Donnerstag, 23. März 2017
27.07.2016
 
 

62-Jähriger durch Verzicht auf Nudeln und Brot von Typ-2-Diabetes geheilt

Ethan A. Huff

Das nächste Mal, wenn Ihnen jemand sagen will, dass Diabetes Typ 2 nicht heilbar ist, erzählen Sie ihm einfach die unglaubliche Geschichte von Geoff Whitington. Der Brite wurde von seinem Diabetes geheilt – dank der liebevollen Unterstützung seiner zwei Söhne, die ihren Vater aus der Falle zogen, in der er seit Jahren festsaß.

 

Geoff war extrem übergewichtig, sein Hormonhaushalt war unausgewogen, und er stand kurz vor der Amputation eines Beins, hatte aber die Hoffnung auf Heilung nicht aufgegeben. Der Wachmann, der in 15-Stunden-Schichten arbeitete, war gesundheitlich in schlechter Verfassung, weil er zu viel Take-away-Essen und Junkfood konsumierte. Er hatte um die 45 Kilogramm Übergewicht und konnte sich nur mit Krücken fortbewegen.

 

Seine Söhne Ian und Anthony wollten nicht mehr mit ansehen, wie ihr ehemals vor Gesundheit strotzender, sportlicher Vater immer dicker und gebrechlicher wurde, und irgendwann beschlossen sie, es sei an der Zeit einzugreifen. Sie nahmen ihn mit auf eine 10-tägige Reise nach Spanien, auf der sie ihm alte Fotos aus seiner Zeit vor dem Diabetes zeigten und ihm eine Lösung anboten, um ihn wieder gesund zu machen.

 

Die beiden jungen Männer entwickelten für ihren Vater ein festes Sportprogramm, an dem sie auch selbst teilnahmen, und brachten ihn dazu, seine Ernährung umzustellen. Ab sofort sollte er auf zwei Dinge verzichten, die er am liebsten aß: Nudeln und Brot. Diese den Blutzucker-steigernden Lebensmittel sind ein Albtraum für Diabetiker, und Geoffs Söhne wussten, dass sie diese vom Speiseplan streichen mussten, wenn es ihrem Vater irgendwann besser gehen sollte.

 

Teil ihres Plans war es auch, dass der Jüngere von ihnen, der Dokumentarfilmer Ian, Geoffs Verwandlung filmisch festhielt, um seine Geschichte anderen zeigen zu können – und zwar alles, vom täglichen Fahrrad-Workout bis zur 800-Kalorien-Diät. Diese Diabetesdiät war von Professor Roy Taylor von der Diabetes Research Group an der Newcastle University entwickelt worden. Der daraus entstandene Film, Fixing Dad, lief am Sonntag, den 24. Juli, auf BBC2. Mehr über den Film erfahren Sie unter www.fixingdad.com.

 

Mit der kohlenhydratarmen, aber eiweiß- und fettreichen Diabetesdiät und dem täglichen Sportprogramm mit seinen Söhnen schaffte es Geoff, etwa 45 Kilogramm abzunehmen. Mit dem Verzehr von viel Gemüse und magerem Fleisch brachte er auch seinen Blutzucker auf Normalwerte herunter. Schließlich war er gänzlich vom Diabetes geheilt und konnte seine Medikamente absetzen.

 

»Wir pochten darauf, dass er, wenn er den von uns entwickelten Diät- und Sportplan befolgte, hoffentlich weitere 20 oder 30 Jahre mit uns und seinen vier Enkeln verbringen könnte«, erzählte Anthony der britischen Daily Mail.

 

Offizielle Ernährungsempfehlungen, die Diabetikern »etwas« Zucker erlauben, werden die Krankheit niemals heilen

 

Die Veränderungen in seinem Lebensstil fielen Geoff nicht eben leicht – zumindest am Anfang. Aber als er gewaltige Fortschritte bei seinem Gewicht, seiner Kraft und seiner neu gefundenen sportlichen Leistungsfähigkeit erkannte, war das Dranbleiben ein Kinderspiel.

 

Sein Charcot-Fuß – eine diabetische Erkrankung, bei der das Fußgewölbe aufgrund fragiler Knochen und mangelnder Durchblutung einfällt – wurde vollständig geheilt, ebenso verschwanden seine mit dem Diabetes einhergehenden Herzprobleme. Geoffs Kreislauf stabilisierte sich, und in vielen Bereichen, die ihn nach und nach lahmgelegt hatten, fühlte er sich besser.

 

All das schreibt er seinen Söhnen zu, nicht dem medizinischen System. Denn dieses hatte Geoff erzählt, »etwas« Zucker »in Maßen« – ein Unwort aus der Lebensmittelindustrie – sei durchaus erlaubt, solange er seine Medikamente einnahm. Aber die Medikamente waren das eigentliche Problem, und die Ernährung und der Sport waren die Lösung.

 

»Zu viele Pillen werden geschluckt, weil nicht die richtigen Empfehlungen ausgesprochen werden«, sagte Geoff gegenüber der Daily Mail.

 

 

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