrunken bekam ich kurze zeit später Bauchweh und Kopfschmerzen die 3 tage und 2 Nächte durchgehend anhielten. Hinzukommt das ich zunehmend aggressive auf alles um mich herum reagierte.Da ich nicht von anfangan auf die Idee kam das es am Getränk liegen könnte trinkte ich fleißig weiter und meine Beschwerden häuften sich und wurden intensiver. Irgendwann kam ich dann doch mal auf die Idee zu lesen was da hinten drauf stand und siehe da ein Getränk mit normalem Zucker und mehrere süßungs Arten. Unter anderem Aspartam. Mittlerweille muss ich jetzt wohl auch auf normale Getränke die nicht offensichtlich mit Süßmittel versetzt worden sind hinten aufs Etikett sehen ob zusätzlich zum normalem Kristallzucker nicht noch andere süßmittel verwendet wurden.Mittlerweile schmecke ich es sofort wenn irgendwo dieses oder ähnliches zeug in einem Produkt verarbeitet wurde.


12.07.2014 | 18:16

Barbara Hohmann

Aspartam befindet sich auch in Coca Cola-light!


11.07.2014 | 16:58

Dietmar Fürste

Wenn das bevorstehende Freihandels-Abkommen der EU mit den USA in Kraft tritt, werden wahrscheinlich Mitteilungen über Inhaltsstoffe wie z.B. Aspartam ganz wegfallen, weil das den "freien" Markt behindern würde. Wie man hört, drohen EU-Ländern, die ihre Bürger trotzdem schützen wollen, empfindliche Vertragsstrafen, wenn US-Konzerne dadurch Umsatzeinbußen erleiden.


10.07.2014 | 19:12

Ilonka-Q. Sharimar

Es ist hochinteressant endlich zu erfahren, was die wahre Wirklichkeit ausmacht - einhergehend mit poltischer Macht und deren Profit-gierigen Machtgehabe . . . * Ich hatte beim Discounter Aldi mir die Kalzium -und Magnesium-Sticks mitgenommen. Zu Hause stellte ich fest, dass statt, wie auf der Packung angegeben - 20 Stück - jeweils in beiden Packungen - nur 19 Stück drin waren. * Ich nahm meine Lesebrille und fand heraus, dass einer der Zusatzstoffe - be-inhaltend - in diesem...

Es ist hochinteressant endlich zu erfahren, was die wahre Wirklichkeit ausmacht - einhergehend mit poltischer Macht und deren Profit-gierigen Machtgehabe . . . * Ich hatte beim Discounter Aldi mir die Kalzium -und Magnesium-Sticks mitgenommen. Zu Hause stellte ich fest, dass statt, wie auf der Packung angegeben - 20 Stück - jeweils in beiden Packungen - nur 19 Stück drin waren. * Ich nahm meine Lesebrille und fand heraus, dass einer der Zusatzstoffe - be-inhaltend - in diesem Produkt " Aspartam " . . . auch ganz offen auf der Packungs-Inhalts-Angabe so deklariert, drin war. * Ich brachte diese beiden Produkte zurück und bat um Rücknahme/Umtausch - mit der Begründung - der Angabe zu den nicht übereinstimmenden Stückzahlen und meiner Unverträglichkeit zu einem dieser Zusatzstoffe. Ich wollte auf das Thema " Aspartam " nicht näher eingehen - der Aldi-Mitarbeiterin schien das ganze eh egal zu sein - Sie gab mir mein Geld wieder zurück und die Sache war erledigt. * Doch wenn ich mir diesen Bericht hier durchlese - und mich frage - wo - was - noch - alles - drin - ist . . . frage ich mich auch ernsthaft . . . was ist möglich machbar um diesen Missbrauch zu unterbinden und endlich zu beenden. * wünsche eine gute Zeit * NASHAO * * *

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