Sonntag, 26. Februar 2017
22.02.2014
 
 

Die Kokosnuss kann die Gehirnfunktion verbessern, die Gesundheit von Herz und Kreislauf stärken und noch viel mehr

Michael Ravensthorpe

Kaum eine andere tropische Frucht ist so vielseitig wie die Kokosnuss. Die runde Steinfrucht, deren Name sich direkt aus dem im 16. Jahrhundert gebräuchlichen spanischen Wort für »Kopf« oder »Schädel« herleitet, wird überall auf der Welt zu Kokosmilch, Mehl, Zucker und Butter, zu zahllosen Seifen und Kosmetikprodukten und natürlich auch zu Kokosöl verarbeitet. Kokosöl zählt zu den besten Superfoods der Welt.

Kokosnussprodukte sind mittlerweile im Westen so beliebt, dass wir versucht sind, darüber die Frucht in ihrer natürlichen Gestalt zu vergessen. Dabei ist, wie das Coconut Research Center erklärt, ein großer Teil der Weltbevölkerung direkt auf frische Kokosnüsse als Nahrungsquelle angewiesen. Und Nahrung liefert die Kokosnuss im Überfluss.

 

Forschung über die Kokosnuss

Gewichtskontrolle – Kokosnüsse sind reich an mittelkettigen Triglyceriden (MCT, nach dem englischen »medium-chain trigylcerides«), einer Art von Nahrungsfetten, die bekanntermaßen eine Gewichtsabnahme auslösen, weil sie der Körper sehr schnell verstoffwechselt. Eine Studie, die im Juni 2006 in der Fachzeitschrift Ceylon Medical Journal veröffentlicht wurde, ergab beispielsweise, dass MCT im Verdauungsprozess in freie mittelkettige Fettsäuren und Monoglyceride umgewandelt werden – zwei Substanzen, die der Körper umgehend als Brennstoff nutzt anstatt sie als Fett abzulagern. Darüber hinaus sind die MCT bekannt dafür, dass sie den Hunger besser stillen als langkettige Triglyceride (die sich in fetten Nahrungsmitteln wie Fleisch und Käse finden) und uns dadurch davor bewahren, zu viel zu essen. Das hilft uns, längerfristig auch weniger zu essen.

 

Gesundheit von Herz und Kreislauf – Der hohe Anteil von MCT in der Kokosnuss wird auch mit verbesserter Gesundheit von Herz und Kreislauf in Verbindung gebracht. Wie Dr. Marie-Pierre St-Onge, die Erstautorin einer Studie, die im Oktober 2009 in der ernährungswissenschaftlichen Fachzeitschrift Journal of the American College of Nutrition veröffentlicht wurde, berichtet, erhielten Freiwillige im Rahmen eines viermonatigen Abnehm-Programms reichlich mittelkettige Triglyceride. Das Ergebnis war ein deutlicher Rückgang des Gesamtcholesterins und des schädlichen LDL-Cholesterins. Wenn also Ihre Cholesterinwerte erhöht sind, könnten Sie sie vielleicht dadurch stabilisieren, dass sie mehr Kokosnuss auf Ihren Speiseplan setzen.

 

Hervorragende Quelle von Ballaststoffen – Laut der Nährstoff-Datenbank des US-Landwirtschaftsministeriums enthält eine Tasse (ca. 230 ml) Kokosfleisch sieben Gramm Ballaststoffe. Den meisten Menschen ist bekannt, dass Ballaststoffe den Verdauungstrakt putzen und bei Verstopfung hilfreich sein können. Darüber hinaus zeigt ein Artikel in der Aprilausgabe 2009 der Zeitschrift Nutrition Reviews, dass eine ballaststoffreiche Ernährung auch den Blutzucker senken, vor Diabetes schützen, das Immunsystem auf Trab bringen und – genauso wie die MCT – den Wert des schlechten LDL-Cholesterins im Blut senken kann. Kokosnüsse gehören zum Besten, das wir essen können, um das Blut gesund zu erhalten.

 

Verbesserte Gehirnfunktion – Eine Portion frisches Kokosnussfleisch liefert 17 Prozent der empfohlenen täglichen Verzehrmenge (RDI, nach dem englischen »Recommended Daily Intake«) an Kupfer, einem essenziellen Spurenelement, das die Enzyme aktiviert, die für die Bildung von Neurotransmittern zuständig sind. Neurotransmitter sind Stoffe, die das Gehirn nutzt, um Informationen von einer Zelle zur anderen weiterzuleiten. Aus diesem Grunde können Nahrungsmittel mit viel Kupfer wie die Kokosnuss dazu beitragen, uns vor einer altersbedingten Einbuße unserer geistigen Fähigkeiten zu schützen. Darüber hinaus ergab eine Studie, die im Oktober 2013 in der Zeitschrift Journal of Alzheimer’s Disease veröffentlicht wurde, dass das Öl im Kokosfleisch helfen kann, Nervenzellen vor Eiweißplaque zu schützen, die zum Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit beitragen.

 

Mineralstoffgehalt – Da die Kokosnuss zum großen Teil aus Fett besteht, fällt ihr Mineralstoffprofil geringer aus als das anderer Tropenfrüchte. Dennoch enthält die Kokosnuss ansehnliche Mengen an Kalium, Eisen, Phosphor, Magnesium, Zink und dem wichtigen Antioxidans Selen. Eine Portion Kokosnussfleisch liefert uns 60 Prozent der RDI an Magnesium, einem Mineralstoff, der zahlreiche chemische Reaktionen im Körper erleichtert. Bei vielen Menschen besteht ein Magnesiumdefizit, ohne dass sie es wissen.

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

CoconutResearchCenter.org

NIH.gov

NaturalNews.com

NIH.gov

NIH.gov

NaturalNews.com

 

 

 

 


 

 

 

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Kokosöl verhilft Parkinson-Patienten zu neuer Lebensqualität

Ethan A. Huff

Versetzen Sie sich für einen Moment in die Lage eines 74-Jährigen, bei dem Parkinson diagnostiziert wurde, und bei dem Denkvermögen, Bewegungsfreiheit und Körperfunktionen rapide schwinden, obwohl er sich einer intensiven Behandlung mit den modernsten Pharmazeutika gegen die schreckliche Krankheit unterwirft. Und nun stellen Sie sich vor, dass all  mehr …

Kokosöl – ein wahres Wundermittel gegen Hautalterung

PF Louis

Eine Zeit lang hatte die unsinnige Angstmache vor gesättigten Fetten ihr Ziel erreicht: Alle Welt machte einen Bogen um das Kokosöl. Kaum jemand nahm es noch, weder zum Kochen noch zu anderen Zwecken. Doch allmählich verblassten die Falschinformationen und jetzt wird es wieder eifrig genutzt, und zwar nicht nur in der Küche.  mehr …

Kokosnüsse – eine vielfach verwertbare »Wundernahrung«

P. Simard

Der wissenschaftliche Name der Kokosnuss lautet »Cocos nucifera«. Der Wortteil »Coco« leitet sich von den spanischen Entdeckern her, die meinten, die Kokosnuss ähnele dem Gesicht von Affen. Die Kokosnuss ist extrem nahrhaft, auf einigen Inseln ist sie Hauptbestandteil der Ernährung.  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Kokosöl – ein wahres Wundermittel gegen Hautalterung

PF Louis

Eine Zeit lang hatte die unsinnige Angstmache vor gesättigten Fetten ihr Ziel erreicht: Alle Welt machte einen Bogen um das Kokosöl. Kaum jemand nahm es noch, weder zum Kochen noch zu anderen Zwecken. Doch allmählich verblassten die Falschinformationen und jetzt wird es wieder eifrig genutzt, und zwar nicht nur in der Küche.  mehr …

Kokosöl verhilft Parkinson-Patienten zu neuer Lebensqualität

Ethan A. Huff

Versetzen Sie sich für einen Moment in die Lage eines 74-Jährigen, bei dem Parkinson diagnostiziert wurde, und bei dem Denkvermögen, Bewegungsfreiheit und Körperfunktionen rapide schwinden, obwohl er sich einer intensiven Behandlung mit den modernsten Pharmazeutika gegen die schreckliche Krankheit unterwirft. Und nun stellen Sie sich vor, dass all  mehr …

Kokosnüsse – eine vielfach verwertbare »Wundernahrung«

P. Simard

Der wissenschaftliche Name der Kokosnuss lautet »Cocos nucifera«. Der Wortteil »Coco« leitet sich von den spanischen Entdeckern her, die meinten, die Kokosnuss ähnele dem Gesicht von Affen. Die Kokosnuss ist extrem nahrhaft, auf einigen Inseln ist sie Hauptbestandteil der Ernährung.  mehr …

Warum sind auf antiken Kunstwerken Abbildungen fliegender Flugzeuge, von Hubschraubern und Dinosauriern zu erkennen?

Michael Snyder

Die Geschichte unseres Planeten ist weitaus komplexer als sich die meisten Menschen überhaupt vorstellen können. Legt man die vorherrschende Auffassung von Geschichte, wie sie an den weiterführenden Schulen und den Universitäten überall in den USA gelehrt wird, zugrunde, handelt es sich bei dem frühgeschichtlichen Menschen um ein eher primitives  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.