Saturday, 30. July 2016
28.06.2013
 
 

Neue Studie bringt mehr als 7000 Krebstote mit Strahlung von Handymasten in Verbindung

Mike Adams

Kann Strahlung von Handymasten tatsächlich für mehr als 7000 Krebstote verantwortlich sein?

Die Fakten aus neuen Untersuchungen in Brasilien sprechen für sich. Die Studie aus der drittgrößten brasilianischen Stadt Belo Horizonte zeigte eine direkte Verbindung zwischen Krebstoten und dem Handynetzwerk.

 

Woher stammt diese direkte Verbindung?

 

Mehr als 80 Prozent der Patienten, die an bestimmten Formen von Krebs erkrankten, lebten ungefähr 500 Meter entfernt von einer der vielen Hundert Mobilfunkantennen in der Stadt.

 

Diese Krebstumoren in Prostata, Brust, Lunge, Niere und Leber sind von der Art, die mit Kontakt zu elektromagnetischen Feldern (EMF) in Verbindung gebracht wird.

 

Es ist besorgniserregend für alle Handynutzer – und auch für Nichtnutzer. Denn wer die Mobilfunktechnik ablehnt, leidet trotzdem unter den Folgen der Strahlung von Handymasten.

 

Ist die brasilianische Studie ein Einzelfall?

 

Studien über Handymasten, bei denen die Beziehung zwischen Strahleneinwirkung und Krebshäufigkeit untersucht wurde, gab es seit 1970 in San Francisco sowie Städten in Österreich, Deutschland und Israel. Alle Studien ähnelten sich im Ergebnis: Das Leben in einer bestimmten Nähe zu einem Handymast erhöht das Krebsrisiko um zwei bis 121 Prozent, abhängig davon, welche Art von Krebs diagnostiziert wurde.

 

Dr. Adilza Condessa Dode, Ingenieurwissenschaftlerin und Koordinatorin der brasilianischen Studie, wendet sich an alle, die über Strahlung von Handymasten besorgt sind und erklärt, dass es sich bei der Studie nicht um einen Einzelfall handele: »Diese Werte (EMF) sind bereits hoch und gesundheitsschädlich für den Menschen. Je näher Sie an einer Antenne leben, desto größer der Kontakt mit dem elektromagnetischen Feld.«

 

Die brasilianische Studie deckt nur eine einzige Stadt in Brasilien ab. Auch Einwohner der USA und anderer Länder sind gefährdet, weil es dort Hunderttausende dieser Strahlung aussendenden Masten gibt. In den USA ist die Zahl der Handymasten durch die Zunahme von Handys und den steigenden Bedarf der Handynutzer in den letzten Jahren regelrecht explodiert.

 

Erdrückende Beweise

 

Eine wachsende Zahl von Organisationen und viele weitere Studien stützen die Schlussfolgerungen der brasilianischen Studie. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IACR) kam auf der Grundlage von Untersuchungen einer internationalen Arbeitsgruppe zu dem Schluss, dass Funkfrequenzstrahlung, auch die von Handymasten, ein mögliches Karzinogen darstellt.

 

Der BioInitiative 2012 Report, den eine international zusammengesetzte Gruppe führender unabhängiger Wissenschaftler erstellt hat, warnt davor, sich EMF auszusetzen. Dazu gehört auch, sich in der Nähe von Handymasten aufzuhalten.

 

Warum sind Handymasten so besonders gefährlich?

 

Die Bedrohung liegt in der ständigen Aktivität der Masten, sie senden gepulste Radiofrequenzstrahlung aus. In Tausenden von Studien hat sich erwiesen, dass diese Strahlung biologische Schäden im Körper verursachen und Krankheiten auslösen kann.

 

Folgende Gefahren (neben Krebs) werden mit der Schädigung durch EMF und Handymasten in Verbindung gebracht:

  • Genmutationen

  • Gedächtnisstörungen

  • Lernbehinderung

  • ADS

  • Schlaflosigkeit

  • Gehirnerkrankungen

  • Störung des hormonellen Gleichgewichts

  • Unfruchtbarkeit

  • Demenz

  • Herzkomplikationen

Angesichts dieser Gefahren muss dringend etwas unternommen werden.

 

Handymasten werden bleiben, aber ihre Errichtung muss hinsichtlich Ort und Strahlung besser überwacht werden. Beispielsweise gewährt das US-Telekommunikationsgesetz von 1996 der Öffentlichkeit nicht das Recht, wegen möglicher gesundheitlicher Risiken gegen Handymasten zu protestieren. Handymasten sollten nur weit weg von Wohngebieten und sehr weit weg von Schulen und Kindertagesstätten aufgestellt werden.

 

 

Quellen:

 

GetMeFacts.info/

Hellkom.co.za

Cell-Out.org/

WhyFry.org

CDN.bizcommunity.com

MagdaHavas.com

 

 

 

 


 

 

 

 

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