Sonntag, 26. Februar 2017
30.03.2014
 
 

Not am Mann: Der alltägliche Sexismus gegen Männer

Gerhard Wisnewski

Sind Männer Flaschen, Versager oder Trottel? Gewalttätig, unsensibel und beziehungsunfähig? Und ob, will uns die tägliche Anti-Männer-Propaganda einreden: Ohne Männer wäre das Leben auf der Erde zweifellos besser. Solche und ähnliche gefährliche Lügen hat nun der Autor Arne Hoffmann in seinem neuen Buch Not am Mann aufgedeckt. Das Erstaunlichste daran ist wohl, dass es eine Pflichtlektüre für Männer UND Frauen ist. Denn da beide Geschlechter bekanntlich dialektisch aufeinander bezogen sind, vernichtet, wer die Männer vernichtet, gleichzeitig auch die Frauen...

»Migros ist super«, schwärmt die alte Dame in einem Werbespot für eine Schweizer Supermarktkette: »Die nehmen alle Flaschen zurück, egal, woher man sie hat!« Es folgt ein Schnitt auf hochhackige Pumps, die entschlossen nach vorne marschieren; anschließend ein Schnitt auf eine Gruppe weiblicher Vamps mit Einkaufswagen. Darin sitzen ihre Männer. Lustig:

 

Die Männer sind die Flaschen, so die Botschaft. Und sind alte Flaschen nicht eigentlich Müll? Und ob. Oder nehmen wir eine Werbung für Computerbild: Ein Pärchen sitzt auf dem Sofa, sie mit Laptop, er mit einer Zeitschrift. »Hier steht ›Virus entfernen‹, was soll ich denn jetzt machen?«, fragt sie ihn. Er, sichtlich ahnungslos: »Mach ok.« Flupp – löst sich der Mann in Luft auf, und die Frau sitzt mit ihrem Problem alleine da. Wenn da nicht Computerbild wäre, versteht sich.

 

 

Eine Krankheit namens Mann?

 

Sexismus gegen Männer hat inzwischen atemberaubende Ausmaße angenommen. In der Werbung werden sie gerne als überflüssige Trottel dargestellt, die von nichts eine Ahnung haben. In der Berufsausbildung werden hauptsächlich Frauen in den Vordergrund gerückt, Männer in den Hintergrund gedrängt. Egal ob in Beruf, Familie oder Freizeit: Frauen haben einfach jederzeit den Durchblick und das Sagen. Zeit für ein Buch wie Not am Mann von Arne Hoffmann. Der Journalist, Buchautor und Blogger wurde bereits durch mehrere Bücher über das Verhältnis zwischen Männern und Frauen bekannt sowie durch seinen Genderama-Blog. In seinem neuen Buch Not am Mann hat er weitere schockierende Beispiele für die alltägliche Propaganda gegen Männer zusammengetragen. Männer sind geradezu soziales Gift, lernen wir von Medien und Politikern. Zeitschriften wie der Spiegel diskriminieren Männer auf eine geradezu volksverhetzende Weise: »Eine Krankheit namens Mann«, lautete beispielsweise der Titel eines Spiegel-Hefts. Wie krank müssen eigentlich Journalisten sein, dass sie so etwas schreiben? Im Grundsatzprogramm der SPD hat Hoffmann den Satz entdeckt: »Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.« Die amerikanische Wirtschaftskrise wurde nach dem männlichen Sexualhormon bereits als »Testosteronkrise« tituliert – also männlich. Ja, Männer sind geradezu der Müll der Evolution, legte die FDP-Politikerin Cornelia Pieper nahe: Männer seien »von der Evolution und dem weiblichen Geschlecht überholt worden«, wird sie von Hoffmann zitiert. Sollten Männer nicht besser gleich aussterben?

 

»Nur ein toter Mann ist ein guter Mann«

 

Ein Titel wie »Nur ein toter Mann ist ein guter Mann« (Gaby Hauptmann) ist da nur konsequent. Sätze, die man früher zum Beispiel in Bezug auf Schwarze gehört hatte – von weißen Rassisten. Oder von Faschisten in Bezug auf Juden. »Wenn ich auf einer Lesung nur die Titel der zahllosen Bücher nenne, die unverdrossen auf Männer einprügeln, winken meine Zuhörer nach wenigen Dutzend ermüdet ab und drängen mich dazu, den Rest doch bitte zu überspringen«, erzählt Hoffmann. Buchtitel wie:

  • »Irren ist männlich«

  • »Lieber einen Mann als gar kein Unglück«

  • »Das faule Geschlecht«

  • »Mimosen in Hosen«

  • »Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind«

  • etc. pp.

 

Vom Sexismus zum Faschismus: Sind Frauen die besseren Menschen?

 

Das Problem geht denn auch über Sexismus inzwischen weit hinaus. In Wirklichkeit haben wir es mit handfestem »Geschlechtsrassismus« beziehungsweise -faschismus zu tun. Männer fallen unter minderwertiges Leben und sind die neuen Untermenschen, wie man mehr oder weniger unverhohlen unserem täglichen Medienbrei entnehmen kann. Übertrieben? Nicht wirklich. »Am 8. März 2011 kickte die Journalistin Melanie Haack für den ZDF-Beitrag ›Haben Männer ausgedient?‹ die Männer in Gestalt von Playmobil-Figürchen symbolisch vom Erdball«, berichtet Hoffmann. »Man stelle sich dieselbe Inszenierung über Frauen, Schwarze, Juden oder Menschen mit Behinderung vor.« In der Tat: undenkbar. »Die Männer von der Erdkugel putzen« könnte glatt als Aufforderung für einen neuen Holocaust verstanden werden. Aber »wo zu Recht davor gewarnt wird, von höherwertigen Rassen zu schwadronieren, scheint das von Natur aus überlegene Geschlecht inzwischen festzustehen«, schreibt Hoffmann und zitiert einen in seiner Dummheit kaum noch zu überbietenden Titel des (so genannten) Nachrichtenmagazins Time: »Why Women Are Better At Everything«.

 

 

 

Wer den Mann bekämpft, bekämpft auch die Frau

 

Solche Statements sind nicht nur infantil, sondern auch gefährlich. Gezüchtet wird nicht nur ein neues unterdrücktes Geschlecht, sondern auch eine arrogante, eingebildete Klasse von Frauen, die sich selbst für großartig, Männer aber für den letzten Müll hält. Denn artgerechte Haltung gibt es vielleicht im Zoo, nicht aber für Männer – und Frauen, darf man hinzufügen. Denn da die Geschlechter dialektisch aufeinander bezogen sind, zerstört, wer den Mann zerstört, natürlich auch die Frau. Wer auf dem Mann herum trampelt, trampelt auch auf der Frau herum; wer den Mann bekämpft, bekämpft auch die Frau. Wer ein Geschlecht zerstört, zerstört in Wahrheit beide: Das haben unsere Berufs-»Emanzen« leider glatt übersehen. Was auch der Grund ist, warum in Wirklichkeit »Emanzen« und nicht die Männer die schlimmsten Frauen-Feinde sind. Die Folgen liegen auf der Hand: Eine zerstörte Gesellschaft und zerstörte (männliche und weibliche) Biografien. Da die Geschlechter immer weniger nach ihren natürlichen Bedürfnissen leben dürfen, verkommen Männer zu Mützen tragenden Bubis und Frauen zu berufstätigen Megären, die für Familie und Kinder keine Zeit mehr haben. Das Ergebnis sind – neben Generationen unglücklicher Menschen – individuelle und gesellschaftliche Sterilisierung und ein weiterer Zusammenbruch der Geburtenraten. Das ist denn auch das eigentliche Geheimnis des Umerziehungsprogramms namens »Emanzipation«.

 

Die Entmannung der Gesellschaft

 

Wo soll das alles – neben einer zunehmenden »sozialen Sterilisierung« der Menschheit – hinführen? Die Antwort: Bekanntlich steht am Anfang immer ein bestimmtes Gedankengut. Und ebenso bekanntlich beginnen viele gesellschaftliche Katastrophen leise und unauffällig. »Die in den letzten Jahrzehnten immer stärker grassierende Männerfeindlichkeit«, zitiert Arne Hoffmann Sozialwissenschaftler, »werde von den Verantwortlichen indes entweder heruntergespielt oder gar gerechtfertigt: Männer seien nun mal minderwertig, und das müsse man entsprechend darstellen dürfen. Die Autoren vergleichen diese Haltung mit der Judenfeindschaft des Christentums in früheren Jahrhunderten. Christliche Führer hatten nie zur Ermordung der Juden aufgerufen, sie schufen aber ein Klima der Ablehnung, das für andere Menschen solche Taten möglich machte«. Werden Männer eines Tages also auch eingesperrt und ermordet? Sicher. Denn schließlich muss man die alltägliche Anti-Männer-Hetze nur einmal gedanklich fortschreiben. Das Männliche selbst wird ja schon heute jeden Tag abgemurkst – und das Weibliche damit auch: In Kindergärten, in denen männliche Kinder zum Puppenspielen umerzogen werden; in Schulen, in denen Jungs von Haus aus benachteiligt werden; in Wirtschaftszweigen, die fast nur noch für weibliche Auszubildende werben; in Medien, in denen Männer systematisch als minderwertig dargestellt werden. Sprich: Die Gesellschaft wird jeden Tag aufs neue entmannt, entweibt und damit letztlich entmenschlicht.

 

Für die Beschreibung und Entlarvung dieser strukturellen Gewalt gegen Männer (und damit auch Frauen) kann man Hoffmann gar nicht genug danken. Nach seiner Darstellung von schockierenden Beispielen aus der Welt des »alltäglichen Sexismus gegen Männer« kommt er zu Kapiteln wie »Die vielen Facetten der Männerdiskriminierung«, »Die Folgen der Jungenkrise«, »Der Mann als ökonomischer Verlierer« bis hin zu den »Verschwiegenen Opfern häuslicher Gewalt« und »Sexueller Gewalt gegen Männer«. Traurig nur, dass ein Buch im 21. Jahrhundert mit der Mahnung schließen muss: »Menschenrechte kennen kein Geschlecht«. Was direkt zu der Einsicht führt, dass wir offenbar im Mittelalter angekommen sein müssen. Vielen Dank, Emanzipation!

 

 

 


 

 

 

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