Monday, 29. August 2016
13.10.2015
 
 

Berliner »Masern-Todesfall«: War es in Wahrheit ein Kunstfehler?

Hans U. P. Tolzin

Erinnern Sie sich? Anfang des Jahres starb in Berlin ein Kleinkind ‒ angeblich an Masern. Dieser Fall wurde vom Berliner Gesundheitssenator Czaja und den Medien zum Anlass genommen, eine bisher nicht gesehene öffentliche Hetze gegen nicht impfende Eltern zu starten.

 

Letztlich diente dieser tragische Fall sogar als Rechtfertigung für eine regelrechte Nacht-und-Nebel-Aktion: Quasi in letzter Minute wurde im Entwurf des (inzwischen in Kraft getretenen) Präventionsgesetzes das staatlich sanktionierte Impf-Mobbing noch einmal deutlich verschärft.

 

Zuerst Mediensturm, dann Berufung auf Schweigepflicht

 

Mahnende Stimmen aus Ärztekreisen, dass aufgrund einer zu spät erkannten schweren Herzerkrankung die Todesursache nicht ganz so eindeutig sei wie behauptet, verpufften im Sturm der medialen Entrüstung gegenüber impfkritischen Eltern.

 

Nachdem Impf-Lobbyist Czaja zunächst noch groß herausposaunt hatte, das Kind sei »gegen alles geimpft, nur nicht gegen Masern« (was widersprüchlich in sich selbst ist, denn dann müsste das Kind z. B. nicht verfügbare Einzelimpfstoffe gegen Mumps und Röteln erhalten haben), berief sich die Berliner Charité bei Nachfragen interessierter Journalisten und Ärzte plötzlich auf die ärztliche Schweigepflicht.

 

Also doch: Das Kind war tatsächlich herzkrank!

 

Wie das Robert-Koch-Institut (RKI), die Bundesseuchenbehörde, nun auf seiner Webseite einräumt, lag bei dem besagten Kind tatsächlich zum Zeitpunkt der Maserninfektion eine Herzkrankheit vor.

Dort heißt es wörtlich:

»Im Verlauf des Berliner Masernausbruchs erkrankte ein ungeimpftes Kleinkind an den Masern und verstarb. Das Kind litt aufgrund einer vorangegangenen Infektion an einer nicht erkannten Herzerkrankung.«

 

Kunstfehler die wahre Todesursache?

 

 

Damit erhöht sich z. B. auch die Wahrscheinlichkeit eines Kunstfehlers durch die Berliner Charité:

 

  1. Seit vielen Jahren propagiert die Weltgesundheitsbehörde WHO hochdosierte Gaben von Vitamin A, um schwere Masernverläufe zu behandeln bzw. sogar im Vorfeld zu verhindern. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurde eine solche Behandlung in der Charité unterlassen.

  2. Dass ein hemmungsloses Senken von Fieber kontraproduktiv ist und sogar das Sterberisiko bei Patienten deutlich erhöht, wird durch eine anwachsende Zahl von Studien immer offensichtlicher. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurde das Fieber des erkrankten Kindes in der Charité künstlich gesenkt.

  3. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Ärzte in der Charité die Nebenwirkungen von Medikamenten, sowohl solche, die von ihnen selbst verabreicht wurden, als auch solche, die als Ursache der Herzerkrankung in Frage kommen, bei der Beurteilung der Todesursache völlig ausgeblendet haben.

 

Ich bedaure jedes Kind, das unter ähnlichen Umständen in die Charité und vergleichbare Kliniken eingeliefert wird.

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (14) zu diesem Artikel

19.10.2015 | 08:32

Kmi

Wüsste gerne, ob denn in den Leitlinien für Behandlungen steht, dass Vitamin A zu geben ist. Steht es nicht drinn, so ist es mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit auch nicht verabreicht worden. Soweit ich weiß muss sich an die Leitlinien gehalten werden, sonst kann der Arzt bestraft werden. Wenn in den Klinikleitfäden steht, dass bei Temperaturen ab 38.5° zB Fiebersenker der Sorte blabla zu geben sind, dann muss der Arzt es tun. Usw. Wenn dies so ist, kann sich jeder...

Wüsste gerne, ob denn in den Leitlinien für Behandlungen steht, dass Vitamin A zu geben ist. Steht es nicht drinn, so ist es mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit auch nicht verabreicht worden. Soweit ich weiß muss sich an die Leitlinien gehalten werden, sonst kann der Arzt bestraft werden. Wenn in den Klinikleitfäden steht, dass bei Temperaturen ab 38.5° zB Fiebersenker der Sorte blabla zu geben sind, dann muss der Arzt es tun. Usw. Wenn dies so ist, kann sich jeder seine Meinung ob der Begrifflichkeiten, der Vorschriften und deren Auswirkung ein Bild machen. Nach dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu behandeln heißt auch immer verknöcherte Strukturen immer wieder zu ändern. Heißt auch , dass Ärzte sich eingestehen bis dato nicht alles richtig gemacht zu haben. Heißt in der Vergangenheit ist es zu Falschbehandlungen gekommen. Deshalb gibt es diesen schönen Satz in aller Munde: dass haben wir doch schon immer so gemacht und sind immer gut damit gefahren.......


16.10.2015 | 14:57

xyz

Wäre übrigens der Lesbarkeit der Kommentare zuträglich, wenn die Absätze darin auch übernommen würde :D


16.10.2015 | 14:55

xyz

Sehr interessanter Artikel... "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurde [eine Vitamin A - Gabe] unterlassen" Woher habe Sie diese Information ? Das Krankenblatt haben Sie bestimmt nicht gelesen, geschweige denn mit einem behandelnden Arzt oder Krankenschwester gesprochen, wenn sich seitens der Klinik auf die Schweigepflicht berufen wird. Oder handelt es ich hierbei etwa nur um eine Vermutung ihrerseits ? "Mit an Sicherheit grenzender...

Sehr interessanter Artikel... "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurde [eine Vitamin A - Gabe] unterlassen" Woher habe Sie diese Information ? Das Krankenblatt haben Sie bestimmt nicht gelesen, geschweige denn mit einem behandelnden Arzt oder Krankenschwester gesprochen, wenn sich seitens der Klinik auf die Schweigepflicht berufen wird. Oder handelt es ich hierbei etwa nur um eine Vermutung ihrerseits ? "Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurde das Fieber des erkrankten Kindes in der Charité künstlich gesenkt" Da haben Sie meine volle Zustimmung, steht ja auch so in den Leitlinien und macht man zuhause ab kritischen Fiebertemperaturen ja auch (Wadenwickel und co) Dass es sich dabei um ein "hemmungsloses Senken" handelte wäre wiederum von Ihrer Seite zu beweisen... "Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Ärzte in der Charité die Nebenwirkungen von Medikamenten, sowohl solche, die von ihnen selbst verabreicht wurden, als auch solche, die als Ursache der Herzerkrankung in Frage kommen, bei der Beurteilung der Todesursache völlig ausgeblendet haben." Und jetzt mal Klartext: Welche Herzerkrankung hatte das Kind denn, die durch die Nebenwirkungen der gegebenen Medikamente HERVORGERUFEN wurde ? Da sind die Möglichkeiten ja schon recht vielfältig... Sie zitieren die Klinik 2 Absätze vorher mit der Aussage "Das Kind litt aufgrund einer vorangegangenen Infektion an einer nicht erkannten Herzerkrankung" Entscheiden Sie sich bitte, Herzerkrankung durch Medikamente oder durch die Vorerkrankung ? Und Ihr Schlussatz passt durchaus, ich bedaure ebenfalls jedes Kind das unter ähnlichen Bedingungen eingeliefert werden MUSS, weil die Beteiligten schon eine beschissene Grundsituation haben mit Vorinfekt und akuten Masern... Und wenn dann nach offiziellen und vielfach bewährten Leitlinien behandelt wird kommt jemand Ihrer Sorte mit einem Grundmisstrauen gegenüber den behandelnden Ärzten und bringt so einen in sich nicht schlüssigen Artikel raus... WENN hier tatsächlich Fehlverhalten seitens der Mitarbeiter des Krankenhauses vorgelegen hat, dann lässt sich das über eine entsprechende Überprüfung seitens der Krankenkasse oder einer unparteiischen Schlichtungsstelle mit medizinischer und juristischer Fachkenntnis beweisen. Ihr artikel lässt sich auch in einem Satz zusammenfassen: "Ich habe zwar keine Ahnung, was da gelaufen ist, aber die Ärzte werden bestimmt was falsch gemacht haben, weil sie´s ja immer tun und eh keine Ahnung von ihrem Beruf haben" Würde mich ja sehr wundern wenn Sie in medizinischen Gebiet eine anerkannte Qualifikation hätten...


15.10.2015 | 15:23

trauschauwem

Bei einem herzkranken Kind kann eineMaserninfektion noch mehr als bei einem gesunden natürlich einen noch größeren irreparablen Schaden anrichten, als bei einem gesunden. Wenn sonst nichts gegen eine Impfung gesprochen hätte wäre vermutl. eine rechtzeitige Impfung rettend gewesen.


13.10.2015 | 22:58

Thomas Wunderlich

Das dient doch wieder nur den Eliten. Wem gehören denn die Pharmakonzerne. Doch nur den Bill Gates, den Rothschilds, den Warburgs und den Rockefellers. Das habe ich alles recherchiert. Und wir fallen alle wunderbar darauf rein. www.DDRZweiPunktNull.de


13.10.2015 | 17:54

edmundotto

@frieda, Ihre Warnung am Ende des Kommentars sollte ernst genommen werden, ohne das alternativ in den Heilberufen arbeitende Menschen in Paranoia verfallen. Den meisten Patienten ist nicht einmal bewußt, das von ihnen Informationen über ihr Genom die Datenbanken von div. nicht autorisierten "Nutzern" füllen. Ich versuche seit 15 Jahren immer wieder in meinem Umfeld auf Strukturen innerhalb des "Gesundheitswesens" hinzuweisen, die von krimineller Energie...

@frieda, Ihre Warnung am Ende des Kommentars sollte ernst genommen werden, ohne das alternativ in den Heilberufen arbeitende Menschen in Paranoia verfallen. Den meisten Patienten ist nicht einmal bewußt, das von ihnen Informationen über ihr Genom die Datenbanken von div. nicht autorisierten "Nutzern" füllen. Ich versuche seit 15 Jahren immer wieder in meinem Umfeld auf Strukturen innerhalb des "Gesundheitswesens" hinzuweisen, die von krimineller Energie geprägt sind. Einem Menschen, der sich nur gelegentlich mit diesem Thema befasst, ist das allerdings kaum beizubringen.

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