Freitag, 28. Juli 2017
12.04.2015
 
 

Superfood: Werfen Sie gekeimten Knoblauch nicht weg

Paul Fassa

Räumen wir zunächst einmal mit dem Gerücht »Knoblauch ist giftig« auf, das noch immer hartnäckig verbreitet wird, ganz ähnlich wie die Angstmache vor angeblich giftigen Apfel- und Aprikosenkernen.

 

Halbwissen ist gefährlich, wenn dabei die Details des Gesamtbildes übersehen werden. Ignorieren Sie die Falschinformationen der Angstmacher. Ganz falsch ist es allerdings nicht, dass Knoblauch giftig sein kann – sofern Sie konventionell angebauten Knoblauch kaufen. Mehr als die Hälfte davon stammt nämlich aus China und sehr viel aus Mexiko und Lateinamerika.

 

Ein Teil des aus China importierten Knoblauchs wächst auf menschlichem Kot, wie ein Bericht aus Australien vermerkt. Nachdem mehrere große Ladungen in den USA wegen Pilz- und Insektenbefalls aus dem Verkehr gezogen wurden, sind China und andere Länder dazu übergegangen, ihren Knoblauch zu bleichen und mit dem hochgiftigen Pestizid Methylbromid zu begasen, das in vielen Ländern verboten ist.

 

Es geht auch anders: Kaufen Sie etwas teurere, regional erzeugte Bio-Knoblauchzwiebeln. Paradoxerweise verhindert das Begasen mit toxischen Substanzen, das den Knoblauch vor dem Verderb schützen soll, auch das Keimen – das den Knoblauch noch gesünder macht.

 

Gekeimter Knoblauch ist sogar noch gesünder

 

Gekeimter Knoblauch – Knoblauchzwiebeln mit hellgrünen Sprossen, die aus den Zehen keimen – gilt normalerweise als alt und wird gedankenlos in den Müll entsorgt. Tatsächlich können einige ältere pflanzliche Lebensmittel, wie beispielsweise Kartoffeln, beim Keimen gefährlich werden, weil giftige Substanzen freigesetzt werden. Das gilt aber nicht für gekeimten Knoblauch.

 

Eine vom koreanischen Institut für Technologie-Planung und -Bewertung finanzierte Studie, die kürzlich in der Zeitschrift Journal of Agricultural and Food Chemistry veröffentlicht wurde, ergab, dass gekeimter Knoblauch noch stärker antioxidativ wirkt als frischerer.

 

Den Wissenschaftlern war bekannt, dass Sämlinge bei der Umwandlung in grüne Pflanzen viele chemische Verbindungen bilden, von denen einige die Pflanze vor Krankheitserregern schützen.

 

Der Forscher Dr. Jong-Sang Kim erklärte: »Während der Keimung sind Pflanzen sehr anfällig für Angriffe durch Bakterien, Viren und Insekten. Deshalb bilden sie zu ihrem Schutz verschiedene chemische Verbindungen, so genannte Phytoalexine. Die meisten davon sind toxisch für Mikroorganismen und Insekten, aber sehr gesund für den Menschen.«

 

Kims Gruppe ging von der Hypothese aus, dass ein ähnlicher Prozess bei der Keimung älterer Knoblauchzwiebeln auftreten könnte. Und tatsächlich zeigten Extrakte aus Knoblauch, der fünf Tage gekeimt hatte, die höchste antioxidative Aktivität, bei Extrakten aus rohem Knoblauch war diese wesentlich geringer.

 

Darüber hinaus veränderte das Keimen das metabolische Profil des Knoblauchs: Es unterschied sich nach fünf Tagen deutlich von dem anderer Knoblauchzwiebeln, die vier Tage oder kürzer gekeimt hatten.

 

Daraus schlussfolgerten die Forscher, das Keimen könne eine sinnvolle Methode darstellen, das antioxidative Potenzial des Knoblauchs zu steigern – wobei sie sich über den beteiligten Mechanismus noch nicht ganz im Klaren sind.

 

Gekeimter Knoblauch erhöht die bekannte entzündungshemmende und immunstärkende Eigenschaft von Knoblauch, seine herzschützende Wirkung sowie die Fähigkeit, 14 Arten von Krebszellen zu töten. Eine Schwefelverbindung namens Allicin wirkt gegen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten, und das ohne toxische Nebenwirkungen.

 

Besorgen Sie sich also auf dem Markt ein paar keimende Bio-Knoblauchzehen aus regionalem Anbau oder lassen Sie sie einfach in Ihrer Speisekammer keimen, um ihre antioxidativen Eigenschaften zu steigern.

 

 

Quellen:

 

naturalnews.com

naturalnews.com

acs.org

prevention.com

 

 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (10) zu diesem Artikel

17.04.2015 | 13:04

REZEPT FÜR EIN GESUNDES LEBEN

Ich benutze eine gute Bio-Seife Kernseife (1€) um Hände SOWIE den Körper zu waschen. Da sind höchstens 5-6 Inhaltsstoffe drinnen, die unbedenklich sowie notwendig sind für Kernseifen. Reicht für 1,5 Monate. Zähne sollten am besten ohne Zahnpasta oder komplett nur noch mit Miswak / Siwak geputzt werden. Gibts beim arabischen Laden oder Moschee für 1€ (reicht für 2 Monate locker) oder Eeebaayy. Kein Kaffee (=Mundgeruch) und raffinierties Zucker mehr! Deos sowie Parfüms wegschmeißen...

Ich benutze eine gute Bio-Seife Kernseife (1€) um Hände SOWIE den Körper zu waschen. Da sind höchstens 5-6 Inhaltsstoffe drinnen, die unbedenklich sowie notwendig sind für Kernseifen. Reicht für 1,5 Monate. Zähne sollten am besten ohne Zahnpasta oder komplett nur noch mit Miswak / Siwak geputzt werden. Gibts beim arabischen Laden oder Moschee für 1€ (reicht für 2 Monate locker) oder Eeebaayy. Kein Kaffee (=Mundgeruch) und raffinierties Zucker mehr! Deos sowie Parfüms wegschmeißen ebenso Hautcreme. Insbesondere keine UV-Schutz Cremes (-> verursacht Hautkrebs!) Wenn Hautcreme dann nur Kokosöl (5€). Mehr braucht man um gesund und schadstofffrei zu Leben. Wenn die Haut sich ca. nach 7 Tagen an die Kernseife gewöhnt hat, fettet sie viel weniger, trocknet weniger, riecht nicht mehr etc. In den ca. 7 Tagen kommen die ganzen Chemiecocktails aus den Poren und der Körper erholt sich endlich wieder. Beim Essen sollte man weniger ist mehr einhalten, sprich spartanisch, wenig Abwechslung. Von Natur aus haben unsere Vorfahren noch nie soviel Obst Gemüse gegessen. Mainstream Empfehlungen wie mehr Obst und Gemüse ist falsch. Am besten Quellwasser (in Glas), keine Plastik mehr, mehr Bio Fleisch und bio (Roh)Milch. Mindestens Bio sollte das Essen schon sein. Kein WLAN, kein DECT Telefone, wenn Handy dann bitte mit den geringsten SAR-Werten (>0,30) und weg vom Körper tragen. Keine Medikamente mehr sondern nur noch durch Vorbeugung wie Phytotherapie (Tee, Kräuter, Honig, Propolis). Keine Impfungen mehr, keine Vorsorgeuntersuchungen wo zu 99% die Werte eh nicht stimmen und man als "krank" deklariert wird. Der Körper ist kein Auto, wo man zur Werkstatt geht sondern er regeneriert sich ständig. Also sollte man ihn Zeit und Geduld geben, ihn unterstützen wo es nur geht. Wer eine handliche Liste mit allen wichtigen Regeln zur Gesundheit möchte, kann mich erreichen unter: gesundermenschenverstand (at) yandex (punkt) com


14.04.2015 | 14:33

WeThe$laves

Die genannte Arte-Doku: http://tinyurl.com/ofk7mxu


14.04.2015 | 14:17

WeThe$laves

An dieser stelle kann ich jedem die Arte-Doku "Tote Tiere - kranke Menschen" oder richtigerweise eher "Tote Tiere - tote Menschen" empfehlen! Unbedingt anschauen.


14.04.2015 | 11:07

edmundotto

@brunnenvergifter, haben Sie in Ihren ironischen Sprechblasen irgendwo eine Sachaussage versteckt, die mir entgeht? Der Kommentar geht ebenso unter die Gürtellinie wie der des "trollr. Experten, nur ist da noch etwas (zumindest für mich) relevantes zu lesen. Er schreibt, viele Bauern spritzen vor und nach Aussaat Glyphosat (Roundup). Dieses mittlerweile sogar von der WHO als krebserregend und erbgutschädigend geächtete Biozid spritzt kein Bauer, der Biologiewissen besitzt,...

@brunnenvergifter, haben Sie in Ihren ironischen Sprechblasen irgendwo eine Sachaussage versteckt, die mir entgeht? Der Kommentar geht ebenso unter die Gürtellinie wie der des "trollr. Experten, nur ist da noch etwas (zumindest für mich) relevantes zu lesen. Er schreibt, viele Bauern spritzen vor und nach Aussaat Glyphosat (Roundup). Dieses mittlerweile sogar von der WHO als krebserregend und erbgutschädigend geächtete Biozid spritzt kein Bauer, der Biologiewissen besitzt, das ihm nicht von Chemielobbyisten während seiner Ausbildung verdreht wurde. In den letzten Wochen waren recht aufschlussreiche Sendungen auf 3Sat, N24 und ARTE zu sehen, die nicht mehr zu verdeckende Folgen diese Mittels offenbarten. Argentin ische Sojabauern waren die ersten, die als Versuchskaninchen herhalten mussten und einige haben dafür bereits in den 90er Jahren mit dem Leben bezahlt. Über die Chemiekeulen, die zur Haltbarmachung verwendet werden, könnten noch einige Bücher angehängt werden. Möglicherweise werden auch da irgendwann einmal die Folgen aufgedeckt werden dürfen, nur ist dann der Schaden schon entstanden.


13.04.2015 | 12:17

Brunnenvergifter

@der trollresistente Experte Pssst! Aufgepasst! Geheim! Der doofe Bauer da, der durch Ihre Expertise keinerlei Ahnung von seinem Job hat und auch nur sau-dumme Sachen tut, die mit dem gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehbar sind, kann doch nur zweierlei Ambitionen haben: Entweder möchte er Sie nur zu Tode ärgern, indem er Sie maßlos provoziert oder aber er hat so viel Kohle bei seinem Geschäft übrig und weiß sonst nicht wohin damit, dass der die bösen Chemieunternehmen...

@der trollresistente Experte Pssst! Aufgepasst! Geheim! Der doofe Bauer da, der durch Ihre Expertise keinerlei Ahnung von seinem Job hat und auch nur sau-dumme Sachen tut, die mit dem gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehbar sind, kann doch nur zweierlei Ambitionen haben: Entweder möchte er Sie nur zu Tode ärgern, indem er Sie maßlos provoziert oder aber er hat so viel Kohle bei seinem Geschäft übrig und weiß sonst nicht wohin damit, dass der die bösen Chemieunternehmen und deren Aktionäre durch die sinnlose Abnahme und Anwendung deren teuflischer Produkte damit sponsoren muss. Aufgrund seinens mangelhaften Ausbildungsstandes nach 0 käme er sowieso nie auf die Idee, für das Vieh giftige Schadkräuter, wie z.B. den Hahnenfuß oder den Grasaufwuchs massiv unterdrückende Ampferarten chemisch zu bekämpfen. Auf Grünland könnte er doch auch eine ökologische Fruchtfolge einrichten: Grünland-Ackerland-Autobahn. Er könnte öko-alternativ auch genau 8,50 € unterhalb des Mindestlohnes wochenlang auf der Wiese vor Ihrer Nase herummarschieren und die ungebeten Schadpflanzen von Hand eliminieren. Das könnte er sich allerdings auch sparen, wenn ihm das eine Horde selbsternannter Experten - wie Sie es selbsterklärt sind - diese lukrative Freizeitbeschäftigung dankend abnehmen. Ich wünsche Ihnen noch einen sinnvollen Tag. Ihr Ober-Troll.


12.04.2015 | 17:59

Steht mit Faust

Dem zufolge wäre es doch sinnvoll unseren Kot nach China zu exportieren ! Die Vorteile :weniger Kunstdünger und und unsere Kläranlagen würden entlastet. Bei demnächst 10-15 Milliarden Menschen ,sollte man über neue Verwendungsmöglichkeiten des menschlichen Kotes nachdenken ? Gerade die industrielle Agrikultur in den USA könnte dies dann großflächig zum Einsatz bringen . TTIP lässt grüßen ! ! Es ist alles Sch..... Guten Apetit !

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