Wednesday, 29. June 2016
24.09.2012
 
 

Vorsicht vor GVO: Gen-Weizen kann zu Leberversagen führen

Mike Adams

Gentechnisch veränderter Weizen enthält einen enzymunterdrückenden Wirkstoff, der beim Menschen zu dauerhaftem (möglicherweise tödlichem) Leberversagen führen kann. Davor warnt der Molekularbiologe Jack Heinemann von der University of Canterbury in Australien.

In einem Bericht präsentiert Heinemann Einzelheiten. Gleichzeitig fordert er eine sorgfältige wissenschaftliche Prüfung, bevor dieser Weizen für den menschlichen Verzehr zugelassen wird. Der Wirkstoff im Weizen könne ein menschliches Enzym unterdrücken, das an der Bildung von

Glykogen beteiligt ist. Menschen, die gentechnisch veränderten Weizen essen, könnten ihren Körper mit diesem enzymzerstörenden Weizen vergiften, so dass die Leber kein Glykogen mehr produzieren könne. Glykogen ist für die Regulierung des Zuckerstoffwechsels unerlässlich. Das Resultat wäre ein Leberversagen.

 

»Unsere Ergebnisse zeigen, dass die in diesem Weizen gebildeten Moleküle, die dort die Wirksamkeit eigener Gene unterdrücken sollen, zu menschlichen Genen passen. Über die Nahrung können diese Moleküle in den menschlichen Körper gelangen und dort potenziell die Wirkung menschlicher Gene ausschalten«, sagte Heinemann in einer Pressekonferenz über die Gefahren des Gen-Weizens:

 

 

 

»Wir haben über 770 Seiten potenzieller Übereinstimmung zwischen diesen beiden Weizen-Genen und dem menschlichen Genom gefunden. Mehr als ein Dutzend sehr weitgehender bis identischer Übereinstimmungen führten im Experiment zu einer Unterdrückung. Die Ergebnisse lassen keinen Zweifel daran, dass diese Übereinstimmungen existieren … danach ist von negativen Auswirkungen auszugehen. Deshalb fordern wir besondere Versuchsreihen, bevor der Weizen für den menschlichen Verzehr freigegeben wird.«

 

Professor Judy Carman, Biochemikerin und Leiterin des IHER an der Flinders University in Adelaide, erklärte: »Wenn dieser Wirkstoff dieselben Gene bei uns ausschalten kann, wie er sie im Weizen ausschaltet, dann werden Kinder, die ohne diese Enzymfunktion geboren werden, in der Regel mit etwa fünf Jahren sterben. Und Erwachsene werden dadurch zunehmend krank, zunehmend müde, bis sie schließlich sehr, sehr schwer erkranken.«

 

Und weiter: »Bevor dieser Weizen in Studien mit Menschen untersucht wird, brauchen wir eine sorgfältige Risikoeinschätzung an Tieren; es muss untersucht werden, ob die Tiere erkranken. Wir müssen überprüfen, ob dieses veränderte Gen den Verdauungsprozess übersteht und in den Körper der Tiere gelangt. Erforderlich sind sorgfältige toxikologische Langzeitstudien, Untersuchungen auf Krebs und die Klärung, ob es zu Problemen bei der Fortpflanzung kommt. Auch nach Allergien müssen wir Ausschau halten…«

 

 

Nach dem Willen der GVO-Befürworter sollen Sie und Ihre Kinder als Versuchskaninchen dienen

 

Wenn Sie über diese Aussagen nachdenken, dann vergessen Sie dabei nicht, dass GVO-Befürworter Ihnen und Ihren Kindern gentechnisch veränderte Nahrungsmittel vorsetzen wollen, die keinerlei Sicherheitsprüfung durchlaufen haben! Wie Sektenanhänger sollen Sie einfach an die Sicherheit von GVO glauben, ohne dass es dafür den geringsten wissenschaftlichen Beweis gibt.

 

In unserem heutigen landwirtschaftlichen System, das von Konzernen und deren Quacksalberei beherrscht wird, sind SIE die menschlichen Versuchskaninchen. Die Sicherheit von GVO ist nicht wissenschaftlich bestätigt, im Gegenteil. Seriöse wissenschaftliche Untersuchungen an Tieren haben ergeben, dass GVO Unfruchtbarkeit und Krankheiten hervorrufen. Gentechnisch veränderte Organismen sind eine Bedrohung für die Menschheit, ihre Verfechter sind Junk-Wissenschaftler, Schwindler, die ihre Seele an die kriminelle Biotechnologie-Industrie verkauft haben.

 

Die GVO-Industrie geht dabei hinterlistig vor: Sie als Verbraucher sollen nicht einmal wissen, dass Sie GVO essen! Deshalb gibt die Branche Millionen von Dollar dafür aus, eine kalifornische Gesetzesinitiative, die so genannte Proposition 37, abzuschmettern. Hat diese Initiative bei der nächsten Wahl Erfolg, müssen alle gentechnisch veränderten Lebensmittel entsprechend gekennzeichnet werden.

 

Selbst bekannte Marken, die natürlich »klingen«, widersetzen sich der Kennzeichnungspflicht für GVO. In den USA sind das: Kashi, Larabar, Cascadian Farm, R.W. Knudsen, Silk und andere, die allesamt die Verbraucher hinters Licht geführt haben und jetzt von NaturalNews weltweit boykottiert werden.

 

Die Infografik dazu können Sie hier anschauen.

 

 

Australische Aufsichtsbehörden verkaufen sich an Monsanto

 

In einem Kommentar erklärte Dr. Brian John von der Organisation GM Free Cymru:

 

»Wir erleben hier erneut, wie eine gentechnisch veränderte Weizensorte ohne sorgfältige Risikobewertung für die Gesundheit in die Umwelt entlassen wird. Die CSIRO (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation staatliche australische Behörde für wissenschaftliche und industrielle Forschung) und die Aufsichtsbehörden in Australien und Neuseeland verfolgen schon lange eine Strategie, GV-Produkte – die niemand haben will – auf den Markt zu bringen, und das mit einem Enthusiasmus, der an strafbare Fahrlässigkeit grenzt. Ein ähnliches Szenario beobachten wir in England, wo in Rothamsted trotz öffentlicher Proteste GV-Weizen angebaut wird, für den null Nachfrage besteht. Alles nur, weil es den Launen von Politikern und multinationalen Konzernen entspricht. Es ist höchste Zeit, dieses absurde, gefährliche Gentechnik-Experiment zu stoppen, zumal momentan im Wochenrhythmus neue Beweise für eine Schädigung von Gesundheit und Umwelt auftauchen.«

 

Mehr zum Hintergrund der CSIRO finden Sie hier.

 

Wie Sie sehen, unterhält die CSIRO finanzielle Verbindungen zu Monsanto und anderen Biotechnologie-Unternehmen.

 

 

Lesen Sie die Einschätzung wissenschaftlicher Experten (in englischer Sprache)

(Die Veröffentlichung der Liste erfolgt mit freundlicher Genehmigung von GMwatch.org)

 

Professor Jack Heinemann's Expert Scientific Opinion

Professor Judy Carman's Expert Scientific Opinion

Professor Michael Antoniou's Expert Scientific Appraisal of Heinemann and Carman's Work

Heinemann's Expert Scientific Opinion: Appendix 1

Heinemann's Expert Scientific Opinion: Appendix 2

Safe Food Foundation media release on the opinions

 

ABKÜRZUNGEN:

CSIRO = Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation

FSANZ = Food Standards Australia New Zealand (Behörde für Lebensmittelsicherheit in Australien und Neuseeland)

OGTR = Office of the Gene Technology Regulator (australische Aufsichtsbehörde für Gentechnik)

 

 

Hintergrund über Jack Heinemann

Quelle

 

Ich bin Molekularbiologe und seit 1994 an der University of Canterbury tätig. Zuvor war ich Angestellter der [amerikanischen Gesundheitsbehörde] US National Institutes of Health. Meinen Doktortitel habe ich 1989 an der University of Oregon in Eugene erworben, meinen Abschluss als Bachelor of Science (mit Auszeichnung) 1985 an der University of Wisconsin in Madison. Mein Arbeitsgebiet ist die Risikoabschätzung, wir erstellen Gutachten für Aufsichtsbehörden und entwickeln internationale Richtlinien zur Risikobewertung. Ich selbst habe über 100 wissenschaftliche Aufsätze verfasst, zur Molekularbiologie, Genetik, Risikoabschätzung und anderen Wissenschaftsfeldern. Ich veröffentliche Beiträge in internationalen Fachzeitschriften, meine Arbeit wird von renommierten Berufsverbänden wegen ihrer Exzellenz gelobt.

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren unter anderem:

 

GM Watch

 

 


 

 

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