Friday, 1. July 2016
19.04.2014
 
 

Überraschung! Warum ganz normaler Senf zu den gesündesten krebshemmenden Lebensmitteln zählt

Mike Adams

Die meisten industriell verarbeiteten und abgepackten Lebensmittel, die im Laden verkauft werden, sind der reinste Müll. Sie strotzen nur so vor Maissirup, Glutamat und gentechnisch veränderten Zutaten. Doch keine Regel ohne Ausnahmen: Heute möchte ich Ihnen Senf vorstellen. Um es kurz zu machen: Senf ist das vielleicht nährstoffreichste krebshemmende Würzmittel in der heutigen westlichen Welt. Und warum? Weil er aus Senfsamen hergestellt wird, und Senfsamen enthält Allylisothiocyanat.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Allylisothiocyanat »Entwicklung und Fortschreiten von Blasenkrebs deutlich hemmt«, heißt es in dieser Studie, die 2010 in der Fachzeitschrift Carcinogenesis erschien. Noch beeindruckender ist jedoch, dass das Allylisothiocyanat in Senfsamen die krebsverursachenden Substanzen blockiert, die industriell verarbeitetem Fleisch wie beispielsweise Hotdogs (in Form von Natriumnitrid) zugesetzt werden. Laut dieser 2010 in der Zeitschrift International Journal of Toxicology erschienenen Studie »schützte Allylisothiocyanat die HepG2-Zellen vor der zytotoxischen und genotoxischen Wirkung von Nitrid und Nitrosamin«.

 

Das bedeutet, dass die krebsauslösenden Zutaten in Hotdogs teilweise blockiert werden können, wenn Senf dazu gegessen wird. Natürlich müssen Sie bedenken, dass der Hotdog selbst, das Brötchen und die Pommes, die üblicherweise dazu serviert werden, nutzloses Junkfood sind, die zudem oft giftige Zusatzstoffe enthalten.

 

 

Viele krebshemmende Inhaltsstoffe

 

Die von der Pharmaindustrie finanzierten Mainstreammedien versteigen sich übrigens zu der Behauptung, so etwas wie krebshemmende Nahrungsmittel gebe es gar nicht. Die offizielle Position der US-Lebensmittelsicherheitsbehörde FDA [Food and Drug Administration] lautet, es gebe kein Nahrungsmittel, keine Heilpflanze und kein Nahrungsergänzungsmittel, das die Krankheit verhüten könnte. Solche Positionen sind völlig absurd, und alle, die versuchen, solchen Unsinn zu verteidigen, diskreditieren sich nur selbst. (Zu behaupten, so etwas wie krebshemmende Nahrungsmittel gebe es nicht, ist ungefähr so blöd wie zu behaupten, die Erde sei eine flache Scheibe.)

 

In Wirklichkeit finden sich krebshemmende Substanzen überall in unserer Nahrung: in Karotten, Orangen, Sellerie, Brokkoli, Trauben, Nüssen und vielen anderen Dingen. Auch in Senfsamen sind sie konzentriert, zudem enthalten normale Senfprodukte oft auch noch andere Stoffe, die deutliche krebshemmende Eigenschaften zeigen. Paradebeispiel: French‘s Natural Classic Yellow Mustard [der meistgekaufte Senf in den USA]. Die Inhaltsstoffe sind erfrischend simpel:

Destillierter Essig, Wasser, hochwertige Senfsamen, Salz, Kurkuma, Paprika-Gewürz, natürliche Aromen und Knoblauchpulver.

Ob Sie es glauben oder nicht, fünf dieser Inhaltsstoffe besitzen krebshemmende Eigenschaften: Essig, Senfsamen, Kurkuma, Paprika und Knoblauch. (Nein, die Firma French’s bezahlt mich nicht dafür, dass ich das hier schreibe.) Werden diese Substanzen einer Mahlzeit zugegeben, so wird die Mahlzeit sicherer. Wenn Sie beispielsweise Gegrilltes essen, dann essen Sie krebsauslösende Karzinogene aus dem verschmorten Fett. Senf hilft, diese Karzinogene im Verdauungstrakt unschädlich zu machen.

 

Noch sicherer können Sie Ihre Mahlzeit machen, wenn Sie pflanzliches Vitamin C und Superfoods wie Chlorella hinzugeben, aber mit Senf geht es wesentlich leichter, weil Sie ihn in Restaurants viel leichter bekommen. (Ich habe übrigens eigene Laboruntersuchungen durchgeführt, die zeigen, dass Chlorella und Erdbeeren in der Nahrung enthaltenes Quecksilber binden und helfen, es aus dem Körper auszuscheiden.)

 

Senf ist VIEL gesünder als Ketchup

Gegenüber Ketchup ist Senf so viel gesünder, dass ein Vergleich kaum möglich ist. Beliebte Ketchup-Produkte werden oft mit stark fruktosehaltigem Maissirup hergestellt, einem flüssigen Zucker, der mit Diabetes und Fettleibigkeit in Verbindung gebracht wird.

 

In Senf gibt es keine Süßungsmittel. Sein Geschmack ist bewusst bitter, er zählt zu den wenigen »Bitterstoffen«, die die Amerikaner heute noch essen. In einer Welt, wo die Nahrungsmittelversorgung zu fast nur noch Genmais, Zucker und Salz verkommen ist, bleibt Senf eines der wenigen vollwertigen Superfoods in der amerikanischen Ernährung. Es ist ein »zufälliges« Superfood, das die Amerikaner nicht einmal als gesund einschätzen!

 

Ich halte es nicht für übertrieben zu sagen, dass Senf eines der wenigen Superfoods ist, die die Amerikaner mit all ihrem verarbeiteten Junkfood noch am Leben halten. Ohne den Senf wäre die Rate der Krebserkrankungen im Lande vermutlich noch viel höher.

 

Amerikanern ist nicht bewusst, dass Senf kein amerikanisches Lebensmittel ist

 

Die Kost in den Mittelmeerländern und im Mittleren Osten enthält alle möglichen »Bitterstoffe« aus Gewürzen wie Kurkuma und Kreuzkümmel; der amerikanischen Kost fehlen diese Bitterstoffe fast völlig. Tatsächlich ist Senf in vielerlei Hinsicht einer der seltenen Fälle, in denen Amerikaner eine Mittelmeerkost essen, die sie fälschlich für amerikanisch halten. Tatsächlich hat Senfsamen eine lange Geschichte, wie das folgende Zitat der Website WHfoods.com belegt:

Senfsamen lassen sich in verschiedene Regionen Europas und Asiens zurückverfolgen. Die weißen Samen stammen aus dem östlichen Mittelmeerraum, die braunen vom Fuße des Himalajas und die schwarzen aus dem Mittleren Osten. Senfsamen werden schon in 5000 Jahre alten Sanskrit-Schriften erwähnt und ebenso im Neuen Testament, wo das Himmlische Königreich mit einem Senfkorn verglichen wird.

Im Griechenland der Antike wurden Senfsamen wegen ihrer kulinarischen Eigenschaften erwähnt, aber es waren offenbar die alten Römer, die als Erste eine Paste aus den gemahlenen Samen entwickelten, die vermutlich der Vorläufer unseres heutigen Senfs war. Die Ärzte beider Zivilisationen, darunter auch Hippokrates, der Vater der Medizin, nutzten Senfsamen für medizinische Anwendungen.

In unserer heutigen Welt zählen Senfsamen zu den beliebtesten Gewürzen. Da die Pflanzen in gemäßigten Klimazonen gut gedeihen, gehören Ungarn, Großbritannien, Indien, Kanada und die Vereinigten Staaten heute zu den wichtigsten Anbaugebieten.

Fazit? Wenn Sie gesund bleiben wollen, sorgen Sie dafür, dass Ihr Essen reichlich authentischen Senf enthält.

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