Sunday, 29. May 2016
07.12.2015
 
 

Whistleblower: Mitarbeiter von US-Gesundheitsbehörde haben wichtige Unterlagen vernichtet

Julie Wilson

Zwischen dem MMR-Impfstoff (Masern, Mumps, Röteln) und Autismus bei afro-amerikanischen Jungen, die bis zum Alter von 36 Monaten geimpft wurden, gibt es einen signifikanten Zusammenhang. Das geht aus einer Studie hervor, die die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC durchführen ließ. Hätte sich allerdings nicht ein Whistleblower an die Öffentlichkeit gewagt, wäre diese Information niemals publik geworden, denn die Beweise wurden vorsätzlich unter den Tisch gekehrt.

 

Er und Kollegen von ihm hätten sich explizit verabredet, um wichtige Unterlagen zu der Studie zu zerstören, räumte kürzlich Dr. William Thompson ein, Forscher bei den CDC. Man habe der Öffentlichkeit vorenthalten wollen, dass es eine Verbindung zwischen dem MMR-Impfstoff und Autismus gibt.

 

Gemeldet hat das die Investigativjournalistin Sharyl Attkisson, die früher für CBS News arbeitete. Wie sie schrieb, hätten sich Dr. Thompson und die Mitautoren der Studie »zu einem Treffen verabredet, bei dem Dokumente vernichtet werden sollten, die in Zusammenhang mit der Studie stehen«.

 

Thompson: »Die verbliebenen vier Mitautoren trafen sich und brachten einen großen Mülleimer mit in das Besprechungszimmer. Dann gingen sie alle Ausdrucke durch, die unserer Meinung nach weggeworfen werden sollten, und schmissen alles in den großen Mülleimer. Die weggelassenen Daten ließen darauf schließen, dass männliche Afroamerikaner, denen vor einem Alter von 36 Monaten der MMR-Impfstoff verabreicht wurde, ein höheres Autismusrisiko aufwiesen.«

 

Da ihm bewusst war, dass es sowohl gegen das Gesetz verstößt als auch moralisch verwerflich ist, Dokumente auf diese Weise zu vernichten, behielt Thompson Kopien aller Dokumente, die entsorgt worden waren, sowie aller relevanten Computerdateien.

 

Nachdem er sich einen auf Whistleblower-Fälle spezialisierten Anwalt gesucht hatte, machte Thompson seine Aussage und übergab die relevanten Dokumente im August 2014 dem republikanischen Kongressmitglied Bill Posey. Dieser präsentierte im Repräsentantenhaus Einzelheiten zu der Vertuschungsaktion. Posey, nach eigenen Angaben ein Impfbefürworter, verlas im Repräsentantenhaus das folgende Zitat Thompsons:

»Während ich von 2000 bis 2006 in der Abteilung für Immunisierungssicherheit arbeitete, gehörte es zu meinen zentralen Pflichten, als einer der Hauptautoren an drei großen Studien zur Sicherheit von Impfstoffen mitzuarbeiten. Mit der MADDSP-MMR-Autismusfall-Kontrollstudie reagierten wir auf die Wakefield-Lancet-Studie, die eine Verbindung zwischen dem MMR-Impfstoff und einem autismusartigen Gesundheitszustand suggerierte.

Im Herbst 2000 gab es außerhalb der CDC bei Forschern und Verbraucherschützern mehrere ernste Bedenken hinsichtlich der Umsetzung der Verstraeten-Studie. Im Frühjahr 2001, also noch bevor eine dieser Studien anlief, legten wir eines der zentralen Ziele fest: Alle drei Protokolle sollten vor Beginn der Analysen außerhalb der CDC geprüft werden, damit die Verbrauchervertreter nicht behaupten könnten, dass wir Analysen vorlegen, die unseren Zielen und Neigungen entsprachen.

Wir arbeiteten mit der Hypothese, dass wir, wenn wir an den Grenzen von 18 oder 36 Monaten statistisch signifikante Auswirkungen feststellen würden, schlussfolgern würden, dass bei Kindern eine frühe Impfung mit MMR-Impfstoff zu autismusartigen Charakteristika oder Eigenschaften führen könnte. Wir kamen alle zusammen, schlossen das Studienprotokoll und den Analyseplan ab. Ziel war es, nicht vom Analyseplan abzuweichen, um ein Debakel zu verhindern, wie es die Verstraeten-Thiomersal-Studie erlebt hatte, die 2003 in Pediatrics veröffentlicht worden war.

Bei dem Treffen am 5. September sprachen wir ausführlich darüber, wie wir für die Stichprobe und die Geburtsurkundenprobe Rasse kodieren wollten. Am Ende von Tabelle 7 erkennt man, dass die statistische Signifikanz für den bereinigten Rasseneffekt bei der Stichprobe ohne Geburtsurkunde gewaltig war.

Alle Autoren und ich kamen zusammen und beschlossen irgendwann zwischen August und September 2002, in der Studie keine Rasseneffekte zu erwähnen. Irgendwann kurz nach dem Treffen beschlossen wir, keinerlei Rasseneffekte zu berichten.

Die Koautoren verständigten sich auf einen Termin, an dem Dokumente mit Bezug auf die Studie vernichtet werden sollten.

Die verbliebenen vier Mitautoren trafen sich und brachten einen großen Mülleimer mit in das Besprechungszimmer. Dann gingen sie alle Ausdrucke durch, die unserer Meinung nach weggeworfen werden sollten, und schmissen alles in den großen Mülleimer.

Ich vermutete jedoch, dass dieses Vorgehen illegal war und gegen den Freedom of Information Act und die Auflagen des Justizministeriums verstieß. Deshalb bewahrte ich in meinem Büro Kopien sämtlicher Dokumente auf sowie alle Dateien zu diesem Thema. Ich glaube, wir haben dem finalen Entwurf des in Pediatrics veröffentlichten Papiers vorsätzlich kontroverse Ergebnisse vorenthalten.«

Die CDC wie auch Dr. Frank DeStefano, Thompsons Mitautor und bei den CDC zuständig für die Immunisierungssicherheit, verteidigen weiterhin die Studie in ihrer ursprünglich veröffentlichten Fassung.

 

Am 29. Juli twitterte Attkisson: »Bislang wurden keine Anhörungen angesetzt. Es sind auch keinerlei Ermittlungen zum Verdacht des Fehlverhaltens bekannt.«

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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