Tuesday, 24. May 2016
18.11.2014
 
 

Big Pharma verkauft wirkungslose und möglicherweise tödliche Krebsmittel

Vladimir Platov

Der größte Fehler von Big Pharma bestehe Medizinexperten zufolge darin, zu viele wirkungslose Produkte zu vertreiben, die vorher keinerlei klinische Testphasen durchlaufen haben. Ganz besonders gilt das für Krebsmedikamente. Anstatt zu versuchen, seine Mittel wirklich effektiv zu machen, gibt Big Pharma sein Geld lieber für Werbemaßnahmen und für Schmiergelder aus. Die pharmazeutische Industrie heutzutage wird ordentlich von Politikern und vom organisierten Verbrechen finanziert, denn kaum eine Methode der Geldwäsche ist dermaßen effektiv. Eine Vielzahl amerikanischer und europäischer Beamter ist den Verlockungen des Geldes bereits erlegen.

 

Der Biotech-Experte C. Glenn Begley arbeitet heute für das private Biotech-Unternehmen TetraLogic. Begley hat früher bei Amgen, einem der größten Krebsforschungszentren der USA, den Bereich Hämatologie und Onkologieforschung verantwortet. Im März 2012 veröffentlichte Begley einen Artikel im Magazin Nature.

Darin hieß es, unter seiner Aufsicht durchgeführte Untersuchungen hätten ergeben, dass von 53 Krebsmedikamenten »angesehener Labore« insgesamt 47 keine spürbare Verbesserung beim Gesundheitszustand der Patienten herbeigeführt hätten. (Das entspricht einer Quote von 88 Prozent.)

 

Eine Reihe Forschungsteams hat Tests durchgeführt und kam leider zu ähnlichen Ergebnissen wie die Verfasser der Studie. 2009 zogen Forscher der Michigan State University ähnliche Schlussfolgerungen, dasselbe gilt für Wissenschaftler von Bayer. Unterdessen ziehen es andere Forschungseinrichtungen wie beispielsweise die berühmte Harvard Medical School vor, ihre Studienergebnisse zu verfälschen. Harvard hat übrigens von der amerikanischen Bundesregierung ein Darlehen über die stolze Summe von 15 Mio. Dollar erhalten.

 

Big Pharma geht es vor allem um PR-Kampagnen und Werbeanzeigen, während man gleichzeitig Medikamente auf den Markt wirft, die potenziell gefährlich sein können. Glivec und Sutent beispielsweise sind beide für Europa zugelassen. Die Medikamente reduzieren die Größe von Tumoren, indem sie Perizyten vernichten, die das Wachstum von Blutgefäßen verhindern, die die Tumore nähren. Wie weitere Tests ergeben haben, zwingen diese Medikamente den Krebs dazu, sich schneller über den Körper auszubreiten, wodurch er immer tödlicher wird.

 

Auch George S. Robertson, Pharmazie-Professor an der kanadischen Dalhousie-Universität, betont, wie unwirksam bestimmte Medikamente sind, die heute auf den Markt gebracht werden.

 

In den vergangenen zwei Jahrzehnten waren keine Medikamente im Kampf gegen den Krebs so vielversprechend wie Glivec und Herceptin. Doch vor Kurzem hat sich herausgestellt, dass jedes dieser Mittel genetische Zellmutationen auslösen und dazu führen kann, dass aus gesunden Zellen bösartige Zellen werden.

 

Auch die Forscher von Bayer hatten mit ihren Studien wenig Erfolg. 2011 räumte das Unternehmen ein, seine Forscher könnten bei klinischen Phase-II-Tests frühere Testergebnisse nicht bestätigen. Egal was man auch versuche, man könne bei einem großen Teil der Bayer-Studien die ursprünglichen Ergebnisse nicht replizieren, sagte der Leiter des Bereichs Target Discovery von Bayer Schering Pharma. Von 47 potenziellen neuen Krebsmitteln schaffte es weniger als ein Viertel über die Phase II hinaus. Der resultierende Skandal bedeutete das Ende aller Krebsstudien bei Bayer.

 

C. Glenn Begley sagt, bei Amgen hätten schätzungsweise 100 Forscher nicht die offiziellen Ergebnisse klinischer Versuche bestätigen können. Sie kontaktierten die Hersteller dieser Medikamente. Einige forderten Amgen auf, eine Geheimhaltungsvereinbarung zu unterzeichnen, damit diese Fakten nicht publik würden.

 

Um staatliche Darlehen zu bekommen, fälscht Big Pharma Forschungsergebnisse und bezahlt für faktenentleerte Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften, was einen direkten Weg zur Markteinführung neuer Medikamente eröffnet – unabhängig von deren möglichen Gefahren. Leider müssen für diesen Betrug gewöhnliche Menschen aus aller Welt bezahlen, und zwar nicht selten mit dem Leben.

 

 

 

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Leser-Kommentare (15) zu diesem Artikel

26.11.2014 | 22:41

GLADIO

Dr. Rath -- Krebs - Das Ende einer Volkskrankheit >>> https://www.youtube.com/watch?v=sH7qllKL7mc&feature=player_embedded >>> und erkennen wie das Pharma-Kartell lügt >>> Buchversion online lesen oder bestellen: http://www.victory-over-cancer.org/de/ >>> Wissenschaftliche Studien (könnte ja jemand behaupten alles nicht bewiesen) http://www.victory-over-cancer.org/de/studien/index.php >>> weitere relevante Themen auf den genannten Seiten >>> Krebs der Mikronährstoffmangel


19.11.2014 | 20:23

HeiBlu69

Nicht nur kranke Menschen, auch teils gesunde Menschen werden dann kranke und bringen der Pharmaindustrie den Gewinn.Schon bei der Diagnose Kopfschmerzen werden dem Patienten sehr schnell Ibubeta, Paracetamol usw. verordnet, doch die Nebenwirkungen können verherend sein.http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kopfschmerzen-hausmittel-ia.html. Es sollte aber jeder so viel Zeit haben, sich selber im Internet oder in Büchern zu belesen und seinen eigenen Weg zu finden, da die meisten...

Nicht nur kranke Menschen, auch teils gesunde Menschen werden dann kranke und bringen der Pharmaindustrie den Gewinn.Schon bei der Diagnose Kopfschmerzen werden dem Patienten sehr schnell Ibubeta, Paracetamol usw. verordnet, doch die Nebenwirkungen können verherend sein.http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kopfschmerzen-hausmittel-ia.html. Es sollte aber jeder so viel Zeit haben, sich selber im Internet oder in Büchern zu belesen und seinen eigenen Weg zu finden, da die meisten Medikamente keine Heilung, sondern oft noch mehr Nebenwirkungen mit sich bringen, die dann wieder von anderen Medikamenten gelindert werden sollen. Wer lesen kann ist also klar im Vorteil, vor allem dann, wenn die eigene Gesundheit auf dem Spiel steht.Kauft mal die Bücher "Heilen verboten, töten erlaubt" von Kurt G. Blüchel oder "Wie das Krankenhaus uns krank macht" von Werner Bartens um nur einige zu nennen, dann versteht man wie Politiker, Pharmaindustrie und Ärzte dem Patient "helfen".


19.11.2014 | 17:21

Nasenmann

Lieber Daniel,ich wüsste gerne, welche Analysetechniken Sie bei der Untersuchung der Tabletten eingesetzt haben. Wie ist ihr heimisches Kellerlabor denn ausgestattet? HPLC, GC, UV-VIS, IR, NMR und TLC sollten ja vorhanden sein, ein GMP-Umfeld darf ich wohl auch annehmen, oder? Oder war es doch Opas alte Leselupe, mit der Sie auch trotz genaustem Hinsehen kein Wirkstoffmolekül finden konnten?Natürlich gibt es, vor allem in den USA, auch Tabletten, die keinen oder völlig unsinnige...

Lieber Daniel,

ich wüsste gerne, welche Analysetechniken Sie bei der Untersuchung der Tabletten eingesetzt haben. Wie ist ihr heimisches Kellerlabor denn ausgestattet? HPLC, GC, UV-VIS, IR, NMR und TLC sollten ja vorhanden sein, ein GMP-Umfeld darf ich wohl auch annehmen, oder? Oder war es doch Opas alte Leselupe, mit der Sie auch trotz genaustem Hinsehen kein Wirkstoffmolekül finden konnten?
Natürlich gibt es, vor allem in den USA, auch Tabletten, die keinen oder völlig unsinnige Wirkstoffe enthalten. Diese nennt man "Homöopatische Arzneimittel" und erfreuen sich großer Beliebtheit. Hier kann man guten Gewissens sagen: Zitat: "Glauben ist vermutlich das A und O dabei, auch wenn das ganze für die Katz ist!"


19.11.2014 | 17:19

Nasenmann

Lieber Daniel,ich wüsste gerne, welche Analysetechniken Sie bei der Untersuchung der Tabletten eingesetzt haben. Wie ist ihr heimisches Kellerlabor denn ausgestattet? HPLC, GC, UV-VIS, IR, NMR und TLC sollten ja vorhanden sein, ein GMP-Umfeld darf ich wohl auch annehmen, oder? Oder war es doch Opas alte Leselupe, mit der Sie auch trotz genaustem Hinsehen kein Wirkstoffmolekül finden konnten?Natürlich gibt es, vor allem in den USA, auch Tabletten, die keinen oder völlig...

Lieber Daniel,

ich wüsste gerne, welche Analysetechniken Sie bei der Untersuchung der Tabletten eingesetzt haben. Wie ist ihr heimisches Kellerlabor denn ausgestattet? HPLC, GC, UV-VIS, IR, NMR und TLC sollten ja vorhanden sein, ein GMP-Umfeld darf ich wohl auch annehmen, oder? Oder war es doch Opas alte Leselupe, mit der Sie auch trotz genaustem Hinsehen kein Wirkstoffmolekül finden konnten?
Natürlich gibt es, vor allem in den USA, auch Tabletten, die keinen oder völlig unsinnige Wirkstoffe enthalten. Diese nennt man "Homöopatische Arzneimittel" und erfreuen sich großer Beliebtheit. Hier kann man guten Gewissens sagen: Zitat: "Glauben ist vermutlich das A und O dabei, auch wenn das ganze für die Katz ist!"


19.11.2014 | 11:37

Leo

Ja ich hatte Krebs und heute keinen Kehlkopf mehr. Wußte nichts von meinem Unglück, bis es zu spät war. Doch ich fing an im Internet mich zu informieren, kann nur sagen, ja Krebs ist heilbar. Es gibt genügende Anleitungen, die man nur konsequent durchhalten muß und nicht nach Wochen oder Monaten wieder abhakt, funktioniert nicht. Ich halte die Regeln jetzt seit vielen Jahren ein. Die Ärzte die mich opereierten und behandelten staunen über meine gute Verfassung. Mein Rezept ist...

Ja ich hatte Krebs und heute keinen Kehlkopf mehr. Wußte nichts von meinem Unglück, bis es zu spät war. Doch ich fing an im Internet mich zu informieren, kann nur sagen, ja Krebs ist heilbar. Es gibt genügende Anleitungen, die man nur konsequent durchhalten muß und nicht nach Wochen oder Monaten wieder abhakt, funktioniert nicht. Ich halte die Regeln jetzt seit vielen Jahren ein. Die Ärzte die mich opereierten und behandelten staunen über meine gute Verfassung. Mein Rezept ist viele Antioxinte und kaum Fleisch und Zucker zu verzehren. Dazu kaue ich jeden Morgen zum Frühstück ca. zwanzig bittere Aprikosenkerne mit dem Frühstücksbrot. Es gibt noch vieles mehr, doch wichtig keine synthetischen Präparate. macht euch schlau und die Pharmaindustrie hat dann das Nachsehen


19.11.2014 | 09:52

Daniel Z.

Ich habe eine Bekannte von mir, die auf Tabletten aus den USA schwört wegen ihrer Knieschmerzen. Ich habe so eine Tablette mal analysiert und da kann man eben grad ein Hustenbonbon nehmen. Sie glaubt zwar das sie wirken, aber eben. Glauben ist vermutlich das A und O dabei, auch wenn das ganze für die Katz ist!

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