Thursday, 28. July 2016
16.05.2014
 
 

»Conchita Wurst«: Angriff auf die »Firmware Gottes«

Gerhard Wisnewski

Aus aktuellem Anlass: Noch nie wurde ein so brutaler und umfassender Angriff auf den Menschen und die Schöpfung geführt wie die so genannte Gender-Politik. Weder der Erste noch der Zweite Weltkrieg können da mithalten. Der Angriff zielt nicht auf einzelne Nationalitäten, Ethnien oder Rassen, sondern auf die gesamte Menschheit. Angegriffen wird die Organisation der menschlichen Fortpflanzung, nämlich die Dichotomie von Mann und Frau. Die Methoden gleichen der modernen nicht-chemischen Schädlingsbekämpfung. Indem die Logik und Logistik der Fortpflanzung verändert werden, wird die Art zum Aussterben verurteilt. Für diese Strategie ist der Sieg von »Conchita Wurst« beim Eurovision Song Contest (ESC) nur das bisher spektakulärste Beispiel ...

Kennen Sie zufällig den berühmten Stichling? Das ist eine Fischart, die im Biologieunterricht oft als Beispiel für die Funktion von Schlüsselreizen diente. Der paarungsbereite Stichling hat einen orangeroten Bauch. Sieht der Stichling einen anderen Fisch mit einem roten Bauch, geht er auf ihn los, weil er in dem anderen einen Rivalen vermutet. Es reicht auch, wenn man dem Stichlingsmännchen ein rot angemaltes Stück Plastik hinhält, um seine Attacke auszulösen. Um auf der anderen Seite die Paarung zu ermöglichen, gibt es natürlich auch Schlüsselreize, die nicht abstoßend, sondern anziehend wirken. So fliegt der Samtfalter allem nach, was schwarz ist und

eine wellenförmige Form besitzt. Die männliche Erdkröte dagegen bespringt alles, was sich bewegt und eine bestimmte Größe besitzt.

 

Die »Firmware Gottes«

 

Statt von Schlüsselreizen spricht man auch von Angeborenen Auslösenden Mechanismen (AAM). Das sind nichts anderes als angeborene, also »feste« Muster, die nicht geändert werden können, sozusagen die nicht löschbare »Firmware Gottes«. Wie zum Beispiel auch das »Kindchen-Schema« bei Babys, das den Brutpflegetrieb auslöst. Genau wie Firmware häufig in so genannte »Festwertspeicher« geschrieben wird, heißt es auch bei Schlüsselreizen oder AAMs: »Read only« – lesen, aber nicht (über-) schreiben. In der Computerwelt spricht man auch von einem »Masken-ROM« – nur bei der Fertigung programmierbar. Man kann diese »eingebrannten Muster« also nicht löschen, höchstens mit anderen »Programmen« konterkarieren, beim Menschen etwa durch extrem schlechte Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht (zum Beispiel Missbrauch).

 

Solche antagonistischen Programme führen dann zu Konflikten, in der EDV spricht man von »Softwarekonflikten«. Zum Beispiel, indem sich manche Menschen vom anderen Geschlecht gleichzeitig angezogen und abgestoßen fühlen. Die Aufdeckung und Auflösung eines solchen »Softwarekonflikts« wäre dann ein Fall für einen Psychotherapeuten oder eine Gruppentherapie, wo versucht würde, die (schädlichen) Programme zu verändern oder zu überschreiben.

 

Moderne Schädlingsbekämpfung

 

Nun wurde auf dieser Seite ja bereits dargelegt, dass schon seit Jahren heftig an der Zerstörung der menschlichen Schlüsselreize und Instinkte (komplexere angeborene Verhaltensprogramme) gearbeitet wird. Dazu gehören auch der erwähnte Brutpflegetrieb (Stichwort: Kitas), die angeborene Fremdenskepsis oder -feindlichkeit (Stichwort: Migrationspropaganda) und das natürliche Revierverhalten. All das soll weg. Und auch im Bereich der sexuellen Instinkte und Schlüsselreize wird die Axt angelegt.

 

Was manche für Moden halten (Kleidung, Diäten, Piercings, Tattoos, Deos etc.), ist nichts weiter als eine systematische und vollständige Zerstörung der menschlichen Schlüsselreize. Auch dabei wird allerdings nicht die »Firmware« zerstört (also der Angeborene Auslösende Mechanismus), sondern die Signalgebung der Geschlechter, weshalb

  • die Geschlechter immer weniger aufeinander reagieren,

  • es manchmal schon fast egal ist, welches Geschlecht man wählt, wenn man sexuelle Bedürfnisse verspürt.

Die Methode gleicht Verfahren der modernen Schädlingsbekämpfung, bei denen die Schädlinge nicht getötet werden, sondern in ihre Fortpflanzung eingegriffen wird. Zwar gibt es dafür beim Menschen auch noch andere Methoden, wie beispielsweise »Pille« oder Abtreibung. Aber nichts ist so allumfassend wie das Verfahren, die Geschlechter für das jeweils andere unkenntlich zu machen, zum Beispiel durch Veränderung bzw. Kaschierung der männlichen und weiblichen Formen (Diäten, Bodybuilding, Tätowierungen, Kleidung etc.). Die Folgen sind klar: Die betreffende Population wird aussterben. Oder sogar die ganze Art.

 

Bekanntlich ist ein optischer Schlüsselreiz eine sehr einfache Sache und besteht nur aus wenigen Signalelementen – auch beim Menschen. Gemeinsam ist diesen optischen Signalen, dass sie einfach und plakativ sein müssen: Ein kantiges Kinn, breite Schultern und schmale Hüften triggern die Frau; runde Brüste, lange Haare und ein runder Po triggern den Mann. Dabei gibt es aber nicht nur Go-, sondern auch Stoppsignale. Zum Beispiel einen Mann mit schmalen Schultern und breiten Hüften. Oder eine Frau mit Kurzhaarschnitt oder gar Glatze – ebenfalls ein sehr einfaches Stoppsignal, das von unseren Gender-Strategen auch schon längst als lustige »Mode« propagiert wird. Frauen werden Kurzhaarschnitte oder gar Glatzen angetragen, während man Männer bewusst körperlich verkümmern lässt.

 

Stoppschild Vollbart

 

»Conchita Wurst« ist da bloß der neueste, wenn auch spektakulärste, Schachzug – und zwar der Versuch, bei Frauen ein absolutes Stoppsignal als Modetrend zu etablieren, nämlich einen Vollbart. Wobei auch dieser markante, einfache Vollbart den allgemeinen Gesetzen der Schlüsselreize folgt. Wenn man genau hinsieht, erinnert er in seiner Plakativität an ein Piktogramm. Und wie man ebenfalls gesehen hat, haben sofort prominente weibliche Ikonen angefangen, den als Frau mit Bart inszenierten Mann »Conchita« zu imitieren.

 

Im Fernsehen zog beispielsweise die System-Angestellte Barbara Schöneberger bei der ESC-Party in Hamburg sofort nach »Conchitas« Sieg einen Bart heraus, um ihn sich anzukleben – wobei man sich fragte, wo sie den nur so schnell her hatte. Die Bild-Website zeigte Frauengesichter mit und ohne Vollbart. Ja, es war, als sei die gesamte Presse bereits auf »Conchitas« Sieg vorbereitet gewesen, so schnell schüttelte sie die Bart-Kampagne aus dem Ärmel.

 

Die österreichische Frauenzeitschrift Woman präsentierte umgehend gleich 17 sorgfältig »geshoppte« Frauenbilder mit Bart und sogar Brusthaaren und jubelte: »Eine Frau mit Bart gewinnt den Eurovision Songcontest 2014 und schon ist sie DAS Thema weltweit. Tausende Frauen schminkten sich einen Bart auf und teilten ihre Fotos auf Facebook, um den Erfolg von Conchita Wurst zu feiern!« Und: »Conchita Wurst hat ganz klar einen riesengroßen Hype ausgelöst. Sehr großartig finden wir diese sexy Promi-Damen inklusive Bart und Brusthaaren.« Letzteres selbstverständlich ebenfalls ein absolutes Stoppsignal für einen Mann.

 

Ganz offensichtlich soll der Vollbart für die Frau »trendy« werden – gerade für die langhaarige Frau, die sich einer Vernichtung ihrer weiblichen Kopfbehaarung bisher widersetzt hat. Wohingegen in Zukunft ein glattrasierter Mann noch weiblicher erscheinen wird. Die behaarten oder geschminkten Mädels werden dagegen das Opfer einer menschenverachtenden Strategie und natürlich das Fressen für die Lesbenszene sein. Nachwuchs werden diese quasi »logisch sterilisierten Frauen« wohl noch seltener haben als ohnehin schon. Dabei müssen Frauen keineswegs Hormone schlucken, um sich einen Vollbart wachsen zu lassen; ein bisschen Schminke und ein Brusttoupet reichen auch, um die Firmware des anderen Geschlechts durcheinander zu bringen. Hilfreich bei der Etablierung dieses Stoppsignals ist, dass es als politisch höchst korrekt gilt: Weibliche Bartträgerinnen solidarisieren sich schließlich mit sexuell Unterdrückten, wie dem angeblich »diskriminierten« Thomas Neuwirth alias Wurst. Es ist also auch ein politisches Signal an alle anderen: Seht her: Ich bin gut. Wohl kaum. Und attraktiv (=anziehend) schon gar nicht...

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