Sonntag, 20. August 2017
27.04.2014
 
 

Drei Superfoods, die die Gehirnfunktion unterstützen und einen Leistungsabfall verhindern

Michael Ravensthorpe

Lange Zeit hielt man den Rückgang der kognitiven Fähigkeiten für ein natürliches und unvermeidliches Symptom der Alterung. In Wirklichkeit sind die meisten altersbedingten Beeinträchtigungen der Gehirnleistung – von leichten Irritationen wie Vergesslichkeit bis hin zu schweren neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Demenz – jedoch die Folge von schadstoffbelasteter Umgebung, ungesundem Lebensstil und schlechter Ernährung.

Deshalb können Menschen aller Altersstufen sehr viel tun, um einen altersbedingten Rückgang der geistigen Fähigkeiten zu vermeiden. In erster Linie sind zu nennen: ausreichender Schlaf und Bewegung, eine gesunde Darmflora und der Verzehr von Nahrungsmitteln mit viel Vitamin B12 und Omega-3-Fettsäuren. Außerdem können wir uns schützen, indem wir unsere Nahrung durch Superfoods ergänzen, die, wie wissenschaftlich erwiesen, das Gehirn gesund erhalten. Die drei folgenden Nahrungsmittel fallen in diese Kategorie.

 

Kokosöl

Unbehandeltes organisches Kokosöl kann nachweislich viele Krankheiten heilen und Probleme beseitigen, darunter Fettleibigkeit, unreine Haut und stumpfes Haar, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vieles mehr. Wie die Ärztin Dr. Mary Newport berichtet, kann Kokosöl auch einen Abfall der geistigen Leistung verhindern und zwar durch seinen hohen Gehalt an Ketonkörpern in den mittelkettigen Triglyceriden (MCT, nach dem englischen »middle chain triglycerides«), die unserem Gehirn als alternative Energiequelle dienen.

 

Da eine unzureichende Versorgung mit dem Primärtreibstoff, der Glukose, die Hauptursache von Alzheimer und Demenz darstellt, kann der regelmäßige Verzehr von Nahrungsmitteln, die diesen alternativen Treibstoff enthalten, dazu beitragen, die geistige Gesundheit zu bewahren – und in wenigen findet sich davon so viel wie in naturbelassenem Kokosöl.

 

Bacopa monnieri

 

Die altbewährte Heilpflanze Bacopa monnieri wird in der ayurvedischen Medizin seit Jahrhunderten zur Behandlung von kognitiven Beeinträchtigungen wie schlechtem Gedächtnis oder Denkstörungen angewendet; die heutige Forschung bestätigt das alte Wissen. Eine Studie beispielsweise, die 1996 bei der Internationalen Konferenz über Hirnforschung vorgestellt wurde, zeigte, dass die langfristige Einnahme von Bacopa-Pulver die Zeit, die Probanden für die Bewältigung neuer Aufgaben brauchten, um satte 50 Prozent verringerte. Bei einer späteren Studie, die 2002 in der Zeitschrift Neuropsychopharmacology veröffentlicht wurde, zeigte Bacopa eine »signifikante Wirkung« auf die Fähigkeit der Probanden, sich neue Informationen zu merken.

 

Es ist wie beim Kokosöl: Der regelmäßige Verzehr von Bacopa monnieri kann uns vor ernsteren Krankheiten schützen. Brian M. Kairalla, ein Forscher am Philadelphia College of Osteopathic Medicine, stellte fest, dass ältere Freiwillige, die täglich 300 mg Bacopa einnahmen, im Vergleich zu einer Placebo-Gruppe eine deutliche Verbesserung der verbalen Informationsverarbeitung zeigten. Daraus schloss Kairalla, dass Bacopa in der Alzheimer-Prävention hilfreich sein könnte: »In Langzeitstudien könnte Bacopa auf das Potenzial bei Schutz vor oder Verzögerung von altersbedingtem Gedächtnisverlust untersucht werden.« Das Gleiche gelte für den Beginn oder das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit.

Walnüsse

 

Laut der Signaturenlehre, einer alten heilkundlichen Philosophie, die dem Schweizer Arzt Paracelsus zugeschrieben wird, ähneln viele natürliche Nahrungsmittel physisch den Organen, denen sie nützen. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Walnuss: Mit ihren zwei Halbkugeln und der schädelähnlichen Schale sieht die Walnuss wirklich aus wie ein Gehirn – und tatsächlich sind nur wenige Nahrungsmittel besser für das Gehirn als Walnüsse.

 

Bei einer Studie, die im British Journal of Nutrition veröffentlicht wurde, legten Teilnehmer, die zwei Monate lang täglich nur eine halbe Tasse Walnüsse aßen, gegenüber der Kontrollgruppe eine elfprozentige Verbesserung in folgerichtigem Denken an den Tag. Eine andere Studie, die im Journal of Alzheimer’s Disease veröffentlicht wurde, zeigte, dass der regelmäßige Verzehr von Walnüssen die kognitive Leistung und das Gedächtnis verbessern kann. Was ist der Grund für diese Ergebnisse? Erstens enthalten Walnüsse viel alpha-Linolensäure (ALA), eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure, die dafür bekannt ist, dass sie Gehirnzellen vor oxidativer Schädigung schützt. Zweitens sind Walnüsse reich an Vitamin E, einem Antioxidans, das für die Prävention von kognitivem Leistungsabfall bekannt ist.

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

CoconutKetones.com

NaturalNews.com

PCOM.edu

NIH.gov

IosPress.nl

NaturalNews.com

NaturalNews.com

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