Saturday, 30. July 2016
24.02.2015
 
 

SOHO-2875: Ein seltsamer Komet in Sonnennähe

Andreas von Rétyi

Derzeit sorgen gleich mehrere Kometen für Aufsehen, darunter auch das Objekt SOHO-2875, das erst vor wenigen Tagen nahe der Sonne entdeckt wurde. Fachleute zeigen sich verwundert, dass es sich nicht wie andere Kometen in der enormen Hitze dort aufgelöst hat. Und jetzt, nach der Sonnenpassage, wurde dieser Himmelskörper geradezu dramatisch heller.

 

Aufnahmen von Weltraumobservatorien zeigen in unmittelbarer Nachbarschaft der Sonne immer wieder merkwürdige Gebilde, die für buchstäblich »erhitzte« Diskussionen gesorgt haben. Manche dieser Strukturen sehen eher wie künstliche Flugkörper aus, nicht wie natürliche Objekte. Einige wirken sternartig, doch viele scheinen flügelartige Ausleger zu besitzen, die völlig geradlinig und symmetrisch nach außen laufen. Auf Bildern aus dem All kann das ziemlich irritierend wirken.

 

Tatsächlich kennt jeder, der mit Halbleiterdetektoren arbeitet, auch solche seltsamen Effekte, die direkt auf dem Chip entstehen. Vor allem zu Forschungszwecken genutzte CCD-Detektoren werden wegen ihrer höheren Empfindlichkeit und besserer Messmöglichkeiten ohne die sonst gebräuchlichen Anti-Blooming-Gates ausgestattet. Mangels solcher Sperrgitter fließt allerdings elektrische Ladung aus den bereits mit Licht gesättigten Bildelementen entlang der Chip-Spalten in die Nachbarpixel, sobald eine bestimmte Photonenzahl erreicht ist.

 

Deshalb treten dann bei hellen Objekten diese virtuellen Flügelchen auf. Ähnlich können sich auch die bei einigen Chips verwendeten Mikrolinsen auswirken. Zusätzlich gibt es noch einen ganzen Reigen anderer unliebsamer Artefakte. Nicht zuletzt zeichnet auch die kosmische Strahlung immer wieder charakteristische Spuren auf den Detektor, selbst, wenn der komplett vor direktem Lichteinfall geschützt ist. Aber nicht alle Merkwürdigkeiten lassen sich mit solchen Effekten oder Defekten erklären. Auch auf den Aufnahmen, wie sie im Weltraum stationierte Sonnenobservatorien zur Erde funken, tauchen immer wieder ungewöhnliche reale Objekte auf.

 

Der SOHO-Sonnensatellit liefert seit Jahren beeindruckende Bilder unseres Sterns. SOHO befindet sich rund 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt in Richtung Sonne und »schwimmt« dort im labilen Gleichgewichtspunkt L1, um die Vorgänge auf dem brodelnden stellaren Gasball permanent zu verfolgen. Die verschiedenen Kameras halten gewaltige solare Ausbrüche fest und registrieren dabei auch, was sich sonst in der Sonnennachbarschaft abspielt. Dabei entwickelte sich der Satellit nebenbei zum extrem erfolgreichen Kometen-»Entdecker«: Rund die Hälfte aller heute bekannten Kometen wurde anhand von SOHO-Daten identifiziert.

 

Vor wenigen Tagen tauchte dann ein offenbar recht kleines Objekt auf, das nun inoffiziell als SOHO-2875 bezeichnet wird – eben der 2875te mittels SOHO entdeckte Komet. Am 19. Februar zog dieser Himmelskörper in sehr geringer Distanz an der Sonne vorbei. Karl Battams vom US-Marine-Forschungslabor in Washington sprach von einer »wahnsinnig engen« Passage. Und erfahrungsgemäß wäre wohl zu erwarten gewesen, dass jener kosmische Brocken diesen Höllentrip nicht überlebt.

 

Mit einer Größe, die nach ersten Abschätzungen auch einer der mächtigeren Brocken auf dem »Rosetta-Kometen« erreicht, hätte sich SOHO-2875 im solaren Hitzesturm eigentlich schnell in seine Bestandteile auflösen müssen. Doch nichts dergleichen. Ganz anders als der zunächst vielversprechende Komet ISON, der sich als echtes (Sonnen)Windei entpuppte, tauchte das Objekt unbeschadet wieder auf der anderen Seite der Sonne auf und strahlt nun viel heller als zuvor.

 

Da war er also wieder, ein erstaunlich stabiler, kleiner Himmelskörper. In einigen Internetforen wurde sogar bereits die Frage gestellt: Ist das überhaupt ein Komet oder etwas ganz anderes? Wohl eher nicht, denn SOHO-2875 verhält sich allgemein durchaus wie ein Komet und zeigt mittlerweile auch einen typischen Kometenschweif. Allerdings zählt er nicht wie viele andere SOHO-Kometen zur Gruppe der »Sonnenstreifer«, jenen Bruchstücken eines vor Jahrhunderten in Sonnennähe zerborstenen Riesenkometen.

 

Dieser Mutterkomet muss wirklich gigantisch gewesen sein: Selbst einige seiner Trümmerteile wurden zu hellen und entsprechend berühmten Schweifsternen. Doch »Nummer 2875« besitzt eine abweichende Bahn. Sie weist ihn als Einzelgänger aus, der auch keiner anderen Gruppe angehört. Von solchen Individualisten werden pro Jahr ebenfalls immer ein paar aufgespürt. Allerdings: »Dieser hier ist relativ hell«, so Battams. Für gewöhnlich sind die SOHO-Kometen keine sonderlich auffallenden Objekte. Und auch SOHO-2875 sah nach den ersten Beobachtungen noch ziemlich mager aus. Battams betont aber, sehr angenehm überrascht und sogar geradezu »schockiert« zu sein, wie dramatisch der Komet seine Helligkeit gesteigert hat.

 

Der Astrophysiker und Computerwissenschaftler würde zwar nicht um Geld wetten wollen, wenn es um die Sichtbarkeit von der Erde aus geht, rechnet aber durchaus mit guten Beobachtungschancen, und zwar schon in wenigen Wochen.

 

Ein anderer Komet zeigt sich gegenwärtig noch erstaunlich hell und aktiv: Lovejoy, C/2014 Q2. Er lässt sich derzeit bereits ab dem frühen Abend zumindest als Feldstecherobjekt zwischen dem Stern Gamma I Andromedae und Gamma Cassiopeiae auffinden. In dunklen, mondlosen Nächten abseits lichtverschmutzter Städte wird sogar noch der hellste Bereich des insgesamt schwachen Kometenschweifs sichtbar sein. Ansonsten zeigt sich Lovejoy als verschwommener Lichtball. Meine nebenstehende monochrome Aufnahme entstand am 16. Februar durch ein Großfeldinstrument mit tiefgekühlter CCD-Kamera. In den nächsten Tagen wird dann leider unser Mond immer heller und die Beobachtung des Kometen wortwörtlich »zunehmend« stören.

 

Derlei Probleme gibt es zwar bei der Rosetta-Mission zum Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko (»Tschuri«) nicht, dafür hatten die Wissenschaftler und Raumfahrttechniker bekanntlich große Schwierigkeiten mit der Landesonde Philae, wo gleich mehrere Komponenten nicht funktionierten. Die Landung wurde immerhin bestätigt, doch von Philae fehlt bislang jede Spur.

 

Außerdem ärgern sich auch Forscher über die Veröffentlichungspolitik zu hochaufgelösten Aufnahmen des felsigen Kometenkerns. Denn über die Bilder der Wissenschaftskamera OSIRIS kann auch die Europäische Weltraumbehörde ESA nicht frei verfügen. Die OSIRIS-Aufnahmen werden häufig erst mit wochenlanger Verspätung publiziert. Wenn aber doch Rosetta eine ESA-Mission ist, warum ändert sie nichts an diesen seltsamen Gepflogenheiten?

 

Aus Paris und Darmstadt wird zwar durchaus Verständnis für die kritischen Stimmen signalisiert, man könne daran allerdings nicht so schnell und leicht etwas ändern, da die verschiedenen Instrumente an Bord von Rosetta von unterschiedlichen Forschergruppen entwickelt und gebaut worden seien. Auch die Finanzierung stamme nicht aus einem einzigen Topf.

 

Wenn es nun um die Auswertung der aktuellen Messungen geht, wollen sich natürlich zunächst diejenigen Wissenschaftler in Ruhe damit befassen, die jahrelang an der Konstruktion der Geräte gearbeitet haben. Jeder von ihnen hofft hier auf eine große, unerwartete Entdeckung in der Datenflut der Raumsonde. Und so werden diese Daten erst mit entsprechender Verzögerung auch anderen Forschern oder schließlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

Im Gegensatz zu den OSIRIS-Daten unterliegen Aufnahmen der Rosetta-Navigationskamera keinen Einschränkungen – der ESA steht hier die Veröffentlichung frei. Diese Bilder zeigen zwar nicht so viel wie OSIRIS, doch immer noch enorm viele Details.

 

Gerade jetzt hat die ESA entsprechende Bilder vom sehr engen Vorbeiflug der aktiv gesteuerten Sonde am Kometenkern publiziert. Vor einer Woche näherte sich Rosetta auf bis zu sechs Kilometer an den Kern an und überflog dabei die »Imhotep-Region«, die sich auf der größeren Hälfte des zweigeteilten Kometenkörpers befindet.

 

Eine Aufnahme vom 14. Februar 2015 entstand aus knapp neun Kilometern Abstand zur Oberfläche und bildet einen nicht einmal 1,5 Kilometer großen Ausschnitt des rauen Terrains ab. Hier sind eigenartige, längliche Strukturen zu sehen, außerdem zahlreiche ausladende Felsblöcke, verteilt in der bizarren Landschaft. Die Aufnahme zeigt am oberen Bildrand auch den mächtigen »Cheops«-Block. Alles in allem eine geheimnisvolle Welt, die noch viele ungelöste Rätsel birgt und auch in Zukunft genügend Zündstoff für kontroverse Diskussionen bieten wird.

 

 

 


 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (24) zu diesem Artikel

26.02.2015 | 00:51

dvvoid

@R. Hormannl, dass Sie das bestreiten, lässt auf Ihr wahrscheinlich höheres Alter schließen und die Annahme, dass Ihnen Internet nicht geläufig ist. Ihr Typus kann höchstens noch Menschen beeindrucken, die alles glauben, und davon gibt es (gottseidank) immer weniger.


25.02.2015 | 17:53

Aha

@dvvoid: Empfehle Ihnen die Internetseite: http://www.bruno-groening-w.org/de/wissenschaft-und-heilstrom/wissenschaftlicher-arbeitskreis, insbesondere eine Auseinandersetzung mit der Lehre B. Grönings zum eigenen Schutz, betrifft ihre Kommentare bezgl. NDEs, über die Sie sich mit Thewitness austauschten. Stichwort: universelles Bewusstseinsfeld und Schutz dadurch vor bedrohlichen Einwirkungen, die "nicht von unserer Welt" sind...Ich bin stärker als das Böse. Zitat...

@dvvoid: Empfehle Ihnen die Internetseite: http://www.bruno-groening-w.org/de/wissenschaft-und-heilstrom/wissenschaftlicher-arbeitskreis, insbesondere eine Auseinandersetzung mit der Lehre B. Grönings zum eigenen Schutz, betrifft ihre Kommentare bezgl. NDEs, über die Sie sich mit Thewitness austauschten. Stichwort: universelles Bewusstseinsfeld und Schutz dadurch vor bedrohlichen Einwirkungen, die "nicht von unserer Welt" sind...Ich bin stärker als das Böse. Zitat B.Gröning


25.02.2015 | 09:35

R. Hormann

Die Induktionserwärmung eines Kochfeldes hat nichts mit Mikrowellenerwärmung zu tun. Bereits in den 60ziger Jahren konnte ich bei VW erleben, wie sich schnell drehende Stößel innerhalb einer Hochstromspule in Sekundenschnelle bis ca. 900 Grad erwärmten und glühend in ein Ölbad zum Härten getaucht wurde. Die Induktionserwärmung beruht auf dem Prinzip der Wirbelstromverluste in Eisenmetallen und arbeitet auch mit 50 Hertz Netzfrequenz. Hat also mit Schwingen auf Resonanzfrequenz...

Die Induktionserwärmung eines Kochfeldes hat nichts mit Mikrowellenerwärmung zu tun. Bereits in den 60ziger Jahren konnte ich bei VW erleben, wie sich schnell drehende Stößel innerhalb einer Hochstromspule in Sekundenschnelle bis ca. 900 Grad erwärmten und glühend in ein Ölbad zum Härten getaucht wurde. Die Induktionserwärmung beruht auf dem Prinzip der Wirbelstromverluste in Eisenmetallen und arbeitet auch mit 50 Hertz Netzfrequenz. Hat also mit Schwingen auf Resonanzfrequenz der Wassermoleküle nichts zu tun und ist bei Induktionserwärmung auch ohne Resonanz machbar.


25.02.2015 | 00:13

dvvoid

@Knoten im Hirn, dass die Sonne als Strahlungsquelle "kalt" sein muss, weil die Strahlen ebenfalls "nicht warm " sind, ist kein logischer Schluss, sondern ein Trugschluss. Selbstverständlich können Prozesse, die Strahlen generieren, dabei heiß werden. Dabei gibt es überhaupt keinen Zusammenhang. Da die Strahlenquelle der Sonne auf nuklearen Prozessen beruht - jedenfalls haben wir das so gelernt und es ist auch schlüssig - erzeugen diese Prozesse natürlich auch...

@Knoten im Hirn, dass die Sonne als Strahlungsquelle "kalt" sein muss, weil die Strahlen ebenfalls "nicht warm " sind, ist kein logischer Schluss, sondern ein Trugschluss. Selbstverständlich können Prozesse, die Strahlen generieren, dabei heiß werden. Dabei gibt es überhaupt keinen Zusammenhang. Da die Strahlenquelle der Sonne auf nuklearen Prozessen beruht - jedenfalls haben wir das so gelernt und es ist auch schlüssig - erzeugen diese Prozesse natürlich auch Wärme. Diese "Wärme" wird jedoch nicht in den Weltraum abgegeben, jedenfalls nicht als Konvektionswärme. Was abgestrahlt wird, ist kurzwellige Strahlung, die jedoch keine Wärme ist, weil Wärme die Bewegung von Elementarteilchen ist. Wo keine Elementarteilchen sind, können keine bewegt werden, kann also keine Wärme entstehen. Allein aus dieser Korrelanz hätte man schon schlieen können - und zwar lange bevor die Zusammenhänge von der modernen Physik entdeckt worden sind - dass es eine Wechselwirkung zwischen Teilchen (Materie) und Strahlung (Schwingung) geben MUSS. Wenn Sie glauben, dass die Sonne kalt sein muss, weil die von ihr ausgehenden Strahlen "kalt" sind, dann vergleichen Sie Äpfel mit Birnen. So in etwa - jetzt fällt mir nur so ein blödes Beispiel ein - als wenn "heiße Musik" aus dem Lautsprecher kommt und man annimmt, dass dann der Lautsprecher heiß sein muss. So, besser kann ich das jetzt nicht mehr erklären. In einem gebe ich Ihnen aber Recht: Aus allem für und wider kann man NICHT ableiten, ob die Sonne als Körper nun heiß oder kalt ist. Es macht aber mehr Sinn, wenn man von nuklearen Prozessen ausgeht, dabei an Explossionen zu denken, wodurch Materie auf Highspeed kommt, und dabei zwangsläufig Wärme entsteht.


24.02.2015 | 23:35

Knoten im Hirn

Danke für die sehr interessanten Ausführungen! Wenn ich sie zusammenfasse, kommt dabei raus, dass die Wärme, die wir hier auf der Erde durch die Sonne empfinden, durch "Stahlungsenergie" entstehtt, weil ja Wärme an sich nicht durch das Weltall übertragen wird. Strahlungsenergie ist aber auch genau das, was der Mikrowellenherd erzeugt. Bei dem Prinzip der Wärmeerzeugung durch Strahlung (=Mikrowellen) spielt es grundsätzlich keine Rolle, auf welche Materie die Frequenzen...

Danke für die sehr interessanten Ausführungen! Wenn ich sie zusammenfasse, kommt dabei raus, dass die Wärme, die wir hier auf der Erde durch die Sonne empfinden, durch "Stahlungsenergie" entstehtt, weil ja Wärme an sich nicht durch das Weltall übertragen wird. Strahlungsenergie ist aber auch genau das, was der Mikrowellenherd erzeugt. Bei dem Prinzip der Wärmeerzeugung durch Strahlung (=Mikrowellen) spielt es grundsätzlich keine Rolle, auf welche Materie die Frequenzen in erster Linie eingestellt sind. In jedem Fall ist die "Wärmequelle" selbst, nämlich die Strahlungsquelle, kalt. Die Wärme entsteht erst bei Berührung von Strahlung und Materie. Man müsste daraus also den Schluss ziehen, dass die Sonne als Strahlungsquelle ebenfalls kalt ist. Interessanter Gedanke!


24.02.2015 | 22:13

dvvoid

@Knoten im Hirn: Der Mikrowellenherd - von kleinen toleranzen abgesehen - wird nur durch das erwärmte Essen warm. Also erst wird das Essen warm und dann die Umgebung. Das hat mit dem Prinzip von Sonnenstrahlung nichts zu tun, sondern die Wellen sind nur auf Wassermolleküle H2O abgestimmt. Die Mikrowellen schwingen in der Resonanzfrequenz des Wassers; die Wassermoleküle fangen vereinfacht gesagt an zu schwingen, reiben aneinander und erzeugen Reibungswärme. Das funktioniert wie...

@Knoten im Hirn: Der Mikrowellenherd - von kleinen toleranzen abgesehen - wird nur durch das erwärmte Essen warm. Also erst wird das Essen warm und dann die Umgebung. Das hat mit dem Prinzip von Sonnenstrahlung nichts zu tun, sondern die Wellen sind nur auf Wassermolleküle H2O abgestimmt. Die Mikrowellen schwingen in der Resonanzfrequenz des Wassers; die Wassermoleküle fangen vereinfacht gesagt an zu schwingen, reiben aneinander und erzeugen Reibungswärme. Das funktioniert wie bei Soldaten, die im Gleichtakt über eine Brücke marschieren. Treffen die Soldaten die Resonazfrequenz der Brücke, fängt diese an zu schwingen und stürzt ein (nicht denken, dass ich Spass mache: es stimmt wirklich). Ein Induktionskochfeld ist eine Art Mikrowelle, bei der die Resonanz nicht auf Wasser, sondern auf Metall ausgerichtet ist. Ein Induktionskochfeld stammt aus der Militärforschung. Bereits in den 80er Jahren konnte Metall durch Mikrowellen im Resonanzbereich des Metalls geschmolzen werden; das funktionierte sogar mit ganzen Panzern. Wer es nicht glaubt, soll es lassen, oder sich schlau machen über Resonanzfrequenz.

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