Tuesday, 2. September 2014
11.03.2012
 
 

Wie kann man Kräuter in der Wohnung ziehen?

Tara Green

Kräuter selbst zu ziehen, kann Ihrer Kochkunst völlig neue Dimensionen eröffnen. Außerdem lässt sich dadurch Geld sparen, weil Sie Ihre Kräutertees, Tinkturen und Salben selbst herstellen können.

Oft heißt es, eigene Kräuter könne nur jemand anbauen, der ein Gartengrundstück nutzen könne, aber das stimmt nicht. Kräuter lassen sich sogar in einer Miet- oder Eigentumswohnung ohne Balkon ziehen.

 

Die Auswahl geeigneter Pflanzen

 

Überlegen Sie zunächst, welche Pflanzen Sie in Ihrer Wohnung halten können. Ideale Bedingung für einen Zimmergarten bieten Fenster, die nach Süden gehen, so dass Ihre Pflanzen mehrere Stunden am Tag volles Sonnenlicht bekommen. Wenn bei Ihnen fast alle Fenster nach Norden gehen oder wenn andere Gebäude die freie Sicht versperren, können Sie immer noch Pflanzen auswählen, die wenig Licht brauchen, oder sich eine Wuchslampe mit Zeitschaltuhr anschaffen. Bei der Standortwahl sollten Sie auf ausreichenden Abstand zu Heizkörpern oder Öfen achten – Zimmerpflanzen sind wohl kaum dem Frost ausgesetzt, können jedoch durch zu viel Hitze Schaden nehmen.

 

Bedenken Sie auch Ihre persönlichen Lebensgewohnheiten: Sind Sie häufig unterwegs, oder können Sie sich täglich um Ihre Pflanzen kümmern? Zimmerpflanzen bekommen ja kein Regenwasser, wenn Sie also häufig auf Reisen sind, sollten Sie Pflanzen wählen, die nicht viel Wasser brauchen. Besitzen Sie ein Haustier, das gern mit Pflanzen spielt, so sollten Sie einen höher platzierten Standort wählen, an den das Tier nicht herankommt.

 

Für den Anfang wählen Sie für Ihren Zimmergarten Kräuter, die problemlos wachsen. Schnittlauch beispielsweise ist für Leute geeignet, die in einer kühleren Gegend oder einer dunkleren Wohnung leben. Auch Petersilie braucht wenig Licht, wächst allerdings langsamer, so dass Sie länger auf die erste Ernte warten müssen als beim Schnittlauch. Lorbeerbäume sind ebenfalls relativ leicht zu pflegen, aber auch hier braucht es mehr Zeit bis zur Ernte. Außerdem ist die Pflanze bei Trockenheit anfällig für Schildläuse, vergessen Sie also nicht, sie regelmäßig zu gießen.

 

Oregano, Rosmarin und Thymian wachsen relativ leicht und sind für unerfahrene Zimmergärtner geeignet. Bedenken Sie jedoch, dass diese Kräuter im Mittelmeerraum beheimatet und an viel Sonne gewöhnt sind. In der Wohnung brauchen Sie also entsprechend viel Licht.

 

 

Die Pflege der Pflanzen

 

Wenn Sie sich entschieden haben, welche Kräuter Sie ziehen wollen, geht es an den Einkauf von Saatgut und anderem Material. Achten Sie beim Kauf der Samen auf das Ende der Verwendbarkeit, das auf der Packung vermerkt ist. Säen Sie nicht zu knapp aus, denn schließlich keimt nicht jedes Samenkorn.

Einige Pflanzen, beispielsweise Zitronengras, wachsen in Wasser, die meisten anderen brauchen Erde. Kaufen Sie also Pflanzenerde und Naturdünger. Natürlich brauchen Sie auch Blumentöpfe – und die müssen gar nicht teuer sein. Nur auf eine gute Drainage sollten Sie achten. Terrakotta-Töpfe saugen Wasser auf, die Pflanzen können dadurch trocken werden, benutzen Sie sie also nur für Pflanzen mit geringem Wasserbedarf. Wenn Sie nicht aussäen, sondern eine Pflanze umtopfen, die bisher im Freien gestanden hat, so wählen Sie einen Topf, der etwas größer ist als der Wurzelballen.

 

Viele Pflanzen erfordern eine höhere Luftfeuchtigkeit, als normale Zimmerluft aufweist. Sie sollten deshalb mehrere Pflanzentöpfe auf ein Tablett mit angefeuchteten Kieselsteinen oder Murmeln stellen, wobei Sie darauf achten müssen, dass der Wasserspiegel nicht zu hoch ist, weil sonst die Wurzeln faulen können. Wenn das Wasser verdunstet, schenkt es den Pflanzen die nötige Feuchtigkeit. Füllen Sie das Wasser also regelmäßig nach. Um die Zimmerpflanzen vor Krankheiten zu schützen, geben Sie Seifenlösung in eine Sprühflasche und sprühen Sie damit die gesamte Pflanze ab. Vergessen Sie dabei die Unterseite der Blätter nicht. Wenn Sie Kräuter ernten, so schneiden Sie nicht mehr als die Hälfte, schließlich soll die Pflanze ja weiterwachsen.

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren unter anderem:

 

 

 


 

 

 

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