Wednesday, 29. June 2016
02.02.2011
 
 

Wissenschaft auf falscher Grundlage: Kann man Impfstudien trauen?

Neil Z. Miller

Viele sogenannte »wissenschaftliche« Studien sind blanker Unsinn. Und das ist keinesfalls eine Verschwörungstheorie. So zeigte zum Beispiel das Journal of the American Medical Association [2005; 294 (2), S. 218–228] in einem Artikel auf, dass einem Drittel der »sehr häufig zitierten klinischen Forschungsstudien« letzten Endes in Folgestudien widersprochen wird. Entweder konnten die angenommenen Auswirkungen spezifischer Eingriffe nicht so nachgewiesen werden, wie die Originalstudie geschlussfolgerte hatte, oder diese Auswirkungen waren übertrieben. Es ist für die heutige »Wissenschaft« beileibe nicht ungewöhnlich, dass sie sich von Wunschdenken leiten lässt.

Studien zu Impfstoffen werden oft von den Herstellern finanziert. Die Hauptverfasser wichtiger Untersuchungen, mit denen die Unbedenklichkeit oder Wirksamkeit eines Impfstoffes nachgewiesen werden soll, sind den Herstellern oft in irgendeiner Weise verpflichtet. Vielleicht besitzen sie Aktien des Unternehmens, oder sie werden vom Hersteller dafür bezahlt, im ganzen Land für die Impfstoffe auf Werbetour zu gehen. Hauptautoren erhalten möglicherweise auch Beraterhonorare, Geschenke oder andere geldwerte Leistungen von den Pharmakonzernen. Auch wenn viele Menschen ein solches Verhalten als unmoralisch betrachten, in der Welt der Impfungen ist das eine durchaus gängige Praxis, die von der amerikanischen Seuchenbekämpfungsbehörde CDC und der Behörde für Arzneimittelsicherheit FDA stillschweigend geduldet wird.

In einigen Fällen widersprechen die Schlussfolgerungen der Studien wichtigen Daten und Aussagen der jeweiligen Studie selbst. Es kann vorkommen, dass die Zusammenfassung eines größeren Forschungsberichtes behauptet, ein bestimmter Impfstoff sei unbedenklich und bringe großen Nutzen. Liest man dann die ganze Untersuchung genau und im Detail, zeigt sich, dass der Impfstoff gefährlich und möglicherweise auch nicht so wirksam wie behauptet ist. So zeigte eine bahnbrechende Untersuchung, die in der Fachzeitschrift Pediatrics erschien [2003; 113, S. 1039–1048], dass es bei Thiomersal-haltigen Impfstoffen »zu deutlich positiven Zusammenhängen mit Ticks« und einem »Anstieg des Risikos für Sprachverzögerungen« kommen kann, wenn man diesem Stoff häufiger ausgesetzt ist.

Mit anderen Worten, Säuglinge und Kleinkinder, die zweimal oder häufiger Impfstoffe mit Quecksilber verabreicht bekamen, wiesen Anzeichen auf neurologische Schädigungen auf. Diese wichtige Information findet man im Hauptteil der Untersuchung. Trotzdem kommen die Autoren zu dem Schluss, man habe »keine durchgängigen signifikanten Zusammenhänge zwischen Impfstoffen mit Thiomersal und neurologischen Entwicklungsstörungen« nachweisen können. Leider sind die Medien fast kaum bereit, etwas aufzugreifen, das den unantastbaren Impfprogrammen widerspricht. Zeitungsartikel über Impfstoffe und Besprechungen von Impfstoffstudien, die veröffentlicht werden, übernehmen in der Regel ungeprüft die fadenscheinigen Schlussfolgerungen der Ursprungsuntersuchungen.

Oft werden auch wichtige Informationen weggelassen. So veröffentlichte beispielsweise das New England Journal of Medicine [2007; 356, S. 1915–1927] einen Artikel zu Impfstoffen gegen Humane Papilloma Viren (HPV). Er kommt zu dem Schluss, der Impfstoff »war hochwirksam«, obwohl Daten in der Untersuchung selbst belegten, dass die Impfstoffwirksamkeit bei hochgradigen zervikalen Läsionen (Schädigungen des Epithelgewebes des Gebärmutterhalses) nur 17 Prozent beträgt. Wichtige Informationen, die dazu beitragen könnten, dass sich Familien vor der Impfentscheidung umfassend informieren können, wurden in dem Artikel nicht erwähnt.

Eine geheime Studie der FDA [VRBPAC Meeting, 18. Mai 2006] bestätigte, dass HPV-Impfungen bei Mädchen, die bereits vor der Impfung sexuell aktiv waren, das Risiko »zervikaler Erkrankungen erhöhen« könnten. Der Impfstoff ist also dann einerseits offensichtlich bei noch jungfräulichen Mädchen am wirksamsten und könnte andererseits das Risiko junger Frauen, Gebärmutterhalskrebs zu entwickeln, erhöhen, wenn es zuvor über Geschlechtsverkehr zu einer Infektion mit HP-Viren, wie sie auch in dem Impfstoff enthalten sind, gekommen ist.

In einigen Fällen stehen die Ergebnisse der Untersuchung schon von vornherein fest. Als der Zusammenhang zwischen Autismus und Impfstoffen in der Öffentlichkeit Besorgnis auslöste, beeilten sich die Befürworter der Impfungen, authentisch erscheinende Untersuchungen vorzulegen, die tatsächlichen Daten widerlegen sollten. Einige Jahre zuvor hatte die Tabakindustrie den gleichen Trick versucht. Sie finanzierte zahlreiche Scheinstudien, aus denen angeblich hervorging, dass Zigaretten keinen Krebs auslösten. Die wahrheitsgetreuen Untersuchungen gingen im Medienrummel unter. Es ist eben einfacher, die Wahrheit zu verfälschen und die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen.

Auf der berüchtigten Simpsonwodd-Konferenz in Norcoss im US-Bundesstaat Georgie [Juni 2000] war CDC und FDA bereits bekannt, dass Quecksilber in Impfstoffen Kinder schädigt. Es lagen unwiderlegbare Beweise vor: ein umfassende Untersuchung, die von der CDC selbst durchgeführt worden war. Aber anstatt diese wichtigen Informationen der Öffentlichkeit zu präsentieren, heckten sie den Plan aus, zusätzliche Studien in Auftrag zu geben, die diese Verbindung bestreiten sollten. Befürworter der Impfungen besaßen sogar die Dreistigkeit, in einigen der dann publizierten Untersuchungen zu behaupten, Quecksilber in Impfstoffen schädige Kinder nicht nur nicht, sondern nütze ihnen sogar! In der verdrehten Welt der über das Ziel hinausschießenden Impf-Behörden und -experten macht die gut dokumentierte neurotoxische chemische Substanz Quecksilber irgendwie Kinder klüger und anpassungsfähiger, verbessert die kognitive Entwicklung und die motorischen Fähigkeiten. Natürlich ist das Unsinn. Zahllose ehrliche gemeinte Untersuchungen belegen die zerstörerischen Auswirkungen von Quecksilber auf die Hirnentwicklung und das Verhalten.

Ein anderer Trick der Impf-Befürworter besteht darin, Studien so zu konzipieren, dass sie geimpfte Personen mit anderen geimpften Personen vergleichen. Ernstzunehmende Untersuchungen würden geimpfte Personen mit einer nichtgeimpften Bevölkerung vergleichen. Darüber hinaus erhalten Impfstoff-Kontrollgruppen in der Regel keinen wirklichen Placebos, bei denen es sich eigentlich um harmlose Substanzen halten sollte. Wissenschaftliche Methodik bestand immer darin, alle potenziell störenden Einflussfaktoren auszuschalten. Aber viele Impfstudien halten sich nicht an diesen Standard stichhaltiger Forschung. Dieses wichtige Konzept muss man wirklich verstehen. Wenn zum Beispiel ein neuer Impfstoff auf seine Unbedenklichkeit hin getestet wird, erhielte eine Versuchsgruppe den neuen Impfstoff, der einen abgeschwächten Virus und einen Wirkungsverstärker auf Aluminiumbasis enthält, während die »Kontrollgruppe« eine Injektion ebenfalls mit Aluminium (anstelle von Wasser oder einer anderen harmlosen Substanz) verabreicht bekäme. Wenn man auf dieser Grundlage Vergleiche [zur Wirkung oder Unbedenklichkeit] von Impfstoffen anstellt, indem man die Impfstoffe mit anderen Substanzen vergleicht, die unerwünschte Nebenwirkungen auslösen können, schneiden die Impfstoffe besser ab, als sie in Wirklichkeit sind. Wenn diese Verschleierungstaktik angewandt wird, bilden die offiziell anerkannten Nebenwirkungen des betreffenden Impfstoffes möglicherweise nur einen kleinen Teil des wirklichen Risikos für den Patienten ab.

Man muss auch darauf hinweisen, dass einige klinische Studien, auf deren Grundlage eine Zulassung erfolgen soll, bewusst bestimmte Bevölkerungsgruppen – wie etwa zu junge Menschen, zu alte Menschen, Schwangere, Kranke oder Menschen mit spezifischen anderen Vorerkrankungen – ausblenden. Ist der Impfstoff aber einmal zugelassen, wird er vielleicht auch Angehörigen dieser Gruppen empfohlen. Wie der Einsatz falscher Placebos verbessert diese unmoralische Vorgehensweise das Unbedenklichkeitsprofil der Impfstoffe und setzt damit mehr Menschen dem Risiko negativer Nebenwirkungen aus.

Auch wenn einige Studien als Teil einer großangelegten Desinformationskampagne nichts anderes als reine Propaganda darstellen, um die Impfziele zu erreichen, stellen andere Untersuchungen einen Zusammenhang zwischen Impfungen und kräftezehrenden und sogar tödlichen Erkrankungen her. So veröffentlichten das British Medical Journal [1999; 319, S. 1133] sowie die Fachzeitschrift Autoimmunity [2002, 35(4), S. 247–253] Zahlenmaterial, das den Impfstoff gegen eine Bakterieninfektion durch Haemophilus influenzae B mit einem Anstieg der Fälle an Typ-1-Diabetes in Zusammenhang bringt. Der Impfstoff gegen Hepatitis B wurde mit Autoimmun- und neurologischen Störungen in Verbindung gebracht. Und das Guillain-Barré-Syndrom – eine ernste Erkrankung mit Lähmungserscheinungen –, ist eine gut dokumentierte Nebenwirkung auf Grippeimpfungen. Dies sind nur einige Beispiele für die vielfach dokumentierten Beziehungen zwischen Impfstoffen und schwer einschränkenden Beschwerden, auf die ich in kommenden Artikeln eingehen werde.

 

NaturalNews

 

 


 

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