Vor wenigen Jahren habe ich Macchu Picchu besucht. Die Wanderung dorthin dauerte sieben Tage, ich bin steile Abhänge herauf- und hinuntergekraxelt, meine Lungen keuchten in der dünnen Luft. (Ich hatte damals auch Übergewicht, es war also wirklich nicht leicht.) Ich erinnere mich, dass ich einen ganzen Tag gebraucht habe, um einen Pass in gut 4.000 Meter Höhe zu erklimmen. Er hieß der »Pass der Toten Frau«, beim Überqueren wurde mir schnell bewusst, warum. Der Aufstieg war mörderisch.
Kurz darauf musste ich einen ganzen Tag lang hinunterklettern, was sich als genauso brutal in den Beinen erwies. Stellen Sie sich vor, Sie gingen acht Stunden lang ununterbrochen eine Treppe hinunter …, so ein Gefühl war das.
Nach sieben Tagen Wandern und Klettern erreichten wir einen Bergrücken oberhalb von Macchu Picchu, der von den Inkas gebauten »Stadt im Himmel«. Mir klappte die Kinnlade herunter, als ich unter mir die 20 Tonnen schweren Felsblöcke erblickte, die zu Tausenden die Berge hinauf gezogen worden waren, um diese antike Stadt zu bauen.
Hier ist ein ein Foto, das ich genau in diesem Moment aufgenommen habe. Es ist mit der alten Kamera gemacht, die ich damals bei mir hatte, es ist also keine besonders gute Auflösung.

Als ich dort stand und die großartige Szenerie unter mir bewunderte, ging mir der Gedanke durch den Kopf: »Ich habe mich ja kaum selbst den Berg hinaufgeschleppt! Wie, um alles in der Welt, haben diese Inkas – praktisch ohne jede Technik – 20 Tonnen schwere Feldbrocken steile Berge heraufschaffen und in ihre genaue Position in den Tempelmauern bringen können?«
Natürlich haben die Menschen damals nicht von Big Macs und Diet Pepsi gelebt. Sie haben Quinoa, Spirulina und Macawurzel-Pulver gegessen. Sie haben sich von Superfoods ernährt.
Damals konnte ich nicht wissen, dass ich eines Tages zu einem vehementen Superfood-Verfechter werden sollte.
Was ist Maca?
Maca ist die zerriebene Wurzel der Pflanze Lepidium Meyenii. Die Inkas haben sie jahrtausendelang als »Inka-Superfood« gegessen, weil sie wussten, dass sie einen gesunden Energiehaushalt unterstützte.

Tatsächlich war Maca der Hauptbestandteil der Ernährung bei den Inkas in der Zeit, als Macchu Picchu gebaut wurde.
Wie wir heute alle wissen, kann man keine Stadt im Himmel errichten, wenn man sich nur von verarbeiteten Lebensmitteln, von Junk Food, ernährt. Diese Metapher gilt auch für Ihr Leben: Welchen Berg Sie auch immer gerade zu erklimmen versuchen, Superfood-Nahrung kann Sie dabei unterstützen, es zu schaffen! Sei es nun Maca, Chlorella oder Hanfeiweiß, diese Superfoods können helfen, Ihrem Körper (und Geist) die nötige Nahrung zuzuführen, die Sie für große Taten brauchen.
Versuchen Sie in Ihrem Leben etwas Neues!
Maca gehört zu diesen Supernahrungsmitteln, die Ihr Leben verändern. Wenn Sie es nie zuvor probiert haben, dann besorgen Sie sich jetzt einen Beutel und mischen Sie einen Teelöffel Maca-Pulver unter Ihr regelmäßiges Morgen-Smoothie. Es schmeckt wunderbar in Schokoladen-, Avocado- und sogar in Erdbeer- oder Bananen-Smoothies!
Maca schmeckt ein wenig wie geröstete Zichorienwurzel, die ihrerseits ein wenig nach Kaffee schmeckt. Aber anders als Kaffee ist es kein koffeinhaltiges Anregungsmittel. Es gilt vielmehr als »adaptogenes« pflanzliches Mittel, das gesunde Energie liefert, ohne das Nervensystem mit chemischen Wirkstoffen aufzuputschen.
Wenn Sie zum ersten Mal Maca einnehmen, versuchen Sie es mit einem Teelöffel täglich. Beobachten Sie dann an sich selbst, wie Wahrnehmung und Energie zunehmen. Maca wirkt sanft, aber sehr real; ich bin überzeugt, dass Maca zu den Superfoods zählt, die den alten Inkas die Nährstoffe verschafft haben, die sie brauchten, um Großes in ihrem Leben zu vollbringen – Werke, die wir noch heute bewundern können.
Die aktiven Bestandteile von Maca
Getrocknetes Maca besteht zu ca. 60 Prozent aus Kohlehydraten (Stärke und Zucker), neun Prozent Ballaststoffen, zehn Prozent Eiweiß. Mit 2,2 Prozent liegt sein Lipid-(Fett-)Gehalt über dem anderer Wurzeln, die wichtigsten Fettsäuren sind Linolsäure, Palmitinsäure und Ölsäure.
Maca enthält auch reichlich Phytosterole, darunter Sitosterol, Campesterol, Ergosterol, Brassicasterol und Ergostadienol. Maca enthält mehr Mineralstoffe als Kartoffeln und Mohrrüben, es enthält Eisen, Magnesium, Calcium, Kalium und Jod.
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