Saturday, 25. October 2014
04.12.2011
 
 

Mehr als 20 Prozent der Erwachsenen in Amerika nehmen Psychopharmaka

Jonathan Benson

Medikamentenabhängigkeit ist ein ernstes Problem in den USA, wie sich unter anderem daran zeigt, dass mehr als 20 Prozent der Erwachsenen gegen Angstzustände und Depression regelmäßig zu Pharmazeutika greifen. Eine neue Studie des Pharma-Dienstleisters Medco Health Solutions Inc. hat ergeben, dass mittlerweile einer von fünf Erwachsenen – bei Frauen sogar eine von vier – wegen psychischer Probleme oder Verhaltensstörungen regelmäßig mindestens ein Medikament täglich einnimmt.

Die Studie, die auf Daten von 2,5 Millionen Patienten beruhte, ergab, dass der Gebrauch von Mitteln gegen Verhaltensstörungen bei Erwachsenen seit 2001 um 22 Prozent gestiegen ist. Die Mehrzahl der Erwachsenen, die solche Medikamente einnehmen, sind Frauen über 45, aber auch viele Männer greifen inzwischen dazu. Auf der Grundlage der gegenwärtigen Trends wird erwartet, dass dieser Medikamentengebrauch weiter steigen wird.

Mittel gegen Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) wie Ritalin, Dexedrin und Adderall wurden früher vornehmlich Kindern verschrieben. Jetzt aber werden sie auch von

Erwachsenen mittleren Alters eingenommen, bei unter 20- bis 44-jährigen hat sich der Gebrauch von ADHS-Mitteln und Psychopharmaka in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht.

Zurzeit nehmen mehr Frauen als Männer Medikamente gegen bipolare Störung und Schizophrenie, darunter Zyprexa, Risperdal und Abilify. Doch auch die Anwendung dieser Mittel bei Männern ist im vergangenen Jahrzehnt um das Vierfache gestiegen. Andererseits ist die Verordnung von ADHS-Mitteln, die normalerweise Männern häufiger verschrieben wurden, seit 2001 bei Frauen um 250 Prozent gestiegen.

Wohin das alles führen wird, ist ziemlich klar: Die Drogen-Lords und ihre Armee von Medikamenten-Dealern im Mainstream-Gesundheitssystem machen ihr Geschäft damit, dass so viele Menschen wie möglich auf Medikamente gesetzt werden. Millionen von Amerikanern sind bereits an die Medizin-Mafia verkuppelt worden, und das System ist mit allen Mitteln bemüht, die übrigen ebenfalls abhängig zu machen.

Screening-Programme zur Feststellung von psychischen Störungen dienen Big Pharma als effektives Mittel, Medikamenten-User zu rekrutieren, denn diese Screenings entdecken häufig »Probleme« bei jüngeren Kindern, die eigentlich überhaupt keine Probleme sind, zumindest keine, die eine Behandlung mit bewusstseinsverändernden Medikamenten erfordern. Dennoch sind diese Screenings ausschlaggebend dafür, dass der Kreis der Medikamenten-User ständig wächst.

 

Quellen für diesen Beitrag waren unter anderem:

google

 

 


 

 

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