Thursday, 30. October 2014
11.07.2010
 
 

Naturbelassenes Natives Kokosnussöl kann auf hundertfache Weise verwendet werden – in Haus und Küche

Mike Adams

Im wahrsten Sinne ein Naturtalent: Natives Kokosnussöl ist ein Alleskönner. Backen, Kochen, Braten, Herstellung von natürlicher Kosmetik – mit diesem unbehandelten Öl ist alles möglich.

Wer wirklich über Gesundheit Bescheid weiß, der kennt Natives Kokosnussöl. Für gesundheitsbewusste Menschen ist es das Öl der Wahl, es wird überall verwendet, als Zutat von Smoothies (sehr lecker!) oder als Hautpflegeprodukt. Kokosnussöl eignet sich zur innerlichen und äußerlichen Anwendung.

Es ist ganz hervorragend zum Kochen und Braten, denn Kokosnussöl verträgt viel höhere Temperaturen als natives Olivenöl, da die Fettmoleküle bei höheren Kochtemperaturen intakt bleiben. Kokosnussöl ist deshalb gesünder zum Braten. In der Rohkostküche verwendet man es sehr häufig als Stabilisator oder als schmackhafte Pflanzenfettquelle mit einzigartiger Nährstoffzusammensetzung.

Natives Kokosnussöl enthält 44,6 Prozent Laurinsäure, 16,8 Prozent Myristinsäure und 8,2 Prozent Palmitinsäure, es besteht überwiegend aus mittelkettigen Fettsäuren (MCFA). Wegen ihrer Molekularstruktur gelten MCFAs weithin als hochwirksame nachhaltige Energielieferanten. Viele Bodybuilder und Athleten vertrauen auf MCFAs als Teil ihrer Leistungsernährung.

 

Wie Kokosnussöl geerntet und extrahiert wird

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Kokosnussöl eigentlich hergestellt wird?

Zunächst werden ganze Kokosnüsse frisch vom Baum gepflückt und dann geschält, um die äußere (braune) Haut zu entfernen.

Das weiße Kokosfleisch wird herausgeschält und bei niedriger Temperatur zu Granulat gemahlen. Dieses Granulat wird dann zweieinhalb Stunden lang bei 40 bis 45 Grad Celsius getrocknet.

Nach dem Trocknen wird das Granulat in eine Kalt-Presse gegeben, die das Öl herauspresst. Dies geschieht ebenfalls bei höchstens 45 Grad, um die natürlichen Nährstoffe zu bewahren.

Das austretende Öl wird dann in eine Zentrifuge geleitet, in der es bei hoher Geschwindigkeit geschleudert wird, um alle Feuchtigkeit und festen Partikel zu entfernen. (Aus der übrig bleibenden festen Kokosnussmasse wird Kokosnussmehl hergestellt, das anstelle von Weizenmehl zum Backen verwendet werden kann.)

Das so gewonnene Öl heißt Natives Kokosnussöl.

Also: Es wird weder erhitzt noch pasteurisiert, rauchbehandelt, hydriert oder anderweitig künstlich behandelt. Hier wird das Kokosfleisch lediglich geerntet, getrocknet und anschließend gepresst, so dass das Öl nur aufgefangen, filtriert und verpackt werden muss. Wer Kokosnussöl verzehren will, der kann sich kaum einen natürlicheren Prozess vorstellen – es sei denn, er pflückte sich die Kokosnuss selbst und würde sie frisch essen.

Kokosnussöl kann überraschend lange gelagert werden – sogar mehrere Jahre lang, weil es der Oxidation auf natürliche Weise widersteht. Von Natur aus wird es bei der Lagerung im Kühlschrank fest, bei der Lagerung bei Zimmertemperatur flüssig.

 

Die Verwendung von Nativem Kokosnussöl

Es folgen einige Ideen, wie man Kokosnussöl verwenden kann. Wenn Sie zurzeit zum Braten beispielsweise Olivenöl benutzen, dann ersetzen sie es durch Kokosnussöl. Bei Kokosnussöl entstehen auch bei großer Hitze keine krebserregenden Stoffe, d.h. Sie können bei höheren Temperaturen braten, ohne Ihr Essen zu vergiften, was mit Maisöl, Sojaöl oder anderen Pflanzenölen minderer Qualität leicht passieren kann.

Zweitens können Sie Kokosnussöl in beinahe jedes Smoothie einrühren, damit es eine etwas fettere und festere Konsistenz erhält, ein wenig wie Eiscreme. Versuchen Sie einmal, gefrorene Früchte mit Palmzucker und Kokosnussöl zu mischen! Es ergibt ein wunderbares Dessert, das Sie auch durch seinen unglaublichen Nährstoffreichtum überwältigt. (Ihre Kinder können es den ganzen Tag lang essen – ohne schlechtes Gewissen.)

Wenn Sie Rohkostrezepte bevorzugen, dann können Sie Kokosnussöl für alles Mögliche verwenden. Besonders für Desserts, bei denen Kokosnussöl häufig Bestandteil der Glasur auf dem Kuchen oder der Pastete ist. Es ist super-lecker! (Und auch hier: ohne schlechtes Gewissen...)

Sie können Kokosnussöl in praktisch allen Rezepten verwenden, in denen Öl oder Backfett verlangt wird. Backfett ist, nebenbei bemerkt, einfach nur gehärtetes Pflanzenöl. Ich hoffe, Sie essen das nie, denn es ist wirklich nicht gesund. Ersetzen Sie es Ihrer Gesundheit zuliebe durch Kokosnussöl...

Kokosnussöl können Sie zum Teil auch anstelle von Butter verwenden. Es hat zwar nicht ganz den Buttergeschmack, aber es kommt dem nahe, und die gesunden Fette ähneln in vielen Rezepten denen der Butter. (Versuchen Sie einmal, bei einem Rezept die Hälfte der Butter durch Kokosnussöl zu ersetzen.)

Schließlich können Sie dieses Kokosnussöl auch benutzen, um Ihre Hautpflegemittel selbst herzustellen. Schmelzen Sie etwas Bienenwachs in einem Pfännchen mit Kokosnussöl, fügen Sie einige Heilkräuter oder Tinkturen hinzu und Sie haben Ihre eigene Hautsalbe! Kokosnuss ist eine wunderbare Grundlage für alle möglichen persönlichen Pflegeprodukte. Ich habe es als persönliches Gleitmittel verpackt gesehen (kein Witz). Es ist wunderbar für Haut, Haare, Gesicht – kurz: den ganzen Körper von Kopf bis Fuß.

Entscheidend ist, dass man Kokosnussöl von bester Qualität erhält, das nicht erhitzt worden ist.

 

Quelle: NaturalNews

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