Freitag, 18. August 2017
12.02.2014
 
 

Studie zeigt: Zink schützt die Blut-Hirn-Schranke vor der Wirkung von Aluminium

David Gutierrez

Noch ist nicht in allen Einzelheiten bekannt, welche Rolle Zink und Aluminium im menschlichen Gehirn spielen, aber eines ist sicher: In hoher Konzentration schädigt Aluminium das Gehirn.

Da Aluminium als Umwelt- und Industriechemikalie allgegenwärtig ist, kann man dem bekannten Neurotoxin nicht vollständig aus dem Weg gehen. Zum Glück zeigt aber eine neue Studie, die 2008 von Wissenschaftlern an der China Medical University in Shenyang durchgeführt und in der Zeitschrift Neuroscience Letters veröffentlicht wurde, dass Zink hilfreich sein kann zu verhindern, dass Aluminium die Blut-Hirn-Schranke überwindet und dadurch das Gehirn schädigt.

 

Die Gefahren von Aluminium

Aluminium ist hochgradig giftig, aber unsere Nieren sind glücklicherweise in der Lage, es zum größten Teil aus dem Körper auszuscheiden, wenn dazu genügend Zeit ist. Doch Aluminium kann sich in Knochen und Gehirngewebe ansammeln, besonders bei Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion.

 

Laut einer Studie, die Forscher des Medizinischen Zentrums der University of Kentucky durchführten und im Jahr 2000 in der Zeitschrift Neurotoxicology veröffentlichten, ist Aluminium definitiv in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, es kann die Wirkung der zellschädigenden Oxidation erhöhen und Schäden verursachen, die der Alzheimer-Krankheit ähnlich sehen.

 

Unter Forschern herrscht Uneinigkeit in der Frage, ob Aluminium direkt Alzheimer oder andere Formen der Demenz verursacht. Studien legen jedoch den Schluss nahe, dass die Hirnschäden bei Demenz die Absorption von Aluminium im Gehirn erhöhen und damit direkt zu weiterer Schädigung und zum Tod von Zellen führen können.

 

Zink und das Gehirn

 

Anders als Aluminium, das grundsätzlich giftig ist, kann Zink im Gehirn sowohl gesundheits- als auch krankheitsfördernd wirken. Tatsächlich ist Zink das von Natur aus in höchsten Konzentrationen im Gehirn vorhandene Spurenelement.

 

Forscher wissen mit Bestimmtheit, dass Zink wichtig ist, um zahlreiche Proteine, darunter auch Gehirnproteine, gesund zu erhalten. Auch bei neurologischen Signalwegen spielt es eine entscheidende Rolle, möglicherweise wirkt es sogar direkt als Neurotransmitter. Unausgeglichene Zinkkonzentrationen werden bei Patienten mit Hirnerkrankungen, eingeschlossen Alzheimer, beobachtet, es ist aber nach wie vor unklar, ob das Zinkungleichgewicht die Krankheiten verursacht oder umgekehrt. Unabhängig davon spielt Zink offenbar eine Schlüsselrolle dabei, das Gehirn gesund zu erhalten.

 

Zink schützt vor Alzheimer

 

Die chinesischen Forscher sammelten die bekannten Informationen über Zink und Aluminium im Gehirn; ihre Hypothese war, dass steigende Werte von Zink helfen könnten, das Gehirn vor einer Schädigung durch Aluminium zu schützen. Sie verabreichten Ratten Aluminium in unterschiedlicher Dosierung, und zwar allein und in Kombination mit Zink, und testeten anschließend Durchlässigkeit und Ultrastruktur der Blut-Hirn-Schranke sowie die Expression des Proteins F-Aktin und des Gehirnproteins Occludin.

 

Sie kamen zu der Erkenntnis, dass Aluminium die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke erhöhte und die Ultrastruktur veränderte und gleichzeitig die Expression sowohl von F-Aktin als auch von Occludin senkte. Diese Wirkung war jedoch bei den Ratten, die sowohl Aluminium als auch Zink erhalten hatten, weniger deutlich ausgeprägt.

 

»Unsere aktuellen Untersuchungen weisen darauf hin, dass Aluminium die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke erhöht, indem es deren Ultrastruktur und die Expression von Occludin und F-Aktin verändert«, schrieben die Wissenschaftler. »Zink kann bei jungen Ratten, die Aluminium ausgesetzt sind, die Integrität der Blut-Hirn-Schranke schützen und die Reduzierung der Expression des Tight-Junction-Proteins Occludin und von F-Aktin in der Blut-Hirn-Schranke verhindern.«

 

Zink ist zwar ein lebenswichtiger Nährstoff, kann aber bei höherer Dosierung ernste Nebenwirkungen haben, insbesondere bei Patienten mit hohem Risiko einer Herzerkrankung. Jeder, der Zink-Ergänzungsmittel einnehmen möchte, sollte deshalb vorher den Rat eines qualifizierten Arztes oder Heilpraktikers einholen.

 

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

NaturalNews.com

NIH.gov

Arizona.edu

NIH.gov

NaturalNews.com

 

 

 

 


 

 

 

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