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In der letzten Zeit wurden Befürchtungen zu negativen Nebenwirkungen vieler bekannter Antidepressiva und Antipsychotika immer lauter, da es bei der Einnahme dieser Medikamenten nicht nur zu schweren gesundheitlichen Problemen bei den Patienten, sondern auch zu
schwerwiegenden gesellschaftlichen Folgen kommen kann. Der ISMO-Bericht weist darauf hin, dass Angaben des Berichtssystems zu negativen Nebenwirkungen (AERS) der amerikanischen Behörde für Arzneimittelzulassung (FDA) viele verbreitete Medikamente mit Tötungsdelikten in Zusammenhang gebracht werden.
Bei den meisten in der Liste der zehn gefährlichsten Medikamente aufgeführten Arzneimittel handelt es sich um Antidepressiva, aber es finden sich auch Schlafmittel, ein Medikament gegen die Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), ein Mittel gegen Malaria und ein Mittel gegen das Rauchen.
Wie das Magazin Times berichtet, lautet die Liste folgendermaßen:
10. Desvenlafaxin (Pristiq) – ein Antidepressivum, das den Sertonin- und Noradrenalin-Stoffwechsel beeinflusst. Das Medikament wird 7,9 Mal häufiger mit Gewalt als andere Medikamente in Zusammenhang gebracht.
9. Venlafaxin (Effexor, USA / Efexor, Deutschland, CH, NL,UK) – ebenfalls ein Antidepressivum, das Angststörungen behandeln soll. Es wird 8,3 Mal häufiger mit Gewalt in Zusammenhang gebracht als andere Mittel.
8. Fluvoxamin (Luvox, USA / Fevarin, Deutschland / Floxyfral, Österreich, Schweiz), – ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), hier liegt die Wahrscheinlichkeit für Gewalt 8,4 Mal höher als normal.
7. Triazolam (Halcion) – ein Benzodiazepinderivat gegen Schlaflosigkeit, es wird 8,7 Mal häufiger mit Gewalt in Zusammenhang gebracht als andere Medikamente.
6. Atomoxetin (Strattera) – ein Medikament gegen ADHS, das neun Mal häufiger mit Gewalt in Zusammenhang gebracht wird als andere Medikamente.
5. Mefloquine (Lariam) – ein Mittel zur Malariabehandlung, hier liegt die Wahrscheinlichkeit für Gewalt 9,5 Mal höher als normal.
4. Amphetamin – Diese Medikamentengruppe gegen das ADHS wird 9,6 Mal häufiger mit Gewalt in Zusammenhang gebracht als andere Medikamente.
3. Paroxetin (Paxil, USA / Seroxal, Europa) – ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), hier liegt die Wahrscheinlichkeit für Gewalt 10,3 Mal höher als normal. Darüber hinaus wird der Wirkstoff mit schweren Entzugssymptomen und Geburtsschäden in Zusammenhang gebracht.
2. Fluoxetin (Prozac) – ein verbreiteter selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), hier liegt die Wahrscheinlichkeit für Gewalt 10,9 Mal höher als bei anderen Wirkstoffen.
1. Vareniclin (Chantix, USA/ Champix, Europa) – ein Medikament, das es leichter machen soll, mit dem Rauchen aufzuhören; allerdings wird es 18 Mal eher mit Gewalt in Zusammenhang gebracht als andere Wirkstoffe.
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Quellen zu diesem Artikel unter:
http://healthland.time.com/2011/01/07/top-ten-legal-drugs-linked-to-violence/
NaturalNews
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