Tuesday, 31. May 2016
31.07.2015
 
 

Weltgesundheitsorganisation WHO: Krebsgefahr bei Insektiziden mit 50 Jahren Verspätung »erkannt«

Andreas von Rétyi

Die WHO koordiniert das Gesundheitswesen auf internationaler Ebene. Ihrer Verfassung zufolge will sie bei allen Menschen das überhaupt bestmögliche gesundheitliche Level verwirklichen. Da mutet es schon äußerst »kontraproduktiv« an, wenn teils Jahrzehnte vergehen, bis allgemein längst als hochgefährlich erkannte Chemikalien endlich auch von der WHO als eindeutige oder zumindest wahrscheinliche Krebserzeuger eingestuft werden. So geschehen in diesem Jahr mit den Insektiziden Lindan und DDT.

 

Erst kürzlich meldete die Weltgesundheitsbehörde WHO, dass das Insektizid Lindan in einer direkten Verbindung zu erhöhten Krebsraten stehe, insbesondere zu Non-Hodgkin-Lymphomen. Damit wird Lindan jetzt als Substanz der Gruppe 1 eingestuft. Das bedeutet: Diese Chemikalie wirkt bei Menschen als Karzinogen und somit als Krebserzeuger. Eine auffallend späte Erkenntnis der WHO. Nicht weniger frappierend auch deren eher laxe Bewertung von DDT, das nun als »möglicherweise karzinogen für Menschen« beschrieben wird (Gruppe 2A).

 

Wie auch die medizinische Fachzeitschrift The Lancet berichtete, trafen sich im Juni 2015 genau 26 Experten aus 13 Ländern im französischen Lyon, um hier bei der International Agency for Research on Cancer (IARC) die Frage nach der Krebsgefahr durch die Insektizide Gamma-Hexachlorcyclohexan (Lindan) und 1,1,1-Trichlor-2,2-bis(4-chlorphenyl)ethan (DDT) sowie das Herbizid 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure, kurz 2,4-D, zu erörtern und darauf die entsprechenden Gefahreneinstufungen von Lindan und DDT festzulegen.

 

Das alles kommt aber mit kaum fassbarer Verspätung, zumal es seit über 50 Jahren um Leben und Tod für zahllose Menschen geht und beide Stoffe schon bald als nicht gerade harmlos galten.

 

Das 1825 durch den berühmten Naturwissenschaftler Michael Faraday hergestellte Lindan wurde später vom Niederländer Teunis van der Linden erstmals isoliert und 1935 schließlich als Insektizid erkannt. Die offizielle »Karriere« als Insektizid begann im Jahr 1942, und im halben Jahrhundert zwischen 1950 und 2000 wurden laut sinnvollen Schätzungen rund 600 000 Tonnen Lindan für vorwiegend land- und forstwirtschaftliche Anwendungen hergestellt.

 

Allerdings tauchte Lindan auch in der Pharmazie auf, um mit einprozentiger Verdünnung äußerlich gegen Krätzmilben und Lausbefall eingesetzt zu werden! Außerdem war Lindan lange Zeit in Holzschutzmitteln anzutreffen, und noch heute stehen in vielen Kellern alte Behälter mit entsprechenden Lasuren.

 

Zwar reduzierte sich die Verbreitung von Lindan verschiedenen Angaben zufolge seit dem Jahr 1969, wobei die Chemikalie in Deutschland ab 1980 »nur« noch in einer bestimmten Form (isomerenreines Gamma-Hexachlorcyclohexan) verwendet werden darf – als Fraß- und Kontaktgift. Somit durften rein theoretisch keine Verunreinigungen durch die als noch giftiger, noch schwerer abbaubar beschriebenen Alpha- und Beta-Isomere auftreten, die sich bei gleicher Summenformel beide in der Struktur vom Gamma-Isomer Lindan unterscheiden.

 

Doch damit war nicht allzu viel erreicht. Der Mensch nimmt die innerhalb des Körpers wie ein Hormon wirkende Substanz über die Nahrung, Hautkontakt oder auch Atmung auf, wobei sie seit den 1980er-Jahren zwar nicht mehr in Deutschland produziert, in anderen Ländern allerdings durchaus weiterhin hergestellt wird. So gelangt Lindan über entsprechende Produkte auch wieder zu uns.

 

Die Chemikalie wird nur sehr langsam abgebaut und belastet Mensch und Umwelt entsprechend stark. Sie haftet sich beispielsweise an Algen und vergiftet Wasserorganismen. Fische nehmen sie auf, am Ende steht wieder der Mensch als Konsument. Wie gesagt, nicht allein die Nahrungskette spielt hier eine Rolle. Landwirte oder auch Handwerker, die vielfach mit Lindan als Holzschutzmittel arbeiteten, sehen sich einer starken Belastung ausgesetzt.

 

Verblüffend häufig ist jedoch nur von »Verdachtsmomenten« die Rede, wenn Stoffe wie Lindan mit schweren Erkrankungen in Verbindung gebracht werden – sei es nun mit Parkinson, Multipler Sklerose, allgemeinen Schädigungen des Nervensystems, der Blutbildung sowie den inneren Organen, sei es mit Blick auf das Non-Hodgkin-Lymphom oder aber Brustkrebs. Ein Urteil des Oberlandesgerichts Nürnberg attestiert eine nicht zu vernachlässigende Gesundheitsgefahr, und zwar bereits bei Lindan-Blutkonzentrationen von mehr als 0,08 – 0,10 pg/l.

 

Die EU-Verordnung 850/2004 legte fest, dass Lindan nur noch bis zum Ende des Jahres 2007 in der Europäischen Union als Insektizid verwendet werden dürfe. Doch die bereits erwähnte Internationale Agentur für Krebsforschung, jene IARC als Einrichtung der WHO, benötigte beinahe acht weitere Jahre, um die Gefahr beim Namen zu nennen. Dabei hatte die ebenfalls nicht gerade immer sehr schnelle US-Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) Lindan zumindest bereits im Jahr 2006 aus der Landwirtschaft verbannt.

 

Hierzu benötigte sie aber rund 30 Jahre Beobachtungszeit, um dann zu attestieren, dass Lindan »eines der giftigsten, persistentesten bioakkumulativen Pestizide ist, die je erfasst wurden.« IARC-Chef Dr. Kurt Straif erklärte, die Beweissammlung zu Lindan und Krebs basiere größtenteils auf Studien zu Arbeitern aus der Landwirtschaft, bei denen ein durchgängiger, annähernd 50-prozentiger Risikoanstieg zu verzeichnen sei. Bei den besonders stark exponierten Arbeitern sei auch das Risiko höher.

 

Seit dem 31. Dezember 2007 sind beispielsweise auch lindanhaltige Entlausungsmittel in Deutschland nicht mehr zugelassen, doch die Gefahren hätten weit früher erkannt werden müssen. Nichts dergleichen geschah. Es ist ein interessanter Umstand, dass die WHO ihre aktuelle Erklärung erst kundtat, nachdem sowohl USA als auch EU jeweils dafür sorgten, Lindan mit einem Bann zu belegen. Aus unerfindlichen Gründen benötigte die am 7. April 1948 gegründete Weltgesundheitsorganisation aber faktisch ein halbes Jahrhundert, um festzustellen, dass Lindan krebserregend wirkt.

 

Die WHO legt sich offenbar ungern fest. So war von ihrer Seite hinsichtlich Monsantos Glyphosat auch nur die Rede davon, diese Substanz sei wahrscheinlich krebserregend. Was die jetzt deutlichere Einstufung von Lindan betrifft, stellen kritische Stimmen fest, dass hier ein Beispiel für zahllose weitere steht, wenn es um Verschleppung geht. Denn auch in Tausenden anderer Fälle dauert es Jahrzehnte, bis die federführenden Behörden agieren und ein klares Verbot aussprechen.

 

Bis dahin werden hochgiftige Stoffe in Unmengen produziert und ahnungslosen Opfern verkauft. Erst, wenn dann schwere Erkrankungen, Todesfälle oder weitreichende Umweltschäden auftreten, beginnt man mit genaueren Überprüfungen. Lindan belastet Menschen, Tiere und Umwelt weltweit und anhaltend. Was hier nicht mehr verwendet werden darf, kommt eben in anderen Ländern zum Einsatz.

 

Auch das von der WHO als minder gefährlich eingestufte DDT lässt bereits auf eine lange, traurige Geschichte zurückblicken. Allesamt Fakten, die den Verantwortlichen anscheinend bis heute nicht genügen, um DDT vollständig zu bannen. Warum auch, die akute Toxizität wird wie gesagt als gering gegenüber anderen, vergleichbaren Pestiziden eingestuft.

 

Trotzdem: Was DDT und Krebs angeht, so gibt es bereits zahlreiche Studien – auch Tierversuche, die einen Zusammenhang sogar eindeutig belegen. Und immer noch gilt als unklar, ob diese Versuche auf den Menschen übertragbar sind, also ob DDT auch hier karzinogen wirkt. Nun weiß man ohnehin, dass sich Ergebnisse aus Tierversuchen nicht einfach übertragen lassen. Warum dann also überhaupt solche grauenvollen Tests durchführen? Nur, weil eine ganze »Wissenschafts«-Industrie davon lebt?

 

Nachgewiesen sind in jedem Falle bereits seit Langem schwerwiegende Negativ-Effekte von DDT auf den menschlichen Organismus. So wirken DDT sowie auch seine Abbauprodukte wiederum ganz ähnlich körpereigenen Hormonen oder können die natürlichen Hormone hemmen. Im Übrigen sollte die aktuelle DDT-Einstufung der IARC: »wahrscheinlich krebserregend beim Menschen« ausreichen, um spätestens jetzt sämtliche Alarmglocken läuten zu lassen, auch wenn bislang wohl kaum jemand DDT für wirklich unbedenklich gehalten haben dürfte.

 

Doch am bedenklichsten und folgenschwersten dürfte nach wie vor sein, dass Organisationen wie die WHO eine halbe Ewigkeit dafür benötigen, um derart gefährliche Gifte richtig einzustufen, anstatt sie zügig aus dem Verkehr zu ziehen.

 

 

 

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Leser-Kommentare (18) zu diesem Artikel

01.08.2015 | 16:28

edmundotto

Das Ziel der WHO ist die Verwirklichung des bestmöglichen Gesundheitniveaus aller Menschen, mit Schwerpunkt auf Bekämpfung von Infektionskrankheiten UND Förderung der allgemeinen Gesundheit aller Menschen.- Zu letzterem gehört keinesfalls das jahrzehntelange Zurückhalten bereits bekannter Auswirkungen von Umweltgiften wie Lindan und DDT. Ich habe in den 80er jahren "Anwender"-Erfahrungen mit Lindan machen können, bis sich Symptome bemerkbar machten, die aufzuzählen,...

Das Ziel der WHO ist die Verwirklichung des bestmöglichen Gesundheitniveaus aller Menschen, mit Schwerpunkt auf Bekämpfung von Infektionskrankheiten UND Förderung der allgemeinen Gesundheit aller Menschen.- Zu letzterem gehört keinesfalls das jahrzehntelange Zurückhalten bereits bekannter Auswirkungen von Umweltgiften wie Lindan und DDT. Ich habe in den 80er jahren "Anwender"-Erfahrungen mit Lindan machen können, bis sich Symptome bemerkbar machten, die aufzuzählen, die Kommentarfunktion überlasten würde. In einer, an diese beruflichen Erfahrungen anschließenden Ausbildung, konnte ich bereits zu Beginn der 90er Jahre erfahren, das umweltschädigende und krebserregende Eigenschaften von Lindan und DDT weltweit in zahlreichen Studien bestätigt wurden. Wenn jetzt die WHO die Eigenschaften noch nicht einmal in vollem Umfang bestätigt, kann ich mir daraus keine positive Meinung über diese Institution bilden, im Gegenteil, sie verdient diesen Namen nicht mehr. Das interessengesteuerte Vorgehen im Zuge der "Ebola-geschichte" bestätigt mir die geäußerte Vermutung.


01.08.2015 | 16:10

Gefleddert

Ich habe in den 1970ern im Garten- und Pflanzenfachhandel, meine Lehre als Fachverkäufer gemacht. Lindan, Nexion und der Unkrautvernichter, unter anderem Namen als "Agent Orange" bekannt, gingen bei uns, täglich über den Ladentisch. Kiloweise, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Lindan gab es nicht nur aus der Dose, sondern damals noch im schweren Papierbeutel. Die Beutel waren oft leicht undicht und das feine Pulver hatte man täglich auf den Händen, von dort streifte...

Ich habe in den 1970ern im Garten- und Pflanzenfachhandel, meine Lehre als Fachverkäufer gemacht. Lindan, Nexion und der Unkrautvernichter, unter anderem Namen als "Agent Orange" bekannt, gingen bei uns, täglich über den Ladentisch. Kiloweise, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Lindan gab es nicht nur aus der Dose, sondern damals noch im schweren Papierbeutel. Die Beutel waren oft leicht undicht und das feine Pulver hatte man täglich auf den Händen, von dort streifte man mal über die Haare, an der Kleidung u.s.w. In das Giftlager, zum Auffüllen der Ware, konnte man nur gehen, wenn man die Luft anhielt. Heute, habe ich eine stetige Verhornung der Haut an den Händen, ein auf- und abplatzen von Hautteilen, weiterhin Schuppenflechte, und, wenn man nicht stetig auf der Hut ist, Vernarbung und sich entzündende Wunden. Leider begann auch eine Sensibilisierung gegen Ausdünstungen von Waschmittelbestandteilen, sowie bei Cremes, Augen- und Nasentropfen, wie etwa Konservierungs- und Duftstoffe. Ein Auszug aus dem Allergiepass, liest sich wie ein "who is who" bekannter Chemikalien. Wobei der Test, nicht einmal vollständig gemacht worden ist. Auch die Atmung ist davon betroffen. Die Berufsgenossenschaft konnte die Ansprüche abwehren, weil der Hausarzt einfach nicht begreifen konnte oder wollte, das mich diese Problemstellung ganz erheblich beeinträchtigte. Die "Ausschläge", führte er, in einer Schrift an die Berufsgenossenschaft, auf meine Kinderkrankheit Neurodermitis zurück. Was für die Berufsgenossenschaft das OK., für ihre Ablehnung meiner berechtigten Ansprüche war. Eine Umschulung über die Rentenversicherung führte zwar zur weiteren Qualifikation, aber, beruflich war es das aus, da man über viele Jahre ganz offen die Auswirkungen sehen konnte. U.a., blutig aufgeplatzte Handinnenseiten. Bis Ende der 90 er Jahre, stets Atemschwierigkeiten u.s.w. Unsere Ärzteschaft begreift scheinbar, bis heute nicht, das Chemikalien jedweder Art, zu Sensibilisierungen führen, die drastische Auswirkungen haben können. Heute lebe ich von einer, minimalen Rente und von Bezügen des Sozialamtes. Es ist ein gerade noch existieren, da die Medikamente, die ich bräuchte, wenn überhaupt, nur mit äußerster Zurückhaltung verschrieben werden. Atemspray, weil dieses richtig Geld kostet, die stetigen Antihystaminika und bestimmte Augen- und Nasentropfen müssen alle privat bezahlt werden. Die Krankenkassen, haben diese Kosten an die Patienten "outgesourct". Äußerlich lasse ich mir, wenn möglich nichts anmerken, aber die Lasten, wie spezielle Waschmittel, auch für die Kleidung, die Kleidung selbst, Schuhkauf, wegen der Ausdünstungen von Chemikalien, sind ausserordentlich. Man bleibt auf den Problemen und den Kosten vollständig sitzen und hat diese zu leisten, obwohl man das Geld dafür ja gar nicht hat. Das ist zurückzuführen auf das schon damalige Zusammenwirken der Konzerne und der Berufsgenossenschaften.


01.08.2015 | 12:54

Basil Geoffrey

Ich denke, die meisten, die hier schreiben, haben sich noch nie ernsthaft selbst Gedanken darüber gemacht, was die Aufgaben der WHO sind. Hier werden einige kleine Aspekte herausgenommen, fehlinterpretiert und dann daraus auf die Allgemeinheit geschlossen. Zum einen erfasst die WHO sehr viele Daten die es erlauben, Gesundheitsgefahren schnell zu erkennen und zu beseitigen (das Global Health Observatory - http://www.who.int/gho/en/), sie legt Richtlinien fest und berät Länder....

Ich denke, die meisten, die hier schreiben, haben sich noch nie ernsthaft selbst Gedanken darüber gemacht, was die Aufgaben der WHO sind. Hier werden einige kleine Aspekte herausgenommen, fehlinterpretiert und dann daraus auf die Allgemeinheit geschlossen. Zum einen erfasst die WHO sehr viele Daten die es erlauben, Gesundheitsgefahren schnell zu erkennen und zu beseitigen (das Global Health Observatory - http://www.who.int/gho/en/), sie legt Richtlinien fest und berät Länder. Krankheiten wie Ebola oder Influenza bekommen zwar sehr viel Aufmerksamkeit in den Medien, sind aber bei weitem nicht die Schwerpunkte der Arbeit der WHO. Es ist sehr einfach aus dem Sessel vor dem Computer Kritik zu üben - besonders, wenn man selbst nicht betroffen ist und sich zum Beispiel teure "bio"-Lebensmittel leisten kann (auf Kosten übrigens u.a. der Menschen, die jetzt nach Europa kommen, denn irgendwo muß die intensive Landwirtschaft betrieben werden). Auf Agrochemikalien verzichten klingt natürlich toll - und wenn es Ernteausfälle gibt, wird es uns kaum treffen. Wieviele derer, die hier schreiben, sind in wirklicher Landwirtschaft tätig oder beschäftigen sich ernsthaft mit Nahrungsmittelproduktion, Luftverschmutzung, medizinischer Versorgung in entlegenen Regionen (in LMICs - nicht im reichen Europa)?


01.08.2015 | 11:38

edmundotto

Ich denke, die Glaubwürdigkeit einer Organisation ist grundsätzlich in Frage zu stellen, wenn sie, wie seit neuerem, von den Geldern der Industrie existiert, die sie doch permanent anprangern müsste. Gewiß gibt die WHO auch Empfehlungen und Verlautbarungen ab, die uns Verbraucher im Glauben lassen sollen, sie trägt ihren Namen zu Recht.


01.08.2015 | 11:28

Basil Geoffrey

armin_ulrich - seit über 50 Jahren sind sie nicht dazu gekommen? Und es ist nicht nur die Zahl der Kinder, die zu einem Bevölkerungswachstum führt, sondern ein Rückgang der Kindersterblichkeit - viel mehr Kinder, die geboren werden, überleben. Und das ist u.a. auch die Folge von Interventionen durch die UN (und andere Organisationen): sauberes Wasser, bessere medizinische Versorgung etc. Warum sind die "Eliten" so dumm oder unfähig, und erlauben, daß dies zur Verfügung...

armin_ulrich - seit über 50 Jahren sind sie nicht dazu gekommen? Und es ist nicht nur die Zahl der Kinder, die zu einem Bevölkerungswachstum führt, sondern ein Rückgang der Kindersterblichkeit - viel mehr Kinder, die geboren werden, überleben. Und das ist u.a. auch die Folge von Interventionen durch die UN (und andere Organisationen): sauberes Wasser, bessere medizinische Versorgung etc. Warum sind die "Eliten" so dumm oder unfähig, und erlauben, daß dies zur Verfügung gestellt wird - fördern es sogar noch (z.B. Programme gegen Malaria durch zur Verfügung stellen von Moskitonetzen etc). Es mag ja sein, dass die "Eliten" das sehr heimlich machen - sehr effektiv sind sie eindeutig nicht.


31.07.2015 | 21:31

armin_ulrich

"Im Übrigen sollte die aktuelle DDT-Einstufung der IARC: »wahrscheinlich krebserregend beim Menschen« ausreichen, um spätestens jetzt sämtliche Alarmglocken läuten zu lassen, auch wenn bislang wohl kaum jemand DDT für wirklich unbedenklich gehalten haben dürfte." Es ist ein sehr merkwürdiger Verdacht. Da dieser Verdacht schon mindestens 30 Jahre besteht. Normalerweise führt so ein Verdacht irgendwann zum Beweis - oder er wird fallengelassen.

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