Wednesday, 28. September 2016
02.05.2014
 
 

Psychiater bezeichnen Non-Konformität als Geisteskrankheit: Nur die Herdenmenschen sind »vernünftig«

Jonathan Benson

Die moderne Psychiatrie ist zur Brutstätte der Korruption geworden, insbesondere die Strömung, die jeden verteufeln und für geisteskrank erklären will, der von der allgemein anerkannten Norm abweicht. Das geht eindeutig aus der neuesten Ausgabe des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders [Diagnostisches und Statistisches Handbuch Psychischer Störungen, ein Klassifikationssystem der Amerikanischen Psychiater-Vereinigung] oder kurz DSM hervor, in der Menschen, die nicht konform gehen mit dem, was die Verantwortlichen für normal erklären, als geisteskrank eingestuft werden.

Der so genannte »Zustand«, warum sich jemand der Konformität verweigert, wird von der Psychiaterschaft als »oppositionelles Trotzverhalten« oder ODD (nach dem englischen »oppositional defiant disorder«) bezeichnet. Das neue DSM definiert diese erfundene Krankheit als »dauerndes Muster ungehorsamen, feindseligen und trotzigen Verhaltens« und stellt es in eine Reihe mit der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung oder ADHS, ebenfalls eine erfundene Krankheit, wie deren Schöpfer, Dr. Leon Eisenberg, auf dem Totenbett zugab.

 

Wie Sie aufgrund solch einer unbestimmten Beschreibung vielleicht schon vermuten, ließe sich praktisch jedes persönliche Verhalten, das ein anderer als unerwünscht oder seltsam empfindet, als symptomatisch für ODD kategorisieren. Kindern, die zu Wutausbrüchen neigen oder sich mit den Geschwistern prügeln, könnte diese angebliche Geisteskrankheit angedichtet werden, genauso wie Kindern, die andere Ansichten als Eltern und Lehrer äußern.

 

Ungehorsam und Trotz sind normales Verhalten bei kleinen Kindern, Eltern setzen sich schon immer damit auseinander, indem sie für die richtige Disziplin sorgen. Gleichzeitig sind nicht alle Formen von Ungehorsam und Trotz falsch, es hängt ab von der Autorität und der verlangten Handlung. Ein Kind, das von seinem Lehrer gesagt bekommt, seine unpopuläre Meinung für sich zu behalten, und das sich dieser Anordnung widersetzt, macht vielleicht nur von seinem Recht auf abweichende Meinungsäußerung Gebrauch.

 

Genau da liegt das Problem bei einer dermaßen lockeren Kategorisierung von Krankheiten wie ODD, denn praktisch jedes ungewöhnliche Verhalten kann als widersetzlich oder trotzig ausgelegt werden, einfach nur deshalb, weil es den Status quo durchbricht. Berühmte Männer der Vergangenheit wie Thomas Edison und Alexander Graham Bell beispielsweise, deren unkonventionelle Ideen zu ihrer Zeit vielen verrückt vorkamen, sind Beispiele für die Art von Menschen, bei denen heute ODD oder eine andere Art von Geisteskrankheit diagnostiziert werden könnte.

 

Eine noch größere Gefahr bei diesem subjektiven Vorgehen in der Diagnose seelischer Erkrankungen liegt darin, dass das Recht der freien Meinungsäußerung und des politischen Dissens gefährdet wird. Die US-Regierung hat bereits versucht, alle, die sich ihrer tyrannischen Politik widersetzen oder sie auch nur infrage stellen, für »politisch paranoid«, also auf eine Art geisteskrank zu erklären.

 

Die Charakterisierung von Non-Konformität als »Geisteskrankheit« ist ein Markenzeichen totalitärer Regierungen

 

Ein so haarsträubender Missbrauch des Medizinsystems zur Kontrolle über das allgemeine Denken ist nichts Neues. Viele autoritäre Regierungen, darunter auch die der früheren Sowjetunion, haben ähnliche Programme zur geistigen Gesundheit eingerichtet, bei denen Abweichler als Menschen kategorisiert wurden, die an behandlungsbedürftigen chemischen Ungleichgewichten litten. Heute besteht die Behandlung oft in der Gabe bewusstseinsverändernder psychotroper Medikamente mit verheerenden Nebenwirkungen.

 

»Das Wegsperren geistig gesunder Menschen in die Psychiatrie gilt allgemein als besonders verderbliche Form der Repression, weil die wirksamen Mittel der Medizin als Mittel der Bestrafung eingesetzt werden und weil es eine schwere Verletzung der Menschenrechte durch Täuschung und Schwindel darstellt«, heißt es in einer Analyse über den Missbrauch der Psychiatrie in der Sowjetunion und China, die 2002 erstellt und in der Zeitschrift Journal of the American Academy of Psychiatry and the Law veröffentlicht wurde. »Ärzte, die sich auf diese Weise benutzen lassen …, verraten das Vertrauen der Gesellschaft und verstoßen gegen die grundlegenden Pflichten ihres Berufs.«

 

Diese Studie, die Aufschluss darüber gibt, was heute aus dem Berufsstand der Psychiatrie wird, können Sie hier nachlesen.

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

BreakingDeception.com

NaturalNews.com

Rense.com

jaapl.org

NaturalNews.com

 

 

 


 

 

 

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