Saturday, 1. October 2016
29.11.2014
 
 

Drei natürliche Schmerzmittel, die genauso gut wirken wie Medikamente, aber ohne Nebenwirkungen

Derek Henry

Akute oder chronische Schmerzen macht jeder irgendwann im Leben einmal durch. Auch wenn es uns drastisch in Erinnerung ruft, dass sich der Körper entweder von irgendetwas erholt oder dass etwas Schlimmes in ihm vorgeht, müssen wir oft eingreifen, um die Schmerzen zu lindern, wenn wir unser tägliches Leben weiterführen und unserer Arbeit nachkommen wollen wie gewohnt.

 

Als erstes greifen wir dann häufig zu verschreibungspflichtigen oder auch rezeptfreien Medikamenten, doch die haben Nebenwirkungen. Vielen Menschen wird allmählich bewusst, dass es auch natürliche Mittel gibt, die genauso wirksam oder sogar noch wirksamer sein können als Medikamente. Beispielsweise die drei folgenden:

 

Boswellia (Weihrauch)

 

Die Heimat der Boswellia sind die trockenen Regionen Indiens, Afrikas und der Mittelmeerländer. Die entzündungshemmenden Eigenschaften dieser erstaunlichen Pflanze sprechen sich allmählich herum. Entzündliche Prozesse sind die Wurzel chronischer Schmerzen.

 

Die besonderen Säuren der Boswellia (Boswelliasäuren) blockieren die übermäßige zytokinetische Aktivität in geschädigtem Gewebe und erhöhen gleichzeitig die Durchblutung der Gelenke. Diese Kombination bewirkt eine bessere Beweglichkeit und Lockerung steifer Gelenke.

 

Boswellia wurde bereits mit Erfolg zur Linderung entzündlicher Erkrankungen wie Morbus Crohn, rheumatoide Arthritis, Osteoarthritis, Colitis ulcerosa und anderer schmerzhafter Krankheiten eingesetzt. Bei vielen Studien hat sie sich als genauso wirksam erwiesen wie NSAID [nicht steroidale Entzündungshemmer], die gern bei Krankheiten verschrieben werden, die mit Entzündung und chronischen Schmerzen einhergehen.

 

Kurkuma

 

Ein weiteres wirksames entzündungshemmendes Nahrungsmittel mit ungewöhnlich schmerzlindernder Wirkung ist die Kurkuma, ein uraltes Gewürz aus der indischen und allgemein asiatischen Küche. Bei Arthritis, Gelenkschmerzen und -steifigkeit, Muskelspasmen und anderen chronischen Schmerzen wirkt sie genauso schmerzlindernd wie viele andere Medikamente.

 

Als natürliches Schmerzmittel und COX-2-Hemmer ist die Kurkuma nachweislich sicher und wirksam, weil sie nicht nur die Entzündung lindert, sondern auch Nervenschmerzen. Das macht sie besonders geeignet für Patienten mit Fibromyalgie.

 

Astaxanthin

 

Astaxanthin ist ein tiefroter Phytonährstoff, der von Mikroalgen der Gattung Hämatococcus gebildet wird und auch als »König der Carotinoide« bekannt ist. Er wird mit ausgeklügelter Technik in Süßwasser produziert, mit der die Alge angeregt wird, ihre eigene Medizin zu bilden, die sie vor Oxidation, UV-Strahlung und anderen Umweltstressoren schützt.

 

Astaxanthin ist vielleicht nicht ganz so wirksam wie die führenden entzündungshemmenden Medikamente, gehört aber zu den stärksten natürlichen Mitteln. Mehrere placebokontrollierte Doppelblindstudien an Tieren und klinische Studien zeigen, dass Astaxanthin viele der bekannten Entzündungsmediatoren hemmt, sodass Entzündung und Schmerzen ohne Nebenwirkungen gelindert werden.

 

Astaxanthin wird erfolgreich gegen Gelenkschmerzen, zur Muskelerholung und gegen andere schmerzhafte Beschwerden eingesetzt. Da es (anders als die meisten Antioxidantien) fettlöslich ist, wird es von Fettmolekülen direkt in Muskeln, Gewebe und Organe transportiert, wo es am meisten gebraucht wird, beispielsweise Gehirn, Brustgewebe, Prostatagewebe, Skelettmuskeln und die Netzhaut.

 

 

 

 

Quellen:

 

HealingTheBody.ca

OrganicLifestyleMagazine.com

OrganicLifestyleMagazine.com

OrganicLifestyleMagazine.com

TruthWiki.org

NaturalNews.com
NaturalNews.com

 

 

 

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Leser-Kommentare (13) zu diesem Artikel

26.07.2015 | 13:48

Jana

Interessanter Artikel. In aller Offenheit, das einzige naturgegebene Mittel, dass mir in der Schmerztherapie jemals half, war auf Rezept verordnetes Cannabis. Da das aber nicht von meiner Krankenkasse übernommen wurde, wäre es auf Dauer zu teuer und durch die Schmerzen, die mich auch arbeitsunfähig gemacht haben (sprich: ohne Arbeitsverhältnis mittlerweile), bin ich auf chemische Zusammensetzungen in der Medikation ausgewichen, die kostentechnisch von der Krankenkasse übernommen...

Interessanter Artikel. In aller Offenheit, das einzige naturgegebene Mittel, dass mir in der Schmerztherapie jemals half, war auf Rezept verordnetes Cannabis. Da das aber nicht von meiner Krankenkasse übernommen wurde, wäre es auf Dauer zu teuer und durch die Schmerzen, die mich auch arbeitsunfähig gemacht haben (sprich: ohne Arbeitsverhältnis mittlerweile), bin ich auf chemische Zusammensetzungen in der Medikation ausgewichen, die kostentechnisch von der Krankenkasse übernommen wird. Nebenwirkungen gibt es, aber die empfinde ich als recht erträglich, wenn ich dadurch meine Schmerzen lindern und wieder etwas aktiver sein kann. Bei mir hat es übrigens lange gedauert, bis ich stärkere Medikamente bekommen habe, meine Schmerzen begleiten mich schon seit einigen Jahren. Es wäre schön, wenn so einfache und leicht zu bekommene natürliche Mittel, mir helfen könnten. Herzliche Grüße


12.12.2014 | 15:18

Teefee

Schon Paracelsus sagte, gegen alles ist ein Kraut gewachsen! Man sollte viel mehr zu natürlichen Dingen greifen und nicht immer gleich zu Schmerzmitteln oder generell Medikamenten. Man kann beispielsweise sehr viel mit Tee erreichen - egal ob Husten, Wasseransammlunge, Hunger oder sogar unterstützend in der Krebstherapie, bei Parkinson, Alzheimer, MS oder Tumoren- bei so vielen Problemen kann man Tee verwenden. Natürlich gibt es keinen "Wundertee" aber präventiv und...

Schon Paracelsus sagte, gegen alles ist ein Kraut gewachsen! Man sollte viel mehr zu natürlichen Dingen greifen und nicht immer gleich zu Schmerzmitteln oder generell Medikamenten. Man kann beispielsweise sehr viel mit Tee erreichen - egal ob Husten, Wasseransammlunge, Hunger oder sogar unterstützend in der Krebstherapie, bei Parkinson, Alzheimer, MS oder Tumoren- bei so vielen Problemen kann man Tee verwenden. Natürlich gibt es keinen "Wundertee" aber präventiv und unterstützend ein tolles Getränk. Darum liebe ich auch das Teelexikon von Teesorte http://www.teesorte.com - da sind über 3000 Tees und auch viele Gesundheitstees. Egal ob Cistustee,Graviolatee oder Katzenkralletee - hier sind sie alle aufgeführt und erklärt bei was sie helfen können. Ich bin einfach mehr für Alternativ als für Pillen, aber das muss jeder für sich selber entscheiden!


05.12.2014 | 08:12

Peter Stoffel

Weihrauch wird von anthroposophischen Ärzten auch in der Onkologie eingesetzt. Tumore erzeugen Entzündungen, denen mit indischem Weihrauch (Boswelia-Säure) entgegen gewirkt wird. 3 x täglich 1 Gramm hochkonzentriertes Weihrauchpulver mit 80% Wirkstoff wird i.d.R.verordnet. Bei Hirntumoren entsteht meist Tumorflüssigkeit, die auf´s Gehirn drückt und dadurch gewisse Funktionen blockiert. Auch hier hilft Weihrauch, diese Tumorflüssigkeit abzubauen.


03.12.2014 | 06:57

Daniel Z.

Ich bin auch nicht dafür, das man sofort zu Pharmazeutika greift, wenn die Alternative Homöopathie heisst! Doch gibt es Situationen, wo es ohne Chemie halt nun einmal nicht geht. Ich sehe das bei mir mit Diabetes 2, morgen und abends ein Velmetia 50/1000 hilft mir sehr!


02.12.2014 | 07:35

Nur mal so.

Curamin ( Markenname) von Terry naturally www. curamin.com, , beinhaltet. Gelbwurz und Weihrauch=Botswellaist,)ein sehr gutes Schmerzmittel. Es hilft sehr gut, bei chrinischen Knochen und Muskelschmerzen. oder entzuendliche Prozesse wie Rheumatische Arthritis. Es braucht etwas bis das Mittel anschlaegt, doch dann genuegen drei / zwei Pillen pro Tag gegen die Schmerzen. Kann mir vorstellen, dass es auch bei Autoimmun Krankheiten wie MS hilft die Entzuendung zu ekaempfen....

Curamin ( Markenname) von Terry naturally www. curamin.com, , beinhaltet. Gelbwurz und Weihrauch=Botswellaist,)ein sehr gutes Schmerzmittel.

Es hilft sehr gut, bei chrinischen Knochen und Muskelschmerzen. oder entzuendliche Prozesse wie Rheumatische Arthritis. Es braucht etwas bis das Mittel anschlaegt, doch dann genuegen drei / zwei Pillen pro Tag gegen die Schmerzen.
Kann mir vorstellen, dass es auch bei Autoimmun Krankheiten wie MS hilft die Entzuendung zu ekaempfen.

In US gibt es Untersuchungsergebnisse ,die besagen, dass Kurkuma ein sehr gutes Mittel gegen die Seiteneffekte von Chemo ist falls, man diese den fuer sich waehlt.


01.12.2014 | 23:31

styLZ

Statt das System & die Industrie anzuprangern, wäre viel interessanter, wenn jemand wüsste in welcher Form und Dosierung die Anwendung von Boswellia & Kurkuma erfolgt, so dass es wirkt. Mein Vater hat durch seine jahrelange Arbeit als Karosseriebauer, eine sogenannte Kalkschulter mit starken chronischen Schmerzen und ich bin froh, dass es natürliche Alternativen gibt. Leider jedoch, bin ich kein Arzt und habe mit "Medizin" eigentlich nichts am Hut. Bin so der...

Statt das System & die Industrie anzuprangern, wäre viel interessanter, wenn jemand wüsste in welcher Form und Dosierung die Anwendung von Boswellia & Kurkuma erfolgt, so dass es wirkt. Mein Vater hat durch seine jahrelange Arbeit als Karosseriebauer, eine sogenannte Kalkschulter mit starken chronischen Schmerzen und ich bin froh, dass es natürliche Alternativen gibt. Leider jedoch, bin ich kein Arzt und habe mit "Medizin" eigentlich nichts am Hut. Bin so der Typ, der ein Rezept vom Arzt NICHT hinterfrägt oder stelle etwa dessen Diagnose in Frage. Wenn ich vom Arzt ein Medikament gegen meine Beschwerden verschrieben bekomme, nehme ich das so wie er es mir verordnet hat. (das nur zur Verdeutlichung über mein Wissen in diesem Gebiet, bitte schreibt mir nicht, wie schade das doch & vor allem wie wichtig das doch sei/ist) Vielen Dank schon mal für die Antworten & Tipps zur Dosierung bzw Form der Anwendung von Boswellia & Kurkuma! :)

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