Freitag, 9. Dezember 2016
17.09.2012
 
 

Vorsicht vor versteckten Giftstoffen in neuen Kleidungsstücken – vor dem ersten Tragen immer waschen!

PF Louis

Früher trug das DuPont-Logo folgenden Schriftzug: »Better living through chemistry« (besseres Leben durch Chemie). Doch mittlerweile erkennen wir, dass wir in einer vergifteten Umwelt schlechter leben – einer Umwelt, in der Luft, Wasser, Lebensmittel, so genannte »Medizin« und jetzt sogar unsere Bekleidung mit Chemikalien belastet sind.

DuPont hat Rayon entwickelt, eine synthetisch hergestellte Faser, die für einen Großteil unserer Kleidung verwendet wird. Also war es nur logisch, sich mit der Holzindustrie zusammenzutun, um sicherzustellen, dass der Hanfanbau in den 1930er Jahren verboten wurde. Rayon und Papier konnten weiterhin durch chemische Verarbeitung von Baumholz hergestellt werden, ohne Konkurrenz fürchten zu müssen.

 

Die Kleidung schmiegt sich an die Haut, unser größtes Organ. Bei der Herstellung von Gewebefasern und Bekleidung kommen giftige Chemikalien zum Einsatz. Die meisten unserer Kleidungsstücke werden heute in Asien und in Ländern der Dritten Welt hergestellt.

 

Die amerikanischen und multinationalen Markenhersteller wollen mit ihren Textilprodukten größtmöglichen Profit erwirtschaften und verlagern deshalb die Produktion in Regionen ohne die geringste Gewerbeaufsicht.

 

 

Was ist in Ihren neuesten Markenkleidern?

 

Nach der Fertigstellung werden die Kleidungsstücke oftmals mit Formaldehyd besprüht, damit sie nicht knittern oder während des Transports stockig werden. Formaldehyd kennen wir auch als toxischen Zusatzstoff von Impfstoffen.

 

Es gibt Berichte über schwere allergische Reaktionen auf Formaldehyd. Kein Wunder. Bei Untersuchungen wurde in Kleidungsstücken, die aus China und Südostasien an Markenhersteller geliefert wurden, das bis zu 500-Fache des als sicher geltenden Formaldehyd-Werts festgestellt.

 

Es gibt auch die langfristige kumulative schädliche Wirkung, die sich so gut wie nie auf eine einzelne Quelle von Chemikalien zurückführen lässt, die bei der Kleidungsherstellung verwendet werden. Formaldehyd und andere giftige Chemikalien sind auch bei der Produktion von synthetischen Fasern für Handtücher und Bettwäsche im Spiel. Textilgiftstoffen kann man also kaum ausweichen, auch nachdem man die Kleider abgelegt hat.

 

Eine weitere bei der Kleiderherstellung oft verwendete Chemikalie ist das Nonylphenolethoxylat (NPE). Die Verwendung von NPE ist in den meisten Ländern, in denen die Kleider der großen Marken verkauft werden, verboten. Doch für die Textilfabriken in China und Südostasien gibt es keine entsprechenden Auflagen. 14 große Markenhersteller beziehen ihre Bekleidung von Textilfabriken, die NPE einsetzen.

 

Die Bezeichnung »knitterarm« oder »bügelfrei« sollten als Warnhinweis auf karzinogene perfluorierte Chemikalien (PFC) betrachtet werden. Das Teflon in Pfannen beispielsweise ist ein PFC. Die petrochemischen Farbstoffe, die in den asiatischen Textilfabriken verwendet werden, verschmutzen nahegelegene Gewässer.

 

Dr. Richard Dixon von der World Wildlife Federation warnt vor den ökologischen Folgen für die Tierwelt: »Es müssen dringend Schritte unternommen werden, um gefährliche Chemikalien durch sicherere Alternativen zu ersetzen, besonders in Bekleidung und anderen Konsumgütern.« (Hervorhebung PFL)

 

Nonylphenolethoxylate (NPE) werden bei den ausländischen Vertragspartnern der amerikanischen und europäischen Markenhersteller als Waschmittel verwendet. NPE werden in Nonylphenol aufgespalten, einen Giftstoff, der die Hormonbildung stört, ähnlich wie BPA.

 

Schwarze Bekleidung und Farbstoffe für Leder enthalten häufig p-Phenylendiamin (PPD), das allergische Reaktionen hervorrufen kann. Entflammungshemmende Mittel können in Bett- und Nachtwäsche enthalten sein. Auch flüchtige organische Verbindungen (VOC) und dioxinbildende Bleichmittel finden Anwendung in der Textilindustrie. Diese Giftstoffe sind auch in vielen Sportschuhen mit Textilgewebe enthalten.

 

 

Wie Sie sich schützen können

 

Lesen Sie die Etiketten in den Kleidungsstücken und versuchen Sie, synthetische Materialien wie Rayon, Nylon, Polyester, Acryl, Acetat oder Triacetat so weit wie möglich zu meiden. Vermeiden Sie auch bügelfreie, knitterarme oder sanforisierte Teile.

 

Wo immer möglich, waschen und trocknen Sie die Kleidungsstücke vor dem ersten Tragen drei Mal. Verwenden Sie dabei nur sichere, organische Waschmittel aus dem Bioladen. Verzichten Sie auch auf diese Trocknertücher, die eine elektrostatische Aufladung verhindern sollen, es sei denn, Sie fänden welche ohne toxische Chemikalien.

 

Selbst getragene Kleidungsstücke aus dem Second-Hand-Laden werden manchmal mit Chemikalien besprüht, bevor sie in den Verkauf kommen. Waschen und trocknen Sie sie mindestens einmal. Meiden Sie jede chemische Reinigung, bei der Chlorethen zum Einsatz kommt. Es gibt Betriebe, bei denen das nicht der Fall ist.

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren unter anderem:

 

DailyMail

RosewoodMassage

DigitalJournal

BrightHub

 

 


 

 

 

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