Wednesday, 1. June 2016
20.10.2011
 
 

Medienlügen bloßgestellt: Jüngste Kritik an Vitaminen sind manipulierte Angstmache (Teil 1)

Mike Adams

Das Magazin Time, die Tageszeitung USA Today, das Internetnachrichtenprotal MSNBC, der Fernsehsender CTV und die Los Angeles Times sowie zahlreiche weitere etablierte Medien haben in der letzten Woche eine breitangelegte kindische Falschmeldung verbreitet.

Unter verschiedenen, bestenfalls irreführenden Überschriften behaupten sie alle einhellig, Vitamine können einen umbringen. Hier einige Beispiele aus den vielen Überschriften:

Studie stellt Zusammenhang zwischen Vitaminen und höherer Sterberate bei Frauen fest – CTV

Studie: Vitamine können Sterberisiko bei älteren Frauen erhöhen – USA Today

Wir haben ungeheure Geldsummen für Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel verschwendet – TIME

Einige verbreitete Vitaminzusätze können Sterberisiko erhöhen – MSNBC

Nahrungsergänzungsmittel können für ältere Frauen ein Risiko darstellen – Los Angeles Times

Ergänzungsmittel bergen nach neuer Studie Risiken für ältere Frauen – NPR

Vitamine schaden mehr, als dass sie nutzen, sagt neue Untersuchung – News.com.au

Frauen, die Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, könnten höherem Sterberisiko ausgesetzt sein – Huffington Post

Das ist nur eine kleine Auswahl aus Hunderten ähnlicher Überschriften der etablierten Medien, die letztlich alle das Gleiche behaupten. Aber es gibt da ein Problem: Das Ganze ist eine Falschmeldung! Und NaturalNews schreitet voran und legt diese Falschmeldung offen, wobei ich mich auf das Zahlenmaterial und die Fakten der veröffentlichten Untersuchung selbst beziehe.

 

Aufgedeckt: Eine völlige Falschmeldung der etablierten Medien

Wieder einmal wurden die etablierten Medien auf frischer Tat dabei ertappt, wie sie eine kindische, grob vereinfachende Falschmeldung in die Welt setzten, um den Menschen Angst zu machen und sie so von einer gesunden Ernährungsweise abzuhalten. Als Grundlage ihrer Falschmeldungen

wählten sie eine schlecht gemachte »wissenschaftliche« Untersuchung, die in der Fachzeitschrift Archives of Internal Medicine veröffentlicht worden war. Schon die Untersuchung selbst ging von fehlerhaften Schlussfolgerungen aus (von denen noch die Rede sein wird). Aber dann wurden die Schlüsse, die aus dem Datenmaterial der Untersuchung gezogen wurden, auch noch völlig verzerrt wiedergegeben.

 

Die Zeitschrift ist, wenig überraschend, im Besitz der Amerikanischen Medizinischen Vereinigung (AMA), die seit Langem dafür berüchtigt ist, Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel zu attackieren, wobei sie nicht davor zurückschreckt, Straftaten zu begehen, die gegen Bundesgesetze verstoßen. So wurde die AMA bereits in verschiedenen Verfahren vor Bundesgerichten wegen Verschwörung verurteilt.

Im vorliegenden Fall geht es wieder einmal um scheinwissenschaftlichen Journalismus seitens der etablierten Medien, die erhebliche Geldmittel von der Pharmawirtschaft erhalten. Sie lassen sich keine Gelegenheit entgehen, die Anwendung von Vitaminpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln schlecht zu machen, selbst wenn dies dazu führt, dass sie sich selbst als »Presstituierte« der großen Pharmakonzerne entlarven, die nur vorgeben, unabhängige Journalisten zu sein.

Aber Sie müssen mir das nicht einfach abnehmen: Wenden wir uns abwechslungshalber einfach der Untersuchung selbst zu – dies würden die etablierten »Presstituierten« niemals tun.

 

Was die Studie wirklich aussagt

Die betreffende Untersuchung trägt den Titel Nahrungsergänzungsmittel und Sterberate bei älteren Frauen (Archives Internal Medicine, 2011; 171(18): S. 1625-1633)

Die Studie gibt vor, die Einnahme von Vitaminpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln bei 38.772 älteren Frauen untersucht zu haben, indem man diesen Personen über einen Zeitraum von 18 Jahren dreimal einen Fragebogen zuschickte und sie bat, sich zu erinnern, welche Vitamine und Mineralien sie zu sich genommen hätten.

Das ist schon einmal die erste Einschränkung. Es handelt sich um eine »Erhebungsuntersuchung«, die man allgemein auch als »Beobachtungsuntersuchung« bezeichnet, die insgesamt für ihre Ungenauigkeit bekannt ist. Dr. David Brownstein erklärte mir in einem bahnbrechenden Interview in der Nachrichtensendung InfoWars Nightly News: »Diese Untersuchung sagt absolut nichts über Vitamine aus. Wäre diese Studie umgekehrt zu dem Schluss gekommen, Vitamine seien sehr wirksam, hätten alle Fachzeitschriften die Veröffentlichung dieser Untersuchung mit der Begründung verweigert, sie sei schlecht gemacht und zu fehlerhaft.«

(Das Interview finden Sie hier. Der Teil mit Dr. Brownstein beginnt etwa nach sechs Minuten.)

 

Zahlen der Studie wurden verändert

Eine der eklatantesten Verfälschungen dieser Studie betrifft die Veränderung der Rohdaten, wobei man sich statistischer Manipulationstechniken bedient. In der zweiten Tabelle der Untersuchung (Seite 4 der Untersuchung im PDF-Format, das wir hier leider nicht veröffentlichen können, da es sich nicht um ein öffentliches Dokument handelt), beschreibt einen sogenannten »Gefährdungswert«, der für jedes Nahrungsergänzungsmittel, das in der Studie untersucht wurde, wie die Vitamine C und B, Kalzium, Kupfer, Eisen usw. berechnet und ihm dann zugeordnet wird. Auch der Kategorie »Multivitamine« wurde ein solcher Wert zugeordnet.

Bei diesen Zahlen bedeutet 1.0 eine neutrale Wirkung, d. h. »kein Anstieg der Sterbewahrscheinlichkeit (oder Mortalität)«. Ein Wert unter 1.0 – beispielsweise 0,92 – verweist auf eine achtprozentige Verringerung der Sterbewahrscheinlichkeit, die mit einem bestimmten Vitamin in Zusammenhang gebracht wird. Entsprechend zeigt ein Wert höher als 1.0 einen Anstieg der Sterbewahrscheinlichkeit. Ein Wert wie 1,15 bedeutet dann eine um 15 Prozent erhöhte Sterbewahrscheinlichkeit.

Was sagen diese Werte wirklich aus?

  • Der Vitamin-B-Komplex wurde mit einer siebenprozentigen Verringerung der Mortalität in Zusammenhang gebracht.
  • Vitamin C wurde mit einer vierprozentigen Verringerung der Mortalität in Zusammenhang gebracht.
  • Vitamin D wurde mit einer achtprozentigen Verringerung der Mortalität in Zusammenhang gebracht.
  • Magnesium, Selen und Zink wurden jeweils mit einer dreiprozentigen Verringerung der Mortalität in Zusammenhang gebracht.

Ich wette, darüber haben Sie in den etablierten Medien nichts gelesen, stimmt’s? Das liegt ganz einfach daran, dass sie niemals über diese Werte berichtet haben. Sie haben sich nur das an abschreckenden Zahlen herausgepickt, was sie veröffentlichen wollten – andere Werte, die dem widersprachen, ließ man einfach unter den Tisch fallen.

Zu den negativen Ergebnissen der Untersuchung gehört:

  • Folsäure wurde mit einem neunprozentigen Anstieg der Mortalität in Zusammenhang gebracht.
  • Kupfer wurde für einen 31%igen Anstieg der Mortalität verantwortlich gemacht.

»Multivitamine«, die die etablierten Medien in ihren verfälschenden Überschriften in Verruf gebracht hatten, wurden »nur« mit einem zweiprozentigen Anstieg der Mortalität in Zusammenhang gebracht.

 

Statistiken wurden manipuliert, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten

Aber Moment! In dieser Untersuchung benutzten sie die tatsächlichen Fragebogenergebnisse nicht als Grundlage ihrer Schlussfolgerungen. Sie begannen, die Zahlen zu »interpretieren« und benutzten dabei statistische Manipulationen, um zu den Werten zu kommen, die sie für ihr schon vorgefasstes Urteil benötigten.

Wie sie selbst einräumen, rechneten sie aus den in den Fragebögen ermittelten Werten Faktoren wie »Alter, Bildungsniveau, Wohnort, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, den Body-Mass-Index (der berechnet wird, indem man das in Kilogramm gemessene Gewicht [in kg] durch das Quadrat der Körpergröße dividiert), das Verhältnis von Taille zu Hüfte, eine Hormonersatztherapie (HET), physische Aktivitäten, Raucher/Nichtraucher und Energieaufnahme« heraus.

Halten wir hier einen Moment inne! Damit sagen sie, dass eine Person mit Diabetes eine höhere Sterbewahrscheinlichkeit aufweist. Wenn diese Person stirbt, bewerten sie das nicht so stark wie den Tod einer gesunden Person, stimmt’s? Aber damit lassen sie vollkommen unberücksichtigt, dass Nährstoffe Diabetes zurückdrängen und die Symptome einer Diabetes völlig verschwinden lassen können. Dazu gehören etwa Nährstoffe wie Vitamin D, Magnesium und Vitamin C; alles Substanzen, die in der Studie untersucht wurden. Wenn also eine Frau zu Beginn der Studie an Diabetes litt, dann über die Aufnahme bestimmter Nährstoffe, ihre Diabetes weitgehend zurückdrängen konnte, und dann später nicht mehr als Diabetespatientin, aber doch statistisch früher als eine Person, die ihr ganzes Leben gesund war, stürbe, dann würde dies in der Untersuchung als Beweis für die schädliche Wirkung von Vitaminen bewertet.

Ähnliches gilt für Bluthochdruck. Man erkennt deutlich, dass die statistischen Manipulationen, auf die man in dieser Untersuchung zurückgriff, auf der völlig falschen Überzeugung westlicher Scheinwissenschaftler beruht, das Vitamine Krankheiten weder verhindern noch heilen oder zurückzudrängen vermögen. Und deshalb haben sie diese Wirkung überhaupt nicht in ihrer Interpretation der eigenen Zahlen berücksichtigt.

Allein aufgrund dieses Aspekts ist die Untersuchung ein völliger, kindischer Witz! Damit würde man bei einem Schulprojekt in der Oberstufe nicht einmal ein »ausreichend« bekommen, und doch wurde der »wissenschaftliche Gehalt« für so wertvoll erachtet, dass man sie in den Archives of Internal Medicine veröffentlichte, die viele Millionen Dollar aus der Anzeigenwerbung für die Pharmakonzerne einstreicht.

Aber es gibt noch weitere Aspekte.

 

Daten ein weiteres Mal verändert

Die Verfasser der Untersuchung »bearbeiteten« das Zahlenmaterial nicht nur einmal, sondern veränderten die Ergebnisse ein zweites Mal. Diesmal nahmen die Autoren weitere sogenannte »multivariable Anpassungen« vor, d. h., sie rechneten »störende Faktoren« einfach heraus:

Diesmal wurden neben den schon bekannten Faktoren wie »Alter, Bildungsniveau, Wohnort, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Body-Mass-Index, das Verhältnis von Taille zu Hüfte, Hormonersatztherapie (HET), physische Aktivitäten, Raucher/Nichtraucher und Energieaufnahme«, zusätzlich noch »Alkohol, gesättigte Fettsäuren, Vollkornprodukte, Obst und Gemüse« berücksichtigt.

Jetzt rechneten sie sogar den Verzehr von Obst und Gemüse heraus? Das heißt aber doch, dass man bei einem Menschen, der größere Mengen an Obst und Gemüse zu sich nimmt, davon ausgeht, er sei gesünder als andere, und daher wurde das jeweilige Sterbealter, unabhängig davon, wie hoch es war, auf andere Faktoren wie etwa die Vitamine, die sie zu sich genommen hatten, zurückgeführt.

Tatsächlich wurden sämtliche Gewichtungsfaktoren bei diesen manipulierten Bereinigungen von den Verfassern der Studie selbst zusammengeschustert. Ich bin überzeugt, dass sie sich mit umfangreichen Excel-Tabellen zusammensetzten und so lange Tausende unterschiedlicher Kombinationen von Annahmen und Gewichtungsfaktoren ausprobierten – also ihre Daten verfälschten –, bis das gewünschte Ergebnis herauskam.

Und wie lautete dieses Ergebnis: Man kann es kaum glauben! Vitamine können einen Menschen umbringen!

Indem sie die Rohdaten bearbeiteten, ihren voreingenommenen Vorgaben anpassten, die Gewichtungsfaktoren verfälschten und die Zusammenhänge zwischen Nährstoffen und der Verhinderung von Krankheiten ignorierten, gelang es diesen Forschern, die Verringerung der Sterbewahrscheinlichkeit, die nachweislich auf Nährstoffe wie Vitamin D zurückzuführen ist, auszublenden, während gleichzeitig Nährstoffe wie Kupfer so eingestuft wurden, als kämen sie in ihrer Gefährlichkeit direkt hinter Gift (mit einer um 45 Prozent höheren Mortalität).

Das Ganze unterscheidet sich für mich kaum von einer mentalen Selbstbefriedigung einer Gruppe pubertierender Wissenschaftler, die darauf aus sind, zu beweisen, dass Vitamine grundsätzlich schädlich sind. Aber sie mussten ihre Daten zweimal manipulieren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten.

Und als i-Tüpfelchen verpackten sie ihren wissenschaftlichen Betrug in eine abgehobene Wortwahl über statistische Bedeutung, »multivariable Bereinigungsmodelle« und andere hochtrabende Fachausdrücke, mit der sie hofften, die Tatsache übertünchen zu können, dass es sich bei dieser Untersuchung um völligen wissenschaftlichen Betrug handelt.

Hätte Dr. Andrew Wakefield versucht, mit einer derartigen Manipulation von Daten zu beweisen, dass Impfstoffe Autismus hervorrufen können, wäre er ausgelacht worden, hätte seine Zulassung verloren, wäre von den Medien verfolgt und von der medizinischen Fachwelt zum Quacksalber erklärt worden. Aber wenn eine Gruppe von Ärzten, die für die AMA schreiben, sich solcher betrügerischer, scheinwissenschaftlicher Mittel bedient, um zu belegen, dass »Vitamine Sie umbringen können«, dann hat niemand in der Fachwelt oder seitens der korrupten Medien und medizinischen Fachjournalisten, ganz zu schweigen von den ganzen idiotischen Ärzten, die immer noch abstreiten, dass Nahrungsergänzungsmittel zur menschlichen Gesundheit beitragen, etwas daran auszusetzen.

 

Massive Interessenkonflikte – aber sie wurden niemals offengelegt

Wie Dr. Brownstein bereits am Anfang erklärte, hätte diese Studie ergeben, dass Vitamine sehr effektiv zur Verringerung der Sterbewahrscheinlichkeit beitragen, hätten Ärzte und Kritiker sie als »Quacksalberei« verunglimpft. Aber da sie die Untersuchung dazu benutzen können, die positive Wirkung von Vitaminen und anderen Nährstoffen anzuzweifeln und in Verruf zu bringen, haben die etablierten Medien entschieden, diese Untersuchung sei es wert, in ihren Zeitungen, Magazinen und Nachrichtenprogrammen zitiert zu werden.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt, auf den bisher niemand hingewiesen hat, betrifft die Tatsache, dass sich die Archives of Internal Medicine über Anzeigen der großen Pharmakonzerne finanziert. Dies begründet einen unmittelbaren und offenkundigen Interessenkonflikt, der im Zusammenhang mit der Studie aber niemals thematisiert wurde. Glauben Sie wirklich, eine Zeitschrift der Pharmakonzerne, die ihr Geld mit Anzeigenwerbung für pharmazeutische Produkte verdient, verspürt einen finanziellen Anreiz, den guten Ruf der Vitamine zu zerstören, die oft in Konkurrenz zu den Medikamenten stehen? Meinen Sie das wirklich?

Das Magazine Time verzichtete darauf, seine Leser über diesen Interessenkonflikt zu informieren. Und auch USA Today, MSNBC oder irgendjemand anderer aus der etablierten Medienlandschaft fühlten sich nicht dazu berufen. Wäre natürlich eine Untersuchung, die die positiven Wirkungen von Vitaminen verkündet, in einer Zeitschrift erschienen, die von den Vitaminherstellern über Anzeigen finanziert wird, hätten sich alle auf diesen Skandal gestürzt und über einen ungeheuren Interessenkonflikt berichtet. (Man kennt ja die selektive Logik dieser »Presstituierten«, die sich nur die Leckerbissen herauspicken, die sie Ihnen vorsetzen wollen …)

 

Keine Unterscheidung zwischen natürlichen und synthetischen Vitaminen vorgenommen

Ein weiterer Schwachpunkt der Studie ist ohne Zweifel, dass sie nicht zwischen synthetischen und natürlichen Vitaminen unterscheidet. Wir dürfen annehmen, dass diese älteren Damen zum allergrößten Teil Vitamine in der Form zu sich genommen haben, wie sie von Lebensmittelketten wie Wal-Mart und anderen Geschäften angeboten werden. Hierbei handelt es sich in der Regel um billige Multivitamin-Zusammenstellungen, die aus synthetisch hergestellten chemischen Substanzen hergestellt wurden, die zwar behaupten, Vitamine zu sein, es aber nicht wirklich sind. Und ich muss einräumen, dass die Einnahme von synthetisch hergestelltem Vitamin E sehr schlecht für die Gesundheit ist; genauso schlecht übrigens wie synthetische Medikamente.

Als die Verfasser auf diese Unterscheidung zwischen synthetischen und natürlichen Vitaminen verzichten, war ihnen durchaus bewusst, dass sämtliche negativen Ergebnisse sofort dazu genutzt werden würden, unterschiedslos alle Vitamine zu diskreditieren. Das war auch so beabsichtigt. Praktisch alle konventionellen medizinischen Untersuchungen zu Vitaminen greifen zu diesem Trick und weigern sich, zwischen natürlichen Nährstoffen und synthetischen Vitaminen zu unterscheiden, wobei es sich bei Letzterem eigentlich um Medikamente handelt, denen man nur den Namen von Vitaminen gegeben hat.

Wenn Sie, anders gesagt, glauben, diese Studie habe negative Aspekte von Vitaminen herausgefunden, so sieht die Wirklichkeit so aus, dass die meisten dieser Frauen möglicherweise synthetische Vitamine und damit Medikamente zu sich genommen hatten, die man nur nach Vitaminen benannte. Gepresst und verpackt in praktische Multivitamin-Tagesdosierungen sind sie Gift für den menschlichen Körper.

Die westliche Scheinwissenschaft unterscheidet nicht zwischen einem synthetisch im Labor hergestellten und einem in der Natur vorkommenden Nährstoff. Aber tatsächlich ist der Unterschied entscheidend. Vitamin C kommt z. B. in der Natur nicht isoliert, sondern immer im Zusammenhang mit anderen, seine Wirkung unterstützenden Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen vor. Wenn man also Vitamin C zu sich nimmt, dass pflanzlichen Ursprungs (und z. B. aus Camu-Camu, Myrciaria dubia, gewonnen wurde) ist, unterscheidet sich die Wirkung qualitativ gegenüber der Einnahme der herkömmlichen synthetisierten Ascorbinsäure. Die heutigen, der vorherrschenden Lehrmeinung verpflichteten Wissenschaftler und Schulmediziner wissen zu wenig über Nährstoffe, um den Unterschied zu kennen (das ist eine Tatsache), infolge dessen fehlt diese Unterscheidung auch in ihren wissenschaftlichen Arbeiten.

Die heutigen medizinischen Scheinwissenschaftler und Schulmediziner kennen nicht einmal den Unterschied zwischen lebenden Nahrungsmitteln und toten Nahrungsmitteln. Für sie ist das alles das Gleiche: Tote Lebensmittel enthalten die gleichen Mineralien, Kalorien und Vitamine wie lebende Nahrungsmittel, so behaupten sie. Aber sie irren sich, denn lebende Nahrungsmittel verfügen über Qualitäten, die sich eben nicht mit den Mitteln steriler Labortechnik nachweisen lässt.

(Fortsetzung folgt)

 

 


 

 

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