Schweinegrippe-Skandal: Pharmaindustrie bezahlte mediale »Panikmache«!
Redaktion
Es ist ein Eklat erster Klasse, der Super-Gau für den so genannten »Qualitätsjournalismus«, auch und vor allem in Deutschland. Was mussten sich einige KOPP-Autoren nicht alles anhören, als sie bereits vor einem Jahr in ihren Artikeln immer wieder auf diesen Super-Gau hinwiesen, als sie vor der »künstlichen Schweinegrippe-Panikmache« durch die Medien warnten? Sie seien ja immer gleich dabei, »Verschwörungstheorien« zu entwickeln, schoss man darauf durch einige »seriöse« Medien zurück.
Verschwörungstheorien – welch ein Wort! Wer die Themen auf KOPP-Online aufmerksam studiert, dem ist inzwischen längst klar, dass nicht jede so genannte Verschwörungstheorie falsch sein muss. Denn was alleine im Zusammenhang mit der Schweinegrippe jetzt endlich, nachdem es zu spät ist, auch von »Qualitätsjournalisten« berichtet wird, verschlägt einem glatt den Atem und könnte sich, wie u.a. WELT-online aktuell berichtet, zu einem der größten Pharmaskandale der vergangenen Jahre ausweiten: Einige Autoren und Wissenschaftler, die an den WHO-Richtlinien zum Umgang mit Pandemien, darunter die Schweinegrippe, mitgewirkt haben, ließen sich gleichzeitig von der Pharmaindustrie bezahlen. Das ist das jetzt bekanntgegebene Ergebnis einer Untersuchung des British Medical Journal und der englischen Journalisten-Initiative Bureau of Investigative Journalism (BIJ). Auch eine Anhörung im Europarat führte vor kurzem bereits zu dieser Erkenntnis. Mindestens drei der Akademiker haben demnach auf den Gehaltslisten von GlaxoSmithKline (GSK) und Roche gestanden und gleichzeitig die weltweiten Verhaltensrichtlinien für Pandemien für die WHO erarbeitet. Dazu muss man wissen, dass beide Pharmaunternehmen Hersteller der Medikamente Relenza und Tamiflu sind und damit maßgeblich von der Angst vor der Schweinegrippe profitierten. Unter anderem empfehlen diese Richtlinien, Medikamentenvorräte anzulegen. Ein Skandal? Nein, weitaus mehr: Es ist, neben einem irreparablen Vertrauensverlust in führende Weltorganisationen wie die WHO gleichzeitig »das Waterloo der so genannten Qualitätsmedien«! So bezeichnete es der KOPP-Autor Gerhard Wisnewski (früher WDR) noch Mitte März bei KOPP-Online. Seine hellsichtige Voraussage fasste Wisnewski in die Überschrift: »Schweinegrippe-Journalismus schadet ihrer Gesundheit!« Und was der Autor zwar längst recherchiert hatte, und was eigentlich jeder andere interessierte Reporter ebenso hätte herausfinden können, das bestätigt sich nun lückenlos. Wörtlich schrieb Wisnewski: »Die Schweinegrippe. Von Spiegel bis Süddeutsche, von Tagesschau bis Heute – vor unser aller Augen sind die etablierten Medien bereitwillig auf einen offensichtlichen Schwindel von WHO und Pharmaindustrie hereingefallen. Nun schlagen die Medien eine ziemlich hoffnungslose Schlacht um ihre Glaubwürdigkeit und versuchen, die Schweinegrippe-Hysterie aufzuarbeiten.«
Es sind übrigens genau jene Leitmedien, die sich jetzt, am Erscheinungstag der Skandalergebnisse, empört geben über den Umstand, derartig hinters Licht geführt worden zu sein. Ach ja? Noch einmal: Alle anderen hätten ebenso das recherchieren können, was Gerhard Wisnewski herausfand oder auch seine KOPP-Kollegen William Engdahl und Michael Grandt.
Die Ergebnisse der jetzt veröffentlichten Untersuchung haben es in sich. Sie sind eine Liste voller Vorwürfe, Vorwürfe der Korruption, der Geld- und Machtgier, Vorwürfe fehlenden ethischen und moralischen Handelns. Und sie kosten eine Menge Geld, schätzungsweise etwa eine Milliarde Euro. Wer ist Zahlmeister? Letztlich der Steuerzahler. Denn etwa 30 Millionen vom Staat gekaufte, das heißt, bezahlte Impfdosen sind bundesweit nicht verwendet worden. Man kann gespannt sein, welche Rolle der »Qualitätsjournalismus« bei der nächsten Pandemie spielen wird.
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