Samstag, 3. Dezember 2016
30.04.2014
 
 

Geht die Wahlmöglichkeit verloren? Mikrochips sollen Medikamente verabreichen und Pillen ersetzen

Michael A. Bedar

Wie der Nachrichtensender CNN berichtet, kann Menschen, die Medikamente einnehmen, sich aber nicht gerne daran erinnern müssen, nicht gerne denken oder ihre eigenen Pläne verfolgen und eigene Entscheidungen treffen, das benötigte Mittel schon bald durch einen implantierten Chip verabreicht werden.

Forscher am MIT (Massachusetts Institute of Technology) und ein Unternehmen namens »MicroCHIPS« entwickeln einen kleinen Chip von nicht einmal 2,5 Quadratzentimetern Größe, auf den Medikamente geladen werden können. Er kann sie »nach ärztlicher Verordnung« in vorgegebener Dosierung und nach vorgegebenen Zeitintervallen an den Körper abgeben – während Ihr Geist mit »wichtigeren« Dingen beschäftigt ist.

 

Falls Dosierung oder Zeitintervalle geändert werden müssen, könnten die Mikrochips per Fernsteuerung vom Arzt entsprechend eingestellt werden, heißt es in dem Bericht. Die Chips, die bereits seit 2012 an Osteoporosepatienten getestet werden, können Informationen in Echtzeit übertragen, sodass ein ständiges Krankenblatt entsteht, aus dem unter anderem hervorgeht, welche Dosis wann verabreicht wurde. Die Einführung der Chips wird für 2017 erwartet, sie können 16 Jahre lang im Körper drahtlos funktionieren.

 

Bei »einem Risiko für einen Herzinfarkt« könne Sie dieses Gerät »retten«, so der Bericht. MicroCHIPS-Chef Bradley Paddock: »Das implantierbare MicroCHIPS-Gerät zur Verabreichung von Medikamenten bedeutet den größten Fortschritt bei der Darreichung, seit 1876 die erste Tablette entwickelt wurde.«

 

Was könnte passieren?

 

Vielleicht haben Sie in der vergangenen Woche von dem Mann in den USA gehört, der wegen eines Schreibfehlers nie abgeholt wurde, um seine 13-jährige Haftstrafe anzutreten? Möchten Sie, dass Ihnen buchstäblich ein verwaltungstechnischer Irrtum unter die Haut genäht wird, der das Risiko eines medizinischen Fehlers in ihrem Körper birgt, ohne dass Sie etwas dagegen unternehmen können?

 

Viele Szenarien sind denkbar, hier nur ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, es träten unerwünschte Wirkungen eines Medikaments auf und Ihr drahtloses Gerät, das Sie mit der Arztpraxis verbindet, funktionierte an diesem Tag zufällig nicht, während der Chip das Gift weiter in Ihren Blutstrom pumpte. Für jemanden, der wirklich an einer echten Krankheit leidet, die seine Lebensqualität bedroht oder erheblich einschränkt oder eine schwere Schädigung darstellt, bei einer geistigen Behinderung und mangelnder sozialer Unterstützung, durch die gewährleistet wird, dass die verordneten Medikamente fristgerecht eingenommen werden, kann diese Technik eine kleine, nützliche Nische bedeuten.

 

Doch für die übrige Bevölkerung weiß man unter Medizinern, Psychologen und sogar Philosophen, dass Menschen, die nicht geistig achtsam sein – sich nicht kümmern – müssen, vor sich hindösen, das Gehirn abschalten und sich nicht mehr verantwortlich verhalten. Wenn die Menschen nur noch schlafwandeln, ist das Unheil vorprogrammiert. Nach ein paar Generationen (länger hat es nicht gedauert), in denen man erwartete, »durch Chemie besser zu leben«, ist dieser geplante Einsatz der Pharma-Chip-Technologie ein Zeichen für eine Spielart von dösendem Un-Bewusstsein, die wir in der Gesellschaft schon jetzt überall beobachten. Der Chip könnte dazu genutzt werden, den Körper des Anwenders zum Teil »der Matrix« zu machen, zu einem Datenknoten im globalen Informationsnetz, einer rechnerischen und ökonomischen Einheit, die unseren Körper physisch mit dem pharmazeutisch-industriell-finanziellen Komplex verbindet.

 

Es ist der Beweis dafür, dass die Verdummung der Menschen selten allein der Fehler der Neuerer einer bestimmten Technologie ist, wenn ein Markt besteht, der zu dem Ausmaß von Un-Bewusstsein passt, auf die das Produkt ausgerichtet ist. Pharma buchstäblich dazu einzuladen, das eigene bewusste Denken auszuschalten und die Kontrolle über die Biochemie des Körpers zu übernehmen, macht die Anwender nicht unbedingt »böse«, erinnert uns aber an die philosophische Debatte über Tugend und Weisheit: Wie wirkt sich dieser Verzicht auf verantwortliche, bewusste Wahlmöglichkeit auf andere Menschen aus? Welche Art von Umwelt erzeugt diese Nicht-Wahl für uns, die wir uns für das eingeborene Recht auf ganzheitliche Gesundheit, Wohlergehen und die natürliche Lebensweisheit entscheiden?

 

Wie können Menschen, die keine Verantwortung für sich übernehmen können, Verantwortung für die Zivilisation übernehmen?

 

Viele Medikamente zeigen neurologische und psychologische Nebenwirkungen; Gegenanzeigen sind auf dem Beipackzettel vermerkt. Diese Warnhinweise sind das letzte Mittel, damit Menschen, die nicht klar denken können, bestimmte Medikamente nicht einnehmen, wenn sie Auto fahren, schwere Maschinen bedienen, Alkohol getrunken oder Freizeitdrogen eingenommen haben. Wo werden Hinweise auf Nebenwirkungen und Gegenanzeigen auf den Mikrochips vermerkt, damit Sie einen Blick darauf werfen können, bevor sie das Mittel verabreicht bekommen? Vielleicht nirgendwo.

 

Wenn also jemand, der Medikamente einnimmt, noch nicht einmal mehr eine Packung öffnen und die Pille selbst in den Mund stecken muss, sondern sie sich nur noch von dem Chip geben lässt – dann ist für Millionen von Menschen der letzte Rest einer überlegten, geerdeten Verbindung zu ihrem Körper dahin. Dieses Nicht-Geerdetsein kann für eine gesunde, lebenserhaltende Zivilisation gefährlich sein, es ist ein Phänomen, das eine sorgfältige Untersuchung verdient.

 

Eine lebenserhaltende natürliche Gesundheit oder eine Abwärtsspirale in die Abhängigkeit

 

Wie konnte es so weit kommen, dass 70 Prozent der Bevölkerung der USA Medikamente zur Behandlung chronischer Ungleichgewichte einnehmen – Ungleichgewichte, die unter Namen wie »Osteoporose«, »Diabetes«, »Alzheimer-Syndrom« usw. als »chronische Krankheiten« gelten? Mehr als die Hälfte aller Amerikaner nimmt einen Cocktail aus mindestens zwei Medikamenten ein.

 

Chronische Ungleichgewichte können Sie einfach verhindern und oftmals sogar rückgängig machen, indem Sie natürliche Weisheit in Ihr Leben bringen, beispielsweise mehr organisches Blattgemüse essen, rohe und unbehandelte tierische Fette oder nährende Proteine aus Samen, Nüssen, Sprossen und Bohnen, dafür aber weniger Industriezucker und Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Chemikalien zu sich nehmen, wandern gehen, Stress und Bluthochdruck durch Meditation, Yoga oder Qi Gong abbauen und vieles mehr.

 

In seinen Büchern There Is a Cure for Diabetes und Spiritual Nutrition [deutsche Ausgabe: Ganzheitliche Ernährung und ihre spirituelle Dimension] mahnt uns Dr. Gabriel Cousens, dass das neueste Massen-pharmazeutische Phänomen zu den modernen »Verbrechen gegen die Weisheit« zählt. Weisheit schließt das Erbe ein, die lebendige natürliche Medizin, die uns die Erde schenkt: Gutes Essen, Kräuter, Heilwasser, Luft, Sonnenschein und der Reichtum der inneren Aufmerksamkeits-Tradition sollten uns lehren, uns selbst zu heilen.

 

In Weisheit zu leben, ist eine kulturelle Wahl. Das Verbrechen gegen die Weisheit ist ein Lebensstil, der sich gegen die Wahlmöglichkeit entscheidet. Die Weisheit und deren Freundin, die Tugend, laden uns ein, die Augen dafür zu öffnen, was die Natur für uns bereithält. Sind wir auf dem Pfad der Weisheit oder der Verbrechen gegen die Weisheit? Ich möchte einen Satz unbekannter Urheberschaft, aber großer Relevanz für den Zustand der Vernachlässigung der Verbindung von Körper und Geist, der Millionen bedroht, zitieren: »Für jeden Menschen, der nicht für sich selbst entscheidet, gibt es jemanden, der nur allzu bereit ist, die Entscheidungen für ihn zu treffen.«

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

»No more pills: Just give it to me in a chip«, News8000.com

TreeOflLfeCenterUS.com

»Man avoids prison through clerical error«, The Baxter Bulletin. BaxterBulletin.com

 

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