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Die Wahl des Standorts
Schauen Sie sich Ihr Grundstück zu unterschiedlichen Tageszeiten an. Beobachten Sie, welche Bereiche die meiste Sonne abbekommen und welche fast den ganzen Tag im Schatten liegen. Wenn es dort, wo Sie wohnen, wenig Sonne gibt, sollten Sie dennoch darauf achten, dass die Pflanzen so viel Licht wie möglich bekommen. Andererseits sollen Ihre Pflanzen in einer
regenarmen, aber sonnenreichen Gegend natürlich nicht an einem Platz stehen, wo sie von der Sonne geröstet werden. Denken Sie auch daran, Ihren Garten vor starkem Wind, der vielleicht über Ihr Grundstück weht, zu schützen. Selbst auf einem kleinen Grundstück besteht ein Mikroklima – achten Sie darauf und platzieren Sie Ihre Pflanzen entsprechend, um ihnen je nach Bedarf mehr Sonne oder auch mehr Schatten zu geben.
Die Auswahl der Pflanzen
Verzichten Sie auf krankheitsanfällige Pflanzen, die viel zeitaufwändige Pflege wie Spritzen oder Beschneiden brauchen. Wählen Sie Pflanzen, die in Ihrer Gegend gut wachsen, und nicht solche, die mit großem Aufwand vor der Umgebung geschützt werden müssen. Wo immer möglich, wählen Sie Pflanzen, die gleich mehrere Zwecke erfüllen. Obstbäume beispielsweise blühen in einer Jahreszeit, in einer anderen tragen sie Früchte. Sie spenden Ihnen aber auch Schatten, in dem Sie sitzen und sich an der natürlichen Schönheit Ihres Gartens erfreuen können. Außerdem sind heimische Pflanzen besser geeignet, Bienen als Bestäuber anzuziehen, oder auch Schmetterlinge, die Ihrem Garten noch mehr natürliche Schönheit verleihen.
Bauen Sie ein Hochbeet für Ihre Pflanzen
Hochbeete bedeuten weniger körperliche Anstrengung für den Gärtner und nutzen auch den Pflanzen. Sie gewähren nämlich bessere Luftzirkulation, schützen im Frühjahr besser vor Frosteinbrüchen und bieten auch eine bessere Wassernutzung. Ein Hochbeet kann auch zu einem kleinen Permakultur-Garten werden, sogar für Wohnungsinhaber und andere, die nur wenig Platz haben. Denn hier kann man Behälter verwenden und vertikalen Anbau betreiben.
Pflanzenpflege
Zu den wichtigsten Konzepten der Permakultur zählt es, Abfall zu vermeiden. Gartenbesitzer können organischen Abfall wie Eierschalen, Apfelkerngehäuse, Kaffeemehl und so weiter wiederverwenden. Und natürlich können Sie auch die Gartenabfälle nutzen, die oft weggeworfen werden. Sie können einen Kompostbehälter kaufen oder selbst bauen, um dieses organische Material in wahres Gold für den Garten zu verwandeln, das Ihre Pflanzen wachsen lässt.
Die Pflanzen wässern
Heutige Gärtner, die das Prinzip der Nachhaltigkeit nicht beachten, greifen in der Regel auf künstliche Bewässerung zurück. Gartenschlauch und Berieselungsanlage kommen zum Einsatz, damit Pflanzen, die sehr viel Wasser brauchen, auch in einem Wüstenklima gedeihen. Organisches
Permakultur-Gärtnern setzt so weit wie möglich auf die Nutzung natürlichen Wassers, das heißt Grundwasser und Regenwasser. Regenwasser können Sie in einer Regentonne sammeln, so dass es über längere Zeit zur Verfügung steht.
Pflanzenschutz
Der Verzicht auf Chemikalien bedeutet nicht, dass es in Ihrem Garten vor Schädlingen nur so wimmelt. Denn Sie können beispielsweise neben Pflanzen, die Schädlinge anziehen, Begleitpflanzen anbauen, die Schädlinge fernhalten. Außerdem besteht eine natürliche Synergie zwischen bestimmten Pflanzen, die zur Folge hat, dass diese, nebeneinander angepflanzt, besonders hohe Erträge abwerfen. Außerdem können Kräuter, genauso wie sie eine medizinische Wirkung auf den menschlichen Körper ausüben, auch anderen Pflanzen dienen, die in ihrer Nähe wachsen. Weitere Informationen über Begleitpflanzen finden Sie (in englischer Sprache) unter APPROPEDIA und Gardening Know How.
Wenn Sie ausreichend Platz haben und in einer Gegend wohnen, wo Geflügelhaltung erlaubt ist: Hühner sind eine wunderbare Ergänzung für einen Permakultur-Garten. Wenn sie einen Großteil des Tages freien Auslauf haben, vertilgen sie viele Schädlinge. Darüber hinaus liefert Hühnerdung nützlichen Stickstoff für den Gartenboden.
Quellen für diesen Artikel waren unter anderem:
SafeCom
Organic Gardening
APPROPEDIA
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