Thursday, 1. September 2016
17.08.2014
 
 

Das Karstädt-Protokoll: Killerpillen auf Rezept

Uwe Karstädt

Für Patienten mit Bluthochdruck erscheinen sie aus der Sicht des Schulmediziners unverzichtbar. Und die Pharmaindustrie bläst in dasselbe Horn und verdient so Milliarden. Jüngste Studien offenbaren allerdings: Falsch dosiert, falsch eingenommen oder in Verbindung mit anderen Medikamenten können sie zur tödlichen Falle werden. Und vor allem ihr Einsatz vor Operationen ist seit kurzem heftig umstritten: Sind Betablocker schuld am Tod von 800.000 OP-Patienten in Europa? Lesen Sie jetzt die Antworten von Uwe Karstädt, dem Heilpraktiker und Bestseller-Autor, der hier exklusiv alle 14 Tage kritisch Stellung zu Themen aus dem Gesundheitsbereich nimmt.

 

Bluthochdruck ist eine der großen Zivilisationskrankheiten, welche die moderne Medizin am meisten herausfordert. Mehr als 25 Millionen Deutsche leiden unter Hypertonie (zu hohem Blutdruck). Sie sind damit besonders anfällig für Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzschwäche. Aufpassen sollte man hier allerdings schon bei den Zahlen. Die 25 Millionen ergeben sich nur dadurch, dass man jeden Bundesbürger mit den Blutdruckwerten eines gesunden 25-Jährigen vergleicht. Wer bei diesem Vergleich schlechter abschneidet – und wer tut das nicht bei 20-30 oder sogar 40-50 Jahren Altersunterschied – sitzt schon in der Falle. Das Alter und damit ein höherer Blutdruck als mit 25 Jahren bedeutet nicht gleich Krankheit!

 

Was versteht man unter Blutdruck?

 

Blutdruck ist der Druck, der bei jedem Herzschlag in den Gefäßen entsteht. Wenn sich das Herz zusammenzieht und Blut in die Arterien pumpt, führt das zu einem Druckanstieg. Dessen höchster Druckwert wird als systolisch bezeichnet und bei einer Blutdruckmessung als erster Wert bestimmt. Wenn der Herzmuskel erschlafft, um neues Blut aufzunehmen, sinkt auch der Druck in den Arterien wieder. Sind die Gefäße ganz entspannt, wird der diastolische Druck als zweiter Wert gemessen.

 

Es gibt viele Faktoren, die den Blutdruck positiv oder negativ beeinflussen können. Nur in wenigen Fällen ist die Ursache für zu hohen Blutdruck eindeutig, zum Beispiel bei Schädigungen der Niere oder Schilddrüse. Der Arzt spricht dann vom sekundären Bluthochdruck. In 90 Prozent der Fälle gibt es jedoch keine eindeutige Ursache (essentieller Blutdruck), meistens liegt eine Mischung aus Veranlagung, falscher Lebensführung, Übergewicht und Ernährung vor. Das Alter spielt – wie gerade schon erwähnt − ebenfalls eine Rolle. Um das Blut auch nach vielen Jahrzehnten noch durch den Körper pumpen zu können, ist immer mehr Anstrengung erforderlich. Die Folge: Im fortgeschrittenen Alter erhöht sich der Blutdruck bei fast allen Menschen.

 

Es wirken sich aber auch beispielsweise schwere körperliche Arbeit oder die Tageszeit auf die gemessenen Werte aus. Angst und psychischer Stress können den Blutdruck ganz besonders nach oben treiben. Sind wir gestresst, dann schüttet unser Körper vermehrt Adrenalin und Noradrenalin aus. Die beiden Hormone docken am Herzen an die dort vorhandenen Beta-l-Rezeptoren an und sorgen so für eine Erhöhung der Herzfrequenz und einer erhöhten Schlagkraft. Ergebnis: Das Herz kann mehr Blut in den Kreislauf pumpen, und der Körper in einer Stresssituation mehr Leistung erbringen. Dies erhöht den Blutdruck kurzzeitig. Wir stehen dann sprichwörtlich »unter Druck«. Wenn die Arterienwände ständig unter zu hohem Druck stehen, werden sie härter, dicker und unflexibel, das Endothel wird verletzlicher und empfänglich für Ablagerungen – der erste Schritt zur Arteriosklerose.

 

Auch in den Nieren befinden sich solche Beta-1-Rezeptoren. Docken die Stresshormone dort an, kommt es zu einer längerfristigen Blutdruckerhöhung und zu einer Verengung der Gefäße.

 

Wie reagiert die Humanmedizin darauf?

 

Der Arzt verschreibt in der Regel dem Hypertoniepatienten ein Blutdruck senkendes Medikament. Neben ACE-Hemmern dominieren dabei die sogenannten Betablocker. Sie gehören zu den am häufigsten verschriebenen Arzneimitteln in Deutschland. 2006 waren es fast zwei Milliarden Tagesdosen, inzwischen ist die Zahl noch weiter gestiegen.

 

Ihre Bezeichnung leiten die Betablocker von den Beta-Rezeptoren ab. Vereinfacht gesprochen sind das zelluläre Andockstellen für Hormone und andere Botenstoffe. Betablocker blockieren die Betarezeptoren. So wird verhindert, dass Adrenalin und Noradrenalin ihre Wirkung entfalten können. Nicht selten hat das allerdings auch zur Folge, dass Betablockerkonsumenten gedämpft, antriebslos und irgendwie »ruhiggestellt« wirken. Betablocker werden auch gerne solchen Patienten verschrieben, die an Herzschwäche, und Herzrhythmusstörungen leiden. Bei koronaren Herzkrankheiten dienen die Blocker ebenfalls oft als Medikation, weil sie durch die Senkung der Herzfrequenz für eine bessere Durchblutung der Herzkranzgefäße sorgen. Entsprechende Wirkungen helfen auch Patienten bei der Genesung nach einem Herzinfarkt. Betablocker werden u.a. auch eingesetzt zur Behandlung von Migräne, Schilddrüsenüberfunktion, Angstzuständen und Glaukom (grüner Star).

 

Die gefährliche Medikation bei OPs

 

In den letzten Jahren hat sich in der operativen Medizin eine Entwicklung breitgemacht, die ich für äußerst problematisch und gefährlich halte: Die Gabe von Betablockern vor Operationen. Die Idee dahinter verteidigen Mediziner folgendermaßen: Um den körperlich und seelisch gestressten OP-Patienten nicht noch mehr Belastung zuzumuten, dämpft man Herz und Blutdruck medikamentös. Dadurch soll der menschliche Körper die Strapazen während einer Operation besser verkraften und weniger Stressreaktionen bei der Belastung zeigen. So hat auch die European Society of Cardiology (ESC) den Einsatz von Betablockern perioperativ für Risikopatienten auch bei nicht-kardialen Eingriffen empfohlen. Was die ESC 2009 noch als Leitlinie zur präoperativen Risikobewertung empfahl, scheint inzwischen Zweifel zu erwecken. Die ESC ist dabei zurückzurudern und sich von der eigenen einst vertretenen Meinung zu distanzieren.

 

Grund dafür ist ein Skandal, der die Medizinwelt in ihren Grundfesten augenblicklich erschüttert. Es geht um die Studien des niederländischen Kardiologen Don Polderman, auf deren Basis die ESC die weitreichende Richtlinie für ganz Europa erlassen hatte. Polderman hatte in mehreren wissenschaftlichen Veröffentlichungen den Einsatz von Betablockern bei Operationen als äußerst vorteilhaft nachgewiesen. Erst vor kurzem kam jedoch heraus, dass der ehemals hoch angesehene Herzexperte der Erasmus-Universität Rotterdam es mit der wissenschaftlichen Wahrheit nicht so genau genommen hatte: Mehrere Studien waren gefälscht, basierten auf teilweise frei erfundenen Patientendaten und entsprachen keineswegs der wissenschaftlichen Genauigkeit. Das schwarze Schaf im weißen Kittel wurde von der Universität nach dem Auffliegen des Skandals vom Dienst suspendiert.

 

Inzwischen haben sich zwei Mediziner aus London des Problems angenommen. Graham Cole und Darrel Francis vom Empirial College in London gingen folgender Frage nach: Wenn alle diese Studien Poldermans fehlerhaft sind, ist dann die Gabe von Betablockern vor OPs trotzdem noch zu empfehlen?

 

Das Ergebnis ihrer Untersuchungen ist ein klares Nein. Cole und Francis wollen herausgefunden haben, dass die Gabe von hohen Betablockerdosen nicht selten zu tödlichen Komplikationen führt. Sie sprechen von 10.000 toten Patienten jährlich allein in Großbritannien, die auf die Medikation von Betablockern vor OPs zurückzuführen sind. Hochgerechnet auf den Zeitraum von fünf Jahren und die gesamte Europäische Union würde dies bedeuten, dass Betablocker mehr als 800.000 Todesopfer forderten.

 

Der Betablocker - gefeierter Lebensretter oder doch eher Killer?

 

Was soll ein Patient, der Betablocker einnimmt, nun wirklich glauben? Ich habe in diesem Zusammenhang eine sehr interessante Aussage des Schweizer Herzspezialisten Thomas Lüscher gelesen. Er unterstellt den beiden britischen Forschern Cole und Francis ein gewisses Maß an Panikmache:

»Natürlich wissen wir im Moment nicht genau, ob Betablocker vor der Operation gut oder schädlich sind. Vielleicht ist es schlicht eine Frage der Dosis. Das ist natürlich ein Dilemma für uns wie für die Patienten, das muss selbstverständlich diskutiert werden, und am besten wäre eine neue, gründliche Studie − aber Panik zu machen, das ist unverantwortlich.«

Während einige Studien eindeutig zu belegen scheinen, dass die Gabe von Betablockern vor Operationen durchaus leben retten kann, zeigt ein Bericht der Wissenschaftler Cole und Francis, dass diese Praxis auch für Todesfälle verantwortlich sein kann. Was davon ist nun richtig?

 

Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte. Der entscheidende Faktor dabei ist, ob beim Patienten bereits eine ernsthafte, lebensbedrohliche Herzkrankheit vorliegt oder nicht. Wurde beim Patienten vorab ein lebensbedrohliches Herzleiden diagnostiziert, dann kann die perioperative Gabe von Betablockern durchaus angebracht und von Nutzen sein. Doch wenn ein solches Krankheitsbild beim OP-Patienten nicht festgestellt wurde, dann können Betablocker das Leben des Patienten im OP-Saal ernsthaft bedrohen.

 

Letztlich kommt es also bei der Entscheidung über die perioperative Gabe von Betablockern auf das Nutzen-Risiko-Verhältnis des Patienten an: Damit der Einsatz von Betablockern gerechtfertigt ist, müssen die Gefahren, die sich für den Patienten aus einem Herzleiden ergeben, weitaus höher sein, als die Risiken, die mit dem Einsatz der Medikamente und den schweren Nebenwirkungen einhergehen. Allerdings dürfte die Gruppe der Patienten, auf die dieses Szenario zutrifft, verschwindend gering sein.

 

Schlechtes Nutzen-Risikoverhältnis

 

Kanadische Forscher führten im Jahr 2008 eine internationale Studie durch, an der sich 190 Krankenhäuser und Kliniken in 190 Ländern beteiligten. 8.300 Versuchsteilnehmern wurde zwei bis vier Stunden vor einer Operation ein Betablocker oder ein wirkungsloses Placebo verordnet. Die Versuchsteilnehmer, die Betablocker einnahmen, hatten gegenüber der Placebo-Gruppe zwar ein um 27 Prozent verringertes Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden, doch das Risiko bei der OP durch Komplikationen zu Tode zu kommen, war gleichzeitig um 33 Prozent erhöht. Das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, hatte sich durch die Gabe der Betablocker sogar verdoppelt. Lohnt es sich wirklich ein geringeres Risiko für eine Herzattacke gegen ein deutlich erhöhtes Sterbe- und Schlaganfall-Risiko einzutauschen? Ich glaube niemand, dem eine Operation bevorsteht, würde zu diesem ungleichen Tauschgeschäft »Ja« sagen!

 

Betablocker sind nicht die erste Wahl bei Hypertonie

 

Nicht nur bei der Verwendung im OP-Saal, auch bei der Behandlung von Bluthochdruck kommen Betablocker-Präparate mehr und mehr in Verruf. Forscher der südafrikanischen Stellenbosch University in Kapstadt haben jüngst den Nutzen beim Einsatz von Betablockern zur Behandlung von Bluthochdruck untersucht. Dazu analysierten die Mediziner 13 Studien aus den Jahren 1969 – 2000. Insgesamt hatten 91.500 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 61 Jahren daran teilgenommen. Das Ergebnis: Betablocker sind bei der Therapie von Hypertonie nicht die erste Wahl! Andere blutdrucksenkende Mittel wie Kaliumkanalblocker zeigten ein geringeres Sterberisiko und eine geringere Schlaganfallrate.

 

Allerdings geben die Autoren der Studie zu bedenken, dass bei dreiviertel der untersuchten Forschungspapiere, das Medikament Atenolol zum Einsatz kam, das schon lange Zeit auf dem Mark erhältlich ist. Betablocker der neuen Generation, wie zum Beispiel Carvedilol oder Nebivolol verfügen neben antihypertensiven (blutdrucksenkenden) auch über vasodilatierende (gefäßerweiternde) Eigenschaften und könnten daher ganz andere Ergebnisse erzielen.

 

Gefährliche Nebenwirkungen

 

Nicht nur, dass Betablocker bei einer Hypertonie-Therapie weniger effektiv sind, auch in puncto Nebenwirkungen schnitten Sie wesentlich schlechter ab, als RAS-Hemmer. 19,2 Prozent der 91.500 Probanden klagten über unerwünschte Betablocker-Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Depression oder sexuelle Störungen. Zu den weiteren bekannten Nebenwirkungen von Betablockern gehören außerdem:

+ Diabetes Typ 2

+ Asthmaanfälle

+ Bradykardie (verlangsamter Puls)

+ Herzinsuffizienz

+ Schuppenflechte

 

Den Blutdruck auf natürliche Weise senken

 

Das alles muss nicht sein! Medikamente gegen Bluthochdruck sind ohnehin im besten Fall in der Lage vorübergehend Symptome zu lindern, nicht aber die Ursache zu beheben. Die gute Nachricht: In vielen Fällen lässt sich der Blutdruck auch auf natürliche Weise in den Griff bekommen. Noch immer unterschätzt die Schulmedizin dabei den Einfluss des Insulins. Wenn Sie über einen normalen Insulinlevel verfügen, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie gleichzeitig auch unter Hypertonie leiden.

 

Hier sieben einfache Methoden, um ihren Blutdruck auf natürliche Weise zu stabilisieren.

  1. Senken Sie ihren Insulin-Wert, indem Sie so weit wie möglich auf Zucker, Getreide und Teigwaren verzichten.

  2. Bewegen Sie sich regelmäßig oder treiben Sie Sport.

  3. Nehmen Sie ab. Selbst wenn Sie nur einige Pfunde verlieren, wirkt sich das positiv auf ihren Blutdruck aus.

  4. Gehen Sie in die Sonne. Damit verbessern Sie ihren Vitamin-D-Haushalt, was in Kombination mit Vitamin K2 oder Vektor-Nattokinase die Normalisierung des Blutdrucks begünstigt.

  5. Reduzieren Sie Stress. Meditieren Sie, üben Sie sich in Yoga oder machen Sie lange Spaziergänge.

  6. Essen Sie mehr Gemüse, Salate und moderat Obst.

  7. Trinken Sie ab und zu ein Glas Rotwein. Eine italienische Studie zeigte, dass mittags getrunkener Rotwein im weiteren Tagesverlauf zu einem niedrigeren Blutdruck führt.

 

 

 

 

 

 

Lesen Sie im nächsten Protokoll:

 

Der richtige, gesunde Schlaf

 

Wissenschaftlich ist es längst erwiesen: Wir haben verlernt, richtig zu schlafen. Die gesundheitlichen Folgen sind verheerend. Experten fordern deshalb eine neue Schlafkultur. Im nächsten Karstädt-Protokoll stelle ich diese neue Schlafkultur vor und sage, wie man sie ganz leicht in die Tat umsetzen kann.

 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (7) zu diesem Artikel

21.08.2014 | 14:37

Der Denker

Srophantin wäre die beste und gesündeste Alternative. Dieses Naturprodukt verwenden die Ärzte selbst.Aber es wird von den Kassen nicht bezahlt, man muß es sich deshalb selbst finanzieren, es ist aber leider relativ teuer. Ich würde nach einem schweren Schlaganfall vor fünf Jahren dieses Medikament gerne verwenden, aber meine Rente reicht dafür nicht aus.


21.08.2014 | 14:32

Marion Becker

Ich empfehle immer wieder Strophathin. Entgegen den Behauptungen vieler Ärzte und anderer gibt es dieses Medikament nach wie vor - und es gibt Ärzte, die es verschreiben. Nicht in homöopathischer Form. Auch die Krankenkassen bezahlen es. Siehe dazu:http://rositha13.wordpress.com/2014/01/22/strophanthin-das-unterdruckte-heilmittel/ Ich habe diesen Beitrag übernommen.


19.08.2014 | 17:49

Bernd

Hallo JB, Vielen Dank für die Antwort. sind durch eigene Erfahrungen darauf gekommen bzw. haben sie selbst Betablocker ausgeschlichen?


18.08.2014 | 23:30

JB

Arginin, Aronia Waldbeere, hilft perfekt.


18.08.2014 | 20:16

Bernd

Das Problem ist nicht so einfach abzuhaken. Es gibt auch äußere Einflüsse, denen der Körper irgendwann mal nichts mehr entgegensetzen kann. Ich hatte desöfteren sehr hohen Puls und Vorhofflimmern. Die Ursache ist für mich eindeutig der Synergieeffekt zwischen Amalgam und gepulster Mikrowellenstrahlung, also Mobilfunk, DECT, WLAN. Leider kann man sich dieser Geschichte heute nicht mehr komplett entziehen. Nach Amalgamentfernung und Entgiftung, Beseitigung aller schnurlosen...

Das Problem ist nicht so einfach abzuhaken. Es gibt auch äußere Einflüsse, denen der Körper irgendwann mal nichts mehr entgegensetzen kann. Ich hatte desöfteren sehr hohen Puls und Vorhofflimmern. Die Ursache ist für mich eindeutig der Synergieeffekt zwischen Amalgam und gepulster Mikrowellenstrahlung, also Mobilfunk, DECT, WLAN. Leider kann man sich dieser Geschichte heute nicht mehr komplett entziehen. Nach Amalgamentfernung und Entgiftung, Beseitigung aller schnurlosen Kommunikationsgeräten besteht doch ein Restrisiko und natürlich auch eine gewisse Restangst, das die ganzen Geschichten beim Absetzen des Betablockers wieder von vorne beginnen. Insofern hat mir der Betablocker geholfen, in der Strahlenhölle bestehen zu können. Wenn ich eine wirksame Alternative hätte, würde ich das Medikament lieber heute als morgen ausschleichen wegen der Nebenwirkungen. Vielleicht kann jemand ein paar Tipps geben.


17.08.2014 | 11:09

Wetekamp

Ich habe sehr gute Erfahrung mit Gojibeeren gemacht. http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/michael-ravensthorpe/die-wunderwirkung-der-goji-beeren.html

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