Tuesday, 27. September 2016
22.08.2014
 
 

Neuer Malaria-Impfstoff zeigt meistens keine Wirkung, doch der Hersteller sagt, er sei gut genug, um ihn zu verkaufen

Jonathan Benson

Gut möglich, dass die meisten Menschen, die ihn erhalten, keinerlei Nutzen davon haben werden. Aber das hält den britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) nicht davon ab, für seinen neuen Malaria-Impfstoff RTS,S die behördliche Zulassung zu beantragen. Eine Studie hatte kürzlich gezeigt, dass er nur bei 30 Prozent der Geimpften schwere Erkrankungen verhindert, gegen die es keine anerkannte Behandlungsmethode gibt.

 

Die im Journal PLOS Medicine veröffentlichte Studie ergab, dass RTS,S ausgewählten Personen für höchstens eineinhalb Jahre begrenzten Schutz verleiht. Bei Kindern zwischen fünf und 17 Jahren kann der Impfstoff angeblich in bis zu 46 Prozent der Fälle eine Infektion, und bei bis zu 34 Prozent eine schwere Infektion verhindern. Diese Zahlen seien, so behauptet GSK, gut genug, um die Zulassung des Impfstoffs zu rechtfertigen, obwohl nie zuvor ein Impfstoff mit einer ähnlich schlechten Erfolgsrate zugelassen worden ist.

 

Hohe Kosten und begrenzte Wirksamkeit deuten darauf hin, dass RTS,S ein medizinischer Schwindel ist

 

Da Malaria jedes Jahr 600 000 Menschen umbringt, meinen GSK und Verbündete, schon ein begrenzter Erfolg reiche aus, um das Versagen von RTS,S zu entschuldigen – denken Sie nur an die Kinder! Nur, dass diese lahme Entschuldigung dieses Mal nicht zieht, denn viele fragen sich, wie die Länder der Welt für einen Impfstoff mit so fragwürdigem Erfolg, der offenbar regelmäßig aufgefrischt werden muss, um überhaupt minimal wirksam zu sein, bezahlen können.

 

Nicht nur das, sondern RTS,S zeigt bei Kindern zwischen sechs und zwölf Wochen sogar noch weniger Wirkung. Bei diesen kleinen Kindern, die sich leichter mit Malaria anstecken als andere, liegt die Erfolgsrate von RTS,S bei vielleicht 27 Prozent, ein ungewöhnlich niedriger Wert. Und bei allen, die tatsächlich von dem Impfstoff profitieren, sind regelmäßige Auffrischungen nötig, um die Immunität aufrecht zu erhalten.

 

»Wer wird für die Auslieferung dieses Impfstoffs, der in der Herstellung nicht billig ist, bezahlen?«, zitierte VOA News Dr. Jonathan Kurtis von der Brown University. »Werden Sie dafür bezahlen, 20 Fälle unter 1000 Teilnehmern in eineinhalb Jahren zu verhindern? Da bin ich mir nicht sicher.«

 

Die Mehrzahl der von Malaria Bedrohten hat keinen Nutzen von RTS,S

 

Interessanterweise haben ausgerechnet diejenigen, die am ehesten an Malaria sterben – Kinder unter fünf Jahren – wahrscheinlich den geringsten Nutzen von RTS,S, wie in der Studie eingeräumt wird. Während Erwachsene mit 45 Prozent den höchsten Schutz genießen, liegt die Chance, die Krankheit zu verhüten, bei kleinen Kindern nur bei eins zu vier. Gleichzeitig drohen ihnen potenzielle Nebenwirkungen des Impfstoffs und der verschiedenen toxischen Wirkungsverstärker und anderen Zusätze.

 

Wie Sie auf diesem GSK-Informationsblatt [PDF] erkennen, ist RTS,S auch ein Produkt der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung, die zugibt, mehrere Hundert Millionen Dollar in die Entwicklung gesteckt zu haben. GSK wird am Ende über eine halbe Milliarde Dollar für RTS,S aufgewendet haben.

 

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

VoAnews.com

VaccineNewsDaily.com

PharmaBiz.com

MalariaVaccine.org [PDF]

PLOSmedicine.org

 

 

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Leser-Kommentare (7) zu diesem Artikel

23.08.2014 | 08:43

Wolfgang Pietsch

Wenn es ein Mittel gegen eine gefährliche Krankheit, wie Malaria gibt, dann ist es MMS ! Vor 10 Jahren sind bereits 75000 Malaria-Patienten geheilt worden heute sind es sicher bereits mehr als 100.000 ! Das mit eíner Erfolgsrate von 99 %. Dabei hat der Entdecker von MMS, Bill Gates in einem Brief aufgefordert, sich zur Verteilung dieses Mittels einzusetzen und was war die Antwort ? Gehen sie zuerst zur FDA und wenn die es akzeptieren (Kostenpunkt rund 100 Mill. US$) können sie...

Wenn es ein Mittel gegen eine gefährliche Krankheit, wie Malaria gibt, dann ist es MMS ! Vor 10 Jahren sind bereits 75000 Malaria-Patienten geheilt worden heute sind es sicher bereits mehr als 100.000 ! Das mit eíner Erfolgsrate von 99 %. Dabei hat der Entdecker von MMS, Bill Gates in einem Brief aufgefordert, sich zur Verteilung dieses Mittels einzusetzen und was war die Antwort ? Gehen sie zuerst zur FDA und wenn die es akzeptieren (Kostenpunkt rund 100 Mill. US$) können sie darüber weiter reden. Sehr passend dazu, dass er Geld in ein Projekt steckt, was kaum etwas bringt aber mit dem Propaganda-Ministerium (Medien) und den Regierungen wird es schon einen Erfolg bringen.


22.08.2014 | 12:56

Simka

Dazu fällt mir nur Eines ein: MMS


22.08.2014 | 08:40

Nordsee-Marie

Neuer Malaria-Impfstoff zeigt meistens keine Wirkung. Ist doch wumpe. Wie wird immer auf der Kirmes gerufen ?
Gewinne..... Gewinne.... Gewinne

( Ich würde mich gerne mal zu dem Goldseminar äußern bzw. Fragen stellen, leider nicht möglich. Warum ? )


22.08.2014 | 08:34

MMS

MMS hat bei vielen schon bei Malaria gut gewirkt, siehe den Vortrag von Jim Humble: http://quer-denken.tv/index.php/bibliothek/556-jim-humble-und-die-geschichte-von-mms Da es zudem sehr günstig ist, wird es von der sogenannten Gesundheitsindustrie verteufelt.


22.08.2014 | 08:30

Timo

Wow. Voll übel das Video vom Erschossenen Eierdieb. Ein Wunder das die Bullen nicht gelüncht wurden.


22.08.2014 | 06:39

timmy 22

da ich nicht weiß , wie ich anders die redaktur jetzt im moment erreichen kann ,bitte diesen link weiterleiten ! anderes thema als hier , aber brandaktuell , bitte prüfen !!! http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/08/usa-sie-haben-ihn-mit-12-schussen.html

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