Montag, 5. Dezember 2016
06.10.2011
 
 

Gentechnik-Enzyme: Die Heinzelmännchen der Lebensmittelindustrie

Niki Vogt

Viele Verbraucher wissen, dass Lebensmittel-Zusatzstoffe nicht eben gesund sind. Sie meiden Produkte, in denen mit dem Buchstaben E gekennzeichnete Zusätze enthalten sind. Die Industrie hat sich darauf eingestellt.

In unserem Körper gibt es viele kleine Arbeitskräfte, die wie Handwerker mit ihren Werkzeugkästen extrem fleißig sind: Sie reparieren Schäden, wandeln die Bestandteile von Nahrung um, können Stoffe herstellen oder abbauen, sie zusammensetzen und aufspalten. Gemeint sind Enzyme. Sie werden bei jedem Lebewesen gebildet. Es gibt mehr als 10.000 natürliche Enzyme. Wir nutzen die natürlichen Enzyme für die Herstellung von Tausenden von Produkten, von der Käseherstellung bis zum Brotbacken. Natürliche Enzyme arbeiten unter den gleichen Bedingungen, unter denen auch wir Menschen uns wohl fühlen. Und im Vergleich zu chemischen Verfahren und Zusätzen haben die biologischen Katalysatoren viele Vorteile. Sie wirken gezielt nur in einem bestimmten Umfeld und auf bestimmte Stoffe, sind perfekt an das Umfeld lebender Organismen angepasst und sie benötigen keine Lösungsmittel. Vor allem richten sie auch bei falscher Anwendung keine Schäden an. In der Papierindustrie bleichen sie Papier sanfter und umweltfreundlicher als das giftige Chlor. In Waschmitteln lösen sie Flecken und entfernen Fett- und Eiweißverfärbungen schon bei niedrigen Waschtemperaturen. Sie können Stärke, Fette, Cellulose oder Eiweißverbindungen aufspalten, sorgen für Gärung oder wirken als Backtriebmittel im Teig und stellen aus Stärke Alkohol her.

Enzyme sind wahre Alleskönner: In zuckrigen Füllungen von Süßwaren verhindern sie das Auskristallisieren des Zuckers, und sie verbessern die Konsistenz von Eiscreme und Schokolade. Sie sorgen auch dafür, dass Milch dick wird, zu Frischkäse oder Käse verarbeitet werden kann. Sie machen Fleisch zarter. Sie helfen als »enzymatische Kleber« bei Formfleisch (etwa bei der Produktion von Kochschinken). Sie verhindern, dass Nudeln beim Kochen zusammenkleben. Sie stabilisieren die Bläschen in schaumigen Süßspeisen und helfen beim Herstellen von Aromen und Lebensmittelfarben. Sie machen trübe Obstsäfte klar, die Pampelmusen weniger bitter – im Klartext: es sind die Heinzelmännchen der Lebensmittelindustrie.

Soweit die guten Nachrichten. Doch es gibt Schattenseiten, die den Verbrauchern gern verschwiegen werden. Je schneller der Bedarf der Lebensmittelindustrie an natürlichen Enzymen wächst, umso teurer und aufwendiger wird die Gewinnung von Enzymen aus ihrer natürlichen Quelle. Und jetzt wird es unappetitlich. Lesen Sie, wie viele Lebensmittel – ohne Kennzeichnung – in aller Stille mit gentechnisch produzierten Enzymen hergestellt werden.

 

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  • Pleite-Italiener: Kostenlose Zigaretten für Flüchtlinge
  • Lügen ohne Chance: Neue Erkennungstechnologie
  • Republik der Narren: Deutschland verblödet

 

 

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