200 Mitglieder des Europa-Parlaments verlangen Untersuchung über WHO und Schweinegrippe
F. William Engdahl
Über 200 Abgeordnete des Europa-Parlaments haben eine schriftliche Erklärung unterzeichnet, in der die Bildung eines Untersuchungsausschusses über die H1N1-Pandemie gefordert wird. Zu den Unterzeichnern gehören Vertreter aller im Parlament vertretenen Parteien, die Untersuchung soll sich auf die Frage konzentrieren, wie weit die EU von der Weltgesundheitsorganisation abhängig ist. Die Wortführerin, welche die Untersuchung fordert, wirft der WHO vor, ihr Umgang mit der Grippe habe »das Vertrauen in unsere Institutionen und deren Glaubwürdigkeit ernsthaft beeinträchtigt«. Seit den ersten Berichten über den merkwürdigen Ausbruch einer Krankheit im mexikanischen Veracruz habe ich auf dieser Website wiederholt gewarnt, die WHO und die großen Pharmaunternehmen schürten unnötigerweise eine Massenpanik, um menschlichen »Versuchskaninchen« Millionen Dosen unnötiger und möglicherweise sogar tödlicher, ungetesteter Impfstoffe zu verabreichen. Diese Warnungen werden jetzt auf der ganzen Welt ernst
Die Untersuchung im Europa-Parlament ist nicht die einzige, welche die manipulierte Hysterie über die angebliche Schweinegrippe unter die Lupe nimmt, bei der eine Handvoll Big-Pharma-Unternehmen Milliarden kassiert hat – auf Kosten der Steuerzahler und ungezählter unschuldiger Opfer in aller Welt, die gelähmt wurden oder sogar gestorben sind, weil sie sich mit ungetesteten Impfstoffen haben impfen lassen, die toxische Adjuvantien und andere chemische Stoffe enthielten.
Im offiziellen Aufruf des Europa-Parlaments heißt es, die Mitgliedstaaten hätten Milliarden für H1N1-Impfstoffe ausgegeben, obwohl sich schon bald nach dem ersten Auftreten des Virus gezeigt habe, dass es nur milde verlaufende Erkrankungen hervorrief. Die Zahl der H1N1-Todesopfer sei, verglichen mit der Zahl der geschätzten Opfer der saisonalen Grippe, sehr niedrig. Es müsse dafür Sorge getragen werden, in Zukunft bei der Reaktion auf Pandemien in der EU die genaue Art der Pandemie und die Risiken der Impfstrategie sorgfältig abzuwägen.
Der polnische Europa-Abgeordnete Boguslaw Sonik erklärte: »Wir wollen wissen, warum die Kommission und die staatlichen Gesundheitsbehörden keine Änderung ihrer ursprünglichen Strategie verkündet haben. Im Übrigen: Warum haben die Institutionen der EU den Bürgern und den Medien keine guten, objektiven und aktuellen Informationen zukommen lassen?«
Nach Angaben des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten hat H1N1 in 1.528 Fällen zum Tode geführt. Im Vergleich dazu zeigen Statistiken der Kommission, dass die saisonale Grippe in durchschnittlichen Jahren etwa 40.000 und in schlimmen Jahren 220.000 Menschenleben fordert.
Big Pharma überzeugt WHO, die Pandemie auszurufen
Eine sorgfältige Untersuchung des Spiegels hat ergeben: »Mitte Mai, rund drei Wochen bevor die Schweinegrippe zur Pandemie erklärt wird, treffen sich in der WHO-Zentrale 30 hochrangige Vertreter von Pharmakonzernen mit WHO-Chefin Chan und UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. Offiziell geht es darum, wie auch die Versorgung der Entwicklungsländer mit Pandemie-Impfstoff sichergestellt werden kann. Doch für die Impfstoffindustrie ist zu dieser Zeit etwas anderes die Schlüsselfrage: die Entscheidung für Phase 6.« (Offizielle Pandemie – W.E.)

Weltweit wird in parlamentarischen Untersuchungen dem Vorwurf nachgegangen, Big Pharma habe einen Schweinegrippe-Schwindel inszeniert, um unnötig mehrere Hundert Millionen Menschen zu impfen.
Spiegel Online erinnert: »Es geht um nichts Geringeres als die Versorgung großer Teile der Menschheit mit Grippeimpfstoffen. Alles hängt an dieser Entscheidung: Phase 6 funktioniert wie ein Schalter, der die Kassen der Industrie risikofrei klingeln lässt. Denn viele Pandemie-Impfstoff-Verträge sind längst abgeschlossen. Deutschland etwa hat sich schon 2007 dem britischen Konzern GlaxoSmithKline (GSK) gegenüber verpflichtet, GSK-Pandemie-Impfstoff zu kaufen – sobald Phase 6 ausgerufen wird. Das mag erklären, warum Professor Roy Anderson, einer der wichtigsten wissenschaftlichen Berater der britischen Regierung, die Schweinegrippe sogar schon am 1. Mai zur Pandemie erklärte. Was er dabei nicht mitteilte: dass er ein Jahresgehalt in Höhe von mehr als 130.000 Euro von GSK bezieht.«
Bedeutsam ist, dass entscheidende Pharmafirmen bereits 2007 Verträge mit der Bundesregierung und den Regierungen anderer Länder abgeschlossen hatte, lange bevor die Schweinegrippe im Mai 2009 zur Pandemie erklärt wurde. In diesen Verträge wurde festgelegt, dass »im Fall der Ausrufung einer Pandemie« die entsprechende Regierung automatisch Millionen Dosen der Impfstoffe kaufen würden.
Untersuchungen auch in Australien
Die Regierung von Westaustralien hat ebenfalls eine Untersuchung über die Schweinegrippe-Impfung in Gang gesetzt, da Beweise dafür vorlägen, dass die ungetesteten Impfstoffe im ganzen Land bei Hunderten von Kindern zu unerwünschten Nebenwirkungen geführt hätten. Im April hat die Impfung gegen die saisonale (»normale«) Grippe in dem australischen Bundesstaat bei 251 Kindern unter fünf Jahren Nebenwirkungen hervorgerufen, 55 erlitten Krämpfe, 196 bekamen Fieber und mussten sich übergeben. Zunächst wurde das Impfprogramm in dem Bundesstaat, tags darauf in ganz Australien ausgesetzt, nachdem auch bei Kindern in anderen Bundesstaaten und Territorien schwere Nebenwirkungen aufgetreten waren. In Queensland wurde die zweijährige Ashley Epapara am 9. April tot in ihrem Bettchen aufgefunden; einen Tag zuvor waren sie und ihre Zwillingsschwester von einem Arzt in Brisbane gegen die saisonale Grippe geimpft worden.
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