Tuesday, 26. July 2016
15.04.2015
 
 

Vitamin D lindert Prostatakrebs bei 60 Prozent der Männer

David Gutierrez

In einer Dosierung, wie wir sie durch die tägliche Sonneneinstrahlung erhalten, konnte Vitamin D Low-grade-Prostatakrebs verlangsamen oder sogar heilen, wie eine neue Studie von Wissenschaftlern der Medical University of South Carolina ergab, die am 23. März beim Jahrestreffen der American Chemical Society in Denver vorgestellt wurde.

 

»Wir behandeln diese Männer mit normalen Mengen an Vitamin D, wie sie im Körper vorkommen«, sagte Erstautor Bruce Hollis. »Wir sind noch gar nicht bei pharmakologischen Mengen angekommen.«

 

Vitamin D, das für gesunde Knochen und ein gesundes Immunsystem wichtig ist, wird im Körper gebildet, wenn er der ultravioletten Strahlung des Sonnenlichts ausgesetzt wird. Frühere Studien hatten angedeutet, dass es dazu beitragen könnte, Prostatakrebs zu verhindern oder vielleicht sogar zu behandeln.

 

Bei einer Studie derselben Wissenschaftler war der Krebs bei 55 Prozent der Männer mit Low-grade-Prostatakrebs, die ein Jahr lang ein Vitamin-D-Ergänzungsmittel einnahmen, weniger aggressiv geworden. Einige Tumoren waren sogar verschwunden.

 

Tumoren schrumpften und verschwanden

 

Die Forschung hat gezeigt, dass viele Prostatakrebstumoren von selbst verschwinden oder so langsam wachsen, dass sie mit einiger Sicherheit nie gefährlich werden. Aggressiver Prostatakrebs kann hingegen tödlich verlaufen.

 

Deshalb verwenden Ärzte den so genannten Gleason-Score, der Prostatatumoren hinsichtlich ihrer Aggressivität einordnet. Patienten mit einem Gleason-Score von sieben oder höher gelten als an einem aggressiven Tumor erkrankt, ihnen wird die sofortige operative Entfernung der Prostata empfohlen.

 

Patienten mit niedrigerem Score wird normalerweise geraten, »aufmerksam abzuwarten«. Viele entscheiden sich jedoch trotzdem, die Prostata entfernen zu lassen. Diese Patienten müssen vor der Operation 60 Tage warten, damit der Körper Zeit hat, sich von der Entzündung durch die Biopsie zu erholen.

 

Die neue Studie wurde an 37 Männern mit Low-grade- (nicht aggressivem) Prostatakrebs durchgeführt, die sich einer medizinisch nicht notwendigen Operation unterzogen.

 

Während der 60-tägigen Wartezeit wurden sie willkürlich in zwei Gruppen eingeteilt, von denen die eine ein Vitamin-D-Ergänzungsmittel (4000 Internationale Einheiten), die andere ein Placebo erhielt. Nach der Operation wurden die Drüsen untersucht.

 

Die Forscher fanden, dass der Prostatakrebs bei den Männern, die ein Placebo erhalten hatten, gleich geblieben war oder sich verschlimmert hatte. Das Gegenteil war bei der Vitamin-D-Gruppe der Fall. »Bei mehr als 60 Prozent der Männer, die Vitamin D einnahmen, wurde der Krebs tatsächlich besser«, sagte Hollis.

 

Einige der Tumoren schrumpften, während einige tatsächlich völlig verschwanden. Darüber hinaus stellten die Forscher fest, dass in der Vitamin-D-Gruppe auch bestimmte wichtige Lipide und Proteine gesenkt wurden – ein Hinweis auf rückläufige Entzündung. »Krebs wird mit Entzündung, besonders in der Prostatadrüse, in Zusammenhang gebracht«, sagte Hollis. »Vitamin D bekämpft diese Entzündung in der Drüse.«

 

Besonders die Aktivität eines entzündungshemmenden Proteins, des Wachstumsdifferenzierungsfaktors 15 (GDF15), wurde durch Vitamin D drastisch gesteigert. Frühere Studien hatten gezeigt, dass aggressive Prostatatumoren sehr wenig GDF15 bilden.

 

Das Antikrebs-Vitamin

 

Weitere Forschung ist nötig, um die Verbindungen zwischen Vitamin D und Prostatakrebs zu klären. Die Wissenschaftler arbeiten an einer größeren Studie. »Wir wissen noch nicht, ob Vitamin D Prostatakrebs behandelt oder verhütet«, sagte Hollis. »Zumindest aber verhindert es, dass Low-grade-Prostatakrebstumoren außer Kontrolle geraten.«

 

So begrenzt die Studie auch ist, sie ist Teil von Untersuchungen, die Vitamin D mit niedrigerer Krebssterblichkeit in Verbindung bringen. Schon 2008 hatte eine in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichte Studie ergeben:

 

Wenn jeder doppelt so viel Zeit an der Sonne verbringen würde, könnten zehn Mal mehr Leben durch Krebsprävention gerettet werden, als durch vermehrten tödlichen Hautkrebs verloren würden.

 

Gesundheitsexperten empfehlen, dass hellhäutige Menschen, die in gemäßigten Klimazonen leben, mindestens 15 Minuten täglich ungeschützt die Sonne auf Gesicht und Hände scheinen lassen. Menschen mit dunklerer Haut brauchen vielleicht doppelt oder dreimal so viel Sonne. Die Zeit in der Sonne sollte mit wachsendem Abstand zum Äquator länger werden.

 

 

Quellen:

 

cbsnews.com

medicalnewstoday.com

naturalnews.com

naturalnews.com

truthwiki.org

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (10) zu diesem Artikel

16.04.2015 | 11:02

Rudolf-Robert Davideit

Tja, da dürfte auf die eingeschleusten Negriden vs. hiesigen Chirurgen einiges zu kommen! Noch Fragen?


16.04.2015 | 07:43

edmundotto

@bernhard, der Artikel nennt keine Dosis (in Zahlen), die hilfreich sein sollen. Die untersuchenden Mediziner hätten sonst die "Empfehlungen" der Kollegen, die 400-800 I.U. des Vitamins für ausreichend halten, sehr in Frage gestellt. Sie können davon ausgehen, das unser Körper an einem Sommersonnentag bis 20000 I.U. produziert, was in den Jahrtausenden der menschlichen Existenz meines Wissens nicht zu Hautkrebs geführt hat. Inwieweit die nicht mehr intakte Ozonschicht...

@bernhard, der Artikel nennt keine Dosis (in Zahlen), die hilfreich sein sollen. Die untersuchenden Mediziner hätten sonst die "Empfehlungen" der Kollegen, die 400-800 I.U. des Vitamins für ausreichend halten, sehr in Frage gestellt. Sie können davon ausgehen, das unser Körper an einem Sommersonnentag bis 20000 I.U. produziert, was in den Jahrtausenden der menschlichen Existenz meines Wissens nicht zu Hautkrebs geführt hat. Inwieweit die nicht mehr intakte Ozonschicht die Krebsgefahr erhöht, sei dahingestellt. Wenn ich meine Prostata vor Entzündungen schützen will, habe ich einige Auswahl an natürlichen Substanzen wie z.B. den Broccoli, Traubenkernextrakt, Krallendorntee, Cranberrysaft usw.. Das Anschwellen der Prostata (im Alter) hat zumeist die erhöhte Produktion eines Hormons zur Ursache und auch dem kann mit natürlichen Substanzen entgegengewirkt werden.


16.04.2015 | 06:46

edmundotto

@jörgi, Sie unterliegen einem Irrglauben, wenn Sie Vit.D3-Tabletten krebserregend nennen, Das ist einfach dummes Zeug! Auch wurde mit der Aussage, Sonnenstrahlen seien für die Bildung von Hautkrebs verantwortlich, genaugenommen eine Lüge in die Welt gesetzt. Wir werden mit elektromagnetischen Strahlung permanent "berieselt", sei es von Handys, DECT-Telefonen, Radiowecker, Sendemasten usw...und niemand zieht ernsthaft in Erwägung, dies als gesundheitsbedrohend...

@jörgi, Sie unterliegen einem Irrglauben, wenn Sie Vit.D3-Tabletten krebserregend nennen, Das ist einfach dummes Zeug! Auch wurde mit der Aussage, Sonnenstrahlen seien für die Bildung von Hautkrebs verantwortlich, genaugenommen eine Lüge in die Welt gesetzt. Wir werden mit elektromagnetischen Strahlung permanent "berieselt", sei es von Handys, DECT-Telefonen, Radiowecker, Sendemasten usw...und niemand zieht ernsthaft in Erwägung, dies als gesundheitsbedrohend anzuerkennen. Stattdessen macht man uns Angst vor Sonnenstrahlen. Wir benötigen UVB-Strahlen der Sonne, um im Organismus Vit. D zu bilden. Vit.D-Tabletten werden oftmals aus dem Wollfett von Schafen gewonnen und ich wage die Behauptung, sie sind weniger Krebserregend als besagte Handystrahlung. In den Monaten April bis Oktober können wir in unseren Breitengraden etwa 20000 I.U. Vit.D im Organismus produzieren, was nach Aussagen der Schulmedizin eine toxische Dosis ist. Es gibt ernstzunehmende Untersuchungen, die aufzeigen, das dieses Vitamin (Prohormon) wäre treffender) bei Krebspräventation und!!! -behandlung sehr wirksam ist. Ich nehme in den Monaten November bis März täglich 10000 I.U. Vit.D3 ein und habe als über 60-jähriger seit 7 Jahren keine Arztpraxis mehr von Innen gesehen.


15.04.2015 | 11:43

Hans-Joachim

Für alle Hautkrebs Kunden, werft eure Sonnenbrillen weg! Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht warum unser Körper Hautkrebs überhaupt entstehen läßt? Antwort: Das Auge signalisiert dem Hormonsystem, das die Sonne scheint und das Hormonsystem arbeitet dann so, wie es unsere Haut schützen muß. Bei aufgesetzen Sonnenbrillen bleibt dies aus. Selbst das Auge braucht die komplette Bandbreite des Strahlenspektrums. Das gleiche gilt für alle anderen Heilprozesse. Ohne direktes...

Für alle Hautkrebs Kunden, werft eure Sonnenbrillen weg! Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht warum unser Körper Hautkrebs überhaupt entstehen läßt? Antwort: Das Auge signalisiert dem Hormonsystem, das die Sonne scheint und das Hormonsystem arbeitet dann so, wie es unsere Haut schützen muß. Bei aufgesetzen Sonnenbrillen bleibt dies aus. Selbst das Auge braucht die komplette Bandbreite des Strahlenspektrums. Das gleiche gilt für alle anderen Heilprozesse. Ohne direktes Sonnenlicht mit allen UV-Anteilen verkümmert jedes Lebewesen.


15.04.2015 | 10:26

Soso Jörgi...

Selten so ein Unsinn gelesen. 1) Was ist in Tabletten drinne, das krebserregend sein soll? 2) Ab Lichtschutzfaktur 8 gibt es keine Vitamin-D-Produktion in der Haut mehr. 3) Wer meint das Hände und Gesicht denügend D herstellen ist falsch gewickelt.
Abgesehen davon... Eine Blutanalyse von Vit(20OH)D zeigt, wie gut es um einen steht und jede Diskussion qwird überflüssig.


15.04.2015 | 10:15

Jörgi

D-Tabletten??? Die sind ja noch Krebserregender als Sonnenstrahlen. Aber der Durchschnittsdeutsche muss heutzutage mind. 2 - 3 Krebsarten überleben, um es in die Rente zu schaffen. Krankes System = Kranke Leute

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