Akupressur bringt Hunden und anderen Haustieren viel Nutzen
Luella May
Die meisten Menschen denken bei Akupressur zunächst nur an die Vorteile, die sie Menschen bietet. Aber Akupressur kann ebenso Hunden und anderen Haustieren großen Nutzen bringen. Hunde beispielsweise lieben es, berührt, gehätschelt und massiert zu werden, und sie reagieren sehr positiv auf diese Art von Therapie. Akupressur kann daher zu einer deutlichen Verbesserung der Gesundheit des Haustiers beitragen, ob man sie nun allein oder in Kombination mit alternativen Heilmitteln anwendet.
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Akupressur ist eine antike chinesische Heilkunst, die seit mehr als 5.000 Jahren praktiziert wird. Sie basiert auf den gleichen Prinzipien wie Akupunktur, setzt aber auf die Anwendung gezielten Drucks auf bestimmte Körperpunkte. Auf sanfte und nichtinvasive Weise kann dieser Druck das Fließen blockierter Energie regulieren und freisetzen, wodurch Gesundheit und geistige Stabilität erhöht werden.
Akupressur trägt dazu bei, die Lebensqualität älterer Hunde zu verbessern, die oft unter Hüftdysplasie und Arthritis, aber auch alltäglichen starken Schmerzen leiden. Sie kann zugleich Welpen beruhigen und die Umgewöhnungszeit erleichtern, wenn das Jungtier von der Mutter getrennt wird und in ein neues Zuhause kommt.
Normalerweise verbindet man mit Akupressur vor allem die Linderung von Schmerzen und anderen Beschwerden. Diese antike Heilkunst kann aber viel mehr:
- Stärkung des Immunsystems
- Stärkung der Muskeln, Sehnen, Gelenke und Knochen
- Freisetzung körpereigenen Cortisons, das Entzündungen und Schwellungen lindert
- Freisetzung von Endorphinen, die beruhigend wirken und Schmerzen lindern
- Erhöhung der Konzentrationsfähigkeit
- Linderung bei Angstzuständen und Beklemmungen
- Unterstützung bei Verhaltensänderungen
- Verbesserung der Verdauung
Die Anwendung der Akupressur bei Haustieren erfordert nur wenige einfache Techniken. Man darf nie vergessen, dass eine liebevolle, beruhigende und vertrauensvolle Atmosphäre herrschen soll. Die Akupressur kann in jeder Position angewendet werden, die Ihr Hund am liebsten mag: im Stehen, im Sitzen oder im Liegen.
Zu Beginn der Behandlung beginnt man langsam damit, den Hund an seinen bevorzugten Körperstellen zu hätscheln und zu massieren. Wenn man selbst bereit und der Hund entspannt ist, kann man sich den Akupressurpunkten nähern, auf die man sich jeweils konzentrieren will.
Im nächsten Schritt muss man entscheiden, welche Akupressurpunkte den Beschwerden des Tieres zugeordnet sind. Der folgende Link liefert eine bildliche Darstellung und Auflistung der verschiedenen Akupressurpunkte bei Hunden sowie eine Erläuterung, welche Beschwerden ihnen jeweils zugeordnet sind.
Wenn man den betreffenden Punkt lokalisiert hat, übt man einfach einen stetigen, aber sanften Druck mit dem Daumen oder Zeigefinger aus. Dabei kann man sich vor seinem geistigen Auge einen gleichmäßigen Energiefluss vorstellen, der über diesen Punkt in den Körper gelangt. Diese Visualisierungstechnik soll einem dabei helfen, die eigene Konzentration aufrecht zu erhalten und plötzliche Bewegungen zu vermeiden, die das Tier erschrecken könnten. Dann erhöht man den Druck gleichmäßig und zugleich sanft, um ihn dann nach fünf bis 15 Sekunden wieder zu verringern, wobei man ständig auf die Körpersprache des Hundes achten muss. Zeigt der Hund
Unbehagen, verringert man den Druck. Der Druck sollte nie länger als 15 Sekunden anhalten. Berührt man eine empfindliche Stelle, sollte man diese Stelle einfach erst einmal massieren. Wenn sich der Hund dann entspannt, sollte man an dieser Stelle einmal kurz Druck aufbauen.
Man muss erreichen, dass diese Behandlung für das Tier eine Situation darstellt, die es mit Freude und angenehmen Gefühlen verbindet. Viele Haustiere freuen sich darüber und erleben gleichzeitig, wie sich ihr Gesundheitszustand verbessert. Vielleicht machen Sie ja die Erfahrung, dass Akupressur nicht nur das Leben Ihres Hundes positiv beeinflusst, sondern auch die tiefe und liebevolle Beziehung verstärkt, die Sie ohnehin schon mit Ihrem geschätztem Begleiter verbindet.
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Quellen:
http://www.examiner.com/pets-in-honolulu/animal-acupressure-hawaii
http://health.indianetzone.com/acupressure/1/animal_acupressure.htm
http://www.luckydoghealth.com/dogacupressure.htm
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