Saturday, 25. June 2016
17.02.2016
 
 

Statine verdoppeln das Diabetes-Risiko!

Jennifer Lea Reynolds

Eine im Journal of General Internal Medicine veröffentlichte Langzeitstudie zeigt, dass Personen, die die Cholesterinsenker Statine einnehmen, mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit Diabetes entwickeln wie Personen, die kein Statin einnehmen. Darüber hinaus ist es 2,5 Mal so wahrscheinlich, dass der Diabetes dann mit Komplikationen wie Nervenerkrankungen, Nierenstörungen und Augenschädigungen einhergeht.

 

Im Rahmen der Studie verfolgte man die Entwicklung der betreffenden Personen anhand von Daten, die über einen Zeitraum von zehn Jahren erhoben wurden. Ziel der Untersuchung war es, »die Verbindung zwischen Statin-Einnahme und dem Neuauftreten von Diabetes, Diabetes-Komplikationen und Übergewicht/Fettleibigkeit in einer Kohorte gesunder Erwachsener« zu erforschen.

 

Nach der Beobachtung von Statin-Anwendern und  nichtanwendern kommen die Wissenschaftler zu dem Schluss: »Diabetes, Diabetes-Komplikationen und Übergewicht/Fettleibigkeit werden bei Statin-Anwendern häufiger als bei vergleichbaren Nichtanwendern in einer gesunden Kohorte Erwachsener festgestellt.«

 

Herz-Experten: Nebenwirkungen von Statinen sind »alarmierend«

 

Professor Ishak Mansi, Leiter der Studie und Herzspezialist an der Universität von Texas, bezeichnete die Ergebnisse als »alarmierend«. Eine derartige Korrelation sei »bisher noch nie festgestellt« worden. Er werde nun intensiver darüber nachdenken, wenn es um die Verschreibung dieser Mittel gehe.

 

Bei Patienten mit einer Herzerkrankung, so meinte er, »halte ich es für falsch, dass die Verschreibungsrichtlinien von einem geringeren Risiko ausgehen… Ich befürchte Langzeitauswirkungen auf die große Anzahl gesunder Menschen, die diese Medikamente über einen langen Zeitraum einnehmen.«

 

Überraschenderweise setzt sich Mansi nicht dafür ein, die Patienten sollten die Einnahme von Statinen einstellen. »Die Therapie mit Statinen ist ein wichtiger Pfeiler der Behandlung von Herz- Kreislauf-Erkrankungen, und es wurde eindeutig nachgewiesen, dass sie die Sterblichkeit herabsetzen und den Fortschritt der Krankheit verlangsamen«, sagte er.

 

Das hört sich irgendwie nach PR für uns an. Aber er hofft, dass das Bewusstsein der in der Studie erwähnten Risiken bei einigen Patienten dazu führt, dass sie etwa das Rauchen einstellen oder versuchen, abzunehmen – beides sind bekannte Risikofaktoren.

 

Diese neuen Ergebnisse sind aber beileibe nicht die ersten und einzigen Erkenntnisse, die auf die schädigende Wirkung von Statinen hinweisen.

 

Schon wiederholt wurden Schäden durch Statine nachgewiesen

 

»Health Ranger« Mike Adams befasste sich vor einiger Zeit mit den Problemen im Zusammenhang mit Cholesterinsenkern und verwies dabei auf eine Untersuchung, die ergab, dass Statine die Stammzellen »deaktivieren«, die an der Zellreparatur beteiligt sind. Als Folge ist ein geistiges wie auch physisches Nachlassen der Leistungsfähigkeit praktisch unvermeidlich. Hinzu kommen weitere Nebenwirkungen von Muskelschmerzen und Erschöpfungszuständen bis hin zu Diabetes und Funktionsstörungen der Leber.

 

In diesem Fall wurden die Ergebnisse der Studie in der Fachzeitschrift American Journal of Physiology – Cell Physiology veröffentlicht. In der Zusammenfassung wird auf die »negativen klinischen Auswirkungen« der Statin-Medikamente und auf die »Beeinträchtigung der DNS-Reparatur« verwiesen.

 

Es wird deutlich gemacht, dass mit Statinen zahlreiche Nebenwirkungen verbunden sind. Zu den bereits erwähnten gesundheitlichen Problemen kommen etwa noch Trübungen der Augenlinse und Gedächtnisprobleme hinzu.

 

Warum wird dann aber Patienten noch weiterhin ein Medikament verschrieben, das ihrer Gesundheit mehr schadet als nützt?

 

Schlecht für die Gesundheit, aber gewinnbringend für die Pharmakonzerne

 

Der Grund liegt auf der Hand: Gewinnmaximierung. Weltweit werden gegenwärtig etwa 100 Millionen Menschen Statine verschrieben. Aus Sicht der Pharmakonzerne gibt es keinen Grund, auf die damit verbundenen Einnahmen so einfach zu verzichten. Und so wiederholt sich hier das altbekannte Spiel, Patienten in Profitbringer zu verwandeln, obwohl das verschriebene Medikament gesundheitsschädlich ist.

 

Und wenn dadurch Diabetes, Gewichtszunahme, Linsentrübungen, Gedächtnisstörungen und Muskelschmerzen ausgelöst werden – alles halb so schlimm, schließlich sinken ja die Cholesterinwerte, stimmt’s?

 

Keineswegs.

 

Unserer Gesundheit wird übel mitgespielt, und sie verschlechtert sich ständig, während die meisten Mediziner ihren Patienten raten, die verschreibungspflichtigen Medikamente weiter »auszuprobieren«. Und wenn man auf Nebenwirkungen hinweist, heißt es, man solle doch etwas Geduld haben, oder man bekommt einfach ein Rezept mit einem Medikament einer anderen Marke. Und dann beginnt ein neuer Versuch, und man soll abwarten, wie es sich entwickelt.

 

Wir haben Besseres verdient.

 

 

 

 

.

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Schutz der Darmflora kann dazu beitragen, Typ-1-Diabetes zu verhindern

Julie Wilson

Der menschliche Körper wird von Billionen kleinster Zellen besiedelt. Die meisten von ihnen sind überraschenderweise nicht menschlicher Natur. Es handelt sich vielmehr um mikrobielle Lebensformen wie Bakterien, Archaeen, Pilze, Protisten oder Viren. In ihrer Gesamtheit bilden sie das so genannte »menschliche Mikrobiom«. Dieser Begriff wurde  mehr …

Was unserem Körper wirklich hilft: Gesund mit Magnesiumöl

Markus Mähler

Magnesium ist der große Gesundheits-Turbo. Doch in welcher Form wir das Schlüsselmineral zu uns nehmen, macht einen großen Unterschied. Erst als Magnesiumöl und aufgetragen auf der Haut, entfaltet es seine ganze Wirkung gegen eine Vielzahl von Krankheiten: Arthrose, Osteoporose, Diabetes, Rheuma, Asthma und sogar Bluthochdruck.  mehr …

Erhöhen Antibiotika das Risiko, an Diabetes zu erkranken, um 50 Prozent?

Julie Wilson

Dass eine übermäßige Verwendung von Antibiotika häufig mehr schadet als nutzt, ist wohlbekannt. Es kann zu einer Vielzahl gesundheitlicher Schäden kommen, von denen einige chronisch sind und sich auf das Alltagsleben und das grundsätzliche Wohlergehen der betroffenen Personen auswirken.  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

»Kenne deinen Feind und erkenne dich selbst«: Washington und der kommende Krieg

F. William Engdahl

Einer meiner oft zitierten Sprüche ist rund 2500 Jahre alt. Er stammt von dem angesehenen chinesischen Philosophen Sun Tzu aus seinem kleinen Meisterwerk Die Kunst des Krieges. Jahrhundertelang war es nicht nur in Asien, sondern auch in der westlichen Welt eine der einflussreichsten Schriften über Strategie gewesen. Der Spruch lautet wie  mehr …

Was unserem Körper wirklich hilft: Gesund mit Magnesiumöl

Markus Mähler

Magnesium ist der große Gesundheits-Turbo. Doch in welcher Form wir das Schlüsselmineral zu uns nehmen, macht einen großen Unterschied. Erst als Magnesiumöl und aufgetragen auf der Haut, entfaltet es seine ganze Wirkung gegen eine Vielzahl von Krankheiten: Arthrose, Osteoporose, Diabetes, Rheuma, Asthma und sogar Bluthochdruck.  mehr …

Erhöhen Antibiotika das Risiko, an Diabetes zu erkranken, um 50 Prozent?

Julie Wilson

Dass eine übermäßige Verwendung von Antibiotika häufig mehr schadet als nutzt, ist wohlbekannt. Es kann zu einer Vielzahl gesundheitlicher Schäden kommen, von denen einige chronisch sind und sich auf das Alltagsleben und das grundsätzliche Wohlergehen der betroffenen Personen auswirken.  mehr …

Propaganda entlarvt: Russland redet doch keinen »Kalten Krieg« herbei

Markus Mähler

Was Russland sagt und was der Westen hören will, – dazwischen liegen Welten - und eine Lügenpresse. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz verhackstückten ARD und ZDF einen Satz von Premierminister Dmitri Medwedew und bastelten daraus eine russische Drohung an den Westen: »Wir sind in die Zeiten eines neuen Kalten Krieges abgerutscht.« Stimmt  mehr …

Entzündungen – Die heimlichen Killer

Die unterschätzte Gefahr

Welche Gemeinsamkeiten mag es zum Beispiel zwischen einer Schnittverletzung, einem Herzinfarkt, einer Zahnfleischentzündung, einem Schlaganfall, Diabetes, Magengeschwüren, einer Sportverletzung, der Alzheimererkrankung oder Krebs geben? All diesen Beschwerden und Erkrankungen liegt eine Entzündungsreaktion zugrunde. Nach neuesten Erkenntnissen ist eine dauerhafte Entzündung Gift für unseren Körper        - und vermutlich hauptverantwortlich für zahlreiche Zivilisationskrankheiten.

mehr ...

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Die besseren Pillen

Der Bestseller nun als Sonderausgabe Komplett überarbeitet und aktualisiert

Die bessere Pillen ermöglicht Ihnen, Krankheiten und Beschwerden ausschließlich mit natürlichen Mitteln und Verfahren zu heilen. Sie steigern Ihre Leistungsfähigkeit, Sie bleiben oder werden gesund durch Wirkstoffe, die zum Teil schon seit Jahrtausenden in der Volks- und Naturheilkunde erfolgreich eingesetzt werden. In bewährter Form bringt dieses Buch Ordnung in das unübersehbare Angebot an natürlichen Heilmitteln.

mehr ...

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Transdermale Magnesiumtherapie

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur Erhaltung oder Wiedererlangung Ihrer Gesundheit!

Transdermale Magnesiumtherapie bietet eine umfassende medizinische Übersicht über die Wirkung von Magnesium bei den verschiedensten Krankheiten. Unter anderem bei Krebs, Herzleiden, Diabetes, psychischen Störungen, Entzündungen und chirurgischen Eingriffen und vielen anderen. Nicht umsonst wird Magnesium als »Wundermineral« bezeichnet. Es hat die Kraft, Ihnen viel Leid und Schmerz zu ersparen. Die hier vorgestellten Informationen könnten Ihnen, ohne Übertreibung, das Leben retten.

mehr ...

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.