Saturday, 28. May 2016
14.07.2013
 
 

Quak, Quak, Quacksalberei: Wie Studien über Vitamine frisiert werden

Mike Adams

Quak, quak, quak, die Quacksalber sind wieder da – und dieses Mal geht es Fischöl-Ergänzungsmitteln an den Kragen: Angeblich erhöht Fischöl das Prostatakrebs-Risiko.

Blödsinn. Es ist ganz einfach ein neuer Fall von Angstmache-Quacksalberei der Vitamingegner. Denken Sie daran: Diejenigen, die da Vitamine attackieren, sind von Big Pharma geschmiert. Und vergessen Sie nicht, dass das US-Justizministerium schon mehrfach Unternehmen wie GlaxoSmithKline (GSK) strafbare Handlungen nachgewiesen hat. Und jetzt wurde GSK in China erneut ertappt, bei Bestechung und Betrug in großem Stil.

NaturalNews hat einen Artikel über den Fall gebracht: GlaxoSmithKline gesteht Betrug in Milliarden-Prozess. Glauben Sie ernsthaft, solche Unternehmen würden keine Studien fälschen (und dafür ein paar Forscher bezahlen), um Vitamine, Superfoods und Fischöle in Misskredit zu bringen?

 

Im Folgenden lesen Sie, wie dieser Quak-Tanz abläuft: Ich beschreibe acht Methoden, wie Studien über Vitamine frisiert werden, um Menschen Angst vor lebensrettenden Nährstoffen einzujagen:

 

Trick Nr. 1 der Quacksalberwissenschaft: Die Studie wird mit Menschen gemacht, die bereits krank sind

 

Immer wieder habe ich es erlebt: Studien über Vitamine werden mit Menschen durchgeführt, die lebensgefährlich erkrankt sind, beispielsweise einen Herzinfarkt erlitten haben. Quasi auf dem Totenbett verabreicht man ihnen ein Mittel wie Vitamin E, damit die Quacksalber es auf die Vitamine schieben können, wenn die Patienten sterben!

 

Bei genauerer Betrachtung vieler dieser Angst einjagenden Studien, die versuchen, Vitamine in Misskredit zu bringen, werden Sie feststellen, dass sie mit Menschen gemacht wurden, die schon so gut wie tot waren … Quacksalberei.

 

Trick Nr. 2 der Quacksalberwissenschaft: Bei den Studien werden synthetische, minderwertige Vitamine untersucht

 

Und gleich noch eine beliebte Taktik: Anstatt hochwertiger Fischöle oder Vitamin E untersuchen die Forscher den minderwertigsten chemischen Mist, den sie auftreiben können. Den nennen sie dann »Vitamin E« oder »Fischöle« oder was immer sie wollen.

 

Wie sich herausstellt, gibt es für Forscher keine verbindlichen Vorschriften zur Kennzeichnung der Vitamine. Sie können buchstäblich Klärschlamm von menschlichen Exkrementen nehmen, ihn trocknen, in eine Pille packen und das Produkt dann »Vitamin-B-12-Ergänzungsmittel« nennen.

 

Und schon hat sich – der Himmel steh‘ uns bei! – erwiesen, dass Vitamin B12 die Menschen krank macht! Sehen Sie, wie leicht das ist?

 

Trick Nr. 3 der Quacksalberwissenschaft: Jeder, dessen Gesundheitszustand sich bessert, wird aus der Studie herausgenommen

 

Wenn echte Vitamine für diese Studien verwendet werden (was höchst selten vorkommt), geht es den Probanden in aller Regel besser. Damit nun aber die Ergebnisse der Studie auch wirklich beängstigend aussehen, nehmen die Quak-Forscher alle Gesunden aus der Studie heraus und »formen« auf diese Weise die Daten zu den gewünschten Ergebnissen.

 

Wie nimmt man Gesunde aus der Studie heraus? Ganz einfach: Sie rufen ihre Daten in der Tabelle oder Datenbank auf und drücken auf »Entfernen«. Fertig. Und das passiert jeden Tag in unserer verquakten, mit Betrug verseuchten »Wissenschaft«, die von Big Pharma finanziert wird, um Vitamine diskreditieren zu können (und die Menschen stattdessen zu verschreibungspflichtigen Medikamenten zu treiben).

 

Trick Nr. 4 der Quacksalberwissenschaft: Sämtliche Daten werden einfach erfunden

 

Warum sich die Mühe machen, überhaupt Probanden für eine Studie zu rekrutieren? Immer wieder wurden Big-Pharma-Forscher dabei erwischt: Man braucht nur die ganze Studie mit allen Daten zu erfinden.

 

Ein Paradebeispiel ist der Fall Dr. Scott Reuben. Dieser »Superstar« unter den Big-Pharma-Forschern nahm ein Bündel Geldscheine von Pfizer und anderen Pharmakonzernen (insgesamt 420 000 Dollar) und erfand Dutzende von Studien, die in »expertenbegutachteten« medizinischen Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. Sogar das Wall Street Journal und Hunderte anderer Zeitungen und Medien haben darüber berichtet.

 

Wie Dr. Reuben schließlich zugab, hatte er 13 Jahre lang Forschungsergebnisse, die im Sinne der Pharmaindustrie waren, einfach erfunden! Quak, Quak, Quacksalberei! Und er ist nicht der Einzige. Im Gegenteil: Das Fälschen von Forschungsergebnissen, um Vitamine in Misskredit zu bringen und gleichzeitig die ernsten gesundheitlichen Risiken von Pharmazeutika herunterzuspielen, ist in der gesamten Branche Routine.

 

Und die medizinischen Fachzeitschriften machen bei dem Schwindel mit, weil sie sich alle durch Anzeigen der Pharmakonzerne finanzieren. Noch nie war Quacksalberei so profitabel…

 

Trick Nr. 5 der Quacksalberwissenschaft: Vitamine werden mit Medikamenten kombiniert, dann aber zu Schuldigen erklärt

 

Hier ist noch so ein Trick, zu dem die Forscher greifen, um Vitamine zu diskreditieren: Zusätzlich zu der Vitaminpille verabreichen sie den Probanden auch noch etwas wirklich Giftiges, beispielsweise ein Statin-Medikament.

 

Doch in der Studie wird das Statin dann nicht erwähnt, man konzentriert sich nur darauf, wie viele Menschen »durch das Vitamin geschädigt wurden«. Natürlich wurden die Probanden krank, aber niemand wird je den Grund dafür erfahren.

 

Gibt es Forscher, die bei Studien auf diese Weise LÜGEN? Hm… Brechen Politiker Wahlversprechen? Natürlich. Alles, um Geld und Einfluss zu bekommen.

 

Trick Nr. 6 der Quacksalberwissenschaft: Man findet eine Quelle billiger Vitamine, die mit Schwermetallen belastet sind

 

In einigen minderwertigen, billigen Nahrungsergänzungsmitteln (die oft genug von Pharmaunternehmen produziert werden) finden sich Schwermetalle wie Arsen.

 

Billige Quellen von Kalzium sind oft mit Blei belastet. Billige Quellen von Seealgen enthalten häufig Arsen. Auch Cadmium findet sich in einigen minderwertigen Ergänzungsmitteln. Irgendwie – auf beinahe magische Weise – schaffen es die Forscher stets, bei Ihren Quacksalber-Studien die am stärksten belasteten Ergänzungsmittel »made in China« zu verwenden.

 

Übrigens wird der wirkliche Metallgehalt ihrer Ergänzungsmittel nie bekannt gegeben und ebenso selten das Herkunftsland. Denn sie beziehen diese »Giftpillen« aus China und suchen dabei nach den am stärksten toxischen Pillen, die sie finden können.

 

Trick Nr. 7 der Quacksalberwissenschaft: Psychospielchen mit Probanden

 

Viele als »doppelblind« bezeichneten Studien sind es in Wirklichkeit gar nicht. Insgeheim wissen die Forscher genau, welche Probanden den Wirkstoff und welche das Placebo erhalten. Und die Vitaminforscher – die von Anfang an entschlossen sind, Vitamine in Misskredit zu bringen – können oftmals durch Psychospielchen mit den Patienten die Ergebnisse beeinflussen.

 

So können sie den Patienten, die das Placebo erhalten, beispielsweise sagen, sie bekämen »das gute Mittel« und könnten erwarten, dass es ihnen bald besser gehe. In deren Kopf wird das real, und sie fühlen sich tatsächlich besser. Das Vitamin wird diskreditiert, weil es anscheinend vom Placebo in den Schatten gestellt wird.

 

Oder sie erzählen den Probanden, die das Vitamin erhalten, sie »bekämen ein Placebo«, sie könnten also nicht erwarten, dass es ihnen besser gehen werde. Wiederum wird das im Kopf real, der biochemische Nutzen des Vitamins wird beeinträchtigt, das Vitamin erscheint wirkungslos.

 

Dieselben Psychospielchen werden regelmäßig angewendet, um bei verschreibungspflichtigen Medikamenten positive Resultate zu zeigen. In Wirklichkeit ist bei vielen Medikamenten, wie beispielsweise bei Antidepressiva, der Placebo-Effekt das einzig Reale.

 

Trick Nr. 8 der Quacksalberwissenschaft: Die Pille in eine toxische Kapsel verpacken oder toxische Träger- und Füllstoffe verwenden

 

Bei der jüngsten Studie, die negative Ergebnisse für Fischöle erbrachte, wurde mutmaßlich so verfahren: Die Fischöl-KAPSEL kann speziell so formuliert sein, dass sie hochtoxische Chemikalien wie BPA enthält, die den Hormonhaushalt stören und Krebs auslösen können.

 

Fischölkapseln können »Weichmacher« enthalten – man braucht sie nur bei einer chinesischen Firma zu bestellen. Die werden mit Freuden Fischölkapseln produzieren, die 10 000 Mal mehr BPA enthalten als normal, und dadurch die Prostata mit einer krebsverursachenden und tumorfördernden Hormonchemikalie bombardieren, die bekanntermaßen Krebs hervorruft.

 

Es wird auch nie ans Licht kommen, denn keiner, der bei einer medizinischen Fachzeitschrift (oder auch bei den Mainstreammedien) arbeitet, wird jemals eine Qualitätskontrolle über die bei der Studie verwendeten Substanzen durchführen. Sie gehen einfach davon aus, dass die Forscher integer handeln … und das ist oft nicht der Fall.

 

Fischölpillen so zu formulieren, dass sie Krebs verursachen, bietet sich ja geradezu an, besonders, wenn Sie finanzielle Verbindungen zu denselben globalen Pharmakartellen unterhalten, die in Ländern wie China mit Schmiergeldern operieren – wie die chinesische Regierung gerade wieder bestätigt hat.

 

 

Lesen und sehen Sie selbst:

 

China behauptet: GSK-Direktoren haben Schmiergeldzahlungen an Ärzte gestanden

 

GlaxoSmithKline-Mitarbeiter »geständig« bei Schmiergeld-Anschuldigungen aus China

 

Ermittlungen gegen GlaxoSmithKline-Direktoren in China wegen mutmaßlicher Schmiergeldzahlungen

 

Verbrechen von Big Pharma keine Verschwörungstheorie mehr: Bestechung, Betrug, Preisabsprachen sind jetzt aktenkundig

 

 

 

 


 

 

 

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Den Blutdruck auf natürliche Weise senken – mit Tomaten und CoQ10

David Gutierrez

Wussten Sie, dass Sie Ihren Blutdruck gefahrlos auf natürliche Weise senken können? Wie wissenschaftliche Studien zeigen, sind sowohl ganz normale Tomaten als auch das natürliche Coenzym Q10 für Menschen mit hohem Blutdruck von Nutzen.  mehr …

Von allen Früchten zeigen Beeren und Granatapfel die stärkste krebshemmende Wirkung

David Gutierrez

Mehrere Studien bestätigen, dass Beeren das beste Mittel sind, sich mit mehr gesunden Antioxidantien zu versorgen, die vor Krankheiten schützen. Andere Untersuchungen verweisen auf weitere Obst- und Gemüsesorten mit einem hohen Gehalt an Antioxidantien.  mehr …

Die Wirksamkeit von Omega-3-Fettsäuren bei der Prävention von Herzkreislauferkrankungen und chronischen Krankheiten erneut bestätigt

John Phillip

Rund um die Uhr ist Big Pharma damit beschäftigt, Millionen von Menschen zu verunsichern, denen die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren (DHA und EPA) aus natürlichen Quellen oder Nahrungsergänzungsmitteln nutzen könnte. Es werden Berichte in Umlauf gebracht, mit denen Tausende wissenschaftlicher Studien widerlegt werden sollen, die zuvor eindeutig  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Neue Kraftstoffe: Wasser statt Benzin?

Edgar Gärtner

Billiges umweltfreundliches Benzin, kann es das geben? Es wurde längst schon entwickelt. Aber wer den Ölmultis das Geschäft kaputt machen will, der landet schnell im Gefängnis.  mehr …

Der blanke Horror: Patientin in New Yorker Krankenhaus wird wach, während Ärzte versuchen, ihre Organe zu entnehmen, um mit der Transplantation Profit zu machen

Mike Adams

In den letzten zehn Jahren habe ich meine Leser immer wieder gewarnt: Werden Sie KEIN Organspender!  mehr …

Die Galaktische Superwelle

Michael Morris

In den vergangenen Jahren haben extreme Wetterphänomene für große Schäden und für viel Angst und Leid gesorgt. Sie haben Millionen von Menschen weltweit die Lebensgrundlage genommen und zahlreiche Menschen getötet.  mehr …

Wie Sie die Anzeichen eines Leberschadens richtig deuten

Derek Henry

Wir alle verlassen uns heutzutage viel zu viel auf die invasiven Verfahren der Schulmedizin, die uns Auskunft über den Zustand unseres Körpers geben. Dabei sollten wir lieber selbst auf ihn achten und lernen, die Signale, die er aussendet, richtig zu deuten.  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.