Thursday, 25. August 2016
29.03.2014
 
 

Population Boom: ein brisanter Kinofilm über das Klischee »Überbevölkerung«

Armin Risi

Der preisgekrönte österreichische Dokumentarfilm Population Boom hatte am 27. März Kinostart in Deutschland. Der Film geht der Frage nach, ob die wachsende Anzahl von Menschen auf der Erde tatsächlich der Grund ist, dass die Ressourcen schwinden, die Umweltverschmutzung zunimmt und immer mehr Menschen in Armut fallen. Wer vertritt und verbreitet die Ansicht, die »Überbevölkerung« sei der Grund für alle diese Probleme? Und: Wer von uns ist zu viel …?

Population Boom ist der neue Film des Regisseurs Werner Boote, der mit dem Film Plastic Planet eine weite Bekanntheit erlangt hat. Im September 2013 kam Population Boom in Österreich in die Kinos und wurde bereits von mehr als 70 000 Menschen gesehen, hauptsächlich aufgrund der persönlichen Weiterempfehlungen. Die internationale Premiere fand im November in Kopenhagen im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals CPH:DOX statt. Beim 7. Green Me Film Festival in Berlin im Vorfeld der Berlinale 2014 bekam Werner Boote für Population Boom den Hauptpreis »Bester Dokumentarfilm«. Die Termine für die Aufführungen in Deutschland finden Sie hier.

 

Schreckgespenst Überbevölkerung

 

Jeder Verein, jede politische Partei, jede Religion will möglichst viele Mitglieder. Je größer die Anzahl, desto größer sind die Möglichkeiten der Entfaltung der eigenen Ideale. Warum gilt dieses Prinzip nicht auch für die Menschheit als Gesamtes? »Überbevölkerung« ist heute ein Synonym

für Naturausbeutung, Erschöpfung der Ressourcen, Klimawandel, Bürgerkriege usw.

 

Die Website des Films beinhaltet viele aufschlussreiche Informationen. Die landwirtschaftliche Produktion würde ausreichen, um alle Menschen der Welt zu ernähren. Die Landwirtschaft produziert weltweit mehr Lebensmittel pro Kopf als je zuvor. 2011 hatte die weltweite Getreideproduktion eine Rekordernte: Mit 2,3 Milliarden Tonnen Getreide wuchs die Produktion um 3,5 Prozent gegenüber 2010. Trotz dieses Rekords wurden nur 47 Prozent des weltweit geernteten Getreides zur menschlichen Ernährung genutzt, rund 34 Prozent wurden als Tierfutter verwendet, der Rest wurde zu Treibstoff oder anderen Industrieprodukten verarbeitet.

 

Obwohl ausreichend Nahrung vorhanden ist oder produziert werden könnte, leiden viele Menschen an Hunger. 2010 waren über 100 Millionen Kinder unter fünf Jahren untergewichtig, und jedes Jahr sterben etwa 2,5 Millionen Kinder an Mangelernährung. Das sind 7000 Kinder pro Tag, 300 Kinder pro Stunde, fünf Kinder in jeder Minute. Und das bereits seit Jahrzehnten. Im Film wird mehrfach – von unterschiedlichsten Personen – die Ansicht geäußert, dass »Überbevölkerung« eine Ablenkung von den wirklichen Ursachen der globalen Probleme ist, wenn nicht sogar eine Tarnung für die globalen Ziele einer kleinen Elite. Die Auswahl der interviewten Personen und präsentierten Situationen ist sehr geeignet, die Hinterfragung gängiger Klischees anzuregen.

 

Eine investigative Weltreise

 

Das Konzept Überbevölkerung ist auch für die UNO ein Schreckgespenst. Oder war es Zufall, dass die UNO gerade den 31. Oktober 2011 – Halloween, das Fest der Gruselgestalten – wählte, um die Geburt des siebenmilliardsten Menschen zu verkünden? UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon trat in New York persönlich vor die Öffentlichkeit, um die Verkündigung vorzulesen: eine fast schon apokalyptische Botschaft, die mit wenigen Sätzen das Schlagwort Überbevölkerung mit den aktuellen Weltproblemen verknüpfte: »Hunger in Afrika, Kämpfe in Syrien und an anderen Orten.«

 

Werner Boote war an diesem Tag im UNO-Gebäude. Ein markanter Start zu einer investigativen Reise, die ihn um die ganze Welt führte – bis in die Slums von Mumbai und in ein entlegenes Massai-Dorf in Kenia.

 

An dieser ersten Station stellt er einem UNO-Vertreter kritische Fragen und wird Zeuge der wilden Skelett-Partys in New York anlässlich von Halloween. Eingebettet in diese Bilder lernen wir die »Väter« der Überbevölkerungstheorie kennen, angefangen mit dem britischen Ökonomen Thomas Malthus (1766–1834), der lehrte, es sei nicht möglich, die Nahrungsproduktion im selben Umfang zu steigern wie die Bevölkerung zunehme. Er sagte Bürgerkrieg, soziale Unruhen und den totalen Kollaps der Welt voraus – für 1860! (Malthus hatte mit seinem »Bevölkerungsgesetz« einen starken Einfluss auf Darwins Weltsicht.)

 

Repräsentativ für die moderne Weiterführung der Malthusschen Theorie eines sozialen Kampfs ums Dasein ist ein kurzer Ausschnitt aus der Ansprache von David Rockefeller am Annual Ambassadors’ Dinner 1994: »Paradoxerweise verursachen die Innovationen, die das menschliche Wohl verbessern, auch viele neue Probleme, insbesondere das Gespenst (engl. spectre) einer alarmierenden und möglicherweise katastrophalen Zerstörung der Biosphäre, in der wir leben. Die negative Auswirkung des Bevölkerungswachstums auf alle Ökosysteme unseres Planeten wird auf erschreckende Weise offensichtlich.«

 

Ein weiterer Exponent dieser Theorie ist der Multimilliardär Ted Turner, einer der größten Grundstücksbesitzer der Welt und der Gründer von CNN. Wir hören ihn in einem Interview, in dem er theatralisch erklärt: »Meine größte Sorge ist das Bevölkerungswachstum, das heißt dass es zu viele Menschen geben wird und dass diese einen zu großen Druck auf die Umwelt ausüben werden, also dass wir in kurzer Zeit einen Planeten haben werden, der unbewohnbar ist, und dass wir alle zugrunde gehen werden.«

 

Kommentar im Film: »UNO und Weltbank sind sich einig: Das Bevölkerungswachstum ist verantwortlich für Armut und Hunger. […] Auffällig ist, dass sich viele reiche und einflussreiche Persönlichkeiten für Bevölkerungsreduktion stark machen.«

 

Die Georgia Guidestones

 

Als nächstes führt uns Werner Bootes Reise in den US-Bundesstaat Georgia, wo 1980 mitten in der Einöde ein Monument zum Thema Weltbevölkerung errichtet wurde: die Georgia Guidestones, das »amerikanische Stonehenge«, bestehend aus vier fünf Meter hohen Granitplatten, die beidseitig beschriftet sind. Auf allen acht Seiten stehen dieselben zehn Richtlinien für die Welt der Zukunft, immer in einer anderen Weltsprache: Englisch, Spanisch, Russisch, Arabisch, Hebräisch, Hindi, Swahili, Chinesisch. »Ein Manifest in acht Sprachen, damit es auch wirklich jeder versteht.«

 

Als Werner Boote ankommt, sind an diesem ansonsten menschenleeren Ort drei Jugendliche anwesend. Sie erklären dem »Touristen«, worum es hier geht. Niemand wisse, wer diese moderne Megalithstätte in Auftrag gegeben und bezahlt habe. Es sei bekannt, wer den Granit lieferte und wer die Beschriftung einmeißelte, aber diese Personen seien zur Geheimhaltung verpflichtet worden. Die einen würden sagen, dies seien die Zehn Gebote des Teufels, andere wiederum würden sagen, dies sei das Werk von Menschen, die sich um die Zukunft der Menschheit Sorgen machen. »Aber niemand weiß es wirklich, es ist ein großes Geheimnis.« Das Monument genießt staatlichen Schutz, und das deutlich sichtbar. Weil es unbeobachtet in einem entlegenen Landstrich steht, wurde eine polizeiliche Überwachungskamera installiert.

 

 

Die Richtlinien Nr. 1, 2, 3 und 10 lauten:

Haltet die Menschheit unter 500 000 000 in beständigem Gleichgewicht mit der Natur

Lenkt die Fortpflanzung weise – zur Verbesserung der Stärke und der Vielfalt

Vereinigt die Menschheit mit einer lebendigen neuen Sprache

[…]

Seid kein Krebsgeschwür auf der Erde – Lasst Raum für die Natur – Lasst Raum für die Natur

Bevölkerungsreduktion. Staatlich kontrollierte Fortpflanzung. Eine neue (künstliche) und einzige Weltsprache. Wer zu viel ist und den »Raum für die Natur« verkleinert, wird als »Krebsgeschwür« bezeichnet. In den anderen Richtlinien wird auch von Umweltschutz, »Hochschätzung für Wahrheit, Schönheit, Liebe« und »Harmonie mit dem Unendlichen« gesprochen. Wenn diese anonymen Planer der Zukunft diplomatisch von Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung sprechen, meinen sie damit anscheinend eine gewaltige Bevölkerungsreduktion. Werner Boote fragt die Kids: »Wie ist es möglich, die Menschheit unter 500 Millionen zu halten?« Durch irgendwelche Katastrophen, sagt einer dieser jungen Amerikaner. Und sein Kumpel fügt hinzu: »Sie wollen viele Menschen töten, nehm’ ich mal an, und das in der nahen Zukunft.« Diese Szene und der Kommentar im Film hinterlassen ein mulmiges Gefühl: »1980 waren den unbekannten Erbauern bereits vier Milliarden Menschen zu viel. Wer von uns ist zu viel?«

 

Pläne zur Reduktion der Bevölkerungszahl

 

1974 verfasste der damalige US-Außenminister Henry Kissinger das National Security Study Memorandum 200. Darin schrieb er: »Das oberste Gebot der US-Außenpolitik ist die Bevölkerungsreduktion.« Er nannte zwölf Länder, die zur dringenden Reduktion gebracht werden müssen: die Philippinen, Bangladesch, Pakistan, Indonesien, Thailand, die Türkei, Nigeria, Ägypten, Äthiopien, Kolumbien, Brasilien und Mexiko. Bei der darauf folgenden UNO-Bevölkerungskonferenz 1974 einigten sich 137 Staaten darauf, das Bevölkerungswachstum aufzuhalten.

 

Werner Boote reist als Nächstes nach Mexiko City, wo er den Juristen Enrique Mendoza Morales trifft, der damals Mexiko vertrat. Der alte Diplomat erklärt, dass »Los Nordamericanos« nach dem Zweiten Weltkrieg als Siegernation bestrebt waren, besonders zwei Dinge zu bekämpfen: die Bevölkerungsexplosion und die Ausbreitung des Kommunismus, insbesondere in den Ländern, in denen die Bevölkerung rasch wächst. Das Hauptziel dabei sei gewesen, Kontrolle über andere Nationen auszuüben. »Im Grunde geht es um die Frage der Macht.«

 

Fünf Jahre nach dem Kissinger-Report wurde in China die Ein-Kind-Politik eingeführt. Dazu gehörten Zwangssterilisationen und erzwungene Abtreibungen. Werner Bootes nächste Station ist deshalb Peking, wo er den Minister der »Nationalen Kommission für Bevölkerung und Familienplanung« trifft und zur Familienpolitik Chinas befragt. Dieser erklärt, es gehe um Fairness in der Gesellschaft. Familien mit vielen Kindern würden dem Staat zur Last fallen. Familien sollten ihr Geld in die Wirtschaft und nicht in Kinder investieren!

 

Danach trifft Werner Boote einen Kritiker dieser Politik. »Damit die Wirtschaft wächst, wird über die Menschen hinweg entschieden.« Die Einkindfamilie ist keine starke Familie. Wenn ein Kind stirbt, ist die Familie zerstört. Ein besonderes Problem ist auch die Aussonderung des Geschlechts vor der Geburt. Viele Väter wollen einen Sohn, weshalb Mädchen abgetrieben werden. Auf diese Weise entstand ein Mangel an Frauen und ein »Überschuss« an Männern. In den jüngeren Jahrgängen übersteigt die Zahl der Männer die der jungen Frauen um 30 Millionen.

 

Reise zu den Betroffenen

 

Werner Boote besucht eine chinesische Hochzeit und spricht vorab mit der Braut, um ihr die Frage nach den Kindern zu stellen. Eigentlich hätte sie gerne mindestens zwei. Aber sogar bei der Hochzeitsfeier ermahnt ein staatlicher Funktionär das neu vermählte Paar zur Einhaltung der Ein-Kind-Politik.

 

Bald ist China nicht mehr das bevölkerungsreichste Land der Erde. Indien drängt an Platz eins. Auch dort versucht die Regierung, die arme Bevölkerung zum Verzicht auf eine hohe Kinderzahl zu bewegen. (In einigen Provinzen erhalten Frauen einen Mixer oder einen Fernseher, wenn sie sich sterilisieren lassen.)

 

In Mumbai, einer der bevölkerungsreichsten Städte der Welt, leben 50 Prozent der Einwohner in Slums! Werner Boote geht mitten in die Slums und trifft danach an einem Gala-Abend einen Regierungsminister. Dieser weigert sich, über die Slums zu sprechen, ist aber bereit, die indische Bevölkerungspolitik zu erörtern: kein Zwang, aber Privilegien für Familien, die nicht mehr als zwei Kinder haben. Es entsteht der Eindruck, dass die Armen sich beschränken sollen. Nur die Reichen sollen mehr als zwei Kinder haben dürfen.

 

Die nächste Station ist Nairobi (Kenia), wo einmal mehr klar wird, dass das Problem nicht wirklich die Zahl der Menschen ist, sondern der Mangel an verfügbarem Land. Eindrücklich ist Werner Bootes Reise in die Weiten der afrikanischen Steppe, wo er weit draußen im »Niemandsland« ein kleines Massai-Dorf besucht. Der größte Teil des Landes gehört der Regierung und wenigen Reichen. Deshalb enden Hunderttausende von Menschen in den Slums. Die Industrieländer erzeugen die größten Umweltbelastungen, doch die afrikanischen Regierungen werden unter Druck gesetzt, damit sie ihre Bevölkerungen reduzieren. Dabei hat Afrika eine viel geringere Bevölkerungsdichte als Europa oder Nordamerika, selbst dann noch, wenn sich die Bevölkerung verdreifachen würde.

 

Eine ähnliche Situation zeigt sich in Japan, nur dass dort die Menschen praktisch schon freiwillig auf Kinder bzw. viele Kinder verzichten. In Tokio steigt die Altersrate. Das Geschäft mit Windeln für alte Menschen ist größer als das mit Windeln für Kinder! Nur eine Autostunde von Tokio entfernt sieht die Situation anders aus. Viele Dörfer sind aufgrund der Landflucht weitgehend verlassen. Ein ehemaliger Schuldirektor zeigt Werner Boote seine geschlossene Schule.

 

Kritische Stimmen

 

In Tokio erklärt der Enthüllungsjournalist Benjamin Fulford: »Der wirkliche Grund für das ganze Desaster des 20. Jahrhunderts war Habgier. […] Für mich sind die Hauptschuldigen die Banken, die Erdölkonzerne und die Pharmaindustrie.« Er nennt konkrete Namen und scheut sich auch nicht, seine Ansicht über die geheimen Ziele dieser Kreise auszusprechen.

 

Eine renommierte Demografin in Massachusetts und ein Sozialwissenschaftler in Finnland äußern ähnlich kritische Meinungen. Die US-Armee verbraucht täglich mehr Erdöl als ganz Schweden. Allein der Sudan könnte mit einer einfachen landwirtschaftlichen Technik – und mit einer entsprechend gesinnten Regierung – eine Milliarde Menschen ernähren. Und so weiter.

 

Die letzte Station ist Dhaka, die Hauptstadt von Bangladesch, die Stadt mit der höchsten Bevölkerungsdichte: 46 000 Menschen pro km2! Die Umweltaktivistin Farida Akhter, vormals eine bekannte Schauspielerin, erklärt, dass die Weltbank ihr Geld an Bedingungen knüpft, insbesondere an die Reduzierung der Bevölkerung und die Verwendung von Chemikalien und industriellem Monokultur-Saatgut in der Landwirtschaft sowie die Einführung der »freien Marktwirtschaft«. Letztere bewirkt, dass internationale Multis das Land vereinnahmen können und das lokale Kleingewerbe zerstören.

 

Werner Boote besucht Bangladesch zur Zeit der Bishwa Ijtema, der weltgrößten Versammlung von moslemischen Männern, und mischt sich mitten unter den Menschenstrom, insgesamt etwa fünf Millionen Personen. Er besteigt einen überfüllten Zug und findet Platz auf dem Dach eines Waggons, als einziger Weißer unter Hunderten von Moslems. Aber sie alle halten sich gegenseitig fest, damit niemand vom fahrenden Zug fällt. Die Männer sind hier einfach Menschen und in dieser malerischen Schlussszene fast auch Kinder, die das Zusammensein lustig finden – und der Welt vom Zugdach herunter zuwinken.

 

Fazit

 

Armut, Hunger, überfüllte Städte, soziale Spannungen, Umweltverschmutzung, Kampf um Ressourcen (Wasser, Erdöl usw.) – all diese Faktoren sind offensichtliche und real existierende Bedrohungen der Menschheit. Doch was ist die Ursache für all diese Entgleisungen? »Der Grund für Armut und Hunger ist mit Sicherheit nicht das Bevölkerungswachstum, sondern dass sich manche nicht mit ein wenig weniger zufriedengeben.« Oder wie Mahatma Gandhi es ausdrückte: »Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier.«

 

Trotz dieser kritischen Bestandsaufnahme ist der Film nicht moralisierend und belehrend, sondern auf eine still-spektakuläre Weise informativ und spannend. Er lebt von den eindrücklichen Bildern, von der Dynamik der Weltreise und von den kurzen, prägnanten Dialogen und auch von den sporadischen selbstironisch-humorvollen Einlagen von Werner Boote, der manchmal Reporter und VIP und dann wieder Karikatur eines Zivilisationsmenschen ist. Der Film ist sehr zu empfehlen, denn im Licht dieser Weltreise eröffnen sich viele ungewohnte Perspektiven auf heutige Krisen, Scheinlösungen und Schlagwörter. Eine ideale Grundlage für angeregte bis hitzige Diskussionen.

 

 

 


 

 

 

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