Tuesday, 28. June 2016
23.07.2010
 
 

2012 – Ergebnis einer falschen Berechnung?

Armin Risi

Bereits im Herbst 2009 ging die Meldung durch die Medien, dass der gegenwärtige große Zyklus des Maya-Kalenders nicht an der Wintersonnenwende (21.12.) 2012 endet, sondern 208 Jahre später, wie Ergebnisse der neusten Chronologieforschung nahelegen, insbesondere die von Dr. Andreas Fuls (Berlin). Diese anfängliche Außenseitertheorie findet nun weitere Bestätigung, und akademische Maya-Forscher, die bisher an der 2012-Theorie festhielten, schwenken ebenfalls um. Ließen sich alle, die von einer Transformation, ja »Revolution« 2012 sprachen, von einem Irrtum täuschen? Hat sich die Wendezeit um 208 Jahre verschoben?

Die Funktionsweise des 13-Monde-Kalenders der Mayas ist mittlerweile entschlüsselt und bekannt. Der Langzeitkalender besteht aus 13 Baktun-Zyklen zu je 144.000 Tagen, was genau 5200 x 360 Tagen entspricht. Hier stellt sich die entscheidende Frage: Wann begann dieser große Zyklus? Denn vom Zeitpunkt des Anfangs ist die Berechnung des Endpunktes abhängig. In akademischen Kreisen lautete der Konsens bisher, dass der Endpunkt dieses großen Zyklus der Wintersonnenwende 2012 entspricht. Dieser Konsens besteht heute jedoch nicht mehr, wie aus einem neuen Interview mit Dr. Andreas Fuls von der Technischen Universität Berlin in der aktuellen Ausgabe der Spiritualität- und Parapsychologie-Zeitung Die Andere Realität (August/September 2010) hervorgeht.

 

2012: ein Datum der wissenschaftlichen Maya-Forschung

Wie lassen sich die zeitlichen Angaben des Maya-Kalenders auf unsere moderne Zeitrechnung übertragen? Bisher folgte die wissenschaftliche Maya-Forschung der sogenannten »Goodman-Martinez-Thompson-Korrelation«, die besagt, die Zählung des Langzeitkalenders habe im August 3114 v.Chr. begonnen und werde am 21. Dezember 2012 enden.

So schrieben zum Beispiel Linda Schele, Professorin an der University of Texas in Austin, und

David Freidel, Professor für Archäologie an der Southern Methodist University in Dallas, in ihrem 1990 veröffentlichten Buch A Forest of Kings – The Untold Story of the Ancient Maya (zu Deutsch: Die unbekannte Welt der Maya – Das Geheimnis ihrer Kultur entschlüsselt, 1991) Folgendes:

»In nicht allzu ferner Zukunft nähert sich auch die Zeitrechnung der Maya einem ihrer großen Wendepunkte: Der 23. Dezember 2012 ist in der Langen Zählung Tag 13.0.0.0.0 4 Ahau 3 Kankin, der Tag, an dem – mit vollendeten 13 Baktun einer Langzeitperiode – ein neuer Zyklus dieser Art beginnt.«

Die Übertragung der Zeitangaben des Maya-Kalenders auf den christlichen Kalender stützt sich hauptsächlich auf Dokumente der spanischen Kolonialherrschaft aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Aber stimmte diese Übertragung? Nein, sagen heute einige Chronologieforscher und führen neue und gut fundierte Argumente ins Feld.

 

Der Vergleich der astronomischen Angaben mit der bisherigen Chronologie

Gemäß der bisherigen Datierung wurde die Blüte der Maya-Hochkultur auf die Zeit vom 3. bis zum 9. Jahrhundert n.Chr. angesetzt. Ab 900 n.Chr. begann der Niedergang der Maya-Kultur, die Städte wurden aufgegeben und die Bevölkerungszahl ging drastisch zurück.

Aus der Maya-Zeit sind verschiedenste Monumente erhalten, die Informationen über die Regierungszeit von Königen, über religiöse Ereignisse und über Kriege geben, aber auch über astronomische Ereignisse.

Andreas Fuls vom Institut für Geodäsie und Geoinformationswissenschaft der TU Berlin versuchte, diese Angaben mit der gängigen Chronologie in Übereinstimmung zu bringen, aber dies wollte nicht so recht gelingen. Immer wieder zeichnete sich ein Unterschied von rund 200 Jahren ab.

Neue Anhaltspunkte für die Berechnung dieser Verschiebung ergaben sich, als Andreas Fuls die Angaben der alten Maya-Schrift – genannt »Dresdner Kodex« – mit Informationen auf den Maya-Monumenten verglich. Auch hier ergaben sich Diskrepanzen zwischen den astronomischen Angaben und der Kulturchronologie der bisherigen Zuordnung.

In seinem aktuellen Interview fasst er die Ergebnisse dieses Vergleichs wie folgt zusammen: »Das kann man in zwei Sätzen so sagen, dass ich in einer alten Maya-Handschrift – das Original liegt in Dresden – astronomische Informationen über die Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit der Venus gefunden habe; von Sonnen- und Mondfinsternissen zum Mars und auch zur Sonne. Diese habe ich dann verglichen mit steinernen Inschriften aus Mexiko und Guatemala und festgestellt, dass diese unter sich passen, aber nur dann mit der tatsächlichen Astronomie zusammenpassen, wenn man alles um 208 Jahre [nach vorne] verschiebt.«

 

Neue Bestätigungen

Mittlerweile hat Andreas Fuls weitere Unterstützung bekommen und kann im Interview sagen: »Ja, ich bin mir sehr sicher.« Bryan Wells, ein kanadischer Archäologe, der sich jahrelang mit der Astronomie des Dresdner Kodex befasst hat, kam unabhängig von Fuls zum selben Ergebnis. Weitere Unterstützung kommt von Alfonso Lakadena aus Madrid, der sich in seiner Doktorarbeit mit den Maya-Inschriften auseinandergesetzt hat und dabei erkannte, dass sich immer wieder Diskrepanzen mit einer »200- bis 220-Jahre-Lücke« ergeben, was genau mit dem astronomischen Ergebnis von 208 Jahren zusammenpasst.

Im Interview erwähnt Andreas Fuls, dass Nikolai Grube, Professor an der Universität Bonn und einer der weltweit renommiertesten Kenner der Maya-Kultur, sich noch am 20. November 2009 in der ZDF-Sendung aspekte sehr zurückhaltend geäußert habe. Prof. Grube hatte ebenfalls 2012 als das Ende des großen Maya-Kalenderzyklus berechnet, hatte sich aber immer von allen apokalyptischen Interpretationen dieses Datums distanziert.

»Es gibt nur eine einzige Inschrift, die über das Jahr 2012 berichtet, und da steht nur ganz lapidar der Satz: ›Der 13. Baktun, also die 13. 400-Jahres-Periode, wird sich vollenden.‹ Das ist alles. Was da passiert, wissen wir nicht. Aber für die Maya war das kein wichtiges Datum, sonst hätten sie weit mehr darüber geschrieben.«

»Keine Inschrift und kein Codex der Maya enthalten Angaben über die Bedeutung dieses Datums, und keine Prophezeiung lässt sich finden, welche die Behauptungen über ein angekündigtes Weltenende stützen könnte.« (Prof. Grube, zitiert im Zürcher TagesAnzeiger, 21. August 2009, »Weltuntergang muss verschoben werden«.)

In der Zwischenzeit nimmt auch Prof. Grube die Theorie einer möglicherweise erforderlichen Korrektur der 2012-Berechnung um 208 Jahre ernst. »Er meint, dass Dr. Fuls durchaus recht haben könnte«, heißt es im Begleittext zum neuen Interview in der Anderen Realität.

 

2012: Ausrichtung der Erde auf das galaktische Zentrum?

Findet aber 2012 nicht ein seltenes astronomisches Ereignis statt? Die Erde, unser Sonnensystem und das Zentrum unserer Galaxie werden sich in einer Anordnung befinden, wie es sie nur alle 26.000 Jahre gibt, lautet eine häufige Theorie.

»Dieter Koch, Softwareentwickler und Experte für Archäoastronomie, hat nachgerechnet«, heißt es im oben genannten Artikel des TagesAnzeigers. »Am 23. Dezember 2012 liegt das Zentrum der Milchstraße auf 27 Grad Schütze im Tierkreis der Astrologen und nicht auf 0 Grad Steinbock, dem Wintersonnenwendepunkt, wie behauptet. So lautet das Ergebnis des präzisen Computerprogramms. ›Das galaktische Zentrum wird erst Ende 2225 den Wintersonnenwendepunkt erreichen‹, sagt Koch.«

2225 – das entspricht wiederum auffällig der Verschiebung um 208 Jahre. Haben die Mayas diesen besonderen galaktischen Zeitpunkt vorausgesehen? – Dies ist eine berechtigte Frage, aber hier in diesem Artikel soll es nicht um das erstaunliche Wissen der alten Hochkulturen gehen, sondern um das Jahr 2012.

 

Die Konstellation vom Dezember 2012

Zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende 2012 kommt es nicht zu einer spektakulären Himmelskonstellation, aber dennoch ist die Konstellation bemerkenswert. Im Buch von Adrian Gilbert und Maurice Cotterell, Die Prophezeiungen der Maya (1995, in deutscher Übersetzung 1998), wird diese Konstellation wie folgt beschrieben:

»Am letzten Tag des Zeitalters, am 22. Dezember 2012, treten die kosmischen Zusammenhänge zwischen der Venus, der Sonne, den Plejaden und dem Orion wieder in Erscheinung. Denn so, wie die Venus zum ersten Zeitpunkt tatsächlich ›geboren‹ wurde – wobei die Plejaden mit ihrem Meridiandurchgang zur Morgendämmerung diese ›Geburt‹ ankündigten –, so ›stirbt‹ sie dann symbolisch. Mit Hilfe des SKYGLOBE-Programms lässt sich errechnen, dass kurz vor Sonnenuntergang am 22. Dezember 2012 die Venus am westlichen Horizont untergeht und gleichzeitig die Plejaden am östlichen Himmel aufgehen. Genau wenn die Sonne untergeht, geht der Orion auf [...].« (S. 260f.)

Auch Astrologen weisen darauf hin, dass wir heute in einer Zeit leben, in der große Wandlungen angezeigt sind. 2008 trat Pluto in das kardinale Zeichen Steinbock ein, Saturn und Uranus treffen sich am 26. Juli 2010 in exakter Opposition (Saturn 1° Waage und Uranus 1° Widder). Saturn bewegt sich vom Oktober 2009 bis Oktober 2012 im Sternzeichen der Waage. Saturn in der Waage bedeutet, vereinfacht ausgedrückt, Erschütterung alter Muster und gleichzeitig auch ausgleichende Gerechtigkeit. Wenn Saturn in der Waage auch noch in direkter Opposition auf Uranus trifft, so kann dies interpretiert werden als Konfrontation des Alten mit dem Neuen, wobei die Vertreter der alten Machtstrukturen versuchen könnten, diese Struktur »mit allen Mitteln« aufrechtzuerhalten. Laut Aussage vieler Astrologen weist die Gesamtheit der Konstellationen bis 2012/13 jedoch auf die Möglichkeit eines grundlegenden Neuanfangs und einer Neuausrichtung hin.

 

Die gegenwärtige Wendezeit

Ist der ganze Wirbel um 2012 ein Leerlauf, ein Wunschdenken, ein (Selbst-)Betrug der Esoteriker und »Pseudowissenschaftler«? Die Massenmedien, die über die möglicherweise erforderliche Korrektur in der Umrechnung des Maya-Kalenders berichteten, taten dies meistens mit Häme und Schadenfreude gegenüber allen, die mit dem 2012-Kalenderende der Mayas besondere Erwartungen einer Transformation oder eines Neuanfangs verbanden.

Dass mit der 2012-Korrektur auch die Wendezeit vom Tisch ist, entspringt jedoch einer vorschnellen und oberflächlichen Schlussfolgerung. Selbst wenn die Vermutung mit der Verschiebung um 208 Jahren stimmt, so ist doch unbestreitbar, dass wir heute in einer explosiven Zeit leben. Das Finanzsystem hält keine 200 Jahre mehr, ebensowenig wie das wirtschaftliche, das politische und das soziale System. Das Jahr 2012 mag rein astronomisch gesehen nicht der Endpunkt des großen Maya-Zyklus sein, aber es markiert anscheinend dennoch einen wichtigen Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte.

Die oben beschriebene Konstellation einer Neuausrichtung werden die Vertreter der »Neuen Weltordnung« bestimmt dazu verwenden wollen, ihre Ziele global durchzusetzen. Dies spüren auch die indigenen Völker, nicht zuletzt die heutigen Mayas, weshalb sie die 2012-Prophezeiung sehr ernst nahmen und nehmen. Im Juni 1997 trafen sich im Amazonasgebiet von Kolumbien, fernab aller Massenmedien und Geschäftsinteressen, auf Einladung eines Maya-Schamanen 400 führende Schamaninnen und Schamanen aus allen Stämmen Nord-, Mittel- und Südamerikas zu einer Art Notstandsritual zur Heilung der Erde (ausführlich beschrieben im Buch Der Ruf der Mayas von Wiek Lenssen). Auch sie beriefen sich dabei explizit auf das damals 15 Jahre in der Zukunft liegende Jahr 2012. Weist die Tatsache, dass viele Menschen intuitiv eine Resonanz für das Jahr 2012 verspürten, darauf hin, dass hier dennoch ein wichtiges Datum vorliegt?

 

Zeichen am Himmel

Die alten Kulturen und Mysterientraditionen sagen, dass die Zeit nicht linear, sondern zyklisch verläuft und dass die Menschheit bereits mehrere »mythische« Zeitalter durchlaufen hat. Auch heute, so sagen sie, stehe wieder ein Übergang in ein neues Zeitalter bevor.

Die Völker Mittelamerikas, die über ein hohes astronomisches Wissen verfügten, berechneten auf Jahrhunderte hinaus eine für sie besonders wichtige Sonnenfinsternis und sagten voraus, an diesem Tag würden ihre Götter wiederkehren!

Im Gegensatz zum Jahr 2012 oder 2220 haben wir bei diesem Datum den Vorteil, dass es bereits vorbei ist. Am 11. Juli 1991 fand über Mexiko eine Sonnenfinsternis statt, die mit sechs Minuten und 45 Sekunden eine der längsten war, die je beobachtet wurde. Und tatsächlich: Als Hunderttausende von Menschen während dieser Sonnenfinsternis zum Himmel hochschauten, erschienen viele Lichtpunkte am Himmel, die sich bewegten und sich zu Formationen zusammenfügten. Die Grenzwissenschaftsmagazine sprachen damals von der bisher größten UFO-Sichtungswelle.

Solche UFOs erschienen in der Folge noch öfters über Mexiko. Einmal musste in Mexiko City sogar der Flugplatz für eine Stunde gesperrt werden, weil der Flugverkehr der »UFOs« im Luftraum über der Hauptstadt zu dicht geworden war.

 

Zunahme der Massensichtungen

Zu einer weiteren Massensichtung kam es am Sonntag, den 20. Mai 2007, über Lima, der Hauptstadt von Peru. Zur Mittagszeit erschienen am helllichten Tag zwei- bis dreitausend (!) kleine und große Lichtpunkte und waren für eine halbe Stunde sichtbar. Wiederum sahen dies Hunderttausende, ja Millionen von Menschen, und es entstanden viele Filmaufnahmen, auch von einem professionellen Fernsehteam. Das peruanische Fernsehen berichtete darüber in der Tagesschau und brachte Sonderberichte. Der Kommandant der peruanischen Luftwaffe, Julio Chamorro, bestätigte in einem TV-Interview, dass diese Lichterscheinungen nichts mit Flugzeugen, Ballons, Satelliten oder atmosphärischen Anomalien zu tun hatten, sondern dass ein unerklärliches Phänomen vorliegt, das mit »intelligenter Steuerung« und mit »einer Art von Technik« zu tun hat.

Später folgten über Südamerika weitere Erscheinungen, am 25. November 2009 wiederum eine Massensichtung über Lima. Einige der Lichtpunkte nahmen die Position von Dreieck- und Achteckformationen an, einige verdoppelten sich plötzlich. (Siehe YouTube, Stichwörter »Flotilla de OVNIS«, ovni Peru, usw.; ovni ist der spanische Begriff für »UFOs«.)

Eine Bekannte von mir, die in Südamerika lebt, ist mit einem Quechua-Schamanen aus den Anden verheiratet. Nach der erneuten Massensichtung vom November 2009 schrieb ich ihr, um zu fragen, was die Andenschamanen zu diesen Erscheinungen sagen. Sie antwortete, dass derartige Lichterscheinungen über den Anden schon seit Menschengedenken bekannt seien; was es aber seit Menschengedenken noch nie gegeben habe, sagen die Schamen, sei die Anzahl der erscheinenden ovnis. Zwei- bis dreitausend seien noch nie auf einmal erschienen und schon gar nicht mitten am Tag. Die Zunahme der Erscheinungen seit 1991 werten die Schamanen als ein Zeichen der Intensivierung der Gefahren, die auf die Menschheit zu kommen, und sie sehen darin ein Zeichen dafür, dass Hilfe vorhanden ist, so wie auch schon bei früheren Übergängen von einem Zeitalter in das andere.

Es ist naheliegend, hier auch auf die Zunahme der Kornkreispiktogramme seit den 1980er-Jahren hinzuweisen.

 

Alte Prophezeiungen für die heutige Zeit

Über die letzten fünf bis zehn Jahrhunderte hinweg (und sogar noch seit längerer Zeit) wurden zahlreiche Prophezeiungen ausgesprochen, die sich auf das 20. Jahrhundert und auf unsere heutige Zeit bezogen. Mehrere Autoren haben bereits ausführliche Zusammenstellungen dieser Prophezeiungen veröffentlicht. Auch Nostradamus (1503–1566) sagte in einer seiner wenigen positiven Prophezeiungen, dass 500 Jahre nach seiner Zeit ein plötzlicher Wandel geschehen werde – das wäre genau in der heutigen Zeit:

 

Nach fünfhundert Jahren wird man ihm Beachtung schenken,

Ihm, der das Ornament seiner Zeit war:

Dann auf einmal wird es große Klarheit geben,

Durch die er dieses Jahrhundert/Zeitalter sehr glücklich machen wird.
(III.94)

 

Wie ich im Buch Gott und die Götter – Das Mysterienwissen der vedischen Hochkultur, Kapitel »Vedische und abendländische Prophezeiungen«, aufgezeigt habe, lässt sich dieser Zenturienvers sowie sein numerologischer Parallelvers I.96 aufschlüsseln, wenn man sie mit den vedischen Prophezeiungen verbindet. Nostradamus hat in der französischen Originalsprache nämlich sogar das entsprechende indische Schlüsselwort (ein Name) lautmalerisch perfekt versteckt.

Die obigen Beispiele mit den Zeichen am Himmel zeigen, dass wir heute in einer Zeit leben, in der sich jenseits der Schlagzeilen und der Massenunterhaltung Erstaunliches anbahnt. Das, was unter diesen Phänomenen echt ist und aus dem Geist der göttlichen Transformation stammt, entspricht dem, was in der Bibel als »Zeichen am Himmel und auf der Erde« vorausgesagt wurde (Dan 12,1; Lk 21,11 usw.).

Es ist unbestreitbar, dass sich heute – und erst heute – diese Zeichen verdichten, auch unabhängig vom ominösen Kalenderjahr 2012.

 

Die Botschaft von »2012« und die Bedeutung der kalendarischen 2012-Korrektur

2012 ist also möglicherweise nicht der Endpunkt des großen Zyklus des Maya-Kalenders, aber diese Zahl symbolisiert dennoch die Zeit des großen Wandels, in der wir heute leben. Die Verschiebung des Zyklus-Endes um 208 Jahre kann uns jedoch signalisieren, dass wir in den nächsten Jahren nicht allzu ungeduldig auf Wunder und Weltenretter hoffen sollen – denn dies könnte eine große Täuschung mit entsprechenden Ent-Täuschungen sein, wovor wir ebenfalls gewarnt wurden –, sondern dass wir die zeitlose Botschaft von »2012« in unserer Zeit umsetzen sollten, nämlich: Wirkliche Veränderungen im Äußeren beginnen in unserem Bewußtsein, das heißt in einem grundlegenden Paradigmenwechsel, der zu einer Überwindung der heute vorherrschen Spaltung führt. Diese Spaltung führte zu zwei Arten von einseitigen Weltbildern (Atheismus und Monotheismus), was bedeutet, dass die Menschheit ihre Mitte und ihre Ganzheitlichkeit verloren hat. Das ist die Bedeutung der Aussagen der Maya-Schamanen, die immer wieder betonen, die Hauptaufgabe der Menschheit sei heute »das Wiederfinden des Gleichgewichts«. Das ist keine oberflächliche Floskel, sondern eine tiefe Weisheit, die nach »radikalen« Konsequenzen in den heute vorherrschenden religiösen und zivilisatorischen Weltbildern ruft.

Bilder (3): Wikipedia

 

 


 

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