Medikamente lassen Fallzahlen bei Krankheiten steigen, die sie angeblich bekämpfen
Ethan A. Huff
Vor kurzem berichtete das Nachrichten-Internetportal U.S. News & World Report über neue Studien, die auf ernste Probleme im Zusammenhang mit der Übermedikamentierung der amerikanischen Bevölkerung hinweisen. Berichten zufolge nehmen mehr als 60 Prozent der amerikanischen Erwachsenen aufgrund eines chronischen Gesundheitsproblems pro Tag mindestens ein Medikament, und mehr als die Hälfte der älteren Mitbürgerinnen und Bürger pro Tag mindestens drei Medikamente ein. Aber im Endergebnis steigen dadurch die Fallzahlen bei Diabetes, Herzerkrankungen, Übergewicht, Arthritis und Krebs.
.jpg)
Während die Fallzahlen bestimmter Krankheiten im Laufe der Jahre gesunken sind, stiegen sie bei anderen Erkrankungen massiv an, obwohl heute viel mehr Menschen Medikamente einnehmen als dies früher der Fall war. Der Grund, so sagen viele, liegt bei den Medikamenten selbst. Nach Ansicht von Experten sind Millionen Menschen aufgrund aggressiver und unregulierter Vermarktungsmethoden der Pharmakonzerne, die das Problem noch verschärfen, überdiagnostiziert und übermedikamentiert.
Die Zulassung vieler heutiger Medikamente auf dem Markt stützt sich nur auf Untersuchungen mit
einer sehr eng gefassten Aufgabenstellung. Neben der Tatsache, dass viele Studien manipuliert wurden, um das gewünschte Ergebnis zu erbringen, untersuchen die meisten Studien die Auswirkungen der Medikamente nur auf einen sehr begrenzten Bevölkerungsquerschnitt mit einzelnen Krankheitssymptomen und zudem über einen sehr kurzen Zeitraum. Eine Feststellung langfristiger Aus- und Nebenwirkungen der betreffenden Medikamente auf ein breites Spektrum unterschiedlicher Menschen findet kaum statt.
Ein weiteres größeres Problem betrifft die sogenannte »zulassungsüberschreitende Verschreibung«, bei der Ärzte Medikamente für Anwendungen verschreiben, für die sie eigentlich nicht vorgesehen sind. Die Pharmakonzerne selbst fördern diese Praxis, indem sie Ärzten praktisch Geld dafür zahlen, ihren Patienten bestimmte Medikamente zu empfehlen, selbst wenn diese Medikamente unnütz sind. Ein Regierungsbericht vom März dieses Jahres beschreibt ein treffendes Beispiel. Es stellte sich heraus, dass 22 Prozent der Bewohner von Altenpflegeheimen in Massachusetts Medikamente gegen Psychosen verschrieben bekommen hatten, obwohl sie keine entsprechenden Symptome aufwiesen.
Einige Experten fordern eine Reform der Vorschriften, um die engen Beziehungen zwischen Behörden wie der amerikanischen Zulassungsbehörde für Medikamente FDA und den Pharmakonzernen zu beenden, die nach Ansicht vieler die eigentliche Ursache des Problems ist.
Quellen zu diesem Artikel: http://health.usnews.com/health-new...
Interesse an mehr Hintergrundinformationen?
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!
Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.
In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:
- Zeitbombe Phosphor: Warum wir nicht mehr Menschen ernähren können
- Kein Aprilscherz: Autos aus Obst
- Die Tricks der Lebensmittelindustrie
- Deutschland als Drehscheibe für zwielichtige Iran-Geschäfte

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!
Copyright © 2011 by NaturalNews
Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.