Tuesday, 26. July 2016
06.03.2014
 
 

Neue Studie zeigt Zusammenhang zwischen Roundup, Zöliakie und Glutenunverträglichkeit

J. D. Heyes

Eine neue Studie weist auf eine Verbindung zwischen dem weltweit meistverkauften Unkrautvernichtungsmittel Roundup und dem globalen Anstieg von Zöliakie, Glutenunverträglichkeit und Reizdarmsyndrom hin.

Laut der von Experten begutachteten amerikanischen Studie der Wissenschaftler Dr. Anthony Samsel und Dr. Stephanie Seneff ergeben sich Parallelen zwischen der zunehmenden Häufigkeit der Erkrankung und dem vermehrten Einsatz des Glyphosat-Herbizids (Roundup). Die Arbeit wurde in der Fachzeitschrift Journal of Interdisciplinary Toxicology veröffentlicht.

 

Nach Angaben der Forscher leidet in Nordamerika und Westeuropa inzwischen jeder Zwanzigste an der Krankheit Zöliakie, einer Glutenunverträglichkeit. »Glutenunverträglichkeit stellt in den USA und zunehmend auch weltweit eine regelrechte Epidemie dar«, schreiben die Wissenschaftler in ihrem Papier.

 

»Alle bekannten biologischen Wirkungen von Glyphosat – Hemmung der Cytochrom-P405-Enzyme, Störung der Synthese aromatischer Aminosäuren, Chelation von Übergangsmetallen sowie eine antibakterielle Wirkung – tragen zum Krankheitsbild der Zöliakie bei«, heißt es in dem Aufsatz.

 

Durch den weit verbreiteten Anbau von Roundup-resistenten gentechnisch veränderten Getreidesorten ist Roundup von Monsanto zum weltweit meistverkauften Herbizid geworden. Doch laut dieser neuesten Studie fordert der erhöhte Einsatz seinen Preis.

 

Auf der Gentechnik-kritischen Website Sustainable Pulse (»nachhaltiger Impuls«) ist zu lesen:

Die Zöliakie, eine Verdauungserkrankung, greift den Dünndarm an, die Absorption der Nährstoffe aus der Nahrung ist gestört. Menschen mit Zöliakie vertragen kein Gluten, ein Eiweiß in Weizen, Roggen und Gerste. Gluten ist hauptsächlich in Lebensmitteln enthalten, findet sich aber auch in Alltagsprodukten wie Medikamenten, Vitaminpräparaten oder Lippenpflegestiften.

Essen Zöliakiepatienten Lebensmittel, die Gluten enthalten, so reagiert ihr Immunsystem darauf, indem es die Darmzotten – jene kleinen faserähnlichen Erhebungen, die den Dünndarm auskleiden – zerstört oder angreift.

 

Normalerweise sind die Zotten für die Absorption der Nährstoffe durch die Dünndarmwand in den Blutstrom zuständig. Ohne gesunde Darmzotten kann sich bei den Betroffenen eine Mangelernährung entwickeln, ganz egal, wie viel sie essen.

 

 

 

Quellen:

 

SustainablePulse.com

SustainablePulse.com

 

 

 


 

 

 

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