Saturday, 25. June 2016
11.12.2013
 
 

Drei Superfoods, die bei Depression hilfreich sein können

Michael Ravensthorpe

Statistiken zufolge leiden ungefähr zehn Prozent der Menschen in Amerika an einer Depression, Tendenz steigend. Bei den meisten tritt die Depression sporadisch auf, bei anderen besteht sie lebenslang. Viele Betroffene nehmen Antidepressiva ein, um ihr Stimmungstief zu bekämpfen. Antidepressiva sind Medikamente mit schweren Nebenwirkungen, die manchen Patienten in einem zombieartigen Zustand versetzen können, bei dem er die Verbindung zur Realität verliert.

Zum Glück gibt es in der Natur jede Menge Nahrungsmittel, die stimmungsaufhellend wirken können. Am besten bekannt ist die Banane, doch auch Spargel, Eier und grünes Blattgemüse werden in dieser Hinsicht sehr geschätzt. Studien zeigen jedoch durchgängig, dass die besten Stimmungsaufheller – Nahrungsmittel, die unseren Geist nicht nur aus dem zeitweiligen Sumpf der Depression ziehen, sondern ihn auch heilen und schärfen können – die folgenden Superfoods aus Südamerika und Asien sind.

 

Kakao

 

Der Kakao, der in seiner Heimat Südamerika den Ehrennamen »Speise der Götter« erhalten hat, wird schon seit langer Zeit wegen seiner stimmungsaufhellenden Eigenschaften gerühmt. Jetzt versteht die Wissenschaft auch, warum das so ist: Kakao enthält viele Wirkstoffe, die die Bildung mehrerer Wohlfühl-Substanzen im Gehirn, beispielsweise Dopamin und Serotonin, anregen.

 

Darüber hinaus hat eine Studie von Wissenschaftlern beim Institut für Gehirnforschung an der Swinburne University in Australien ergeben, dass die Flavonoide im Kakao »psychologische Prozesse im Gehirn so beeinflussen« können, dass »der Schluss erlaubt ist, der Verzehr von Kakao verbessere Aspekte der kognitiven Funktion«. Anders gesagt, Kakao stärkt die geistige Klarheit und hebt die Stimmung. Dadurch ist er besonders gut für deprimierte Menschen, da eine Depression oft mit Denkstörungen einhergeht (die dauerhaft sein können). Kakaobohnen können roh gegessen werden, die meisten wählen jedoch Kakaopulver.

 

Maca

 

Laut einer Studie, die in der Zeitschrift Complementary and Alternative Medicine veröffentlicht wurde, kann der Konsum von Maca – ein anderes nährstoffreiches Superfood aus Südamerika – das Gefühl von Hoffnungslosigkeit mindern, das eine Depression oft begleitet. Die Wissenschaftler führen dies auf die Konzentration von Phytoöstrogenen in Maca zurück, die bei Männern und Frauen helfen, die Hormone ins Gleichgewicht zu bringen. Außerdem wird Maca mit verbesserter Gehirnfunktion und Gedächtnisleistung in Verbindung gebracht, es ist zudem ein natürlicher Energielieferant. Dadurch ist es ganz besonders geeignet für Menschen, bei denen sich die Depression in Lethargie äußert – Maca zwingt sie buchstäblich, aktiver zu sein!

 

Maca nimmt man am besten in gelierter Pulverform ein und zwar beginnend mit sehr kleinen Dosen. »Gelierte« Maca ist einfach nur Maca, bei der die Stärke entfernt wurde, sodass sie leichter verdaulich ist. Auch die alten Inkas haben Maca auf diese Weise konsumiert, sie wurde fast nie roh gegessen.

 

Bacopa monnieri

 

Bacopa monnieri (manchmal auch »Brahmi« genannt) ist eine Heilpflanze aus der Gattung der Fettblätter. Sie stammt aus Asien. In der ayurvedischen Medizin gilt sie als die perfekte »Gehirnnahrung«, sie wird dort seit Jahrhunderten zur Behandlung zahlloser Geistes- und Gemütskrankheiten geschätzt.

 

Praktisch alle wissenschaftlichen Studien über Bacopa bestätigen die Vermutung der Ayurveda. Eine Studie, die 1996 bei einer Internationalen Konferenz über Gehirnforschung vorgestellt wurde, bewies, dass die langfristige Einnahme von Bacopa die Lernzeit um fast 50 Prozent verbessern konnte. Eine andere Studie australischer Wissenschaftler von der University of Wollongong in New South Wales bestätigte, dass Bacopa das Erinnerungsvermögen deutlich steigern kann. Genauso wichtig ist die wissenschaftliche Bestätigung dafür, dass Bacopa chemische Eigenschaften besitzt, die die Wirkung stimmungsaufhellender Neurotransmitter wie Acetylcholin und Serotonin unterstützen.

 

Wie Kakao und Maca, schmeckt auch Bacopa-Pulver nicht unbedingt gut, es lässt sich am besten in Kapselform einnehmen (wenn sie einen Mixer besitzen, können Sie es in ein Smoothie mischen). Anders als Kakao und Maca, deren stimmungsaufhellende Wirkung sehr schnell spürbar wird, belohnt Bacopa die Geduldigen. Selbst in den oben erwähnten Studien bemerkten die Probanden die positive Wirkung auf die Psyche nur selten im ersten Monat der regelmäßigen Einnahme.

 

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

NIH.gov

NIH.gov

NIH.gov

NIH.gov

NaturalNews.com

NaturalNews.com

 

 

 


 

 

 

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