Saturday, 23. July 2016
11.11.2014
 
 

Gen-Mais: EU finanziert industriefreundliche Studie

 

Im Oktober erschien eine von der EU finanzierte Studie über die Auswirkungen von gentechnisch manipuliertem Mais auf Tiere am Beispiel von Ratten. In 90 Tagen wurden Ratten mit zwei Sorten des insektengiftproduzierenden MON810-Mais gefüttert. Die Ergebnisse zeigten keine negativen Effekte bei den Versuchstieren, so das Fazit der Untersuchungen.

Experten aus München widersprechen der Studie vehement. Es seien beträchtliche Auswirkungen auf Blutserum und Bauchspeicheldrüse zu erkennen, so die Wissenschaftler des Vereins » Testbiotech«.

 

Diese wurden von der Studie ignoriert, internationale Standards teilweise nicht beachtet.

 

Zudem bestünden Hinweise auf enge Industrieverquickungen bei den Forschern und der Chefredaktion des Fachjournals, in dem die umstrittene Studie erschien.

 

So seien potenzielle Interessenkonflikte beteiligter Wissenschaftler und Fachjournalisten nicht vollständig angegeben worden. Einer der Autoren ist beispielsweise Mitglied einer Expertengruppe, die als Lobbyorganisation die Interessen von Lebensmittel- und Tabakkonzernen gegenüber Politik und Behörden vertritt – auch die des Herstellers des fraglichen Gen-Maises.

 

Der Verdacht liegt nahe, dass es sich bei der Studie um eine »Selbst-Publikation« ohne externe und neutrale Kontrolle handelt.

 

Brisant an der Studie ist die Tatsache, dass die EU-Kommission sie in Auftrag gegeben hat, um Methoden der Risikobewertung zu testen.

 

Wie Gesundheitsrisiken von Gentechnik-Pflanzen künftig geprüft werden, hängt also auch von dieser Untersuchung ab. Testbiotech kommt zu dem Schluss, »dass die Studie im Sinne einer Sicherheitsbewertung als weitgehend wertlos betrachtet werden muss«.

 

 

Bildnachweis: picture-alliance

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