Tuesday, 31. May 2016
13.09.2014
 
 

Ausnahmezustand: Im Kampf gegen die Ausbreitung von Ebola verordnet Sierra Leone den Bürgern eine dreitägige Ausgangssperre

J. D. Heyes

Angesichts der weiteren Ausbreitung des Ebola-Virus greifen Behörden in Afrika in dem Versuch, die tödliche Krankheit in den Griff zu bekommen, zu autoritären Maßnahmen. Diese ähneln erschreckend denen, die in den Tagen nach dem Anschlag auf den Boston-Marathon für Amerikaner verhängt wurden, und die wieder verhängt werden könnten, wenn Ebola die USA erreicht.  In Sierra Leone wiesen die Behörden die Menschen kürzlich an, im September drei Tage lang zu Hause zu bleiben, offenbar ein Versuch, die Ausbreitung des Virus zu bremsen, das in Westafrika bisher 2.300 Menschenleben gefordert hat.

 

Abdulai Bayratay, ein Sprecher der Regierung, erklärte gegenüber The Associated Press, die Regierung werde die Menschen anweisen, am 19., 20. und 21. September ihre Häuser nicht zu verlassen. Das Datum sei gewählt worden, damit sie sich vor der Ausgangssperre mit dem Nötigsten versorgen könnten – Essen, Medizin und andere Dinge.

 

»Es wird keine Ausnahmen geben«, erklärte Bayratay bei einem Telefoninterview mit der französischen Nachrichtenagentur Agence France Presse (AFP). »Wir wollen sicherstellen, dass der schrecklichen Krankheit Einhalt geboten wird.«

 

»Bewegungs-Verbot« könnte auf mehr als drei Tage ausgedehnt werden

 

Weiterhin sagte er im Gespräch mit der AFP, mehrere neue Krankenwagen und bis zu 20 Militärfahrzeuge würden eingesetzt, damit die Ausgangssperre durchgesetzt und die Kranken transportiert werden könnten. Darüber hinaus berichtete AFP, laut einem Bericht der Präsidentschaftsverwaltung stünde eine Patrouille aus 7.000 Ärzten und Pflegern, Aktivisten der Zivilgesellschaft und Vertretern der Gemeinschaft bereit, um die Ausgangssperre zu organisieren.

 

»Ihre Aufgabe wird darin bestehen, Kontakte zu überwachen und nachzuverfolgen und Menschen mit Ebola-Symptomen zu identifizieren, um die Ausbreitung zu verhindern«, hieß es in der Erklärung. »Es wurde entschieden, die gesamte Bevölkerung ab dem 18. September dafür zu mobilisieren, sich auf die Ausgangssperre vorzubereiten.«

 

Trotz dieses radikalen Vorgehens gibt es bereits skeptische Stimmen, die Maßnahme der Regierung werde nicht funktionieren. Mitglieder der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, die sich in armen Ländern der Welt engagieren, sagten in einer Erklärung, es werde »extrem schwer sein, Fälle durch ein Tür-zu-Tür-Screening genau zu identifizieren.«

 

Und selbst wenn während der dreitägigen Ausgangssperre verdächtige Fälle entdeckt würden, habe das Land nicht genügend Krankenhausbetten für sie.

 

»Ohne einen Ort, wo Verdachtsfälle zur Untersuchung und Behandlung hingebracht werden können, kann diese Herangehensweise nicht funktionieren«, sagte die Gruppe am Samstag. »Nach unserer Erfahrung helfen Ausgangssperren und Quarantäne nicht, Ebola unter Kontrolle zu bringen, weil sie dazu führen, dass sich die Menschen verstecken und dass das Vertrauen zwischen den Menschen und dem Hilfspersonal erschüttert wird. Die Krankheit breitet sich dadurch nur noch weiter aus.« Von den über 2.000 Ebola-Toten gab es rund 400 in Sierra Leone.

 

Kommt »Schutz zu Hause« als nächstes in Amerika?

 

Wie ein Arzt kürzlich der Nachrichtenagentur AP erzählte, sei das Gesundheitssystem in der Hauptstadt Freetown unter dem Gewicht so vieler Ebola-Fälle »zusammengebrochen«, aber auch deshalb, weil viele Einwohner Angst hätten, ins Krankenhaus zu gehen. Außerdem trauen sich einige Ärzte nicht mehr, Menschen zu behandeln, die mit Ebola-Symptomen zu ihnen kämen. AP berichtete:

»Zum Start eines öffentlichen Aufklärungsprogramms in Freetown sagte Kwame O‘Neil, Patienten, die an allen möglichen Krankheiten litten, stürben, weil sie wegen dieser Ängste nicht behandelt würden.

Ein junges Mädchen starb an einer Blinddarmentzündung, nachdem ein Arzt im Krankenhaus behauptete, kein Arzt zu sein, und sich weigerte, sie zu behandeln‹, sagte O’Neil.«

Nach dem Terroranschlag auf den Boston-Marathon wurden Anwohner von der Bostoner Polizei aufgefordert »zu Hause Schutz zu suchen« und die Häuser nicht zu verlassen, während die Behörden nach Verdächtigen suchten. Und jetzt, wo Experten in einer neuen Studie, die im Journal PLOS Currents veröffentlicht wurde, davon sprechen, es gebe eine Chance von 1:5, dass Ebola in den nächsten Monaten nach Amerika käme – stehen uns als Nächstes Quarantänemaßnahmen im Stil von »Schutz zu Hause« bevor? Die Studie können Sie hier nachlesen: Currents.PLOS.org.

 

 

 

Quellen:

 

SMH.com.au

AP.org

TheWire.com

NaturalNews.com

 

 

 

 


 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (4) zu diesem Artikel

15.09.2014 | 17:56

canislupus

Dazu habe ich zwei gute Videos gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=wvIL6bNLUjI und https://www.youtube.com/watch?v=gHqwDA6zNWY


13.09.2014 | 09:20

Alfons

Schnell nach Deutschland mit den Ebola-Negern, hier ist jeder willkommen. Und hier rollt der Rubel. Unsere Integrations- und Migrationsindustrie ist dringendst auf Nachschub aus Groß-Elendistan angewiesen, sonst werden alle unsere Gut- und Bessermenschen arbeitslos. Nicht vergessen darf man, dass spätestens mit den Sanktionen gegen den pöhsen Putin, die Sozialindustrie der letzte Wirtschaftszweig ist, der noch richtig brummt; wir sind Importweltmeister bei der Flutung mit...

Schnell nach Deutschland mit den Ebola-Negern, hier ist jeder willkommen. Und hier rollt der Rubel. Unsere Integrations- und Migrationsindustrie ist dringendst auf Nachschub aus Groß-Elendistan angewiesen, sonst werden alle unsere Gut- und Bessermenschen arbeitslos. Nicht vergessen darf man, dass spätestens mit den Sanktionen gegen den pöhsen Putin, die Sozialindustrie der letzte Wirtschaftszweig ist, der noch richtig brummt; wir sind Importweltmeister bei der Flutung mit islamen, negroiden und ziganesischen Elendsgestalten. Bitter wird es, sobald unsere Sozialsysteme zusammenbrechen und diese Neu-Facharbeiter sich das hier mit Gewalt holen, was der deutsche Bürger ihnen nicht mehr "freiwillig" geben kann.


13.09.2014 | 07:31

Anni

Pettenkofer fand heraus, dass Keime nicht ansteckend sind, wenn die Grundlage in Ordnung ist. Diese Grundlage wird durch Angst etc. in Unordnung gebracht.


13.09.2014 | 06:42

Freising

Ebola - ein geniales Instrument der NWO! Ziel der Elite, Chaos, Bevölkerungsreduktion, Durch Angst gefügigmachen der Erdbevölkerung. Eine Krankheit ist das ideale Instrument dazu. Aufgrund der Kostenexplosion bricht das Gesundheitsystem zusammen. Als Folge dessen das Sozialsystem, weil jeder von jedem Bürger Angst hat wegen Ansteckungsgefahr. Menschen die Krank werden müssen sterben, weil sich keiner mehr getraut, diesen zu behandeln. Die Todesrate wird explodieren! Die...

Ebola - ein geniales Instrument der NWO! Ziel der Elite, Chaos, Bevölkerungsreduktion, Durch Angst gefügigmachen der Erdbevölkerung. Eine Krankheit ist das ideale Instrument dazu. Aufgrund der Kostenexplosion bricht das Gesundheitsystem zusammen. Als Folge dessen das Sozialsystem, weil jeder von jedem Bürger Angst hat wegen Ansteckungsgefahr. Menschen die Krank werden müssen sterben, weil sich keiner mehr getraut, diesen zu behandeln. Die Todesrate wird explodieren! Die Menschen werden so verzweifelt sein, dass sie ihre eigene Entmündigung seitens der NWO ohne Widerstand akkzeptieren werden. Einfach teuflisch GENIAL!! Der Plan läuft längst! Denken wir an die 1.Mio Särge in den FEMA - Camps der USA. Die Kunsstoffsärge sind kontminationssicher!

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