Keine Schmerzen im Alter! Wer Brokkoli isst, vermeidet Arthritis
S. L. Baker
In den USA allein leiden mehr als 21 Millionen Menschen an der am meisten verbreiteten Form der Arthritis, der Osteoarthritis oder degenerativen Arthritis, bei der es aufgrund mechanischer Überbelastung zu einer Gelenkentzündung kommt. Sie kommt verstärkt im Alter vor, wenn der Knorpel, das dämpfende Stützgewebe zwischen den Gelenkknochen, aufgrund von Verschleißerscheinungen beschädigt ist. Bei einer Verschlimmerung der Osteoarthritis verschwindet der Knorpel zunehmend, sodass die Knochen direkt miteinander in Berührung kommen, was zu Schmerzen und Schwellungen führt.
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Die Schulmedizin kann bisher nur die Symptome lindern, aber keine Heilung erreichen. Dabei bedient sie sich unter anderem des Schmerzmittels Paracetamol, das die Leber schädigen kann, oder sogenannter nichtsteroidaler Antirheumatika oder Antiphlogistika (NSAP bzw. NSAID) wie Aspirin, Ibuprofen und Naproxen, bei denen es bei längerer Anwendung allerdings zu Magengeschwüren und Magenblutungen kommen kann. Einige NSIAD erhöhen zudem das Risiko von Herz- und Schlaganfällen.
Entgegen der landläufigen Einstellung, Osteoarthritis gehöre nun einmal zwangsläufig zum Älterwerden, sind Forscher der Londoner Universität von Ostanglien (UEA) überzeugt, sie stünden kurz vor einem Durchbruch, die Entstehung von Arthritis von vornherein verhindern zu können. Wie sieht die mögliche Lösung aus? Sie besteht aus einer natürlichen bioaktiven chemischen Verbindung mit Namen Sulforaphan (auch bekannt als Senföl), die in Kreuzblütlern und dort vor allem in Brokkoli vorkommt.
Die Wissenschaftler der UEA haben bereits entdeckt, dass Sulforaphan die Enzyme blockiert, die für die Schädigung der Gelenke bei Osteoarthritis mitverantwortlich sind. Nun versuchen die Forscher in einem weiteren Schritt herauszufinden, wie Sulforaphan möglicherweise den Verschleiß verlangsamen oder sogar die Entstehung von Arthritis überhaupt verhindern kann. Diese erste Untersuchung könnte den Weg für zusätzliche Tests an Patienten bereiten, an deren Ende dann eine sichere und natürliche Methode zur Verhinderung und Behandlung dieser schmerzhaften Erkrankung stehen könnte.
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In einer Presseerklärung der Wissenschaftler hieß es, Brokkoli sei bisher vor allem mit einer Verringerung des Krebsrisikos in Zusammenhang gebracht worden. Ihre Untersuchung habe sich als erste größere Studie mit den Auswirkungen von Brokkoli auf die Gelenkgesundheit beschäftigt. Ihre neue, auf drei Jahre angelegte Untersuchung wird sich auch mit der Wirksamkeit anderer natürlicher chemischer Verbindungen auf Osteoarthritis befassen; so etwa mit Diallyldisulfid, einem Bestandteil des Knoblauchs, der in Laborversuchen die Knorpelzerstörung verlangsamte.
Wie NaturalNews bereits früher berichtete, erweisen sich sekundäre Pflanzenstoffe in Gemüsen aus der Familie der Kreuzblütengewächse als bemerkenswert wirksam bei der Bekämpfung von Krankheiten einerseits und dem Aufbau einer guten Gesundheit andererseits. Wissenschaftler des Comprehensive Cancer Centers des Arthur-G.-James-Krebskrankenhauses der Staatlichen Universität Ohio und des Richard-J.-Solove-Forschungsinstituts entdeckten, dass eine Substanz in Brokkoli und Rosenkohl das Wachstum von Brustkrebstumoren eindämmt. Andere Forschungen kamen zum dem Schluss, dass der Verzehr von Brokkoli vor Asthma schützen kann.
(NaturalNews)
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