Monday, 25. July 2016
18.11.2014
 
 

Anschlag auf Synagoge in Jerusalem: Mindestens fünf Tote

 

Palästinensische Extremisten haben eine Synagoge in Jerusalem während des Morgengebets angegriffen und mindestens fünf Israelis ermordet, so die »Welt«.

Die beiden Terroristen waren mit Pistole, Messer und Äxten bewaffnet. Ein Polizeioffizier, der sich zufällig in der Nähe des Tatorts befand, eilte zu Hilfe und erschoss die beiden Attentäter.

 

Die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas begrüßte den Anschlag als »heroische Tat«. Hamas-Sprecher Muschir al-Masri sprach von einer »natürlichen Reaktion« auf die vermeintliche Ermordung eines arabischen Busfahrers durch jüdische Extremisten.

 

Am Sonntag war der Busfahrer tot im jüdischen Westteil Jerusalems aufgefunden worden. Die israelische Polizei geht von einem Selbstmord, die Familie jedoch von einem Mord durch jüdische Extremisten aus, so der »Focus«.

 

Hintergrund der seit Monaten anhaltenden Unruhen ist der Streit über den Zugang zum Tempelberg, berichtet das »Handelsblatt«. Für Muslime ist der Tempelberg »Haram al-Scharif« der drittheiligste Ort nach Mekka und Medina in Saudi-Arabien. Sie sind nach einer seit Jahrzehnten geltenden Regelung die einzigen, die auf der Hochfläche mit Felsendom und Al-Aksa-Moschee beten dürfen.

 

Den Juden ist der frühere Standort des biblischen Tempels ebenfalls heilig, und zwar in einem Maße, dass sie ihn eigentlich nicht betreten sollen.

 

Doch hatten zuletzt Fundamentalisten die Anhöhe gezielt besucht. Einige fordern den Wiederaufbau des Tempels. Daher gehen muslimische Gruppierungen davon aus, dass Israel langfristig die alleinige Kontrolle über die Stätte übernehmen wolle.

 

Wunder Punkt in dem Konflikt um Jerusalem ist auch der israelische Siedlungsbau im Osten der Stadt, den Israel 1967 erobert hatte.

 

Die immer neuen Bauprojekte drohen, die Verbindung zwischen Ostjerusalem und Westjordanland zu kappen. Die Palästinenser wollen dort und im Gazastreifen ihren eigenen Staat errichten und Jerusalem zur Hauptstadt machen.

 

 

 

Bildnachweis: MathKnight and Zachi Evenor / wiki commons

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