Friday, 30. September 2016
07.03.2015
 
 

Impfpropaganda geht nach hinten los

L. J. Devon

Die Bevölkerung hat die Nase voll von dem alten Kram. Die Leute sind es satt, sich ständig von den Mainstream-Medien Angst davor einjagen zu lassen, alle seien nicht ausreichend geimpft, Krankheiten lauerten vor der Haustür und die Welt gehe zugrunde, weil niemand der Obrigkeit gehorche.

 

Langsam merken die Menschen, dass sie ihre eigene Obrigkeit sind, Verantwortung für sich übernehmen können und die Freiheit (und Würde) genießen, über die eigene Gesundheit und ihr Wohlergehen selbst zu entscheiden.

 

So kann beispielsweise in Südamerika eine Heilpflanze wie Krallendornrinde klar als immunstärkend deklariert werden. Kommt diese Heilpflanze nach Amerika, wird sie plötzlich inaktiv. Die US-Arzneimittelbehörde zwingt die Bevölkerung, zu glauben, die Rinde sei medizinisch völlig wirkungslos. Dabei ist die Krallendornrinde Bestandteil meiner pflanzlichen immunstärkenden Präparate, sie hilft mir, gesund über den Winter zu kommen.

 

Wenn ich weiter auf die angstgetriebenen Medien und Gesundheitsbehörden gehört hätte, wäre ich immer noch krank, von dieser tyrannischen Propaganda zum Narren gehalten.

 

Angstmache der Medien und politische Kontroverse gehen nach hinten los

 

Tief im Inneren sind es die Menschen leid, den Status quo zu erhalten. Sie sind es leid, zu gehorchen, sich zu unterwerfen und jedes Jahr kränker zu werden, weil sie sich die empfohlenen Impfungen, Medikamente und Standarduntersuchungen verpassen lassen.

 

Während die Medien in den USA einen Masernausbruch in Kalifornien politisch nutzten und eine Impfpflicht forderten, wurden die Menschen immer argwöhnischer gegenüber Impfstoffen und Ärzten. Als sich dann auch noch die Politik einschaltete, hatten sie genug von dem Streit. Durch den hochgespielten Masernausbruch und die nachfolgende Impfpropaganda sank die Impfbereitschaft in den USA. Das geht aus einer Studie hervor, die in den Annals of the American Academy of Political and Social Sciences veröffentlicht wurde.

 

Die gleiche Reaktion war schon 2009 beobachtet worden, als die Mainstream-Medien in einer koordinierten Kampagne Frauen dazu aufriefen, sich einer Mammografie zu unterziehen. Je mehr die Angst vor Brustkrebs geschürt wurde und je mehr die Medien die Mammografie anpriesen, desto mehr wandte sich die Öffentlichkeit ab.

 

2006 und 2007 diskutierten Medien und Politik über eine HPV-Impfung [gegen Humane Papillomviren] für junge Mädchen. Der Gouverneur von Texas, Rick Perry, versuchte sogar, die Impfung in seinem Bundesstaat zur Pflicht zu machen, und erzeugte damit einen Sturm in den Medien. Je mehr sich diese auf den Konflikt und die Kontroverse konzentrierten, desto weniger kümmerten sich die Menschen darum. Die Zustimmung zur HPV-Impfung ging drastisch zurück.

 

Diese Kontroversen werden durch den neuen Streit über die Masernimpfung wieder in Erinnerung gebracht, die Bevölkerung ist argwöhnischer denn je. Die Washington Post berichtet: »Bei unserer Studie fanden wir, dass eine politisierte Berichterstattung in den Medien mit geringerer Zustimmung über die Notwendigkeit der HPV-Impfung einhergeht.«

 

»Das zeigte sich an dem Verhältnis in der Haltung der Befragten und der Medienberichterstattung in ihrem jeweiligen Bundesstaat. Es wurde auch bei einem Experiment deutlich, das wir in die Befragung aufnahmen.

 

Den Befragten wurden kurze Nachrichten-Auszüge aus der Debatte über die Notwendigkeit des HPV-Impfstoffs gezeigt. Manche sahen Auszüge, die den Streit unter den Politikern hervorhoben, andere den Streit unter Ärzten, und einige sahen Auszüge, die beides zeigten«, heißt es in der Washington Post.

 

»Bei allen, die zuvor weniger mit Nachrichten-Berichten über den Streit um den HPV-Impfstoff konfrontiert waren, sank der Zuspruch zu Impfstoffen, wenn sie etwas über die politische Kontroverse lasen. Auch das Vertrauen in die Ärzte litt.«

 

Andererseits zeigte sich, dass eine »Berichterstattung, die den Streit nicht herausstellte, eher eine größere Unterstützung für die HPV-Impfung und Impfprogramme im Allgemeinen bewirkte«. Im Fall der Masernimpfung werde der Zuspruch laut der Studie weiter sinken, da der Schaden bereits angerichtet sei.

 

»[Journalisten] werden vielleicht die Öffentlichkeit auch in den nächsten Jahren an diesen Streit erinnern, wie sie es mit der Mammografie-Empfehlung und dem HPV-Impfstoff getan haben«, heißt es in der Post.

 

 

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

washingtonpost.com

therefusers.com

naturalnews.com

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (58) zu diesem Artikel

08.03.2015 | 14:48

Basil Geoffrey

Ken - Hartmann sagt doch auch, daß man eine Nutzen-Risiko-Abwägung machen muß. Und er spricht ein wichtiges Thema an, nämlich die Veröffentlichungspflicht von Studiendaten und Ergebnissen. Interessanterweise wird genau das auch von vielen Ärzten und anderen Wissenschaftlern gefordert, und in den letzten Jahren gab es dazu sehr viele Fortschritte (z.B. müssen Zulassungsstudien in öffentlichen Registern registriert werden). Die Veröffentlichung der Originaldaten ist ein wenig...

Ken - Hartmann sagt doch auch, daß man eine Nutzen-Risiko-Abwägung machen muß. Und er spricht ein wichtiges Thema an, nämlich die Veröffentlichungspflicht von Studiendaten und Ergebnissen. Interessanterweise wird genau das auch von vielen Ärzten und anderen Wissenschaftlern gefordert, und in den letzten Jahren gab es dazu sehr viele Fortschritte (z.B. müssen Zulassungsstudien in öffentlichen Registern registriert werden). Die Veröffentlichung der Originaldaten ist ein wenig schwieriger, da hier dann auch wieder Datenschutzfragen geklärt werden müssen (d.h. wie weit muß man Teilnehmerdaten anonymisieren um eine Identifikation zu vermeiden), aber auch daran arbeitet man. Nur: was bringt das? Die radikalen Impfgegner hier misinterpretieren die vorhandenen Daten und analysieren sie mit untauglichen Methoden, um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten. Es fehlt sehr oft auch das Fachwissen, um solche Studien richtig auszuwerten ("Statistik ist einfach für Mediziner aber schwer für Statistiker") und wie man hier sieht sind falsche Auswertungen oft mächtiger als die wirklichen Daten. Aber, Ken: Überzeugend gegen Impfungen ist Hartmann nicht, eher im Gegenteil.


08.03.2015 | 13:04

Ken

@ Osteopath für Sie habe ich ein Vido rausgesucht: #### https://www.youtube.com/watch?v=y2mrhbIIrLw ...###### Wer mir hier in diesem Forum erzählen will, dass Herr Dr. Klaus Hartmann lügt, der sollte sich seine eigenen Kommentare mal auf Wahrheitsgehalt durchlesen. ########Und @ Preusse hier werden (nicht zu diesem Thema – doch zu andren Impfartikeln) genau die in der DDR erfassten Statistiken als „Erfolg“ des Impfens gefeiert - wie glaubhaft ist das wohl? Und von wem das...

@ Osteopath für Sie habe ich ein Vido rausgesucht: #### https://www.youtube.com/watch?v=y2mrhbIIrLw ...###### Wer mir hier in diesem Forum erzählen will, dass Herr Dr. Klaus Hartmann lügt, der sollte sich seine eigenen Kommentare mal auf Wahrheitsgehalt durchlesen. ########Und @ Preusse hier werden (nicht zu diesem Thema – doch zu andren Impfartikeln) genau die in der DDR erfassten Statistiken als „Erfolg“ des Impfens gefeiert - wie glaubhaft ist das wohl? Und von wem das geäußert wird, weiß auch der aufmerksame Leser.


08.03.2015 | 12:46

Preusse

also , jedem das seine , bzw seine meinung .. ABER , ich komme aus der ehemaligen DDR und da waren etliche krankheiten , sprich masern , röteln , kinderlähmung , usw. , gegen die geimpft wurde AUSGEROTTET ! es gab natürlich keine gewinnoptimierte pharma industrie und auch keine globalisierung... ich für meinen teil werde meinen impfstatus im auge behalten und ggf. diesen auffrischen... ps : hatte ich schon in dem anderen impfpropagandaartikel geäussert...


08.03.2015 | 09:21

Basil Geoffrey

Osteopath - ich glaube Ihnen, aber ich weiß auch, wie schwer es ist, gerade in diesem Alter Ursachen zu identifizieren gerade weil sich so viel so rasch ändert und ein Kleinkind eben in kurzer Zeit sehr viel durchmachen muß. Aber das Immunsystem ist natürlich auch sehr kompliziert und man versteht noch lange nicht alle Prozesse, die ablaufen (GBS ist so ein Beispiel, denn das tritt auch nach normalen Grippeerkrankungen auf - da es aber sehr selten ist, ist es schwierig,...

Osteopath - ich glaube Ihnen, aber ich weiß auch, wie schwer es ist, gerade in diesem Alter Ursachen zu identifizieren gerade weil sich so viel so rasch ändert und ein Kleinkind eben in kurzer Zeit sehr viel durchmachen muß. Aber das Immunsystem ist natürlich auch sehr kompliziert und man versteht noch lange nicht alle Prozesse, die ablaufen (GBS ist so ein Beispiel, denn das tritt auch nach normalen Grippeerkrankungen auf - da es aber sehr selten ist, ist es schwierig, Ursachenforschung zu betreiben). Das Problem bei Impfungen ist, daß sie in jedem Fall Nebenwirkungen haben - und zum Teil auch sehr extreme Nebenwirkungen; aber die Krankheiten, vor denen sie schützen, haben eben auch extreme Nebenwirkungen. Auch wenn mir das hier wohl niemand glaubt, so überlege ich bei Impfungen durchaus sehr lange, inwieweit für mich der Nutzen die Risiken überwiegt und würde mich ganz sicher nicht gegen alles impfen lassen (z.B. FSME oder Tollwut). Ich kann mich Ihrem Wunsch nur anschließen: man sollte versuchen, das Thema rationaler anzugehen, und gerade Impfbefürworter sollten vielleicht ein wenig sensibler werden (die Informationen auf den Webseiten von RKI/PEI sind nicht unbedingt sehr hilfreich). Vielen Dank dafür, daß Sie das hier versuchen!


08.03.2015 | 09:17

Detlev Bock

Der entscheidende Satz in den Artikel steht gleich am Anfang: „Langsam merken die Menschen, dass sie ihre eigene Obrigkeit sind, Verantwortung für sich übernehmen können und die Freiheit (und Würde) genießen, über die eigene Gesundheit und ihr Wohlergehen selbst zu entscheiden.“ Daraus ergibt sich alles andere. Wer wirklich frei sein will, entscheidet selbst über seine Gesundheit und macht sich nicht abhängig von Ärzten, Heilpraktikern und Medikamenten. Denn Eugen Roth’s...

Der entscheidende Satz in den Artikel steht gleich am Anfang: „Langsam merken die Menschen, dass sie ihre eigene Obrigkeit sind, Verantwortung für sich übernehmen können und die Freiheit (und Würde) genießen, über die eigene Gesundheit und ihr Wohlergehen selbst zu entscheiden.“ Daraus ergibt sich alles andere. Wer wirklich frei sein will, entscheidet selbst über seine Gesundheit und macht sich nicht abhängig von Ärzten, Heilpraktikern und Medikamenten. Denn Eugen Roth’s Spruch gilt nach wie vor: „Was bringt den Arzt um Lohn und Brot a) Gesundheit b) der Tod Drum hält er uns - auf dass er lebe - zwischem beiden in der Schwebe.“ PS: Das ist alles natürlich nur meine eigene Meinung und spielt meine Erfahrungen der letzten 50 Jahre wider. Aber da ich somit nur ein „Einzelfall“ bin, gibt es keinen Grund für die Impfbefürworter und andere "Systemlinge", gleich wieder hysterisch zu werden.


08.03.2015 | 08:56

Osteopath

Basil Geoffrey - bei mir war der zeitliche kausale Zusammenhang wirklich gegeben. Für meine Eltern war es eine schlimme Zeit, da ich auch jede Kinderkrankheit die es gibt mitgenommen habe. Für mich als Erwachsener ist die Geschichte mit der Haut mittlerweile kontrollierbar, sicherlich auch weil ich heute ein anderes Wissen habe. Es ist natürlich alles subjektiv, ich kenne keine verlässlichen Zahlen, bei wie vielen Kindern so etwas auftritt. Ich habe beim PEI mal nachgefragt, ob...

Basil Geoffrey - bei mir war der zeitliche kausale Zusammenhang wirklich gegeben. Für meine Eltern war es eine schlimme Zeit, da ich auch jede Kinderkrankheit die es gibt mitgenommen habe. Für mich als Erwachsener ist die Geschichte mit der Haut mittlerweile kontrollierbar, sicherlich auch weil ich heute ein anderes Wissen habe. Es ist natürlich alles subjektiv, ich kenne keine verlässlichen Zahlen, bei wie vielen Kindern so etwas auftritt. Ich habe beim PEI mal nachgefragt, ob es irgend welche Sicherheitsstudien zu den Inhaltsstoffen gibt, es gibt aber keine. Ich bin kein Fanatiker, der jedes mal die neurotoxische Schiene fährt, die sind natürlich auch sehr selten, kommen aber vor. Ich habe bisher zwei echte Impfschäden behandelt, einen GBS-Fall und eine unbekannte Erkrankung des zentralen Nervensystems. Aber eins sollte man doch schon wissen, die Myelinscheiden der Nervenfasern schließen sich erst mit dem zweiten Lebensjahr und bis dahin besteht natürlich ein größeres Risiko das das ZNS angegriffen kann aber das gilt für alles nicht nur für das Impfen. Ich würde mir in Zukunft wünschen, das wir bei diesem Thema rational und ohne Emotionen diskutieren sollten.

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