Tuesday, 27. September 2016
08.09.2014
 
 

Synthetische Telepathie: Forschern gelingt Gedankenfernübertragung

Andreas von Rétyi

Eine internationale Expertengruppe überträgt in einem grundlegenden Experiment Wörter nichtverbal offiziell erstmalig von Hirn zu Hirn – zwischen zwei rund 8.000 Kilometer entfernten Orten. Wohin führt die Forschung?

 

»Wir wollten herausfinden, ob eine direkte Kommunikation zwischen zwei Menschen möglich ist, indem man die Hirnaktivität einer Person ausliest und Hirnaktivität in die zweite Person injiziert, und zwar über weite physische Distanzen hinweg, indem man die bestehenden Kommunikationspfade wirksam nutzt.«

So erklärt Mediziner und Studien-Co-Autor Alvaro Pascual-Leone, Professor für Neurologie an der Harvard Medical School und Chef des Berenson-Allen Center for Noninvasive Brain Stimulation. An diesem Forschungszentrum befassen sich die Neuro-Wissenschaftler mit den Möglichkeiten, das Gehirn ohne operative Eingriffe zu stimulieren und die Aktivität zu decodieren.

 

Das Experiment zur Fernübertragung von Hirn zu Hirn bildet die Grundlage einer Art synthetischer »Telepathie«: Technisch unterstützt soll spezifische Hirnaktivität registriert und mit gedanklichen Inhalten verknüpft werden. Die Information wird codiert und wieder decodiert, ähnlich dem Prinzip eines Modems, um am Ziel wieder in Worte umgesetzt zu werden.

 

Was bei reiner Telepathie ohne jede Technik abläuft, ganz unmittelbar und völlig unabhängig von räumlicher Distanz, wurde hier mit modernen Mitteln einschließlich Computer und Internet umgesetzt.

 

So viel vorweg: Die Wissenschaftler sind mit dem Ergebnis zufrieden.

 

Neben Forschern der Harvard Medical School waren an der Studie auch Fachleute des Starlab Barcelona, Spanien, sowie von Axilum Robotics in Straßburg, Frankreich, beteiligt. »Unsere Frage war: Können wir ein Experiment entwickeln, das den Sprach- oder Texteingabepart des Internets umgeht und direkte Hirn-zu-Hirn-Kommunikation zwischen weit voneinander entfernten Individuen in Indien und Frankreich bewerkstelligt?«, so Pascual-Leone.

 

Ihre Antwort fanden die Forscher über EEGs mit Internetanbindung sowie roboter- und bildgestützte transkranielle Magnetstimulation (TMS). Wie bereits der Name sagt, werden dabei bestimmte Hirnareale nicht-invasiv durch den Schädel hindurch mittels starker Magnetfelder stimuliert – oder blockiert. Hirnströme werden aufgezeichnet und den spezifischen Gedanken zugeordnet, wobei die Informationen bei den Hirn-Computer-Schnittstellen von Computern empfangen und umgesetzt werden, um beispielsweise Signale an einen Roboter oder eine Drohne zu senden.

 

Neben diesen »brain-computer Interfaces« (BCI) gibt es auch die umgekehrte Möglichkeit der »computer-brain Interfaces« (CBI), die nun zur computervermittelten Hirn-zu-Hirn-Kommunikation (computer-mediated brain-to-brain communication, kurz B2B) kombiniert werden – »Hyperinteraktion«.

 

Bei letzterer Variante sollten nun einzelne Wörter übertragen werden, ohne die üblichen Kommunikationsmittel zu verwenden. Dazu nutzten die Forscher den üblichen Binärcode: Jedes Wort wurde entsprechend »übersetzt«, wobei der als Sender genutzte Testkandidat jeweils den Informationseinheiten bestimmte Bewegungen zuordnen sollte: Handbewegung für jede »Eins«, Fußbewegung für jede »Null«. Die entsprechenden EEG-Muster wurden registriert. Ergebnis: ein neuraler Code für die binären Kolonnen.

 

Mit diesen Informationen konnten die Neurologen jetzt »auf Sendung« gehen und die Empfängergehirne stimulieren. Insgesamt waren an dem Experiment vier Testpersonen im Alter zwischen 28 und 50 Jahren beteiligt, die hierfür ihre schriftliche Einwilligung abgaben. »Subjekt eins« war der Emitter, während die »Subjekte« zwei, drei und vier als Empfänger dienten.

 

Die Informationen wurden per Internet und über TMS-Headsets an die drei Empfänger übertragen, wobei der visuelle Cortex (»Sehrinde«) des Gehirns stimuliert wurde. Augen und Ohren der Empfänger wurden dabei verdeckt. Die binäre Kette nahmen die Kandidaten durch peripheres Sehen als helle Lichter wahr. Dabei bestimmte die jeweilige Position, ob das Licht eine »Eins« oder eine »Null« signalisierte. Die Übertragung gelang, die entsprechenden Pulse konnten auf diesem Wege erfolgreich als die übertragenen Worte entschlüsselt werden. So gelangte die Botschaft unausgesprochen von Hirn zu Hirn über eine Distanz von mehr als 8.000 Kilometern.

 

Natürlich war die Übertragungsrate mit zwei Bit pro Minute nicht gerade atemberaubend. Telefonieren wäre wesentlich einfacher, schneller und effektiver gewesen. Doch natürlich ging es den Wissenschaftlern um das grundsätzlich Machbare. Wie sie sagen, wollten sie einen ersten wichtigen Schritt in die Richtung gehen, übliche Kommunikationsmittel zu ergänzen oder zu umgehen.

 

Trotz der gegenwärtig gesetzten Grenzen der Realisierbarkeit seien bereits für die nicht zu ferne Zukunft sinnvolle Anwendungen denkbar, beispielsweise auch bei Schlaganfall-Patienten, die das Sprechvermögen verloren hätten. Ob das tatsächlich umsetzbar ist, bleibt offen. Die Wissenschaftler sehen jedenfalls spürbare soziale Konsequenzen für die nächste Zeit, die auch neue ethische und juristische Erwägungen erfordern dürften.

 

Die Übertragung und Kontrolle von Gedanken ist nicht erst seit gestern ein Thema. Einstmals geheime Programme sowie auch aktuellere Bemühungen von DARPA & Co lassen ahnen, welche weniger erfreulichen Ziele mit solchen Technologien verfolgt werden, die am Ende vor allem dazu führen dürften, die kläglichen Reste unserer Privatsphäre noch im Intimsten und Individuellsten zu zerstören und unseren freien WillenWillen zu brechen.

 

 

.

Leser-Kommentare (10) zu diesem Artikel

09.09.2014 | 22:18

Thomas A.G.

Wie überwindet man die politische Lähmung, die ja trotz hinreichender Analysen besteht? Das Problem scheint neben einer Schadensbegrenzungs- und Ausharrensmentalität die Anonymität zu sein! Die Anonymität verhindert kreative und mutige Synergien. Es ist nötig, dass Du und Ich und der Nachbar uns zu lokalen, regionalen und überregionalen Projektgruppen zusammenschließen - nicht nur durch Internet - sondern eben in erster Linie durch regelmäßige Gruppentreffs, wo man an...

Wie überwindet man die politische Lähmung, die ja trotz hinreichender Analysen besteht? Das Problem scheint neben einer Schadensbegrenzungs- und Ausharrensmentalität die Anonymität zu sein! Die Anonymität verhindert kreative und mutige Synergien. Es ist nötig, dass Du und Ich und der Nachbar uns zu lokalen, regionalen und überregionalen Projektgruppen zusammenschließen - nicht nur durch Internet - sondern eben in erster Linie durch regelmäßige Gruppentreffs, wo man an Demonstrationsprojekten (ziviler Ungehorsam, eine Woche zu Hause bleiben, etc.) kreativ und sukzessive zusammenarbeiten kann, ebenso wie an der Ausarbeitung neuer Politkonzepte (aus der Not ne lebensstilmäßige Tugend machen, wobei man sich an PEAK OIL-Erfahrungen der Kubaner orientieren könnte). Und es wird notwendig sein, dass ein breiter Konsens der Wachen hergestellt wird!


09.09.2014 | 20:38

Henning B.

Wenn ich das richtig verstanden habe, erfolgte die Übertragung zeitnah, nicht zeitgleich. Schade, denn bei zeitgleicher Übertragung hätten wir die Lichtgeschwindigkeit übertroffen.


08.09.2014 | 15:00

ben

30% der Europäer sind depressiv. Behaupten verschiedene Studien. Die Dunkelziffer außen vor gelassen. Alkoholsucht, Internesucht, Depressionen, Burnout, Narzissmus, Altersschwermut - was vergessen? Die Gedanken kreisen rund um die Uhr um ein und dassselbe Thema, warum alles so bescheiden ist, man selbst so bescheiden ist, oder im manischen Stadium: warum alle anderen so bescheiden sind!? Wer will diesen Quark in seinem Gehirn rumoren haben? Ich schaue mir den...

30% der Europäer sind depressiv. Behaupten verschiedene Studien. Die Dunkelziffer außen vor gelassen. Alkoholsucht, Internesucht, Depressionen, Burnout, Narzissmus, Altersschwermut - was vergessen? Die Gedanken kreisen rund um die Uhr um ein und dassselbe Thema, warum alles so bescheiden ist, man selbst so bescheiden ist, oder im manischen Stadium: warum alle anderen so bescheiden sind!? Wer will diesen Quark in seinem Gehirn rumoren haben? Ich schaue mir den Kopfhörergeschädigten am Smartphone an: will ich wissen, was der denkt? Betrachtet man die Welt, wie sie sich darstellt, würde ich von 99% Depressivität ausgehen: Kriege, Gewalt, Kriminalität, Sozialdarwinismus, Umweltverschmutzung, Überfischung, Artensterben, Klimawandel, Kulturzerstörung als Folge des blindwütigen Futurismus (schaut mal Evola und diverse vorfaschistische Autoren Italiens) - will ich wissen, was der CDU-Wähler denkt? Der SPD-, Grünen-, Linken-Wähler? Der Eurofetischist? Der Hinduismus beschreibt das menschliche Ich als Prakriti, materiell, entstanden aus Lastern: Zorn, Ehrgeiz, Neid, Begehren, Angst, Selbstmitleid, Größenwahn - von dem man sich befreien sollte, um erlöst zu werden. Die elektronische Gedankenleserei würde die Erlösung behindern und die Krankheit verschlimmern. 20, 7 Und wenn tausend Jahre vollendet sind, wird der Satanas los werden aus seinem Gefängnis 8 und wird ausgehen, zu verführen die Heiden an den vier Enden der Erde, den Gog und Magog, sie zu versammeln zum Streit, welcher Zahl ist wie der Sand am Meer. (klingt verflucht wie die Versammlung im Netz) - Das Bewußtsein ist technologisch nicht nachweisbar, weil es immateriell ist! Der Technikwahn wird scheitern. Aber man möchte dabei gewesen sein, ihn zu demontieren, bevor er sich ausgetobt hat. Huxley hat alles auf Punkt und Komma vorausgesagt in Schöne, neue Welt. Die Technikanbeterei ist ein Fluch! Da aber möchte keiner ran, zumindest kein gefälliger Journalist vom Mitteldeutschen Rundfunk. Die Schwadronieren lieber von Orwell, obwohl wir weiß Gott keinen Gefängnisstaat haben. Alles geschieht freiwillig. Traurigerweise.


08.09.2014 | 12:07

Eckart

Der Wissenschaft sind Übertragungskanäle von "gedachten Gedanken" schon länger bekannt. Man spricht dabei vom Gesetzt des einhunderttausendsten Affen. Dort hat man dieses Phänomen zum ersten Male beobachtet. Sgn. morphogenetische Felder bilden dabei eine zentrale Rolle.


08.09.2014 | 11:18

ben

Cyborg, Transformers, Terminator, Borg - die Richtung ist festgelegt und der Kubus fast da. Ich empfehle die Arte-Doku "Welt ohne Menschen". Die blinde Schwärmerei zeugt von wurzelloser Intelligenz. / Der Computer verändert das Denken, wir beginnen die Welt wie eine programmierbare Maschine zu sehen. Und so zu denken. / Die Entfernung soll nur Größe vorgaukeln, denn wo bitte ist der qualitative Unterschied zwischen 8 Metern und 8000 km? / Erschreckend ist die Einfalt...

Cyborg, Transformers, Terminator, Borg - die Richtung ist festgelegt und der Kubus fast da. Ich empfehle die Arte-Doku "Welt ohne Menschen". Die blinde Schwärmerei zeugt von wurzelloser Intelligenz. / Der Computer verändert das Denken, wir beginnen die Welt wie eine programmierbare Maschine zu sehen. Und so zu denken. / Die Entfernung soll nur Größe vorgaukeln, denn wo bitte ist der qualitative Unterschied zwischen 8 Metern und 8000 km? / Erschreckend ist die Einfalt der meisten Zeitgenossen, denn der implantierbare Chip ist bereits da. Allerdings: wir denken ständig irgendwelches Zeugs, welches wir nicht in die Tat umsetzen. Deshalb ist die Technik nicht massentauglich. Und wer seine Gedanken zu kontrollieren versteht, denkt das eine und tut das andere.


08.09.2014 | 11:12

Stefan Muckel

Ein dringender Aufruf an alle Wissenschaftler, nicht alles was technisch oder sonstwie machbar ist muss auch unbedingt entwickelt werden. Hier muss endlich wieder eine ethische Grundhaltung eingenommen werden. Die Entwicklung von z.B. Atom/Wasserstoffbombe, Gentechnik usw. war ein großer Fehler. Es arbeiten inzwischen über 50% der Wissenschaftler an der Entwicklung von Militärtechnik. Was soll das alles, wollt Ihr uns alle umbringen? Was ist nur mit den ganzen Inteligenten...

Ein dringender Aufruf an alle Wissenschaftler, nicht alles was technisch oder sonstwie machbar ist muss auch unbedingt entwickelt werden. Hier muss endlich wieder eine ethische Grundhaltung eingenommen werden. Die Entwicklung von z.B. Atom/Wasserstoffbombe, Gentechnik usw. war ein großer Fehler. Es arbeiten inzwischen über 50% der Wissenschaftler an der Entwicklung von Militärtechnik. Was soll das alles, wollt Ihr uns alle umbringen? Was ist nur mit den ganzen Inteligenten Menschen los? Nur für ein finanziell sorgloses Leben und Anerkennung in gewissen Kreisen der Gesellschaft eure Mitmenschen dieser psychopathischen Elite auszuliefern und Ihnen immer mehr Macht über uns zu ermöglichen, solltet Ihr euch mit uns zusammenschließen und diesen Abschaum bekämpfen. Alles was Ihr entwickelt wird früher oder später auch gegen euch und eure Kinder eingestzt werden. Wollt Ihr das wirklich?

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Dem Schicksal ins Getriebe greifen – Wissenschaftler verändern Vorlieben und Verhalten durch Stimulation des Gehirns

Mike Bundrant

Wenn Ihnen bei dem Gedanken, jemand könnte per Knopfdruck Ihre Vorlieben und Entscheidungen im Leben verändern, unbehaglich zumute wird, ist jetzt die Zeit, sich Sorgen zu machen.  mehr …

Biologische Gedankenkontrolle: Wissenschaftler lernen, Erinnerungen zu erzeugen, zu löschen und wiederherzustellen

Mike Bundrant

Im Laborumfeld haben Wissenschaftler gelernt, wie sie Erinnerungen erzeugen, löschen und wiederherstellen können. Zurzeit experimentieren sie mit Ratten. Die Forscher betrachten die folgenden Ergebnisse als großen Durchbruch.  mehr …

Erfrischende Rationalität: Warum es ein sicheres Anzeichen mentaler Retardierung ist, NICHT an Verschwörungen zu glauben

Mike Adams

»Verschwörungstheorie« ist ein abwertendes Etikett, das jemandem angehängt wird, um ihn als geistesgestört darzustellen. Es ist eine Taktik, die von der heutigen Gedankenpolizei häufig angewendet wird, wenn gefordert wird: »Halt dich da raus!«  Gönnen wir uns einen Moment der Rationalität und stellen die Frage, die uns der gesunde Menschenverstand  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Da haben wir den Phtalat.. : Phthalate in Plastikprodukten senken den Testosteronspiegel bei Männern, Frauen und Kindern

L. J. Devon

Testosteron ist die »treibende Kraft« bei Männern, es bestimmt über Körperbau, Gehirnfunktion und Fortpflanzungsgesundheit. Bei fast allen Bevölkerungen wird heute beobachtet, dass der Spiegel des Hormons zurückgeht, sodass Krankheiten wie Unfruchtbarkeit, schlechtere Samenqualität und Missbildung von Geschlechtsorganen bei Neugeborenen häufiger  mehr …

Sensationelle Messungen in der Arktis: Ist der Klimawandel abgesagt?

Markus Gärtner

Schwere Watsche für Nobelpreisträger Al Gore. Als der ehemalige Vizepräsident von Bill Clinton vor sieben Jahren seine Ehrung entgegennahm, sagte er das Abschmelzen des Polar-Eises bis in diesem Jahrzehnt vorher. Doch jetzt zeigt sich: Das Gegenteil passiert. Die Eiskappen in der Arktis schmelzen nicht völlig ab. Im Gegenteil: Sie legen  mehr …

Heute Abend: Asteroid rast knapp an der Erde vorbei

Andreas von Rétyi

Anfang vergangenen Jahres explodierte ein Riesenmeteor über der russischen Stadt Tscheljabinsk. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, Gebäude beschädigt. Am heutigen Abend wird ein vergleichbar großer Himmelskörper eng an unserem Planeten vorbeiziehen. Eine Gefahr besteht nicht, doch Astronomen wollen den erst vor einer Woche entdeckten Asteroiden  mehr …

Das mysteriöse Verschwinden von Malaysia-Airlines-Flug MH370

Redaktion

Am 8. März 2014 startete eine Passagiermaschine der Malaysia Airlines zu einem Flug von Kuala Lumpur nach Peking. An Bord der Boeing 777 mit der Flugnummer 370 befanden sich 239 Menschen. Um 01:19 Uhr gab es einen letzten Funkkontakt zwischen der Flugüberwachung und der Maschine. Danach brach der Kontakt ab. Das Flugzeug verschwand  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.