Thursday, 26. May 2016
12.01.2012
 
 

Natürliche Mittel gegen die Winterdepression

Tara Green

Wer in weiter nördlichen Regionen der Welt zuhause ist, erlebt den Winter oft genug als eine scheinbar nicht enden wollende Zeit kalten Wetters und kurzer Tage. Der Mangel an Sonnenschein in Kombination mit Stressfaktoren kann in vielen Fällen eine Depression auslösen.

Häufig erkennen die Menschen diese Depression gar nicht als solche und halten sie für Schwäche

oder ein persönliches Manko, nicht aber für eine Krankheit. Wer zu sich selbst sagt: »Jammere nicht und steh’s durch«, verhindert damit oft, dass er sich selbst als deprimiert erkennt. Doch eine solche Haltung ist kontraproduktiv, denn die Krankheit nicht zu erkennen, bedeutet, sie zu verlängern.

Zu den Anzeichen einer Depression zählen unter anderen: Konzentrationsschwäche, anhaltende Traurigkeit oder Ängstlichkeit, die Unfähigkeit, Spaß und Freude zu empfinden, Reizbarkeit, veränderter Appetit, andauernde Müdigkeit und das Gefühl der Hoffnungslosigkeit. Sie sollten lernen, an dunklen Tagen auf natürliche Methoden zurückzugreifen, ohne Zuflucht zu chemischen Antidepressiva zu nehmen, bei denen schwere Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Libidoverlust auftreten können.

 

Vitamin D

Die Ursache einer alljährlich zur Winterzeit auftretenden Depression und eines Gefühls von Niedergeschlagenheit, das sich in dieser Zeit verstärkt, ist ein Mangel an Vitamin D, das uns auf wirksamste Weise der Sonnenschein liefert. Vitamin D steigert den Serotoninspiegel im Gehirn. Serotonin bezeichnet man auch als »Glückshormon«. Darüber hinaus spielt Vitamin D eine maßgebliche Rolle bei der Bildung von Dopamin, einem stimmungsaufhellenden Neurotransmitter.

Eine ausgezeichnete Vitamin-D-Quelle ist fermentiertes Dorschleber-Öl; schon ein Teelöffel täglich liefert eine kräftige Dosis. Nahrungsquellen sind Lachs, Sardinen und Makrele sowie Innereien und Eier (der Gesundheit wegen natürlich aus organischer Produktion). Sie können auch ein Vitamin-D-Ergänzungsmittel ausprobieren, damit gewährleistet ist, dass Sie die erforderliche tägliche Dosis auch wirklich erhalten.

 

Johanniskraut

Diese Heilpflanze ist seit Jahrhunderten als Nerventonikum in Gebrauch. Ihr Name rührt daher, dass sie ihre leuchtend gelben Blüten um den 24. Juni herum trägt – dem Tag kurz nach der Sommersonnenwende, an dem im Mittelalter der heilige Johannes gefeiert wurde. Die traditionelle Naturheilkunde betont schon seit Langem, dass eine Tinktur aus dieser Pflanze ein wenig von der Sonnenenergie aus dieser Jahreszeit liefert. Die jüngere medizinische Forschung hat die Wirksamkeit bei der Behandlung von Angstzuständen und leichten Formen einer Depression bestätigt.

Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen: Johanniskraut sollte nicht zusammen mit chemischen Antidepressiva eingenommen werden. Einige Studien deuten auf eine mögliche Wechselwirkung mit oralen Empfängnisverhütungsmitteln hin. Johanniskraut kann die Wirkung von Schlaf- und Narkosemitteln verstärken und außerdem die Empfindlichkeit für UV-Licht erhöhen. Bei Menschen mit bipolarer Störung können die Stimmungsschwankungen durch die Einnahme verstärkt werden.

 

Ausgeglichene Lebensweise

Zusätzlich zur Einnahme von Johanniskraut und Vitamin D sollten Sie in den Wintermonaten auf eine gesunde und aktive Lebensweise achten. Verzichten Sie auf allzu viel »Trost-Essen«, denn manches davon ist nicht leicht verdaulich, es führt zur Verstopfung, man fühlt sich allgemein träge.

Erliegen Sie nicht der Versuchung, in einen Winterschlaf zu verfallen, denn der menschliche Körper ist nicht für monatelange Ruhepausen geschaffen. Sie können versuchen, sich mit dem kalten Wetter anzufreunden, indem Sie eine Sportart wie Langlauf, Abfahrtslauf, Eislaufen oder Eishockey erlernen. Oder Sie treiben regelmäßig Sport in der Halle, vorzugsweise eine Sportart, die Ihnen wirklich so viel Spaß macht, dass Sie sich gar nicht erst eine Entschuldigung dafür einfallen lassen, es nicht zu tun. Probieren Sie einmal Tanzen oder Joga, wenn Sie bereits der Gedanke langweilt, auf einem Laufband zu trainieren.

Nehmen Sie sich auch die Zeit, sich selbst emotional ein wenig zu pflegen. Sprechen Sie Ihre Gefühle aus anstatt sie zu unterdrücken, entweder beim Besuch bei einem Therapeuten, beim Schreiben eines Tagebuchs oder im Gespräch mit einem vertrauten Freund oder einer Freundin. Sorgen Sie regelmäßig dafür, dass Sie Freude empfinden können, etwa indem Sie einen lustigen Film anschauen oder Musik hören, die Sie in eine gute Stimmung versetzt.

Viele meinen, sie müssten ihre Emotionen entweder negieren oder in ihren Gefühlen regelrecht ertrinken. Lernen Sie zu meditieren, es kann Ihnen helfen, einen Ausgleich zwischen diesen beiden Extremen zu finden und Sie fühlen lassen, dass Sie Ihren Emotionen nicht hilflos ausgeliefert sind.

 

Quellen:

NCBI

Mind

The Herb Companion

NaturalNews

 

 


 

 

Interesse an mehr Hintergrundinformationen?

 

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

 

Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.

 

In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:

 

  • Welche Geldanlagen beim Euro-Crash noch sicher sind
  • Fettiges Gold: 350 Euro für 500 Gramm Butter
  • Meeresfrüchte mit DNA-Barcode
  • EU fordert Kühlschrankkontrollen und andere Absurditäten

 

 

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Mehr als 20 Prozent der Erwachsenen in Amerika nehmen Psychopharmaka

Jonathan Benson

Medikamentenabhängigkeit ist ein ernstes Problem in den USA, wie sich unter anderem daran zeigt, dass mehr als 20 Prozent der Erwachsenen gegen Angstzustände und Depression regelmäßig zu Pharmazeutika greifen. Eine neue Studie des Pharma-Dienstleisters Medco Health Solutions Inc. hat ergeben, dass mittlerweile einer von fünf Erwachsenen – bei  mehr …

Volksseuche Angst: Renommierte Psychotherapeutin zieht Politik und Medien jetzt zur Rechenschaft

Christa Meves

Eine nagelneue Studie versetzt Europa in Alarmbereitschaft: Psychische Störungen sind zur größten gesundheitspolitischen Herausforderung des 21. Jahrhunderts geworden. Die Symptome der verheerenden »Volksseuchen« wie Depression und vor allem Angstpsychosen werden in zahlreichen Massenmedien nun dramatisch beschrieben, doch über die wahren Ursachen  mehr …

Depression kann besser mit Elektromagneten als mit Medikamenten behandelt werden

David Gutierrez

Die unter der Bezeichnung »repetitive transkranielle Magnetstimulation« (rTMS) bekannte Therapie, bei der im Gehirn elektromagnetische Felder erzeugt werden, kann möglicherweise Depressionssymptome bei schwer therapierbaren Patienten besser mildern als Antidepressiva, berichten Forscher.  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Mythos entlarvt – Training der Augenmuskeln bringt volle Sehkraft zurück

Mike Adams

Sie kennen wahrscheinlich alle möglichen Mythen, die die moderne Medizin als »unumstößliche Weisheit« anpreist: Grippeimpfstoffe verhindern Grippe (tun sie nicht), Computertomografien sind harmlos (sind sie nicht), Chemotherapie rettet das Leben von Krebspatienten (tatsächlich verursacht sie Krebs) und so fort. Ähnliche Lügen sind auch aus der  mehr …

Volksseuche Angst: Renommierte Psychotherapeutin zieht Politik und Medien jetzt zur Rechenschaft

Christa Meves

Eine nagelneue Studie versetzt Europa in Alarmbereitschaft: Psychische Störungen sind zur größten gesundheitspolitischen Herausforderung des 21. Jahrhunderts geworden. Die Symptome der verheerenden »Volksseuchen« wie Depression und vor allem Angstpsychosen werden in zahlreichen Massenmedien nun dramatisch beschrieben, doch über die wahren Ursachen  mehr …

Depression kann besser mit Elektromagneten als mit Medikamenten behandelt werden

David Gutierrez

Die unter der Bezeichnung »repetitive transkranielle Magnetstimulation« (rTMS) bekannte Therapie, bei der im Gehirn elektromagnetische Felder erzeugt werden, kann möglicherweise Depressionssymptome bei schwer therapierbaren Patienten besser mildern als Antidepressiva, berichten Forscher.  mehr …

Die Parkinson-Krankheit natürlich besiegen

Dr. David Jockers

Die Parkinson-Krankheit ist nach Alzheimer die zweithäufigste degenerative Erkrankung des Zentralnervensystems. Schätzungen zufolge wird diese Diagnose bei einem Prozent der über 65-Jährigen gestellt. Natürliche Veränderungen des Lebensstils können Parkinson verhindern und rückgängig machen.  mehr …
Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Werbung

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.